Er zerstört unsere Freundschaft!

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Selbstsucht Engherzigkeit Boshaftigkeit Ignoranz

Ich (w) kann den Freund meiner besten Freundin nicht ausstehen. Meine beste Freundin und ich sind uns in unglaublich vielen Dingen sehr ähnlich und denken meistens ein und dasselbe. Seit er da ist, verstehen wir uns gar nicht mehr gut, denn ich fühle mich vernachlässigt und sie fühlt sich vermutlich nicht verstanden. Ich wusste lange Zeit auch gar nicht, dass sie zusammen sind, was mich zudem auch noch sauer macht, weil sie mir sonst alles erzählt und sich noch nie jemand einfach zwischen uns gestellt hat. Wir haben uns sonst auch noch nie gestritten. Naja, jedenfalls ist da jetzt dieser Typ - ich finde ihn sterbenslangweilig, er muss dauernd von ihr bespaßt werden, weil er sich sonst mit keinem von uns richtig unterhalten kann, was wiederum bedeutet, dass sie praktisch dauernd neben ihm stehen muss, damit er sich nicht langweilt. Ich verachte sie zutiefst für ihr Verhalten, weil ich sie sonst eigentlich als sehr willensstark, attraktiv und witzig einschätze und er ein ziemlicher Loser ist. Sie findet alles, was er tut, total faszinierend und meint, er sei uns total ähnlich - dabei ist er das komplette Gegenteil von uns und ich glaube, sie wünscht sich nur, dass wir mehr so wären wie er, wobei eigentlich keiner so sein will.


Dann gab es jedenfalls diesen etwas größeren Streit, der praktisch konsequenzlos war, da ich klein beigegeben habe. Mir ist klar, dass sie früher oder später Schluss machen wird und ich weiß jetzt schon, dass ich in dieser Zeit keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle nehmen werde, einfach nur, um mich an ihrem jetzigen Verhalten zu rächen. Das ist schon einmal ein Part der Beichte, denn es tut mir jetzt schon sehr leid, sie ist nun mal meine beste Freundin und ich habe sie sehr lieb. Part Zwei ist, dass ich es ihrem Freund auch nicht gerade leicht mache. Ich rede absichtlich eigentlich gar nicht mit ihm, wenn er etwas sagt, tue ich so, als hätte ich es wegen seines schlechten Deutsch nicht verstanden und wenn er oder sie von etwas, das er mag, erzählt, hasse ich es aus Prinzip und halte immer dagegen. Ich weiß, dass dieses Verhalten absolut kindisch ist, aber ich bin ein Mensch, der Leuten nicht vorgaukeln kann, dass man sie mag. Meine beste Freundin weiß das auch sehr gut. Leider kann ich ihn auf den Tod nicht ausstehen, sie denkt immer noch, dass es daran liegt, dass ich mich vernachlässigt fühle, allerdings finde ich einfach, dass er der uninteressanteste Mensch ist, den ich je getroffen habe. Ich bitte um Absolution für dieses kindische und später vermutlich auch herzlose Verhalten und außerdem hoffe ich, dass die beiden mir die absolut fiesen Beleidigungen und Beschimpfungen, die ich mir zu jeder Zeit denke, verzeihen können!

Beichthaus.com Beichte #00035880 vom 07.06.2015 um 21:08:05 Uhr (12 Kommentare).

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Die verlotterte Familie von nebenan

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Unreinlichkeit Ekel Selbstsucht Nachbarn

Ich wuchs in einem wirklich kleinen Kaff auf. Es war ziemlich abgelegen und darum wohnten dort eigentlich nur Leute, die Wohneigentum besaßen und sich lange Arbeitswege leisten konnten. In unserem Nachbarhaus gab es jedoch eine Wohnung spottbillig zu mieten, die allerdings jahrelang leerstand. Eines Tages zog neben uns, genau in diese Wohnung, eine Familie ein. Sie bestand aus einem Jungen, etwas älter als ich, einem Mädchen, etwas jünger als ich, und einem Kleinkind. Das Mädchen war wirklich wunderschön, aber sah immer dermaßen griesgrämig drein, dass man sich nicht traute, es anzusprechen. Der Junge und ich wurden mit der Zeit gute Kumpels, auch wenn mir auffiel, dass er oft nahezu grundlos aggressiv wurde. Er machte seinen Eltern, und vor allem seiner Schwester oft Vorschriften, allerdings tat er das bald auch mit mir, was ich mir natürlich nicht gefallen ließ. Außerdem merkte ich mit der Zeit, dass die Eltern ziemlich ärmlich lebten.


