Schwester mit der Waffe gerettet

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Gewalt Verzweiflung Mord Familie

Ich, (m/25) wohne gegenüber meiner 17-jährigen Schwester und meiner Mutter. Ich sehe ins Vorzimmer und ins Wohnzimmer rein. Vor 6 Jahren war meine Mutter gegen 18:00 weg und hat meine schon sehr selbstständige Schwester allein gelassen. Das war nie ein Problem. Ich hatte ein paar Freunde bei mir zuhause und wir haben zusammen Risiko gespielt, gekifft und Bier getrunken, und ich hab ab und an mal zu meiner Schwester in die Wohnung geschaut, um zu sehen, ob alles ok ist, als so gegen halb acht/acht plötzlich drei maskierte Männer in der Wohnung meiner Schwester standen, wobei zwei sie auf die Couch drückten und der Dritte seine Hose öffnete. Ich bin in mein Schlafzimmer zum Safe gerannt, habe meine Munitionskiste mit 7,62x54R Patronen, die ich sicher verwahre, geholt, meine Mosin Nagant aus dem ebenfalls abgesperrten Waffenschrank genommen. Meinen Freunden habe ich derweil zugeschrien, sie sollen sofort die Polizei rüberschicken, die Waffe geladen, am Fensterbrett aufgesetzt, und....geschossen. Ich habe den, der seine Hose aufgemacht hat, in die Schläfe geschossen, und einem der sie festhielt in den Hals, den dritten habe ich nur noch am Bein erwischt, weil er wegrennen wollte. Ich bin dann, noch mit dem Gewehr in der Hand hinüber gelaufen und habe meine kleine, völlige aufgelöste, haltlos weinende 11-jährige Schwester genommen, bin mir ihr in ihr Zimmer gegangen, damit sie das nicht noch länger sehen muss, hab sie fest umarmt und auf die Polizei gewartet.

Nun, ich wurde zu 2 Jahren bedingt verurteilt, habe ein Jahr gesessen, wurde dann unter "Hausarrest" gestellt und war lange genug beim Psychologen. Trotzdem fühle ich mich schuldig. Die beiden Erschossenen sind mir egal - die haben es verdient, aber die hatten eine Familie. Ich werde nie den Tag vergessen, an dem ich im Gerichtssaal saß, und den völlig aufgelösten Müttern, Vätern, Schwestern, Brüdern und Freunden der Beiden in die Augen sehen musste. Ich konnte bisher mit nur sehr wenigen darüber reden und hoffe, dass mir die im Internet vorhandene Anonymität dabei hilft, die weinenden Mütter aus meinen Träumen verbannen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00025469 vom 27.12.2008 um 12:40:01 Uhr (79 Kommentare).

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Vorgetäuschte Japan-Reise

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Falschheit Lügen Stolz Berlin

Ich habe vor einiger Zeit mit zwei Freunden einige Abläufe geplant und in die Tat umgesetzt: Wir haben einigen Kumpels von uns erzählt, wir hätten im Suff aus Versehen drei Tickets von Berlin über Frankfurt nach Tokio gebucht, obwohl wir nur schauen wollten, wie viel die kosten würden. Der Haken an der Sache ist, dass es schlicht und einfach gelogen war. Wir behaupteten anschließend, dass wir tatsächlich nach Japan geflogen wären, weil es angeblich schon zu spät zum stornieren sei. Wir erzählten unseren Freunden von japanischen Hostels, Essen und dem Nachtleben Tokios, über das wir umfangreich recherchiert hatten. Zudem besorgten wir uns aus dem Netz Bilder von der Stadt und schnitten mit Photoshop welche von uns hinein, bei einigen sah es richtig echt aus. Ebenso besuchten wir asiatische Supermärkte und japanische Restaurants in Berlin und lichteten uns dort gegenseitig ab. Diese Bilder luden wir im Internet hoch, unsere Freunde sahen sie und glauben es immer noch. Sie halten uns für die größten Kings, doch wir haben sie alle nur verarscht.

Beichthaus.com Beichte #00025428 vom 20.12.2008 um 22:01:22 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Die schlimmen Folgen von Drogen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Gesundheit

Ich (m/19) lebe in einer sehr kleinen Stadt in der Schweiz. Mit ungefähr 16 haben mein Freundeskreis und ich angefangen zu kiffen. Auf einmal begann unser Freundeskreis an zu wachsen, da viele neue Leute dazugekommen sind, die ebenfalls gekifft haben, diese haben wiederum Wege zu neuen Bekanntschaften geöffnet (es waren auch sehr viele Leute darunter, die nicht gekifft haben usw.). Jedenfalls will ich damit erwähnen, dass ich sehr viele Leute kennengelernt habe und wiederum sehr viele Leute mich kannten. Durch meine finanziellen Vorsprung (dank meiner reichen und spendablen Eltern) war es jedenfalls so, dass ich eigentlich immer am meisten Dope hatte und auch am meisten konsumiert habe. Ich lebe seit ich 14 bin im Keller unserer Villa, wo wir uns damals auch immer getroffen haben und gute Zeiten durchmachten. Ich war sozusagen der Mittelpunkt in unserem Freundeskreis, weil es selbstverständlich war, bei mir zu Hause zu rumzuhängen und das zu tun was man bei sich zu Hause nicht konnte. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf diese Dorfkifferei und wollte Neues erleben, experimentieren. Mit Pilzen waren noch viele einverstanden aber als ich dann begann Acid zu konsumieren verschwanden viele aus dem Kreis, weil sie keine Ahnung hatten. Sie wussten nicht was sie verpassten und haben harmloses LSD direkt mit einer harten Droge in verbindung gebracht. Jedenfalls löste sich unser Freundeskreis mehr und mehr auf (besser gesagt sie schlossen mich aus), weil ich Spass daran hatte neues zu probieren und keinen Respekt hatte vor den Nebenwirkungen und Folgen. Nur einige blieben und wir machten seither Höllentrips und geile Trips mit verschiedensten Drogen durch. Mit einer gewissen finanziellen Macht und dem Wille an das Zeug ranzukommen ist nichts unmöglich. Heute konsumiere ich Koks, regelmässig Amphetamine und teilweise noch Hallus (Mesca shrooms etc.) Wie weit hat es uns gebracht. Wir sind die letzten 4 aus unserem Freundeskreis. Wir haben keine perspektive, schwache Körper, ich habe ne gefickte Nase und lebe auf Kosten von Mama und Papa ohne irgend eine Aussicht auf Veränderung. Meinen Eltern ist das scheiss egal, die sind eh nur ca. 4 Mal im Jahr zu hause. Danke fürs lesen. Klingt abenteurlich ist aber so. Ich musste glaub ich einfach mal zugeben, dass ich ein Versager bin und zu schwach um daran etwas zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00025296 vom 03.12.2008 um 21:49:25 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von huhu123
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Kostenfreie Filme in der Videothek

