Dank Jojo-Effekt untergewichtig

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Begehrlichkeit Eitelkeit Ernährung

Ich (w/20) wiege bei einer Größe von 167cm knapp 50 Kilo und bin somit untergewichtig. Ich habe in den letzten fünf Monaten sieben Kilo abgenommen. Teils weil ich mich einfach gesünder ernähren wollte und teils weil ich mich, aus mir im Nachhinein unerklärlichen Gründen, zu "dick" gefühlt habe. Ich wollte einfach meine kleinen Speckröllchen nicht mehr sehen und war nach zwei Monaten auch recht zufrieden mit mir. Ich wollte also mit dem Abnehmen aufhören, doch mein Freund meinte, ich solle nicht ganz mit dem Sport und der gesunden Ernährung aufhören und hat mich auf die Gefahr des Jojo-Effektes hingewiesen. In meinem Eifer habe ich dann sogar noch etwas mehr Sport gemacht und noch strenger auf meine Ernährung geachtet. Mein Freund machte mir ständig Komplimente, dass ich jetzt den perfekten Körper habe, usw. Auch mein Freundes- und Bekanntenkreis gratulierte mir nach den verlorenen Kilos zur Gewichtsabnahme und sagten, ich sähe super aus.

Ich fühle mich aber ehrlich gesagt nicht mehr wohl und bin schockiert, dass der heutigen Gesellschaft nicht mehr auffällt, wenn man ins Untergewicht gerutscht ist, bzw. dass man sogar noch Lob dafür bekommt. Als ich gestern meinem Freund gesagt habe, dass ich mich nicht mehr wohlfühle, keine Lust mehr auf Kalorienzählen habe und endlich mal wieder das essen will, was ich will, egal wie ungesund oder kalorienhaltig es auch ist, hat er mich nicht so recht verstanden. Erst als ich ihm gesagt habe, dass ich untergewichtig bin, ist er dann hellhörig geworden und hat doch gemeint, ein paar Kilo mehr würden mir nicht schaden. Ich weiß, dass mein Gewicht nicht gefährlich ist und ich nicht magersüchtig bin, aber ich bin mit Normalgewicht auch schön und ich würde mir wünschen, dass die Leute ihre Schönheitsideale von untergewichtigen Topmodels zu normalgewichtigen Frauen wechseln. Ich habe daraus gelernt und werde mir meine Wohlfühlkilos wiederholen. Natürlich auf gesundem Wege und nicht durch Fast-Food.

Beichthaus.com Beichte #00039058 vom 13.12.2016 um 19:15:52 Uhr (11 Kommentare).

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Ich wünsche mir einfach gute Freunde!

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Zorn Eifersucht Engherzigkeit

Ich (w/23) bin einfach unglaublich enttäuscht von meinem Freundeskreis. Ich wünsche mit Freundschaften, wo man viel Spaß miteinander hat, füreinander da ist, und sich auch füreinander freut. Ich hatte in meinem Leben schon mehrere sogenannte Freundschaften. Immer wurde ich enttäuscht. Männliche "Freunde" verliebten sich oder baggerten mich häufig an. Deswegen suche ich eher weibliche Freunde, aber auch da gibt es Probleme. Obwohl ich für sie da war, interessierte man sich nicht für meine Probleme. Bei Erfolg wurde sich nie für mich gefreut, sondern es kamen nur dumme Sprüche. Ich tue schon einiges für sie in der Hoffnung, dass die Freundschaft auch berechtigt als solche bezeichnet werden kann, aber es kommt nichts zurück.

Einfach mal rumalbern oder dumme Sprüche machen? Nein, das ist ja kindisch und mein Humor ist ja so schlecht. Verteidigen, wenn gelästert wird? Bescheid sagen ist oft schon zu viel verlangt. Beim Essen mal etwas reinhauen? Sofortige Empörung darüber, dass ich trotzdem Normalgewicht habe. Nervös vor einem Bewerbungsgespräch? Wird schon - worauf ich mich bewerbe, wurde eh wieder vergessen. Todesfall? Na und, meine Uroma ist auch tot. Vater im Krankenhaus? Ich bin Scheidungskind, das ist viel schlimmer. Da habe ich es aufgegeben, über mich zu reden.

Ich wünsche mir Freunde, wo ich auch ich sein darf, ohne dafür verurteilt zu werden. In meiner Beziehung dagegen läuft alles zum allergrößten Teil ziemlich gut, aber selbst das wird mir nicht gegönnt oder schlecht geredet. Sie reden nur über sich selbst. Als ich einen Heiratsantrag bekam, kam nur eine kurze Beglückwünschung. Ich habe einfach genug. Wenn ich etwas Besseres finde, sind die auch wieder für mich gestorben.

