Meine emotionale Welt ist am Arsch

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Selbstverletzung Verzweiflung Trunksucht Drogen Zürich

Ich (m/30) wohne und arbeite in der Schweiz. Habe einen gut bezahlten Job, besuche eine Abendschule zwecks Weiterbildung, habe eine kleine, nette Wohnung und bin Single. Eigentlich ist mein Leben, aus einer gewissen Distanz betrachtet, absolut in Ordnung. Was keiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00028500 vom 10.01.2011 um 11:59:50 Uhr in Zürich (22 Kommentare).

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Das Engelchen und der bosartige Troll

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Ehebruch Fremdgehen Eifersucht Habgier Liebe

Vor circa 4 Monaten habe ich meine Ehe beendet, mein Mann und ich waren 8 Jahre zusammen. Es lief schon langer nicht mehr rund und ich verguckte mich in jemand anderen. Dadurch, dass wir keine Wohnung für ihn fanden und er auch noch krank wurde, musste er zwangsläufig noch bei mir und den Kindern bleiben. Er litt unheimlich und rutschte fast in eine tiefe Depression. Irgendwann meldete ich ihn bei einer Flirtplattform an, um ihm zu zeigen, dass es auch Frauen nach mir gibt. Ich habe derweil abends gearbeitet, Party gemacht und mit noch einem Anderen geschlafen. Mein Ex war ja da und passte auf die Kinder auf. Dann lernte er online jemanden kennen und traf sich auch mit ihr, sie telefonierten ständig, er lachte wieder und ihm ging es wieder gut. Eine Wohnung war dann auch endlich gefunden und er und ich verstanden uns prächtig.
Am Anfang freute ich mich für ihn, doch als er das erste Wochenende bei ihr war, bin ich fast kaputt gegangen als er wieder kam und eiskalt zu mir war. Wir stritten uns und er hielt mir alle meine Fehler vor und sagte, dass sie das genaue Gegenteil von mir wäre: lieb, sanft, verständnisvoll, stressfrei, null aggressiv und harmoniebedürftig wie er.


Nun zu meiner Beichte:
Seit er das erste Mal mit ihr im Bett war, treiben auch wir es wieder miteinander. Ihr kann man nur mit Kuschelsex kommen und deswegen besorge ich es ihm mehrmals die Woche richtig. Es ist der beste Sex den ich je hatte. Ich bin eifersüchtig ohne Ende, will ihn wieder haben, obwohl ich weiß, dass ich ihn jetzt nur will weil ich ihn nicht haben kann. Und sobald ich ihn wieder habe ist nach 6 Monaten wieder alles vorbei. Ich hasse seine neue Freundin, obwohl ich sie nicht mal kenne. Sie nervt mich, ich finde sie total hässlich und dumm wie Dosenbrot (alles aus Erzählungen und von Fotos).


Ich habe nun beschlossen nicht mehr zu stressen, weil ich ihn nicht verlieren will, werde ihn aber weiterhin so mit den Kids einspannen, dass seine Alle-zwei-Wochenend-Beziehung auch eine solche bleibt. Ich denke den ganzen Tag an ihn, habe Herzklopfen, wenn er mich nur ansieht und mir bricht das Herz wenn er sie immer als das selige Engelchen in den Himmel hebt und ich werde zum bosartigen Troll gemacht.
Ich beichte, dass ich wieder Verliebtheitsgefühle für ihn hege und ihn extrem geil finde, aber nur solange er mit dem langweiligen Dosenbrot zusammen ist. Ich beichte, dass ich den Schmerz wenn er bei ihr ist brauche, um mit ihm glücklich zu sein. Ich beichte, dass ich ihm sofort stehen lassen würde, wenn er wieder solo wäre oder ich einen anderen Kerl kennenlernen würde.

Beichthaus.com Beichte #00028496 vom 09.01.2011 um 19:22:18 Uhr (42 Kommentare).

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“Folge

Meine krankhafte Eitelkeit

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Eitelkeit Maßlosigkeit Verschwendung Verzweiflung Osnabrück

Ich (w/21) muss beichten, dass ich krankhaft eitel bin. Ich leide seit Jahren unter starken Depressionen, bin auch in Behandlung. Da ich wegen meiner Erkrankung nicht erwerbsfähig bin, bekomme ich Grundsicherung für Arbeitsunfähige. Wenn man die Kosten für Miete, Nebenkosten, Internet und so weiter abzieht bleiben mir im Monat 260 Euro zum Leben. Eigentlich käme ich damit super aus, wenn ich nicht so eitel und kaufsüchtig wäre. Ich verlasse das Haus nie ohne drei Schichten Make-up und es ist auch schon des öfteren vor gekommen, dass ich abends vor einem verschlossenem Supermarkt stand, der um 22 Uhr schließt, nur weil ich um 20:30 Uhr meinte loszugehen, aber mich noch einmal vorher schminken musste. Diese Unmengen an Kosmetika und Klamotten kosten mich im Schnitt monatlich 150 bis 200 Euro. Ich plane schon immer am 5. eines jeden Monats was ich denn nächsten Monat kaufen werde. Hiermit möchte ich beichten, dass ich lieber hungere als unschön durch die Welt zu laufen. Eventuell werde ich es irgendwann schaffen so selbstbewusst zu sein, dass ich so etwas nicht mehr brauche, aber bis dahin werde ich wohl weiter mit der Sünde der Eitelkeit leben müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028494 vom 09.01.2011 um 16:13:49 Uhr in Osnabrück (42 Kommentare).

