Willst du mich heiraten?

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Dummheit Feigheit Liebe München

M., ich weiß, du liest hier häufig mit, deshalb hoffe ich, dass du auch das hier lesen wirst. Ich muss mich aufrichtig bei dir entschuldigen. Dafür, dass ich so ein mieser Freund war, dass ich meine Wut an dir ausgelassen habe, obwohl du immer diejenige warst, die mich trösten wollte. Du bist eine wunderbare Frau, deshalb tut es umso mehr weh, dass ich jeden Tag, wenn ich in die Wohnung komme, merke, dass du ausgezogen bist. Ich vermisse es, neben dir einzuschlafen und am Morgen aufzuwachen, obwohl ich mich immer aufgeregt habe, weil du bereits morgens erschreckend gute Laune hattest. Ich bereue es zutiefst, dass ich so ein Arschloch war und dich für Dinge verantwortlich gemacht habe, für die du nichts konntest. Ich kann verstehen, dass du ausgezogen bist, nachdem ich dich wieder angeschrien und dir Vorwürfe gemacht habe.

Ich habe versucht, mein dämliches Verhalten zu ändern, aber ich falle immer wieder in das alte Muster zurück, ich hoffe, dass du weißt, dass ich es nie so gemeint habe, obwohl es wie eine billige Ausrede klingt: es stimmt. Bitte gib uns beiden noch eine Chance, ich weiß, dass du mich noch liebst, denn du hast mir trotzdem eine Karte und eine Kleinigkeit zum Geburtstag geschickt, ich habe deine Handschrift sofort erkannt, auch wenn du versucht hast, sie zu verändern. Also bitte, komm zu mir zurück, denn ich liebe dich und vermisse dich. Ich weiß, das ist unromantisch, aber ich beichte, dass ich dir einen Verlobungsring gekauft habe. Also was sagst du?

Beichthaus.com Beichte #00040595 vom 04.11.2017 um 20:02:35 Uhr in München (17 Kommentare).

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Der böse Neffe und das Kuscheltier

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Vandalismus Boshaftigkeit Kinder Bonn

Ich (m/24) hasse den Neffen meiner Freundin, auf den wir für zwei Wochen aufpassen mussten, weil beide Eltern beruflich bedingt in eine andere Stadt mussten. Das Kind ist vier Jahre alt und bereits jetzt ein großes Arschloch, tut mir leid, aber ich kann es nicht anders sagen, eigentlich mag ich Kinder und passe gern auf sie auf, aber ich habe etwas gegen den Neffen meiner Freundin. Meine Freundin stand lange in der Küche, um diesem Monster etwas zu kochen und was macht er? Kaum steht der Teller vor seiner Nase, schreit er herum, ohne überhaupt probiert zu haben, und wirft dann tatsächlich das Essen umher. Als ich ihm den Teller weggenommen hatte, schrie er weiter und warf dann mit seinem Besteck nach mir.

Ein anderes Mal waren wir in einem großen Kaufhaus, als wir gehen wollten, schrie er das gesamte Gebäude zusammen und warf Waren aus den erreichbaren Regalen. Als ihn ein Mitarbeiter aufgehalten hat, wurde er von dem hysterischen Kind mehrmals getreten. Das Ergebnis? Wir mussten die Waren, die dabei beschädigt wurden, verständlicherweise bezahlen und bekamen drei Wochen Hausverbot erteilt. Nun zu meiner Beichte. Der Kleine hat gestern auf den Teppich im Wohnzimmer geschissen und dabei schadenfroh gelacht, da sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Er hatte ein Kuscheltier, ein Hund, an dem er sehr hängt. Da er keinen Respekt vor meinen Sachen hatte, habe ich auch keinen vor seinen. Ich riss dem Kuscheltier den Kopf ab und drückte diesen anschließend in seine Hinterlassenschaften. Natürlich fing er sofort an, lautstark zu schreien, aber dafür hat es sich gelohnt und ich würde es wieder tun. Ich bereue, dass ich nicht ihn in seine Exkremente getaucht habe, denn das arme Kuscheltier musste mit ihm als Besitzer schon genug leiden.

Beichthaus.com Beichte #00040592 vom 04.11.2017 um 12:18:23 Uhr in Bonn (18 Kommentare).

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Warum ein Stehpinkler ein Handtuch braucht

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Unreinlichkeit Stolz

Ich (m/30) bin überzeugter Stehpinkler seit ich ungefähr 13 bin. Manchmal habe ich jedoch das Problem, dass einige Spritzer auf die Brille oder gegen den Klodeckel landen. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich es einfach mit einem Handtuch weg gewischt und hängte es wieder zurück. Die Hände habe ich mir danach auch nie gewaschen. Selbst wenn ich heute noch irgendwo zu Gast bin, nehme ich ein beliebiges Handtuch, wische es weg und hänge es auch wieder zurück. In meinen eigenen vier Wänden habe ich zum Glück ein Pissoir und muss nie meine eigenen Handtücher nehmen. Im Stehen pinkelt es sich halt viel schneller und ich spare erheblich Zeit, als wenn ich mir erst die Hose runterziehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00040589 vom 03.11.2017 um 23:32:05 Uhr (9 Kommentare).

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Der Glaube hat meiner Tochter die Oma genommen!

