Das Mädchen, das mit Steinen warf

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Rache Zorn Lügen Kinder Osnabrück

Mit acht oder neun Jahren machte ich (w/20) mit meiner Klasse einen Ausflug in den Wald. In der Grundschule mussten wir immer zu zweit nebeneinander laufen, meine Freundin und ich liefen natürlich nebeneinander und redeten aufgeregt miteinander. Irgendwann liefen wir alle an einem großen Teich entlang, dort schwammen Enten. Als Kind habe ich immer gerne Enten beobachtet, wenn ich mit meinen Eltern spazieren war. Plötzlich bemerkten meine Freundin und ich, dass ein Mädchen aus unserer Klasse mit größeren Steinen nach den Enten warf und lachte. Das Mädchen war für ihr Alter recht groß und stark, zusätzlich mobbte sie immer gern andere Schüler und verbreitete Lügen. Obwohl die Lehrer sagten, sie soll aufhören, tat sie es nicht, was mich wütend machte. Später kamen wir an einem Spielplatz an, alle rannten sofort zu den Spielgeräten.

Ich ging zu dem Mülleimer, um ein Taschentuch wegzuwerfen, aber als ich den großen Stein neben dem Mülleimer sah, wollte ich mich an dem Mädchen rächen, dafür, dass sie ständig auf Schwächere losging. Ich nahm ihn mit und suchte das Mädchen. Als ich sie gefunden hatte, knallte ich ihr den Stein voller Wucht an die Stirn, sie schrie auf und das kurze Gefühl der Genugtuung war verschwunden, denn sie blutete. Eine Lehrerin wurde darauf aufmerksam und fragte mich, was passiert sei. Ich galt als brave, schüchterne Schülerin, weshalb ich behauptete, das Mädchen hätte mich darum gebeten, ihr den Stein zuzuwerfen. Obwohl das Mädchen mehrfach protestierte, glaubte mir die Lehrerin und das Mädchen musste abgeholt werden. Es tut mir nur leid, dass ich die Lehrerin belogen habe!

Beichthaus.com Beichte #00040469 vom 14.10.2017 um 16:06:52 Uhr in Osnabrück (10 Kommentare).

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Kindergeburtstag des Grauens

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Boshaftigkeit Kinder

Als ich (w/29) acht Jahre alt war, war ich auf einem Kindergeburtstag, der mir auch noch heute als Kindergeburtstag des Grauens in Erinnerung geblieben ist und den ich wohl nie in meinem Leben mehr vergessen werde. Wir waren etwa vier Wochen zuvor neu in die Stadt gezogen (Arbeitsplatzwechsel meines Vaters). Ich hatte in der kurzen Zeit noch keine richtigen Freundschaften geschlossen. Meine Eltern machten das Schlechteste, das man tun kann - sie baten die Eltern eines Mädchens aus der Parallelklasse, die in unserer Ecke wohnte, mich doch auch zum 9. Geburtstag der Mitschülerin einzuladen. Ich wurde eingeladen - obwohl ich das Mädchen kaum kannte.

Auf dem Geburtstag waren sehr viele Kinder, Mädchen und Jungen, weshalb sich recht schnell mehrere Grüppchen bildeten. Ich war recht schüchtern und landete irgendwann in der Gruppe des Geburtstagskindes. Ich fühlte mich recht schnell unwohl, da mir seltsame Fragen gestellt wurden. Die meisten Fragen hatten mit Sex oder Töten zu tun. Dann hörten sie auf und ich hoffte, dass wir jetzt normal spielen würden. Doch dann ging das Drama erst richtig los. Ich wurde zu mehreren Dingen gezwungen. Ich musste widerliche Dinge essen (unter anderem Schuhcreme), musste mir die Unterhose ausziehen und unten mit der Hand reiben, mir mit einer Nähnadel in den Finger stechen und mich im Schrank einsperren lassen. Und noch einiges mehr.

Einmal kam die Mutter ins Zimmer, sie war total nett, fragte, ob alles in Ordnung sei und alle sagten Ja - ich auch. Sie merkte nichts. Nachdem dieser schreckliche Nachmittag zu Ende war, merkten meine Eltern zwar, dass etwas nicht stimmte, aber ich sagte nur, dass mir vom vielen Kuchen schlecht ist. Und da ich immer ein wenig schüchtern war, fragten sie nicht weiter nach. Einerseits war es mir unangenehm, etwas zu erzählen, andererseits traute ich mich auch wirklich nicht, denn das Mädchen, das Geburtstag hatte, und der Junge (auch 8 oder 9, wie fast alle) sagten, dass ich nichts erzählen darf, sonst passiert meinem kleinen Bruder etwas ganz schlimmes.