Der Junge und ich hatten immer öfter unsere Differenzen, denn er kam gerne mal nachmittags vorbei, machte einfach so, ohne zu fragen den Fernseher an, ging an unseren Kühlschrank und lungerte dann bis abends da herum. Meine Eltern erteilten ihm irgendwann Hausverbot, als er begann, sich bei uns vollends aufzuführen, als würde ihm alles gehören, und als könne er uns vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen hätten. Eines Tages war er dann plötzlich weg, die Familie von nebenan lebte aber normal weiter. Sie erzählten etwas davon, dass der Sohn irgendwo weiter weg eine Lehrstelle hatte. Eines Nachmittages im Winter stand das Mädchen vor unserer Tür. Die Heizung sei kaputt, ihre Eltern aber noch nicht da, und die Kleine sei in der Kita. Ich ließ sie rein und sie setzte sich direkt an die Heizung. Ich bot ihr einen Tee an, und sie fragte, ob ich stattdessen Kippen hätte, was ich verneinte. Wir saßen eine Weile herum, bis meine Eltern heimkamen, denen sie wortwörtlich dieselbe Geschichte erzählte. Irgendwann abends ging sie hinüber. Ab da wiederholte sich das ein- bis zweimal pro Woche. Sie sprach nie mehr als nötig war, obwohl ich versuchte, sie zu unterhalten, sondern saß nur wunderschön und griesgrämig guckend an der Heizung, schlürfte ihren Tee, kaute auf einem trockenen Brötchen oder Keksen herum, und ging dann wieder. Meine Eltern waren erst etwas ratlos, dann dachten sie, dass zwischen uns etwas lief. Da das Mädchen sie nicht störte, ließen sie aber machen. Als sie im Frühjahr immer noch regelmäßig bei uns war, fragte ich sie, ob es ihr denn bei uns so gefiele, es sei ja mittlerweile recht warm draußen.

Sie stand wortlos auf, setzte sich neben mich, und begann mich im Schritt zu streicheln. Dann öffnete sie meine Hose und machte es mir mit der Hand. Ich war viel zu perplex, um zu reagieren. Natürlich interpretierte ich ihr Verhalten so, dass ich dachte, sie sei jetzt meine Freundin. Wir taten es seitdem oft, wenn sie bei mir war. Sie hatte einen absolut perfekt geformten Körper, mit dem sie mich regelrecht wahnsinnig machte. Nie wieder in meinem Leben habe ich so schöne Brüste gesehen, geschweige denn angefasst. Sie schmeckte auch immer wunderbar nach einer Mischung, die mich an Zimt und Vanille erinnerte, und zwar überall. Ihr Orgasmus war ein wunderbares, lang gezogenes Beben, meistens gefolgt von einem kleinen Seufzer. Es war die beste Zeit meines Lebens. Ich hinterfragte ihre Motive niemals, und sie sprach auch nie viel. Wenn, dann meistens über die Schule, oder ihre beste Freundin, die ich jedoch nie kennenlernte. Gespräche über ihre Familie würgte sie ab. Außerdem war ich viel zu verliebt, um zu bemerken, dass da irgendetwas nicht stimmen konnte. Mir fiel allerdings auf, dass man ihre Eltern nur noch ganz selten zu Gesicht bekam. Wenn, dann herrschte bei ihnen auch immer eine seltsame Spannung und sie beäugten ihre Umgebung misstrauisch. Irgendwann blieben jedoch die Besuche meiner Freundin aus, und ich ging mehrmals hinüber klingeln. Es öffnete jedoch niemand, auch über einen Zeitraum von mehreren Wochen nicht, obwohl ich durchaus den Verdacht hatte, dass jemand zu Hause war. Egal was ich jedoch anstellte, um sie wiederzusehen und mit ihr zu sprechen, sie war genauso verschwunden wie ihr Bruder.

