Das Gen für böse Kinder

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Zorn Engherzigkeit Boshaftigkeit Kinder Montabaur

Ich bin noch Schülerin und babysitte schon seit vier Jahren. Meine Beichte: Man sagt, es gibt keine bösen Kinder? Ich sage, es gibt böse Kinder! Sie ist elf Jahre alt und Mitschülerin der älteren Schwester von zwei Mädchen, auf die ich hin und wieder aufpasse. Die Familie bezieht Hartz IV, weshalb ich das bei ihnen auch kostenlos mache, aber es sind Nachbarn von uns und ich mag die Kinder echt gerne. Diese andere 11-Jährige kommt aus total gutem Hause - ihre Eltern sind beide Ärzte, sie wohnen im Villenviertel unseres Orts, Riesengrundstück, haben noch eine ältere, 27-jährige Tochter, die 11-Jährige ist Nachzüglerin. Sie ist das arroganteste Mädchen, das ich kenne, hänselt die ärmeren Kinder aus der Klasse gemeinsam mit ihren Freundinnen, so auch die Tochter meiner Babysitterfamilie. Es macht ihr so richtig Spaß, darauf rumzureiten, was sie ist und wie schäbig die anderen ja rumlaufen, hackt auf ihren Eltern herum etc.

Ihre Eltern sind schuld? Nö, die sind total nett, ihr Elternhaus ist gut. Ihre Eltern haben wenig Zeit? Doch, haben sie. Sie kann nichts dafür, dass sie verwöhnt ist? Es ist doch gut, wenn man verwöhnt wird und dabei nicht vernachlässigt. Ergebnis: Sie ist an der Situation komplett alleine schuld. Als Schülerin einer weiterführenden Schule kann man ihr die Schuld geben. Ich beichte, dass ich sie abgrundtief böse finde und mir sicher bin, dass sie immer so bleibt. Es gibt böse Kinder. Ich denke auch, dass es so ein Böse-Gen gibt.

Beichthaus.com Beichte #00035065 vom 11.02.2015 um 17:09:39 Uhr in Montabaur (7 Kommentare).

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Selbstbefriedigung ist besser als Sex!

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Sucht Masturbation Verzweiflung Rendsburg

Ich habe ein ernsthaftes Masturbations-Problem. Seit ich 13 bin, masturbiere ich täglich. In den anfänglichen Jahren war es nicht so schlimm. Ein oder zwei Mal, manchmal sogar drei Mal. Oftmals habe ich eine Pause von bestimmt einer Woche eingelegt. Doch mittlerweile ist es zur Sucht geworden. Ja, zur Sucht! Vergleichbar mit Rauchen oder Alkohol trinken. Ich komme nicht davon weg. Es hilft mir, mich zu entspannen. Als Maschinenbau-Student hat man fast nur mit Zeichnungen und Rechnungen zu tun. Überall nur Zahlen - da braucht man einfach einen Orgasmus, um wieder runter zu kommen. Die Masturbation hat mein Sex-Leben vernichtet. Heutzutage ist es durch das Internet möglich, alles was ein Mann begehrt, sehen zu können. Das Schlimme daran ist, dass eine Freundin einen nicht mehr glücklich macht, wenn man das jahrelang täglich macht. Man(n) wird von den ganzen Pornos so hypnotisiert, und es baut sich eine solche Illusion über Sex auf, dass der wirkliche Sex irgendwann einfach keinen Spaß mehr macht.


Ich muss mir immer wieder von meinen Freunden anhören, dass sie beim ersten Mal nach einer Minute gekommen sind und es mittlerweile höchstens 10 Minuten aushalten können. Bei mir war das überhaupt nicht so! Ich bin beim ersten Mal überhaupt nicht gekommen und ich brauche mittlerweile mindestens eine Stunde für einen Orgasmus, wenn ich mit meiner Freundin schlafe. Es ist nicht so, dass ich es im Bett nicht bringe. Aber Sex macht mir nicht so viel Spaß, wie mir Frauen im Internet anzusehen und es mir dabei selbst zu machen. Ich empfinde es als ernsthaftes Problem. Vor allem weil erst vor Kurzem etwas sehr Mieses passiert ist: Ich habe mich mit meiner Freundin zum Sex an einem bestimmten Tag verabredet, weil da ihre Eltern nicht anwesend sein würden. Deswegen habe ich mir geschworen, bis zu diesem Tag abstinent zu bleiben, damit ich es genießen kann. Später am Abend war ich im Bett, und obwohl ich müde war, konnte ich über zwei Stunden lang nicht schlafen und habe mir schlussendlich einen runtergeholt. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich beichte, dass ich nicht mal zwei Tage ohne einen Orgasmus auskommen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035064 vom 10.02.2015 um 21:31:05 Uhr in Rendsburg (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die geizigen Schweizer

