Ich bekomme täglich sechs Nummern zugesteckt!

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Peinlichkeit Engherzigkeit Hochmut Eitelkeit Bremen

Ich (m/20) weiß nicht so genau wie ich anfangen sollte und wie ich es am besten formulieren könnte, ohne dass ich als selbstverliebtes Arschloch abgestempelt werde. Ich bin stabil gebaut und sehe übernatürlich hübsch aus - jedenfalls denke ich das, denn egal wo ich hingehe - irgendwie ist es so, dass mich ein Mädchen anspricht, mir irgendwelche Komplimente macht und mir ihre Nummer gibt. Das wurde bei mir schon so stark zur Routine, dass ich abschätzen kann, wie viele Nummern ich an einem Tag bekomme (Durchschnitt 6-7). Damit könnte ich noch leben, denn wer will das nicht? Ohne viel Anstrengung an viele Nummern von hübschen Mädchen zu kommen? Jetzt fragt ihr euch sicher, was ich überhaupt zu beichten habe. Nunja, ich gebe alle diese Nummern meinen Freunden. Ich könnte sowieso nichts mit denen anfangen, denn ich bin viel zu schüchtern um mich jemals mit einer dieser Frauen treffen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00039800 vom 29.05.2017 um 01:10:38 Uhr in Bremen (10 Kommentare).

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Mein Hintern ist behaarter als jeder Bär!

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Ekel Unreinlichkeit Intim Leipzig

Mir (m/34) wachsen an manchen Körperstellen sehr viele Haare. Kurz gesagt, mein Arsch schaut schlimmer aus als ein Bär. Ich habe damit keine Probleme, sehe es ja selbst nicht und beim Poppen wird eh das Licht ausgemacht. Die Haare werden jetzt aber so lang an dieser Stelle, dass ich letztens sogar zwei kleine Zöpfe flechten konnte. Generell und im Alltag kein Problem, nachdem ich aber einen ausgedehnten und intensiven Toilettengang sehr zu schätzen weiß und dementsprechend auch oft und lange dem Porzellangott zeige, wer der Herr im Haus ist, kommt langsam vermehrt Unbehagen auf. Vor allem, wenn mein Rückenlehm etwas trocken und anschmiegsam ist, bekomme ich hinterher kaum noch mein Bärenfell sauber.

Ich lasse es also mehr oder weniger ankrusten. Bisher riecht man nichts, aber wenn sich meine Gesäß-Dreadlocks noch weiter vollsaugen, habe ich Angst, dass andere Leute etwas merken. Rasieren geht aber nicht, erstens verstopft sofort der Rasierer und zweitens ist das höchst unmännlich. Ich habe schon überlegt, ob ich mir eine Poperzendusche besorgen soll - spülen statt wischen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Wasserstrahl am Hinterausgang nicht andere Gefühle auslöst und ich dann drei Mal täglich extrem horny werde und mein Unterbewusstsein das dann mit dem Kackedampf verbindet, sodass ich nur noch meinen Mann stehen kann, wenn es um mich herum extrem stinkt. Das kann man ja auch keiner Frau erzählen. Ich bin etwas ratlos.

Beichthaus.com Beichte #00039787 vom 25.05.2017 um 02:07:25 Uhr in Leipzig (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Job treibt mich zurück in die Alkoholsucht!

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Trunksucht Verzweiflung Selbstverletzung Arbeit

Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr eine Problemtrinkerin. Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich diagnostizierte Alkoholabhängige. Nach dem letzten Entzug war ich 98 Tage lang trocken. Bis heute. Ich bin so gefrustet von meinem Job - seit sechs Wochen hatte ich kein Wochenende mehr, da ich am Samstag arbeiten musste. Mit wechselnden Schichten. Keine rollende Woche, also nicht unter der Woche mal frei. Ich werde diesen Samstag um 14:30 aus der Frühschicht kommen und dann am Sonntag 22:00 wieder zur Nachtschicht antreten. Und so geht das den ganzen Sommer weiter. Weil die Aufträge sich stapeln - jedes Jahr aufs Neue. Ich bin so gefrustet, dass ich nicht nur in den Alkohol zurückfalle, sondern auch in die Bulimie. Eine Kündigung ist nicht drin. Ohne Führerschein bin ich ja froh, überhaupt einen Job bekommen zu haben... Meine Beichte? Ich zerstöre mich selbst, um (finanziell) überleben zu können. Paradox, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00039786 vom 25.05.2017 um 00:12:51 Uhr (12 Kommentare).

