Sackhaare im Gesicht

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Boshaftigkeit Ekel Falschheit Studentenleben

Sackhaare im Gesicht
Ich (m) möchte beichten, dass ich einer guten Freundin wohl gründlich den Appetit verdorben habe. Zur Vorgeschichte: Vor einem Monat hatte ich endlich längere Semesterferien und ließ mir einen Bart stehen. Ich hatte dafür eigentlich nur einen Grund, nämlich die betreffende Freundin zu ärgern, da sie meinte, ich sähe damit aus wie ein Obdachloser. Jedenfalls traf ich mich gestern Abend mit ihr und einigen gemeinsamen Freunden zum Essen. Sie kam etwas später, in der Zwischenzeit tranken wir schon mal ein paar Gläser. Als sie dann auch auftauchte, wollte sie mich wohl überraschen und einen Witz über den Bart machen, ich sah sie jedoch schon vorher in einem Spiegel. Schließlich stand sie hinter mir und sagte ohne weitere Begrüßung: "Ist das etwa ein Bart?", wobei sie mir mit den Händen durch ebenjenen fuhr und mir einen Kuss auf die Wange drückte. Während sie noch an meiner Wange hing, verleitete mich das Zusammenspiel von Boshaftigkeit und Alkohol dann leider dazu, ihr ins Ohr zu flüstern: "Nein, ich habe mir nur die Sackhaare ins Gesicht geklebt." Daraufhin verschwand sie schnurstracks zur Toilette und tauchte erst nach einer Viertelstunde kreidebleich wieder auf. Mir tat der Kommentar schon nach dem Aussprechen leid, aber was geschehen ist, kann man nun mal nicht ungeschehen machen. Trotzdem habe ich mir schon weitere Konter überlegt, da sie einfach so leicht aus der Fassung zu bringen ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031946 vom 24.09.2013 um 00:05:26 Uhr (23 Kommentare).

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Platte Reifen als Strafe

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Boshaftigkeit Rache Vandalismus Hamburg

Ich wohne in einem Mietshaus mit acht Etagen. Im Kellergeschoss ist, unter der Treppe, eine freie Fläche. Im Mietvertrag steht ausdrücklich, dass es nicht erlaubt ist, dort Fahrräder oder Ähnliches abzustellen. Aber irgendjemand kommt immer wieder auf die Idee, es trotzdem zu tun. Wenn ich das sehe, bekomme ich regelmäßig die Krise, schließlich gilt hier gleiches Recht für alle - und damit sie es endlich lernen, lasse ich regelmäßig die Luft aus den Reifen der Fahrräder.

Beichthaus.com Beichte #00031933 vom 22.09.2013 um 16:55:54 Uhr in 20459 Hamburg (Hauptstraße) (21 Kommentare).

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Die etwas andere Apfelschorle

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Boshaftigkeit Ekel Rache Engherzigkeit Schule

Es ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem möchte ich das loswerden. Als ich in der siebten Klasse war, und wir wieder unseren wöchentlichen Sportunterricht hatten, bat ich meinen Klassenkameraden um einen Schluck seiner Apfelschorle. Meine Familie verdiente nicht so sonderlich viel und ich war zur Hälfte des Monats meistens pleite, da ich nicht viel Taschengeld bekam. Ich hatte nur Wasser dabei, welches ich trinken sollte, und eben kein Geld, um mir etwas anderes zu kaufen - die Reaktion des Klassenkameraden war allerdings nur, dass er die halbe Flasche genüsslich leer trank. Während des Sportunterrichts musste ich dann auf die Toilette, und auf das folgende bin ich wirklich nicht stolz. Ich nahm nämlich einen großen Schluck von der Apfelschorle, und damit nicht sofort rauskam, dass da jemand von getrunken hatte, füllte ich den Rest wieder auf, und sparte mir den Gang zum Klo. Als unsere Sportstunde dann vorbei war, gingen wir alle wieder zurück zu unseren Klassenzimmern, und wer lief neben mir? Genau, der Schüler, dem ich in die Apfelschorle gepinkelt hatte. Und um mir noch einmal zu demonstrieren, wie lecker sein Getränk ist, und dass ich nichts davon bekommen hatte, trank er noch den letzten Rest der Flasche, gab ein zufriedenes "Aaaah" von sich und grinste mich selbstgefällig an. Im Nachhinein betrachtet war das Ganze unglaublich eklig und deshalb tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031928 vom 21.09.2013 um 22:42:03 Uhr (16 Kommentare).