Am nächsten Schultag wurde ich von den beiden nochmal zur Seite genommen und mir eingebleut, dass ich nichts sagen darf. So verging die nächste Zeit, ich hatte immer wieder schlechte Träume. Meine Angst im Dunkeln war seit dem Geburtstag noch stärker. Dann kam mein Geburtstag, und meine Eltern wollten, dass ich das Mädchen auch einlade, schließlich hatte sie mich ja auch eingeladen. Ich war völlig verzweifelt, wusste aber auch nicht, was ich machen sollte. Ich konnte ja nichts erzählen. Die anderen Kinder kamen und sie hatten einen ganz komischen triumphierenden Blick. Doch im nächsten Moment - ich nenne es Schicksal - brüllte das Mädchen wie am Spieß. Eine Biene hatte sie gestochen und, wie sich dann herausstellte, ist sie allergisch gegen Bienen. Es ging alles gut aus, aber ich beichte, dass ich mir damals von Herzen gewünscht habe, dass sie stirbt. Bis heute weiß niemand, was damals bei dem Kindergeburtstag passiert ist. Auch weiß ich nicht, was aus dem Mädchen und dem Jungen (die anderen waren alle Mitläufer) geworden ist. Manchmal wünsche ich mir insgeheim, dass es diese beiden nicht mehr gibt. Irgendwie läuft das nicht mehr unter normalen Gemeinheiten unter Kindern.

Beichthaus.com Beichte #00040449 vom 11.10.2017 um 19:05:02 Uhr (12 Kommentare).

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Die Wahrheit über meine Schwangerschaft

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Falschheit Lügen Schwangerschaft Kinder Mord Konstanz

Ich möchte beichten, dass ich vor einem halben Jahr meine komplette Familie, meinen Mann und meine Freunde belogen und ausgenutzt habe. Ich war schwanger in der 14. SSW und ich hatte einen Termin beim Arzt, dieser stellte eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom […]
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Beichthaus.com Beichte #00040418 vom 05.10.2017 um 10:39:35 Uhr in 78462 Konstanz (53 Kommentare).

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Rote Tampons

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Neugier Schamlosigkeit Maßlosigkeit Kinder Osnabrück

Ich (m/20) war mit zehn Jahren zusammen mit einem Kumpel einkaufen, da dieser bei mir übernachten sollte. Wir suchten uns ein paar Dinge aus und wollten uns an die Kasse stellen - da die Schlange aber viel zu lang war, sahen wir uns noch ein wenig im Supermarkt um. Irgendwann landeten wir vor einem Regal mit den Damenhygieneartikel. Wir kicherten blöd und konnten uns kaum wieder einkriegen, dann kam mir eine Idee. Ich nahm eine Packung Tampons mit und brachte die Einkäufe zur Kasse, als die Kassiererin die Tampons über das Kassenband zog, wackelte mein Kumpel mit den Augenbrauen und wir brachen erneut in Gelächter aus, was die anderen Kunden sichtlich nervte.

Zu Hause angekommen öffneten wir ganz neugierig die Tampons und lachten wieder. Da meine Eltern noch nicht da waren, setzte ich meine Idee um. Ich holte meinen Farbkasten heraus und mischte rote Farbe in das Wasser, wir hielten die Tampons wie einen Teebeutel in die Mischung und warteten, bis sie sich vollgesogen hatten. Als wir endlich fertig waren, rannten wir, unser Gelächter unterdrückend, in das Treppenhaus, um es ein wenig zu dekorieren. Wir hängten die Tampons mit den Fäden an den Haustüren und der Eingangstür auf. Danach rannten wir lachend weg. Meine Eltern beschwerten sich über die Sauerei und auch die Nachbarn ärgerten sich, viele waren angeekelt, weshalb der arme Hausmeister den Müll entfernen musste. Es tut mir leid, dass wir ihm zusätzlich Arbeit gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00040401 vom 02.10.2017 um 19:32:56 Uhr in Osnabrück (5 Kommentare).

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Ich hasse Kinder wie die Pest

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Hass Kinder Ludwigshafen

Ich hasse Kinder. Als 30-jährige Frau habe ich manchmal das Gefühl, alleine mit dieser Meinung dazustehen. Im Gegensatz dazu liebe ich Tiere und adoptiere auch hin und wieder welche, die ich in mein Herz schließe und über alles liebe. Ich bin ein friedfertiger Mensch, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040384 vom 29.09.2017 um 13:25:34 Uhr in Ludwigshafen (28 Kommentare).

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