Beichthaus.com Beichte #00039051 vom 12.12.2016 um 13:21:44 Uhr (17 Kommentare).

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Ein Herz und eine Seele

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Begehrlichkeit Medien

Ich (w/21) habe vor ein paar Tagen nach längerer Pause mal wieder mit meinen Eltern "Ein Herz und eine Seele" geguckt. Wir lieben diese lustige Serie. Und ich bin völlig verliebt in Ekel Alfred. Ich finde den Mann total gut aussehend, obwohl wahrscheinlich die meisten meine Meinung nicht teilen werden. Ich mag kleine Männer (da ich selbst nur 1,45 Meter groß und sehr zierlich bin, ist jeder normalgroße Mann für mich eh ein Riese) und ich mag Schnauzbärte. Also diese richtigen, die viele "Pornobalken" nennen. Leider haben junge Männer in meinem Alter selten welche. Dabei finde ich das gerade bei jungen Männern total hübsch.

Beichthaus.com Beichte #00039047 vom 11.12.2016 um 23:40:11 Uhr (9 Kommentare).

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Prügelstrafe bei Lügen

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Feigheit Lügen Ungerechtigkeit Betrug Rache

Ein Elternteil von mir hat mich früher immer verprügelt, wenn ich ihn angelogen habe. Dabei habe ich als Kind nur aus Angst vor Strafe gelogen - die mich so oder so erwischte, weil wenn ich dann nach den Schlägen endlich die Wahrheit sagte, gab es noch einen Nachschlag. Als ich dann ein Teenager war, glaubte dieser Elternteil einmal, dass ich lügen würde, weil ich auf die Frage, ob ich ihm seine Schokolade gestohlen hätte, zwar wahrheitsgemäß "Nein" sagte, aber dabei angeblich rot geworden bin (wohl vor Stress und Panik). Ich musste mich dann anbrüllen und als "dreckiger Lügner" beschimpfen lassen (war offensichtlich schon zu groß zum Prügeln). Beide Eltern sind übrigens schuld daran, dass ich chronisch psychisch erkrankt bin, fachärztliche Behandlung brauche und vermutlich mein Leben lang Pillen schlucken muss. Und mehrmals Lohneinbußen hatte, da ich Krankengeld beziehen musste.

Dieser oben genannte Elternteil betrügt nun, da ich erwachsen bin, seit Jahren schon das Jobcenter und damit den Staat, also die gesamte Gesellschaft. Wenn ich ihn anzeigen würde und man könnte ihm das nachweisen, würde er in den Bau gehen. Ich möchte beichten, dass ich mir oft wünsche, diese Person anzuzeigen, einfach weil diese "Doppelmoral" in meinen Augen nicht wirklich geht. Selbst nicht belogen werden wollen, aber andere betrügen. Beichten möchte ich, dass ich schlicht zu feige bin, den Betreffenden anzuzeigen, auch anonym. Denn wenn das rauskäme, würde die gesamte Familie nichts mehr von mir wissen wollen. Außerdem würde es den Stiefelternteil als Teil der Bedarfsgemeinschaft gleich mit erwischen, aber der hat mir nie etwas getan (außer zu Unrecht von meinen Steuergeldern zu leben).

Beichthaus.com Beichte #00039043 vom 09.12.2016 um 21:11:40 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Refugees welcome

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Vorurteile Engherzigkeit Ekel Rache WG

Ich (m/25/Student) wohne seit ca. 6 Monaten zusammen mit einem Flüchtling, nachdem mein alter Mitbewohner zu seiner Freundin gezogen ist. Anfangs dachte ich noch, es wäre doch eine gute Sache, da ich eine sehr weltoffene Erziehung genossen habe und ich mich schon immer für andere Kulturen interessierte. So könnte ich wenigstens einen kleinen Beitrag zur Integration in Deutschland leisten und ihm beim Lernen der Sprache helfen sowie in meinen Bekannten und Freundeskreis integrieren. Ich war auch schon für ein Semester im Ausland und habe selbst erlebt, wie schnell man sich in Schrift und Wort verbessert, wenn man gezwungen ist, sich täglich mit der Landessprache auseinanderzusetzen, anstatt sich wie gewöhnlich mit den anderen Deutschsprachigen zusammenzurotten. Jedenfalls ist er dann eingezogen. Meine anfängliche Freude hat sich dann zunächst noch gesteigert, als ich von ihm erfahren habe, dass er Christ ist, da ich mich schon auf strenge Speisegebote für die WG vorbereitet hatte.