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Schildertausch

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Dummheit Vandalismus Last Night Auto & Co. Tarmstedt

Für die Silvesternacht hatte ein Kumpel eine glorreiche Idee: Die Ortsschilder sämtlicher Dörfer in unserer Gemeinde vertauschen! Da die Idee für Silvester aber zu kurzfristig war und die Leute, die dafür in Frage kämen, doch lieber saufen wollten, zogen wir die Aktion zwei Nächte später durch. Nachdem wir einen dritten Man gefunden hatten, setzten wir uns also zusammen und überlegten, wie man das Ganze am besten durchziehen könnte. Wir überlegten uns, dass es mit einem Auto nicht machbar wäre, alle Schilder der 13 Dörfer in einer Nacht zu vertauschen. Somit beschränkten wir uns jeweils auf das am besten sichtbare. Des weiteren fanden wir es langweilig, die Schilder immer nur einen Ort weiter zu hängen. Darum überlegten wir uns einen "Fahrplan", um zu gewährleisten, dass die Schilder nicht einfach nur im Nachbarort hängen, sondern mindestens im Übernächsten. Wie man die Schilder am besten abbekommt, haben wir bereits eine Nacht zuvor getestet. Nun war also alles geklärt!


Samt 10er Maulschlüssel und Trittleiter machten wir uns also um 12 Uhr auf den Weg. Das erste Schild war ein sehr abgelegenes, um zu verhindern, dass jemand auf dessen Fehlen aufmerksam werden würde. Wir hatten ja noch keines zum ersetzen. Die nächsten Schilder standen meist an der Hauptstraße oder an großen Nebenwegen. Wir gingen immer so vor: Ich fuhr mit dem Auto bis zum Schild, ließ die beiden mit Werkzeug und Trittleiter heraus und parkte das Auto in der Nähe. Als ich dann da war, half ich beim Tauschen und nahm den Kram mit zum Auto. Falls ein Auto kam, passierte nur zwei mal, warfen wir alles in den Schnee und versteckten uns in meiner Karre.
Bei den ersten Schildern war der Ablauf noch etwas schwierig, aber zum Schluss klappte es immer besser. Wir hatten nur eine Kleinigkeit vergessen: Die Schilder waren nicht alle gleich groß und auch nicht an den selben Stellen befestigt. Bei einem wunderten wir uns warum es denn nicht los ging, da bemerkten wir, dass es noch mit zwei Schrauben befestigt war. Aufgrund dieses Fehlers mussten wir ein zu kleines Schild in einen zu großen Rahmen hängen und umgekehrt. Nicht sehr professionell, aber naja nichts klappt perfekt beim ersten mal.


Irgendwann zum Schluss, so um kurz vor 6 Uhr morgens wurde es nochmal heikel. Denn mittlerweile waren wir mitten in den Berufsverkehr geraten und hatten Probleme autofreie Straßen zu finden. Zuerst wollten wir aufhören, doch dann haben wir es doch noch irgendwie geschafft. Wir hingen also um kurz nach 6 das letzte Schild in die abgelegene Straße und hatten somit den Kreis geschlossen.
Um unsere Aktion zu feiern sind wir dann zum örtlichen Bäcker und haben dort einen Kaffee getrunken, hatte ja noch nichts anderes auf). Wir überlegten wie lange es wohl dauern würde, bis das Ganze rückgängig gemacht wird. In unserem Stolz dachten wir an mehrere Tage und vielleicht noch länger. Wir diskutierten auch darüber wie viele tausend Leute wohl davon erfahren und wann uns der Erste darauf ansprechen würde. Wir waren also echt gespannt auf den nächsten Tag.


Irgendwann nachmittags, nachdem ich aufgestanden bin, ging ich also zum nächsten Schild. Und was war? Nichts! Es war genau wie vorher, die Straßenmeisterei musste es bereits zurück gehängt haben. Mit meinen Kumpels bin ich dann nochmal alle Schilder abgefahren. Lediglich das letzte war noch nicht wieder im Rahmen. Und ratet mal wer uns darauf angesprochen hat! Genau, niemand! Dafür sind wir 6 Stunden lang von Ort zu Ort gefahren?! Naja, eine geile Aktion war es trotzdem. Wir sind uns übrigens keiner Schuld bewusst. Die Männer von der Straßenmeisterei haben sich sicher auch über die kleine Schnitzeljagd gefreut, mal was anderes als immer nur Schlaglöcher ausbessern.

Beichthaus.com Beichte #00028483 vom 06.01.2011 um 20:44:31 Uhr in 27412 Tarmstedt (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mandarinenkerne

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Verschwendung Aggression Zorn Ernährung Vöcklabruck

Wenn ich beim Verzehr einer Mandarine in einen Kern beiße, werfe ich vor lauter Wut den Rest in den Müll. Ich möchte hiermit beichten, dass bei mir eine akute Aversion gegenüber Mandarinenkernen besteht und ich deshalb öfters äußerst verschwenderisch handle.

Beichthaus.com Beichte #00028480 vom 06.01.2011 um 16:30:36 Uhr in Vöcklabruck (23 Kommentare).

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