Ich will einen richtigen Mann!

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Vorurteile Hochmut Verzweiflung

Ich will einen richtigen Mann!
Ich (w/28) möchte beichten, dass ich der Meinung bin, in der falschen Zeit zu leben. Konkret geht es um Männer. Ich frage mich, was aus den Männern von früher geworden ist. Heute hast du nur Weicheier, Jammerlappen und Nichtskönner um dich herum. Dazu kommt noch, dass die andere Hälfte schwul ist, was sowieso der Hammer ist. Es gibt immer mehr Homosexuelle, wobei ich mich frage, wo das hinführen soll. Heute laufen sie alle mit Anzug und Schlips herum, können nicht einmal eine Glühbirne austauschen, geschweige denn die eigene Frau beschützen. Ich glaube, dass solche Männer, wie ich sie mir vorstelle, vielleicht noch in den ärmeren Ländern existieren. Ich beichte, dass ich die Männerwelt komplett abgeschrieben habe und nur noch Spott und Argwohn für sie übrig habe.

Beichthaus.com Beichte #00037964 vom 31.03.2016 um 00:10:46 Uhr (47 Kommentare).

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Ich brauche keine Frauenquote!

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Zorn Ungerechtigkeit Aggression Arbeit

Ich (w) befinde mich am Ende meiner Ausbildung zum Informatiker. Seit Beginn meiner Ausbildung werde ich ständig damit "konfrontiert", dass ich eine Frau (oh Schreck!) in einem Beruf bin, der hauptsächlich von Männern ausgeübt wird. Es scheint in der Zeit der Emanzipation ein tolles Thema zu sein, Frauen in "nicht geschlechtertypische" Berufe zu zwängen. So wurde ich schon etliche Male durch meinen Arbeitgeber an Interviews oder Veranstaltungen geschickt, die genau dies thematisieren. Es geht jeweils darum, weshalb gerade eine Frau einen Job in der IT-Branche gewählt hat. Ich wurde bei den Interviews auch schon gefragt, ob Bekannte oder meine Familie schockiert oder erstaunt auf meine Berufswahl reagiert hätten. Auch werden oft Möchtegern-Studien oder Umfragen gestartet, die jeweils ermitteln möchten, was anders an IT-Berufen sein sollte, damit sie auch Frauen ansprechen.


Meine Firma setzt sich leider auch sehr für dieses Thema ein. Für Werbekampagnen benötigen sie immer eine Frau, die für den IT-Beruf posiert. Zunächst war ich das Opfer. Als wir dann eine hübschere Informatikerin einstellten, wurde sie natürlich bevorzugt: "Man würde glatt meinen, sie sei ein Model und keine Informatikerin!" Ich erhielt seit dem Moment nie mehr eine Anfrage, um für irgendeine Kampagne Model zu stehen, was mir auch recht ist. Ich bekomme immer Aggressionen, wenn ich an solchen Anlässen teilnehmen muss. In der heutigen Zeit kann Frau sich schon lange ihren Arbeitsbereich selbst auswählen. Die Frage: "Was man an IT-Berufen ändern müsste, damit sie auch für Frauen ansprechbar sind?", grenzt aus meiner Sicht an Verblödung. Würde man IT-Berufe anpassen, wären es keine IT-Berufe mehr. Man wählt sein Berufsumfeld nach den eigenen Interessen und Kompetenzen aus - NICHT nach dem Geschlecht. Erbärmlich finde ich Frauen, die nur Informatiker werden, weil sie so "besonders" sein wollen oder ständig von Männern umgeben sein möchten.


Ich will aufgrund meiner erarbeiteten Zertifikate, Kompetenzen, etc. eingestellt werden, und nicht wegen meines Geschlechtes. Allgemein stört mich diese erzwungene Frauenquote, egal in welchem Berufsfeld. Es kann doch nicht sein, dass in der heutigen Zeit - wo Leistungen, Zertifikate, Uni-Abschlüsse und der Leistungsdruck alles sind, sich plötzlich alles um eine Frauenquote dreht. Glücklicherweise waren an einem der Anlässe einige Kritiker, die meine Ansichten teilten. Ich war aufgeboten, als "weiblicher Informatiker" an einem Anlass für geschlechtsuntypische Berufe teilzunehmen. Dort hat der Chef der Ausbildungsabteilung säuberlich alle Zahlen und Fortschritte der Pseudo-Frauenquote aufgezeigt. Bald stellte ihm ein kritischer Zuhörer die Frage, ob nun Frauen gegenüber Männern bevorzugt werden, wenn der Männeranteil eines Beruf Feldes markant höher ist, und wie stark überhaupt noch auf Kompetenzen geachtet wird. Darauf stammelte mein Chef, es werde natürlich zuerst auf die Kompetenzen und den Charakter geachtet, und erst im nächsten Schritt auf das Geschlecht. Ich wusste natürlich, dass er zwar solche Anweisungen geben kann, jedoch gar nicht direkt für Bewerber zuständig ist. Dies regeln die Firmen selbst - und meine krallt sich jede Frau, die sie kriegen können.


Natürlich gibt es noch Ungleichheiten zwischen Mann und Frau (z. B. verdient eine Frau teilweise weniger für die gleiche Berufung wie ein Mann). Vielleicht haben Frauen auch Hemmungen, die man ihnen nehmen muss - das ist auch vollkommen in Ordnung. Doch es interessiert in meinem Land (ich lebe nicht in Deutschland) niemanden, dass nur Männer militärpflichtig sind und sich im Falle von Untauglichkeit dumm und dämlich zahlen müssen - ganz egal ob sie sich dies selbst zu verschulden haben oder nicht. Sogar Männer, die aufgrund eines Unfalles im Militär ihren Dienst nicht mehr leisten können, müssen zahlen. Frauen müssten weder Dienst leisten noch zahlen. So viel zur Gleichberechtigung.