Anfangs lief auch noch alles super. Wir haben uns gut verstanden und zusammen was unternommen. Leider ist dieser Hype dann aber schnell umgeschlagen in Frustration. Da es nicht meine erste WG ist, bin ich eigentlich dran gewöhnt, dass es Zeiten gibt, in denen es sehr wüst aussieht und mal was in der Küche nicht gespült ist. Auch dass man etwas vergisst oder Fehler macht, ist in Ordnung. Deswegen hat es mich zunächst nicht gestört. Mit der Zeit sind mir dann aber immer mehr Dinge aufgefallen. Plastik im Biomüll, Heizung auf der höchsten Stufe und Fenster auf, Brandflecken auf Tischen von Teelichtern, Herdplatten anlassen und das Haus verlassen. Besonders wegen der Sache mit dem Herd wurde mir mulmig.

Ich es mir jedenfalls dann versucht zu erklären, dass es an den kulturellen Unterschieden liegt und Nachhaltigkeit nicht an erster Stelle steht. Ist ja auch logisch. Wenn in Deutschland oder in unmittelbarer Nähe Krieg wäre, würde mich das auch nicht interessieren. Oder vielleicht hatte er es nach dem vierten Mal erklären wirklich immer noch nicht verstanden, weil ich einfach die Deutschkenntnisse überschätzt habe. Egal. Jedenfalls habe ich dann den Vermieter ins Boot geholt und wir haben ständig alles kontrolliert, da ihm die Heizkosten auch schon aufgefallen sind. Das führte dann zu der oben genannten Frustration. Dauerhaft alles kontrollieren. Den Bio-Müll durchwühlen, auf der Suche nach Plastik. War echt nicht schön. Wenn man mal etwas gefunden hatte, gab es gleich eine Konfrontation. Kann man sich ja vorstellen, dass es für das WG-Leben nicht förderlich war. Allein die Tatsache, dass ich den Vermieter mit ins Boot geholt habe, hat ihn richtig sauer gemacht. Wusste mir aber einfach nicht mehr zu helfen.

Bis zu dem Zeitpunkt hätte mich das auch alles nicht so gestört, wenn eine Besserung für mehr als ein paar Tage eingetreten wäre. Ist es aber nicht. Alles immer wieder auf Anfang. Ich konnte mir das auch nicht mehr erklären. Bin einfach müde geworden, ständig alles zu kontrollieren, zu putzen und diese ganzen sinnlosen Konfrontationen, die mich nur Kraft kosten. Immerhin ist er vier Jahre älter. Ich bin nur Mieter und habe mit meinem Studium mehr als genug zu tun. Meinem Vermieter sage ich seitdem, dass mir nichts aufgefallen ist. Soll er sich doch selbst ein Bild machen. Nun genug von den Umständen, die mich zu meiner Tat gebracht haben. Um alles zu beschreiben, was hier in dieser WG abgeht, bräuchte ich eh mehr Seiten.

Nach dem Sport bin ich gestern nach Hause gekommen und musste echt dringend für große Jungs. Als ich dann die Toilette gesehen habe, bin ich innerlich geplatzt vor Wut. Überall kleine braune Pfützen und Sprinkler auf der Klobrille. Die kommen davon, dass er sich mit einer Plastikflasche voller Wasser den Hintern sauber spült. Ist ja ok, wenn er das macht. Jeder soll sich den Po so saubermachen, wie er Lust hat. Im asiatischem und südöstlichen Raum ist das auch weit verbreitet. Dann soll er aber keine Spuren hinterlassen! Ich habe also sein Handtuch genommen und alles saubergewischt. Habe mich darauf gefreut, wie er sein Gesicht mit einem Handtuch abtrocknet, wo seine eigene Kacke drin ist. Wenn ich mich da reinsetzten soll, kann er sich das auch ins Gesicht schmieren. An dem Tag ist es einfach mit mir durchgegangen. Heute bin ich echt erschrocken, was diese sechs Monate aus mir gemacht haben. Vorher hätte ich über solche Dinge gestanden, da ein Ende abzusehen war.

Warum ich nicht ausgezogen bin? Ich wollte in den letzten Tagen meiner Arbeit nicht auch noch den Stress der Wohnungssuche haben. Vielleicht auch etwas aus Trotz. Ich ziehe jetzt aber aus und wollte die Sache beichten. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich das mit dem Flüchtling überhaupt reinschreibe. Er ist ja ein Arsch und will sich nicht ändern, weil er ein Flüchtling ist, sondern weil er ein Arsch ist. Warum also reinschreiben? Habe es dann aber doch gemacht, weil es wichtig war um meine Gedankengänge nachzuvollziehen. Hoffe das war kein Fehler und Ihr könnt da klar differenzieren. Trotz meiner Erfahrung gilt für mich immer noch: refugees welcome.

Beichthaus.com Beichte #00039040 vom 09.12.2016 um 15:24:49 Uhr (23 Kommentare).

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