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Betrug Stolz Hamburg

Ich (m/24) arbeite in einem DVD-Verleih, der damit wirbt, dass man den Film seiner Wahl garantiert am Tag seiner Wahl ausleihen kann. Ansonsten darf man den Film sobald verfügbar umsonst eine Woche lang mit nach Hause nehmen. Mein Chef, Besitzer des Ladens, hat es mir verboten, Filme für eine Nacht mitzunehmen, ohne zu bezahlen. Ziemlich engstirnig. Aber da ich ein helles Köpfchen bin, habe ich mir das kostenlose Ausleihrecht natürlich zunutze gemacht. Besonders wenn frische Kinofilme auf DVD rauskommen, sind die zehn Kopien, die wir normalerweise auf Lager haben, recht schnell vergriffen. Sobald dann ein Film den ich gerne einmal sehen würde, vergriffen ist, rufe ich meine Freundin an, die dann auch gleich vorbei kommt und sich eben diesen Film ausleihen will. So können wir uns dann am nächsten Tag einen schönen DVD Abend machen.

Beichthaus.com Beichte #00025226 vom 27.11.2008 um 09:55:35 Uhr in Hamburg (20 Kommentare).

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“Beichte

Gutschein für den Bordellbesuch

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Boshaftigkeit Falschheit Verrat Familie Bad Kreuznach

Ich (m/26) bin mit einem sehr tollen Mädchen zusammen. Wir wohnen seit vier Jahren zusammen. Nur ihr Bruder (28) ist ein komischer Typ. Hatte noch nie eine Beziehung, weil er den ganzen Tag WoW und so Zeugs spielt. Er wohnt leider seit sieben Monaten bei uns, weil die Mutter der beiden nach England gezogen ist und sie kann ihren armen kleinen Sohn doch nicht alleine lassen, deswegen hat sie meine Freundin dazu überredet, dass er bei uns wohnt, bis er einen Job hat. Er versprach auch, sich sofort einen zu suchen, hat er aber natürlich nicht getan. Ich kann ihn gar nicht leiden und meine Freundin würde ihn auch manchmal gerne loswerden, aber sie tut es ja ihrer Mutter zuliebe. Letztens habe ich mich in einem eher unbekannten Forum neu angemeldet, weil ich meinen alten Benutzernamen nicht mehr wusste. Ihm habe ich davon nichts erzählt und als ich ihn dann in dem Forum ansprach, ging er auch nicht davon aus, dass ich es bin. Habe mich ihm dann als ein 35-jähriger Paartherapeut ausgegeben. Hat er mir in seiner Naivität auch gleich geglaubt. Bei dem stundenlangen Gespräch erzählte er mir dann davon, dass er gar keine Freundin möchte und früher gerne ins Bordell gegangen ist, aber das nicht mehr tun kann, des Geldes wegen. Aber er würde ja so gerne wieder. Also habe ich mir was überlegt.

Da er drei Wochen später Geburtstag hatte, entschied ich mich für ein originelles Geschenk. Ich bastelte ihm einen Gutschein für einen Bordellbesuch und legte 40 Euro dazu. Den Rest sollte er selbst zahlen, wenn es doch mehr kosten sollte. Ich kenne mich mit den Preisen ja nicht so aus. Den Gutschein schickte ich zwei Tage vorher anonym ab. Am Morgen seines Geburtstages, seine Mutter (extra aus England gekommen), meine Freundin und einige Verwandte von ihnen waren auch da, holte er den Brief aus dem Briefkasten und legte ihn erst einmal zur Seite und öffnete erst die anderen Geschenke. Als am Ende dann alle ausgepackt waren, sah seine Mutter den Brief auf der Fensterbank liegen und sagte ihm, dass er diesen noch nicht geöffnet hat. Er ging davon aus, dass es nur eine Karte von jemandem sei mit Geburtstagsgrüßen und sagte ihr, sie könne ihn ja öffnen und vorlesen. Tat sie natürlich auch. Die Gesichter der Omas und Opas hättet ihr danach mal sehen müssen. War schon sehr peinlich für ihn. Ausgezogen ist er aber immer noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025203 vom 25.11.2008 um 14:49:06 Uhr in Bad Kreuznach (16 Kommentare).

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