Seltsame Flecken im Gesicht

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Eitelkeit Rache Verschwendung Boshaftigkeit Familie Leverkusen

Seltsame Flecken im Gesicht
Als ich (w/29) damals so um die 16 war, hatte ich kein besonders gutes Verhältnis zu meiner Schwester. Eigentlich ist das untertrieben. Es gab kein Verhältnis. Meine Schwester hatte eine Art Wasch- und Pflegezwang. Cremes und Lotionen, die sie sich kaufte, hielten nur wenige Tage. Doch selbst wenn ihr Kram noch voll war, liebte sie es, meine Cremes absolut verschwenderisch zu benutzen. Die kaufte ich mir im Übrigen immer von meinem geringen Ausbildungsgehalt. Dies gipfelte darin, dass ich mir einen abschließbaren, kleinen Koffer besorgte, meine Bad-Utensilien darin einschloss und so beinahe wie auf Besuch lebte. Sie machte sich einen Spaß daraus, weiterhin meine Dinge zu benutzen, wenn ich mal vergaß, etwas wieder wegzupacken. Irgendwann hatte ich echt genug. Ich kaufte mir meine Gesichtscreme doppelt. Eine der Dosen öffnete ich und mischte sie mit Selbstbräuner und etwas Urin. Ja, der Selbstbräuner hätte gereicht, aber ich war echt angepisst - und das sollte sie schließlich auch sein.

Ich vergaß nun ständig, meine Gesichtscreme einzupacken. Und, obwohl ich sie nicht nutzte, wurde das Pöttchen wie von Zauberhand immer leerer und leerer. Das war eine echte Genugtuung. Das Schönste jedoch war, als meine Schwester eines Abends völlig panisch zu unserer Mutter lief und sie fragte, was diese ganzen braunen Flecken, die nicht abwaschbar waren, auf ihrem Gesicht und auf ihrem Körper wohl waren - zu Erinnerung, es war eine Gesichtscreme! Ich schaute mir dann ebenfalls diese Flecken genau an und riet ihr, dringend einen Arzt aufzusuchen, da dies echt böse aussieht und vielleicht von einer schweren, entstellenden Krankheit herrührt. Ich war zufrieden, als sie panisch und heulend in ihr Zimmer lief.

Beichthaus.com Beichte #00031880 vom 10.09.2013 um 12:13:58 Uhr in 51371 Leverkusen (Kölnerstraße) (19 Kommentare).

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Hinter der Waschmaschine

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Nachbarn

Ich bin heute früh in den Waschkeller unseres Mietshauses gegangen, weil ich etwas waschen wollte. Neben meiner Waschmaschine steht neuerdings die der Nachbarn und diese haben es für nötig befunden, alte Anleitungen, irgendwelche Dichtungen für den Anschluss und noch anderen Schrott auf meiner Waschmaschine zu parken. Ich dachte mir, dass sie vielleicht gerade dabei sind, die Maschine anzuschließen und dass sie den Kram dann bald wegnehmen würden. Als meine Wäsche fertig war, lag das Zeug aber immer noch dort. Leider ist mir dann beim Wäsche rausnehmen - natürlich ganz aus Versehen - der Kleinkram, der sich da breitgemacht hatte, hinter die Waschmaschine gefallen. Wenn sie den Krempel überhaupt wiederfinden, müssen sie durch ungefähr 1000 bewohnte Spinnennetze fassen, um ranzukommen. Tut mir schrecklich leid!

Beichthaus.com Beichte #00031879 vom 10.09.2013 um 20:45:28 Uhr (15 Kommentare).