Bald darauf dämmerte mir, dass die ganz Kleine auch schon ewig nicht mehr draußen vorm Haus spielen gewesen war. Ich versuchte durch die Fenster in die Wohnung hereinzugucken, aber die Gardinen waren einfach zu dick, und es war zu dunkel. Ich überlegte lange, ob ich die Polizei holen sollte, tat es aber nie, weil ich Angst hatte, das vollkommen unbegründet zu tun. Nach einigen Monaten, in denen ich ihretwegen ziemlich litt, klingelte es an der Haustür, und ein mir unbekannter Mann stand davor, mit ihrem Bruder. Sie fragten, ob ich seine Eltern gesehen hätte, was ich verneinte. Ich wollte im Gegenzug wissen, ob er wüsste, wo seine Schwester sei. Er sah mich sehr misstrauisch an, und sagte nur, sie sei weggezogen und es ginge ihr gut. Meine Bitten, mir etwas darüber zu erzählen ignorierte er. Eine Telefonnummer wollte er mir auch nicht sagen, stattdessen wurde er regelrecht aggressiv. Nachdem er drei Runden um die Wohnung seiner Eltern geschlichen war, gingen er und der Mann wieder. Ein weiteres Jahr zog ins Land, in dem seine Eltern uns vollkommen ignorierten. Wir sahen sie auch nur noch ganz selten. Eines Tages wurde dann ihre Wohnung ausgeräumt, wohl eine Zwangsräumung. Es war wirklich gruselig. Überall schimmelige Essensreste, vergammelte Wäsche, Dreck, Kothaufen, heruntergefetzte Tapeten, Pfandflaschen, leere Schnapsflaschen, und so weiter. Aus der Wohnung stank es wie die helle Pest nach einer Mischung aus Rauch, Exkrementen und anderen biologischen Gerüchen.

Erst dort wurde mir bewusst, dass meine Freundin immer dasselbe Shirt, und auch dasselbe Paar Hosen getragen hatte. Außerdem hatte sie wohl nur drei verschiedene Unterhöschen oder so, und einen einzigen, etwas zu kleinen BH. Manchmal hatte sie ihr Zeug per Hand gewaschen - vorm Sex, und währenddessen trocknen lassen, mit der Begründung, sie hätte sich bekleckert. Außerdem hat sie immer nach dem Sex geduscht. Mir wurde schlagartig klar, warum sie und ihr Bruder so gerne Zeit bei uns verbracht hatten, und außerdem wurde mir bewusst, dass sie wohl nur mit mir geschlafen hatte, um einen Grund zu haben, bei uns zu sein, ihr Zeug zu waschen, duschen zu können und etwas zu essen. Sie wollte offensichtlich die Fehler ihres Bruders nicht wiederholen, der irgendwann einfach abgehauen war, als meine Eltern ihm wegen seines Verhaltens bei uns Hausverbot erteilt hatten. Dennoch hatte sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten, und war mit ihrer Schwester irgendwann nachts einfach verschwunden. Ich fragte mich, warum ich das alles nicht gesehen hatte, und wie ich so blind sein konnte. Meine Eltern hätten ihr sicher mit so Einigem helfen können. Eine Zeit lang versuchte ich, zu ihr wieder Kontakt herzustellen, um mich zu entschuldigen. Es gelang mir allerdings erst fünf Jahre später.

Sie akzeptierte meine Entschuldigung wortlos, und wir treffen seitdem in unregelmäßigen Abständen. Sie hat bis jetzt, mit Ende 20, kein allzu leichtes Leben gehabt, aber sie bekommt es wohl langsam auf die Reihe. Wortkarg ist sie immer noch, nur ihre Schönheit ist mittlerweile etwas verblasst. Ihr Bruder redet kein Wort mehr mit mir und trägt mir das Hausverbot meiner Eltern und die Tatsache, dass ich mit seiner Schwester geschlafen habe, immer noch nach. Die ganz Kleine lebt bei ihren Großeltern und legt mit ihren 17 Lenzen schon eine eindrucksvolle Alkohol- und Drogenkarriere hin. Auch dafür fühle ich mich teilweise verantwortlich. Hätte ich das eher gemerkt, wären ihr sicher einige sehr schlimme Dinge erspart geblieben.

Beichthaus.com Beichte #00035850 vom 02.06.2015 um 23:11:28 Uhr (7 Kommentare).