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Vor anderen Frauen niederknien

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Fetisch Osnabrück

Vor anderen Frauen niederknien
Ich bin 50 Jahre alt, glücklich verheiratet, zwei Kinder (15 und 17 Jahre), selbständig und lebe das berühmte "Spießerleben" in einer Doppelhaushälfte. Nun könnte ich eigentlich der glücklichste Mensch der Welt sein. Eigentlich, wären da nicht meine Fantasien. Die Fantasie, einmal vor einer fremden Frau hinknien zu müssen und zu ihr aufschauen zu dürfen. Eventuell mit meinen Lippen ihre Schuhspitzen berühren zu dürfen - diese Fantasie begleitet mich. Das ist ja alles auch noch nicht so tragisch. Sobald meine Frau Stress oder Ärger mit einer anderen Frau hat, möchte ich mich vor eben diese Frauen hinknien. Derzeit steht sie mit einer Frau vor Gericht. Der Gedanke, dass jene Frau mich vor sich knien lässt, sprengt mir fast die Schädeldecke. Ich hatte sogar schon vor, dieser Frau anonym zu schreiben, dass es einen Weg gibt, mit dem sie den Ehemann ihrer Gerichtsgegnerin kontrollieren könnte.

Ich weiß, das ist total schräg und Gott sei Dank habe ich bisher alle Überlegungen verworfen. Ich weiß mir kaum noch zu helfen, wenn mich dieser Zwang überfällt. Wenn ich zumindest einen Namen für meine Krankheit hätte. Egal, ob es Lehrerinnen waren, Geschäftspartnerin, Freundinnen, die zu Feinden wurden - sobald mir meine Frau erzählt, dass sie jemanden komplett bescheuert findet, geht mein Kopfkino los. Irgendwann, so meine Angst, hänge ich so in meinem Zwang, dass ich mich mal einer dieser Frauen tatsächlich anbiete - zum Schuhe küssen. Davon abgesehen, dass mich alle für bescheuert erklären würden, wäre das für meine Ehe ein Fiasko. Ich weiß mir echt nicht mehr zu helfen. Zu einem Psycho-Doktor? Da fehlt mir der Mut, da ich mich endlos für meine Gefühle schäme.

Beichthaus.com Beichte #00039785 vom 24.05.2017 um 13:55:22 Uhr in Osnabrück (Hasestraße) (23 Kommentare).

Gebeichtet von paulchen2002 aus Osnabrück
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Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!

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Zorn Hass Politik Berlin

Ich bin verdammt nochmal kein Arbeitnehmer!
Wenn ich dieser Tage die Nachrichten sehe, könnte ich kotzen. Das leidige Thema Steuern wird wieder ausgepackt. Auf der einen Seite sage ich "Endlich, fällt es mal jemanden auf, dass die Steuern gesenkt werden müssen!" auf der anderen Seite werde ich bei dem Thema ausgeklammert. Der unrasierte SPD-Clown begrüßt bei Wahlveranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger. Spricht dann aber nur noch von Rentnerinnen und Rentnern, Arbeiterinnen und Arbeiter, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Ich bin aber kein f*cking Arbeitnehmer! Ich bin verdammt nochmal ein Freiberufler bzw. Selbstständiger! Meine Gattung ist nicht interessant, wir zahlen ja nicht in die Gewerkschaften ein. Wir sind ja nur 5 Millionen. Was aus uns Selbstständigen wird, interessiert niemanden, obwohl wir ja diejenigen sind, die die Jobs schaffen.

Da sagt der Schulz auch noch ganz frech: "Da, wo ich herkomme, da werden die Ärmel hochgekrempelt, der Helm aufgesetzt und in die Hände gespuckt!" Toll! Der tut immer so, als ob die arbeitende Gesellschaft nur aus kohlebeschmutzten Helmträgern besteht. Bei mir ist aber auch nach einer 60-Stunden-Woche noch nicht Feierabend, weil ich mich dann noch um Buchhaltung und Steuer kümmern muss.

Dann jetzt auch noch die Schnapsidee mit der Betriebsrente auch für kleine Unternehmen. Klar, gehts noch? Ich hab selbst nicht genug Geld übrig um meine Krankenkasse zu bezahlen, geschweige denn in meine eigene Rentenversicherung einzuzahlen, soll meinen zwei Mitarbeitern jetzt aber eine lebenslange Betriebsrente garantieren? Ich glaub ich spinne!

Beichthaus.com Beichte #00039778 vom 24.05.2017 um 10:27:01 Uhr in Berlin (Gartenstraße) (20 Kommentare).

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