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Verzweiflung Zwang Familie Gütersloh

Ich habe seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter. Der Grund ist, dass ich mich damals für ein eigenes Leben außerhalb der Glaubensgemeinschaft meiner Mutter entschieden habe und diese Gemeinschaft meiner Mutter nun verbietet, Kontakt zu mir zu haben. Da ich damit aufgewachsen bin, hatte ich nie eine Wahl und bin dort dann auch Mitglied geworden. Mit gerade einmal 14 Jahren. Meine Schwestern, meine Mutter, Oma, Tante, Cousin und Cousine haben meine mittlerweile 5-jährige Tochter noch nie kennengelernt. Mein Vater war nie in der Gemeinschaft und daher habe ich noch Kontakt zu ihm. Ich weiß nicht, ob er einige Fotos z. B. von meiner Hochzeit oder von meiner Kleinen gezeigt hat.

Er kann sie auch nicht mal mit zu meiner Mutter nehmen, um sie ihr vorzustellen, da sie vor drei Jahren in die Schweiz gezogen sind. Meine Kleine hat heute einen Oma-Opa Spielenachmittag im Kindergarten. Da mein Vater wegen seiner Firma aus der Schweiz nicht weg konnte und die Mutter meines Mannes bettlägerig ist, konnte unsere Tochter niemanden zu dem Spielenachmittag einladen und ist zu Hause geblieben. Sie hat geweint und ist unter Tränen eingeschlafen. Jetzt sitze ich hier, ein Zimmer weiter, und heule, weil mein süßer Engel keine Großeltern hat. Sie malt Bilder mit Mama, Papa, beiden Omas und Opa. Ich weiß mir keinen Rat. Ich will meine Tochter nicht unglücklich sehen und denke nun darüber nach, ob ich der Glaubensgemeinschaft wieder beitreten soll, und wenn auch nur zum Schein, damit meine Tochter eine Familie hat und damit sie wenigstens zur Einschulung nächstes Jahr Oma und Opa neben sich stehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00040582 vom 03.11.2017 um 15:12:58 Uhr in Gütersloh (17 Kommentare).

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Großeltern zur Pflege

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Zorn Verzweiflung Familie

Es geht darum, dass Oma bei uns einziehen wird, weil sie Pflege benötigt und ich will das nicht. Dabei geht es mir nicht darum, dass meine Ruhe gestört wird oder sonst etwas - das ist völlig okay für mich. Mir ist ja immerhin bewusst, dass ich in diesem Alter auch gerne jemanden haben will, der für mich sorgt. Nun ist es aber so, dass vor gut zwei Jahren etwas passiert ist und ich deshalb nicht möchte, dass sie bei uns einzieht.

Meine Eltern, meine Schwester und ich wohnten noch mit unseren Großeltern zusammen in einem Haus - ohne eigenes Appartment - also keine Privatsphäre. Die ganze Pflegesache bin ich also von Opa schon gewohnt und wie gesagt macht mir das mittlerweile nichts aus. Nun war das aber so: Jeder x-beliebige Verwandte kam uns besuchen und eines Tages vor 2 Jahren hat meine Tante die Bombe abgeschossen. Sie meinte zu uns nach einem Streit: "Ihr seid sowieso wie Parasiten - geht doch endlich in euer eigenes Haus und verschwindet." Mit anderen Worten: Sie hat uns nie als Pfleger angesehen, sondern als Leute, die auf Kosten von Oma und Opa leben. Oma hat nichts dazu gesagt - im Gegenteil, sie hat ihre Tochter uns vorgezogen und uns uns selbst überlassen. Wir sind dann dementsprechend aus dem Haus gegangen und haben uns in unserem Heim eingelebt.

In diesen zwei Jahren ist einiges passiert. Mein pflegebedürftiger Opa ist verstorben - und das deswegen, weil Mama sich nicht mehr um ihn kümmern durfte bzw. wir (als Enkel) ihn nicht sehen durften. Meine beiden Tanten haben uns verboten ins Haus zurückzukehren (haben regelrecht Randale und Terror geschoben, wenn wir vor der Haustür standen, bis wir gingen) und Opa, der schwerhörig war und nichts davon mitbekam, haben sie (nach Erzählungen von Gästen), jeglichen Kontakt zu uns verwehrt. Einmal haben wir sie dabei erwischt, wie sie seine Medikamente nicht fachgerecht gelagert haben - sprich: Die Tabletten, Spritzen etc. die er nutzte, waren im Endeffekt nutzlos geworden. Aus diesem Grund und auch deshalb, weil keiner von den Töchtern bereit war Oma und Opa zu sich nach Hause zu nehmen, um sie zu pflegen - sehe ich sie als Mörder an. Für mich haben sie willentlich Opa in den Tod getrieben und dafür verachte ich sie von ganzem Herzen. Zudem haben meine Tanten zusammen mit Oma sich auf das Erbe von Opa gestürzt. Ab diesem Moment haben sich meine negativen Gefühle nur vervielfältigt, mein Verdacht hat sich damit auch bestätigt und meinen Respekt haben die drei damit für immer verloren.

An dieser Stelle muss ich sagen: Ich bin ganz und gar nicht stolz auf diese Gefühle. Im Gegenteil ich schäme mich sehr für diese. Trotzdem möchte ich, dass die Gerechtigkeit zuschlägt. Meine beiden Tanten sollen ihre Scheinheiligkeit endlich aufgeben und für Oma sorgen. Das sind sie ihr wenigstens schuldig. Aber stattdessen erfinden sie Ausreden von wegen: "Wir müssen arbeiten" - das müssen wir auch! Daher sehe ich das nicht als unsere Aufgabe an, ihr helfen zu müssen. Trotzdem hoffe ich, dass ich genug Geduld aufweise, um nicht alles schlimmer zu machen. Ich hoffe so sehr, dass ich meine Klappe halten kann, um meine Eltern nicht traurig zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00040579 vom 02.11.2017 um 16:17:29 Uhr (6 Kommentare).

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