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Zorn Geiz Rache Arbeit Wildbergerhütte

Ich (m/28) studiere nach abgeschlossenem Geschichtsstudium und darauf folgender zweijähriger Arbeitslosigkeit jetzt im ersten Semester Jura. Nebenbei arbeite ich zwecks Zusatzverdienst als Kellner in einem Restaurant in Zürich. Als Deutscher bin ich generell sehr erstaunt und verärgert über die Knausrigkeit beim Trinkgeld der eigentlich reichen Schweizer. Was gestern um ca. halb eins passiert ist, schlägt dem Fassboden allerdings die Hörner aus. Es schien die Sonne, weshalb viele Leute draußen saßen. Ich bediente eine vierköpfige Studentengruppe, deren Rechnung am Schluss etwa 70 Franken betrug. Als es dann ans getrennte Bezahlen ging, freute ich mich zuerst, da die ersten zwei Skolasten zum Preis ihrer Konsumation je knapp 5 Franken drauflegten. Der Dritte gab sogar fast 10 Franken zusätzlich. Als der Vierte dran war, fragte er ganz frech, wie viel denn noch fehle. Als ich antwortete, dass es genau noch 5 Franken waren, gab er mir stinkfrech ein Fünffrankenstück und wünschte mir einen schönen Tag.


Dabei fing es in mir an zu brodeln, hatte ich mich doch so auf mein hart verdientes Trinkgeld gefreut. Ich hatte mich einen Moment lang nicht unter Kontrolle und schob dem Studenten sein noch halbvolles Colaglas mit meinem Serviertablett vom Tisch, worauf hin es am Boden zersprang und dem Studenten sein Hosenbein bespritzte. Unter wüsten Beschimpfungen ging er von dannen, zum Glück ohne sich bei meinem Chef zu beschweren. Sonst hatte meine Aktion wohl niemand im Restaurant mitbekommen. Es tut mir trotzdem leid, dass ich kurz die Contenance verloren hatte, was einem im Service natürlich nie passieren darf.

Beichthaus.com Beichte #00035063 vom 10.02.2015 um 19:09:18 Uhr in Wildbergerhütte (26 Kommentare).

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Eine Prostituierte zum Geburtstag

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Prostitution Begehrlichkeit Heusweiler

Ich (m/37) beichte, dass ich jedes Jahr zu meinem Geburtstag ins Bordell gehe. Ich spare das ganze Jahr darauf, immer hier und da mal ein paar Euro, und ein paar Tage nach meinem Geburtstag gehe ich dann ins Bordell. Das ist so gesehen mein Geschenk an mich selbst. […]
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Beichthaus.com Beichte #00035062 vom 10.02.2015 um 16:09:24 Uhr in Heusweiler (14 Kommentare).

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“35.000

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Zeuge Jehovas beim Militär

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Ungerechtigkeit Zorn Rache

Meine Beichte ist, dass ich etwas sehr Schlimmes war: ein Zeuge Jehovas. Ich wurde in diese "Religion" reingeboren und musste mir von Anfang an kreationistisches und christliches Propaganda-Gewäsch anhören. Mir wurde beigebracht, dass alles - außer die Zeugen Jehovas - böse ist oder einen bösen Hintergrund hat. Die Evolutionstheorie und die Atheisten waren natürlich auch ganz böse. Mit 12-13 Jahren kamen mir dann die ersten Zweifel, das hing damit zusammen, dass es mir verboten war, Beziehungen mit Mädchen zu führen. Bis zu meinem 15. Lebensjahr wurden die Zweifel immer stärker, bis ich aufgrund der überzeugenden Fakten und Standpunkte der Evolution und des Atheismus aus dieser Sekte aussteig. Nun bin ich wohl einer der überzeugtesten Atheisten der Welt, allerdings versuche ich nicht jeden Gläubigen von meiner Lebenseinstellung zu überzeugen, wie es die Zeugen Jehovas tun.


Zu verdanken habe ich die Mitgliedschaft in dieser Sekte übrigens meiner Mutter. Deshalb will ich jetzt auch zur Bundeswehr gehen und eine Soldatenlaufbahn beginnen - einfach nur um sie zu ärgern. Bei den Zeugen ist es nämlich verboten, Berufe im Militärbereich auszuüben. Und das ist es auch, was ich beichten möchte - trotz allem sollte ich meine Mutter nicht auf diese Art verletzen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00035061 vom 10.02.2015 um 11:22:06 Uhr (12 Kommentare).

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