Ich habe nichts gegen Frauen, die kompetent sind und ihre Berufstätigkeit leidenschaftlich ausführen. Meine beste Freundin ist Informatiker und ist 10-mal kompetenter als jeder Mann in meinem Team. Sie liebt einfach, was sie tut. Doch ich beichte, dass ich es nicht aushalte, mich seit Jahren mit dem Thema "Frauen in der IT" herumzuschlagen. Alle, die Marketing, Interviews und sonstige Aktionen in dem Bereich starten, verschwenden meiner Meinung nach ihre Zeit und haben nicht verstanden, dass man eine Berufung nach Kompetenzen und Interessen wählt, und nicht eine Berufung auf ein "Geschlecht" zuschneidet. Ich hasse jeden, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen muss - obwohl es schon hundert andere vor ihnen getan haben. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037949 vom 29.03.2016 um 09:23:17 Uhr (20 Kommentare).

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Streit unter Geschwistern

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Maßlosigkeit Zwietracht Rache Familie Bernburg

Im Teenageralter haben sich meine große Schwester und ich häufig heftig gestritten. Schubsen, Streiche spielen, zwicken, Haare ziehen, Sachen verstecken, verpetzen - wie man das halt so macht! Einmal war ich total sauer und wütend auf meine Schwester und wollte mich an ihr rächen. Ich habe Minzöl aus dem Arzneischränkchen unserer Mutter geholt und nachts heimlich einen Tropfen davon in ihre Kontaktlinsen-Dose getan. Am nächsten Morgen gab es im Bad ein großes Geschrei. Das Auge war knallrot und hat natürlich getränt. Meine Schwester hatte Schmerzen und hat geweint. Unsere Mutter ist dann mit ihr gleich zum Augenarzt, aber der konnte nichts feststellen. Ich hab das Zeug natürlich schnell weggeschüttet und den Behälter wieder mit Kontaktlinsenflüssigkeit aufgefüllt. Der Arzt hat das Auge mit Kochsalzlösung gespült und sie hat keinen Schaden davon getragen. Damals war ich dann neidisch, weil sie einen Tag von der Schule zu Hause bleiben durfte.


Mittlerweile verstehen wir uns übrigens sehr gut und sind enge Freundinnen! Ich beichte, dass ich es damals mit meiner Rache übertrieben habe und mir meine Schwester, als sie damals geweint hat, richtig leidgetan hat. Zugegeben habe ich es nie. Allerdings wurde ich auch nicht verdächtigt. Man ging davon aus, dass die Linse kaputt oder die Flüssigkeit verunreinigt war. Liebe Sabine, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037943 vom 28.03.2016 um 20:38:35 Uhr in 06406 Bernburg (5 Kommentare).

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Wie ich meinen Vater mit einem Baseballschläger verprügelte

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Gewalt Aggression Rache Familie

Wie ich meinen Vater mit einem Baseballschläger verprügelte
Mein Vater hat mich des Öfteren verprügelt - schon von klein auf. Immer, wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Vor einer Woche war es wieder so weit. Ich hatte mich gerade von einer gebrochenen Rippe, die er mir zugefügt hatte, erholt. Als er auf mich losging, konnte […]
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Beichthaus.com Beichte #00037929 vom 26.03.2016 um 12:23:09 Uhr (23 Kommentare).

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Hört auf so negativ zu sein!

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Zorn Boshaftigkeit Gesellschaft

Ich mag Menschen, die ständig negativ sind, überhaupt nicht. Natürlich gibt es immer mal jemanden, der wegen irgendetwas schlechte Laune oder einen Durchhänger hat und dann nicht glücklich durch die Gegend springt. Gemeint sind die Menschen, die nur am Meckern sind, wegen der kleinsten Sachen und dabei jedes Detail auseinanderpflücken und sich daran aufhängen, um dann zu sagen, wie toll sie doch dieses und jenes gemacht hätten. Oder anderen etwas unterstellen und darauf pochen, recht damit zu haben, selbst wenn die Unterstellung totaler Humbug und nicht gerechtfertigt ist. Wenn etwas gegen ihre Meinung gesagt wird, reagieren sie zickig und aggressiv. Menschen, die nie zufrieden sind und anderen auch nichts gönnen - auf Erfolg der anderen mit Eifersucht und sogar Lästereien reagieren. Die Liste solcher Eigenschaften kann man ja immer weiter führen...


Meine Beichte ist nun, dass ich früher Verständnis gezeigt habe und solchen Menschen entgegen gekommen bin - sie aber heutzutage nur noch verachte. Egal, wie ich geholfen und zugehört habe, am Ende wurde die Unzufriedenheit sogar an mir ausgelassen. Ich bin ein gutmütiger Mensch, das sagen jedenfalls andere über mich, und helfe gerne. Ich beichte aber, dass ich seit geraumer Zeit ziemlich böse und gehässige Gedanken solchen Leuten gegenüber hege und sie zusätzlich provoziere, worüber sie sich dann natürlich wieder wochenlang aufregen. Daran habe ich sogar Spaß gefunden. Vielleicht sehe ich es unterbewusst als "Rache", wenn man das überhaupt so nennen kann. Ich schäme mich für mein Verhalten, kann es aber nicht mehr so leicht abstellen.

Beichthaus.com Beichte #00037922 vom 24.03.2016 um 13:07:20 Uhr (4 Kommentare).

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