Werft euer Leben nicht weg!

15

anhören

Trunksucht Verzweiflung Dummheit Gesundheit

Ich möchte heute beichten, da ich hier vor über zehn Jahren die beiden Beichten "Geld und Sex" (00002948) und "Deutschland ist so dumm" (00002960) abgegeben habe. Was war ich damals nur für ein dummer, arroganter junger Mann. Aus der langweiligen Wochenendbeziehung wurde ein mehrjähriger Versuch, mich in die normale Gesellschaft einzugliedern, weil ich irgendwann merkte, dass ich die als dumm bezeichnete Frau doch geliebt habe - aber es klappte nicht auf Dauer und irgendwann, nach fast fünf Jahren und ewigem Hin und Her, haben wir uns getrennt. Der Sog von Alkohol und Drogen ließ mich einfach nie ganz los. Aus den zwei Mal pro Woche saufen wurde erst für länger gar nichts und jetzt teilweise bis zu zwei Wochen am Stück. Mein - als ebenso dumm bezeichneter - Bruder hat mich in jedem Lebensbereich längst überflügelt. Ich selbst saß inzwischen mehrmals im Gefängnis und auch in der geschlossenen Psychiatrie, da ich im extremen Vollsuff auf die Straße bin und Leute angegriffen habe. Dabei habe ich aber meistens selbst heftig aufs Maul bekommen und das mit Recht.

Ich bin alt geworden in dieser Zeit. Nichts ist für die Ewigkeit, hat eine umstrittene Band mal gesungen, und das stimmt. Ich bin in jedem Sinne des Wortes so derbe auf die Fresse gefallen und genau das habe ich auch verdient. In diesem Sinne: Werft euer Leben bitte nicht weg. Ich habe so viele Chancen verschenkt und jetzt keine mehr übrig, da ich inzwischen auch todkrank bin, was aber auch meine eigene Schuld ist. Ich bin HIV-positiv und die Krankheit ist bereits ausgebrochen. Das Karma braucht manchmal eine Weile, aber es schlägt immer zurück.

Beichthaus.com Beichte #00037897 vom 21.03.2016 um 20:13:38 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Date mit Polizeieinsatz

9

anhören

Trunksucht Trunksucht Aggression Polizei Dating

Vor knapp drei Jahren hatte ich (m/20) ein Date mit einer sehr hübschen Frau auf einer Party. Wir trafen uns davor an der Bushaltestelle und besorgten uns etwas zum Vorglühen. Ich kam auf die dämliche Idee richtig viel zu holen und damit anzugeben, wie viel ich trinken kann. Allerdings hatte ich mich mit dem ganzen Zeug wirklich übelst abgeschossen, was die Dame wohl nicht so toll fand. Ich schmiss mich so heftig an sie ran, dass sie wohl Angst bekam. Dann habe ich mich in den Schnee gesetzt, weil sie abgehauen ist und aus irgendeinem Grund die Polizei geholt hat, welche auch kam. Ob ich daraus gelernt hatte? Nein!


Ein Jahr später feierte die Freundin meines besten Kumpels Geburtstag. Auf diesem Geburtstag hatte ich wieder ein Date. Ich habe Melissengeist organisiert und heimlich mit meinem besten Kumpel getrunken. Wir waren so besoffen, dass wir den Geburtstag und mein Date ruinierten, indem wir uns aufführten wie Rambo. Das Ende des Liedes war, dass wieder ein Date in einem Polizeieinsatz endete. Heute bereue ich die Geschichte richtig, da ich die Mädels wirklich mochte. Ich wollte nie, dass Mädchen vor mir Angst haben. Liebe M., liebe J.: Es tut mir leid. Ich wollte euch die Abende nicht ruinieren. Liebe A., es tut mir leid für den versauten Geburtstag. Ich hoffe, ich habe noch eine Chance bei der Damenwelt in meinem Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00037896 vom 22.03.2016 um 00:10:50 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Kaputte Dusche ohne Orgasmus