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Der Preis unserer Beziehung

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Fremdgehen Begehrlichkeit Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/28) fühle mich furchtbar. Ich habe meinem besten Freund die Freundin ausgespannt und damit auch noch meinen damaligen Freund betrogen. Aber der Reihe nach: Vor etwa einem Jahr merkte ich, dass die Freundin meines besten Freundes wirklich nett zu sein schien, wir trafen uns oft auch alleine, zum Kaffee oder Shoppen, und merkten, dass wir uns gut verstanden. Bald erzählten wir uns wirklich alles, und irgendwann merkte ich, dass sich da mehr entwickelte als nur Freundschaft. Wir waren zum Beispiel immer sehr nah beieinander, hielten teilweise grundlos Händchen usw. Da ich mich vorher wirklich nie für Frauen interessiert habe, war ich komplett verwirrt, zog mich erst einmal zurück und suchte mir sozusagen "wahllos" irgendeinen Typen, der bereit war, mit mir eine Beziehung einzugehen. Das war schon einmal mein erster Fehler. Ich versuchte zu der Zeit auch, etwas auf Abstand zu dem Mädchen zu gehen, eine Weile lang ging das gut, ich ignorierte ihre Anrufe und rief nicht zurück, las ihre Nachrichten nicht und hatte einfach nie Zeit, wenn wir uns treffen wollen. Eines Abends, als ich allein war, klingelte es an der Tür: Sie war es. Sie stand weinend da, total am Boden, und fragte mich, was sie mir denn getan habe, da ich sie so zurückstoßen würde. Ich wusste absolut nicht, was ich sagen sollte und da fuhr sie fort, dass sie gar nicht weiß, woran sie bei mir ist, dass sie das fertigmache und dass sie nicht wolle, dass ich mich zurückziehe, weil sie mich sehr mag.


Da ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt, ich habe sie in die Wohnung gezogen und habe sie mitten im Satz geküsst. Wir haben die Nacht zusammen verbracht, und für mich war klar, dass ich mit meinem Freund Schluss machen werde und das sie dasselbe tut. Das hat sie aber erst einmal nicht, es ging einige Wochen immer hin und her und sie traute sich einfach nicht, ihm zu sagen, was Sache ist, bis ich schließlich mit ihr zu meinem besten Freund gefahren bin und wir die Sache aufgeklärt haben. Wir haben ihm gesagt, das wir uns ineinander verliebt hätten, und das hat ihm das Herz gebrochen. Das war mein zweiter Fehler. Ich hätte das diesem Jungen niemals antun dürfen, wir waren immer wie Geschwister und ich habe ihm so furchtbar wehgetan. Ich bin immer noch mit meiner Freundin zusammen, und mit meinem besten Freund nehme ich langsam wieder Kontakt auf, aber so, wie es mal war, wird es wohl nie mehr. Ich liebe meine Freundin über alles, aber ich habe mich wie eine Hure verhalten, habe ausgespannt, bin fremdgegangen und habe mehreren Leuten wehgetan. Es tut mir furchtbar leid. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00035833 vom 01.06.2015 um 13:17:23 Uhr (10 Kommentare).

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Nachbarn mit schreiendem Kind

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Zorn Hass Boshaftigkeit Nachbarn Kinder

Vor sechs Monaten bin ich in eine neue Wohnung umgezogen. Eine schöne Dachgeschoss Neubau-Wohnung von denen es in Berlin nicht viele gibt. Nahezu alles war perfekt: gute Lage, Süd-Ost Ausrichtung zur einen Seite. Wunderbar, um sonntagmorgens in der Sonne auf dem Balkon […]
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Beichthaus.com Beichte #00035736 vom 18.05.2015 um 12:04:56 Uhr (14 Kommentare).

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Die Rache einer Prostituierten

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Prostitution Rache Lügen Ex Hamburg

Ich (w/24) arbeite als Prostituierte. Ich weiß, jetzt werden viele Menschen mich gleich verurteilen, aber für mich ist das ein Beruf wie jeder andere auch, der es mir ermöglicht, Geld zu verdienen. Ich mache das weder, weil es mir Spaß macht, noch aus Geldnot. Aber […]
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Beichthaus.com Beichte #00035674 vom 09.05.2015 um 20:57:01 Uhr in 20359 Hamburg (Reeperbahn) (14 Kommentare).

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