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Wenn Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird

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Boshaftigkeit Feigheit Verzweiflung Zorn Nachbarn Gersdorf

Ich könnte mir jeden Tag in die Fresse hauen, weil ich zu freundlich bin. Ich wohne mit meinem Mann in einem Haus, in dem es 16 Wohnungen gibt. Nun ja, im Erdgeschoss wohnt eine ältere Dame, die sich den Fuß gebrochen hat. Ich habe ihr angeboten, für sie mit dem Hund spazieren zu gehen. Aber inzwischen überspannt sie es einfach. Sie ruft mich zu jeder Tageszeit runter, weil der Hund muss. Ich arbeite übrigens Vollzeit und habe noch einen Nebenjob. Zusätzlich ruft sie mich zum Einkaufen, damit ich sie zum Arzt fahre und so weiter. Aber damit nicht genug - wenn ich bei dieser besagten Dame aus dem Haus gehe, steht vor mir ihre Nachbarin von gegenüber und bittet mich ebenfalls um meine Hilfe. Ich könnte schreien! Ich bin so dankbar, dass mein Mann momentan im Ausland arbeitet, sonst hätte ich vermutlich schon längst eine Ehekrise. Ich hasse meine Nachbarinnen - ich habe mir sogar schon gewünscht, dass sie tot umfallen. Denn natürlich erzählen sie auch noch herum, wie nett und fürsorglich ich bin - weshalb auch schon eine vom Nachbarhaus zu mir kam und gefragt hatte, ob ich ihr bei meinem nächsten Einkauf etwas mitbringe. Ich verfluche meine gute Erziehung - sogar meine Mutter meinte, dass sie mich zu gut erzogen hätte, was meinen Respekt vor älteren Menschen betrifft. Ich habe inzwischen schon überlegt, ob ich mich eine Zeit lang bei meinen Eltern verkrieche, aber das bringt ja auch nichts. Ich habe auch Angst davor, nein zu sagen, nicht dass sie wirklich noch einen Anfall bekommen und wirklich umkippen. Denn dann habe ich dank meines schlechten Gewissens bestimmt noch mehr Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00031875 vom 09.09.2013 um 16:29:55 Uhr in Gersdorf (26 Kommentare).

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Ungeziefer für den Nachbarn

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Boshaftigkeit Rache Nachbarn

Ich beichte hiermit, dass ich seit einigen Wochen jeden Abend, wenn es dunkel geworden ist, Kekse und allerlei anderen Süßkram auf das Grundstück meines Nachbarn werfe, um Ungeziefer anzulocken. Jeden Morgen schaue ich aus dem Fenster und freue mich ungemein, wenn ich sehe, dass meine "Köder" weg sind. Warum ich das mache? Der Drecksack schnauzt mich wegen allem an, und das kann ich ihm nicht durchgehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00031856 vom 05.09.2013 um 18:02:17 Uhr (12 Kommentare).

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Das Wasserglas meines Kollegen

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Ekel Boshaftigkeit Unreinlichkeit Kollegen

Ich arbeite mit einem Kollegen zusammen in der Buchhaltung und er nervt einfach, da er total aufdringlich ist und meint, dass er etwas Besseres wäre, als alle anderen. Gestern ging er zwei Stunden früher - die Zeit schrieb er sich aber dennoch auf - und ließ mich alleine im Büro. Da ich irgendwann auf die Toilette musste, und die sanitären Einrichtungen in unserem Stockwerk gerade renoviert werden, beschloss ich, mich in sein Wasserglas zu erleichtern. Ich weiß, das ist unanständig und widerlich, aber ich konnte nicht widerstehen, weshalb ich mich im Archiv versteckte und meine Tat vollzog. Im Gegensatz zu mir wechselt er sein Glas übrigens nur einmal wöchentlich, weshalb ich ihm das Glas, nachdem ich es gut geschwenkt hatte und den Rest dann in einen Blumentopf goss, einfach wieder auf seinen Schreibtisch stellte. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen, aber das hindert mich nicht daran, genüsslich zuzusehen, wenn er aus diesem Glas trinkt.

Beichthaus.com Beichte #00031854 vom 05.09.2013 um 10:55:28 Uhr (12 Kommentare).

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