4

anhören

Masturbation Wollust Vandalismus

Ich beichte, dass ich (w) mit 17 Jahren die Dusche meiner irischen Gasteltern kaputt gemacht habe, während ich den Duschstrahl zur Masturbation zweckentfremdet habe. Es tut mir ehrlich leid, weil ich ihnen echt keine Umstände machen wollte, aber ich war einfach von der ganzen Reise schon so gestresst, dass ich irgendwie mal Dampf ablassen musste. Ich hatte dabei die Wahl zwischen einer heimlichen nächtlichen Aktion, während meine türkisch-muslimische Schulfreundin neben mir geschlafen hat, oder eben in der Dusche meiner streng katholischen Gastfamilie. Hätte ich mal die erste Variante genommen, dann hätte ich nicht einem Vater von drei Kindern - zwei davon schwerbehindert - aufgehalst, noch einmal einen extra Umweg zu fahren und Geld auszugeben. Und ich hätte wenigstens einen Orgasmus gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00037891 vom 21.03.2016 um 17:03:41 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein Lehrer war ein Mobber!

15

anhören

Maßlosigkeit Rache Boshaftigkeit Schule

Ich beichte, dass mein Sinn für Gerechtigkeit einen Lehrer den Beruf und seine Beziehung gekostet hat. Als ich meine schlimme Phase hatte, kam ich nicht darum herum eine Ehrenrunde zu drehen. Nun ja, jeder, der schon einmal wiederholt hat, weiß, was jetzt kommt. Neue Klasse, neue Lehrer, keine Freunde und dementsprechende Motivation. Wie es natürlich kommen musste, kam ich am ersten Tag zehn Minuten zu spät. Erste Reihe, neben eine typische Außenseiterin. Etwas dicker, rote Haare und - wie sich mit der Zeit schnell herausstellte - total unbeliebt. Ich wage zu behaupten, dass jeder mal, mehr oder weniger, Erfahrung mit Mobbing gemacht hat. Entweder auf der einen oder auf der anderen Seite oder als Zuschauer. Wir haben uns ab Tag eins sofort gut verstanden, im Sinne von Freundschaft. Denn damals steckte ich schon in meiner jetzigen Beziehung. Aber sie war echt ganz cool drauf.


Da ich eher aufgeschlossen bin, gelang es mir in kürzester Zeit Freunde in der Klasse zu finden, was ihr die ganzen Jahre über leider nicht vergönnt war. Ich machte mir es zur Aufgabe sie zu integrieren und das gelang mir auch - in bestimmten Kreisen der Klasse. Außer in das eine Grüppchen, das ihr das Leben zu Hölle machte. Ihr sogenannter Anführer war ein typischer Bodybuilder ohne Hirn, der sich gerne mit seinen Ja-Sager-Gangster-Idioten umgibt. Jedes Mal verteidigte ich sie, doch sie hörten einfach nicht auf. Das Komische an der Sache war, dass er mich mochte, weil ich eben auch sehr sportlich unterwegs bin und damals auch schon war. Das machte ich mir dann später zum Vorteil, denn nicht nur diese Idioten machten ihr das Leben zu Hölle, sondern auch mein Englischlehrer. Ihr fiel die Aussprache sehr schwer, was vielen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Vor allem mein Englischlehrer hatte sehr große Freude daran, sie oft aufzurufen, um sie vor der Klasse vorzuführen. Man konnte ihm an seinem hässlichen Grinsen ansehen, dass es ihn amüsierte, sie vorzuführen. Was auch seine Beliebtheit bei den Coolen steigerte.


Das brachte mich so in Rage, dass ich Rache für sie wollte. Das Schicksal spielte meinen Racheplänen in die Karten. Durch einen Zufall erfuhr ich, dass seine Freundin in der örtlichen Nachhilfe als Spanischlehrerin tätig ist. Und mein Plan stand fest, geblendet von meiner Rache und den Auswirkungen, welche diese auf mich hatte. Ich fing vermehrt an den Kontakt zu dem Bodybuilder-Schönling zu pflegen. Die Tage vergingen und die nächste Spanischklausur stand in ein paar Wochen an, also bat ich ihn, mit mir doch mal in diese Nachhilfe zu gehen. Er willigte ein. Er hatte keine Ahnung, wen er vor sich hatte, genau wie sie, was die Sache sehr interessant machte. Ich stellte mich total blöd und äußerte die Bitte nach ihrer Handynummer, falls noch Fragen bezüglich der Grammatik aufkommen sollten. Sie sagte zu und gab sie mir. Weitere Tage vergingen und ich pflanzte ihm förmlich den Gedanken in sein Hirn, dass er es niemals schaffen würde, diese heiße Spanischlehrerin zu vernaschen. Er sah es natürlich als Herausforderung an und forderte ihre Nummer von mir. Und wenn er etwas konnte, dann war es Flirten.