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Alkohol ist nicht die beste Medizin

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Trunksucht Falschheit Ex

Mein Ex (27) ist Medizinstudent und ein Frauen-schlagender Alkoholiker, der nicht einmal nüchtern Auto fahren kann. Und nach eigener Aussage ist er ohne einen Whiskey am Morgen nicht in der Lage, sich zu konzentrieren. Angefangen hat das mit einem Glas, das er abends trank, aber inzwischen hat er sogar einen Flachmann in der Uni. Er brachte es sogar schon einmal fertig, alkoholhaltiges Mundwasser zu trinken, als nichts anderes im Haus war. Vor einem Jahr habe ich dann eingesehen, dass er keine Hilfe haben will, weil ihm sein Leben so gefällt. Er kann es so schließlich "kontrollieren", zumal ich, als Geisteswissenschaftlerin sowieso nichts davon verstehen würde, wie es in einem "echten" Studium oder gar einem "echten" Job abläuft. Laut ihm benötigt er den Alkohol nämlich als Puffer für den Stress. Leider hat er trotz allem seine Prüfungen mehr oder minder gut bestanden und macht demnächst sein Staatsexamen. Ich möchte beichten, dass ich ihn neulich anonym bei seiner Praktikumsstelle gemeldet habe - mit einem genauen Hinweis darauf, wo er seinen Flachmann aufbewahrt. Deshalb ist er dort rausgeflogen und konnte nur mit viel Glück eine neue Stelle finden. Außerdem möchte ich beichten, dass ich ihn, auch nach seinem Staatsexamen, bei seiner Arbeitsstelle verpfeifen werde. Ich tue das, weil ich es einfach nicht mit mir vereinbaren kann, dass er so mit Patienten arbeitet. Dennoch tut es mir leid, dass ich unter Umständen seine gesamte Karriere zerstöre, denn sein Studium und der Job sind für ihn das Wichtigste.

Beichthaus.com Beichte #00031927 vom 20.09.2013 um 14:36:35 Uhr (38 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Lied weckt Erinnerungen

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Waghalsigkeit Peinlichkeit Ex

Kürzlich war ich mit ein paar Kumpels in einer neu eröffneten Karaokebar, als ich dort zufälligerweise meine Ex-Freundin entdeckte. Sie hatte mich vor nicht allzu langer Zeit mit einem anderen betrogen, weshalb ich mich von ihr getrennt hatte, und ich sah sie an diesem Abend das erste Mal wieder. Als dann der Barkeeper alle begrüßte, und sich bedankte, dass wir an dem Eröffnungsabend dabei sind, lud er gleichzeitig alle Gäste dazu ein, sich beim Karaokesingen zu beteiligen. Und mir kam eine zündende Idee - weshalb ich, zum Erstaunen meiner Kumpels, zum Barkeeper ging und ihm meinen Song nannte. Dieser stimmte lachend zu, doch bevor ich zu singen begann, nahm ich das Mikro, schaute zu meiner Ex-Freundin, die mich inzwischen auch entdeckt hatte, und sagte vor allen Gästen: "Dieses Lied widme ich meiner Ex-Freundin, einem ganz besonderen Menschen. Jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, kommen mir die schönsten Erinnerungen unserer Beziehung hoch." Ich glaube, in jenen Minuten so gut gesungen zu haben, wie nie zuvor. Und der Blick meiner peinlich berührten Ex war alle Mühen wert. Die anderen Gäste schauten mich zwar komisch an, aber meine Kumpels gratulierten mir und lobten meine "dicken Eier". Wenn ich jetzt zurückdenke, wundere ich mich tatsächlich darüber, dass ich mich das getraut hatte. Übrigens war das Lied, das ich gesungen habe "F*ck you" von Cee-Lo Green.

Beichthaus.com Beichte #00031915 vom 18.09.2013 um 13:44:44 Uhr (13 Kommentare).

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