Und ja, sie ging wirklich darauf ein. Jeder minimale Erfolg wurde mir mit einem Screenshot bewiesen und es fühlte sich gut an! Sie gab ihm zu verstehen, sie habe keinen Freund. Es dauerte nicht lange und das erste Treffen fand statt. Was dann passierte, könnt ihr euch wohl denken. Er ernannte sich selbst zum Milfhunter, was nicht ganz zutraf, denn sie war erst Anfang dreißig, aber egal. Ich brauchte natürlich noch mehr Beweise und meinte, er solle heimlich ein Foto machen, wenn sie neben ihm liegt, natürlich mit ihm. Er hat natürlich Folge geleistet. Und ich muss sagen, es war ein mächtiges Gefühl, auf all diesen Beweisen zu sitzen. Sie lud ihn sogar zu sich nach Hause ein, aber er kam einfach nicht dahinter, mit wem er es da zu tun hatte - entweder war er zu dumm oder sie zu verlogen, sucht es euch aus. Also dauerte es auch nicht lange, bis ich die Adresse meines Lehrers in Erfahrung gebracht hatte.


Ich wählte meinen Zeitpunkt der Aufklärung geschickt aus, also nach einer Englischklausur und schickte einen Brief, der direkt an ihn adressiert war. Bilder, Screenshots, etc. Und einer kleinen Message: "Wer zuletzt lacht, lacht am Besten!" Die folgenden Tage waren prächtig, wegen des Unterrichtsentfalls in Englisch. Als er wiederkam, war er ein stummes Häufchen Elend. Wenn Blicke töten können, sage ich euch. Sie hat jeglichen Kontakt abrupt abgebrochen, nachdem der Brief angekommen war. Der Englischunterricht war wie ausgewechselt. Viel Stillarbeit und ein Lehrer, der ständig mit seinem Handy das Klassenzimmer verlässt. Die Arbeit gab es auch zurück und ratet mal, wer von acht Punkten auf zwei Punkte abgerutscht war, ich war es auf jeden Fall nicht. Diese Stunde toppte alle Schulstunden, die ich bisher erlebt hatte: Unwissend ging der Macho auf meinen Lehrer zu und verlangte eine Erklärung. Mein Englischlehrer eskalierte total, klatschte ihm eine und verließ das Klassenzimmer. Es war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, und von da an hatten wir eine sehr nette, tolerante Englischlehrerin. Ich beichte, dass ich total übertrieben habe und eigentlich kein Stück besser war, als die beiden. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00037857 vom 17.03.2016 um 03:02:01 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Ich bin das schwarze Schaf der Familie!

20

anhören

Drogen Schamlosigkeit Engherzigkeit Sex

Ich (37) habe, glaube ich, schwer gesündigt. Und zwar hat meine Mutter ein Patenkind, das letztens 18 wurde. Ich habe dieses Mädchen, das ich mit aufwachsen sah, zwei Tage nach ihrem 18. Geburtstag entjungfert. Unsere Familien sind erzkatholisch, weitläufig verwandt und wir leben auch noch in Bayern. Ich aber bin ein Metalhead, das schwarze Schaf der Familie, vor dem komischerweise viele sogar Angst haben. Noch dazu rauche ich gerne mal einen Joint. Außerdem bin ich im Dorf eine Art dunkle Legende, nur zum Teil zurecht, weil ich dem Dorfmacker auf dem Volksfest mal so die Fresse poliert habe, dass er nicht mehr wusste, wo oben und unten ist. Der Typ ist aber 10 cm größer und 30 Kilo schwerer als ich: Ein typischer Dorfmacho gewesen. Und obwohl ich mich mit dem Typen längst versöhnt habe, wir sind heute sogar sehr gute Freunde, bin ich trotzdem ein totaler Außenseiter geblieben. Was mich wenig juckt, da ich einen festen und guten Freundeskreis in der nächsten Stadt habe und trotzdem die Abgeschiedenheit des Dorfes mag. Wenn es da mal laut ist, bin ich es, da ich aber in einem Nebengebäude des ehemaligen Hofes meiner Eltern lebe und dieses gut isoliert ist, juckt das keinen.


Das Maderl und ich hatten auch kaum Kontakt außerhalb des Sonntagskaffees bei meinen Eltern. Aber vor knapp einem halben Jahr kontaktierte sie mich via Handymessenger, dass sie gerne mal so mit mir reden würde. Und ziemlich schnell kam raus, dass sie mit der Spießigkeit in unserem Kaff nichts anfangen kann. Wir kamen halt ins Reden, aber alles so weit normal. Kurz nach ihrem 18. Geburtstag stand sie nachts um ein Uhr auf einmal vor der Tür. Ich bat sie natürlich rein und wir saßen in meinem Wohnzimmer, redeten und tranken ein bisschen mehr Met. Irgendwann fragte sie dann, ob ich etwas zum Rauchen da hätte. Ich hatte noch ein wenig übrig, eigentlich zu wenig, um es in einem Joint zu teilen und meinte, dass ich zwar was habe, aber wir eine Bong bräuchten.


Das Maderl hat sich dann als handwerklich sehr geschickt erwiesen und wenigen Minuten aus einer Flasche, Alufolie und einem Kuli eine gebaut. Ziemlich klar, dass sie das nicht das erste Mal machte. Sie erzählte mir dann auch, dass sie seit Jahren sowohl heftig kifft, als auch bekifft beim Gedanken an mich heftig masturbiert. Ich sah sie mir an und dachte: "Oha, die Kleine ist erwachsen geworden." Sie hat zwar etwas Babyspeck, aber ist extrem hübsch und süß und wirkt wirklich wie die sprichwörtliche Unschuld vom Land. Mich ließ das nicht ungerührt und eines kam zum anderen. Aber gerade als ich eindringen wollte, sagte sie, sie wäre noch Jungfrau. Ich fragte sie, ob sie das wirklich will, und sie meinte, ich solle es tun. Ich ging sehr auf sie ein, war vorsichtig und schaffte es tatsächlich, dass es für sie sehr schön wurde.


Das Nachspiel war jedoch nicht so schön. Ihr Vater hatte sie nämlich verfolgt und mitgekriegt, wo sie hinging. Als sie am nächsten Morgen nach Hause kam, hatte dieser sozialbehinderte Bauerntölpel nichts Besseres im Sinn, als sie anzugreifen. Ihre Mutter holte letztlich die Polizei. Diese wiederum brachte das Mädel auf eigenen Wunsch dann bei mir unter. Das Dumme ist aber: Ich will nichts weiter von ihr und sie nicht von mir. Im Gegenteil, nüchtern nervt sie wie Hölle. Nach Hause kann sie aber wegen dem verblödeten Mistgabelschwinger, der ihr Vater ist, auch nicht. An mich traut sich der Depp zum Glück nicht ran.


Daher bekommen wir in wenigen Stunden Besuch. Dieser Besuch besteht aus einer Mitarbeiterin des Jugendamtes, welches sie in eine betreute Wohngemeinschaft bringen wird. Sie weiß davon aber nichts. Was das Ganze für meinen Ruf in meinem Kaff tun wird, ist klar, denn der böse schwarze Metaller hat die eiserne Jungfrau geknackt. Meine Eltern sind entsetzt und reden nur noch das Nötigste mit mir. Ich schwanke ehrlich gesagt zwischen schlechten Gewissen und dem Bedürfnis laut zu jubeln. Und ja, natürlich habe ich in dem Moment, als sie vor der Türe stand, Hintergedanken gehabt. Aber ich wollte ihr auch nichts Schlechtes.

Beichthaus.com Beichte #00037851 vom 16.03.2016 um 10:12:54 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000