Der Vertrag mit meiner Mutter

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Morallosigkeit Mutter Kinder

Als ich noch ein kleines Mädchen war, gab es in der Grundschule, oder viel eher nach Schulschluss, ständig Probleme mit den Hausaufgaben. Ich war eigentlich lernbegeistert und auch wissbegierig, aber die Art, wie meine Mutti an die Hausaufgabenhilfe oder Übungen rangegangen ist, gefiel mir gar nicht und ich konnte so nicht lernen. Entsprechend gab es immer Zoff. Nun, meine Mutti begann dann irgendwann, für jede Kleinigkeit wie Benehmen, Zimmer aufräumen und Hausaufgaben machen, schriftlich einen Vertrag aufzusetzen, in dem jeweils stand, dass ich, das Kind, mit diesem Vertrag verspreche und gelobe, mich zu benehmen, aufzuräumen etc..

Nette Idee, leider gab es nur immer einen Haken: ich wurde praktisch gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben und das Versprechen abzugeben. Ich hatte gar nicht die Wahl, nicht zu unterschreiben. Mal davon abgesehen, dass es irgendwie dumm ist, einem achtjährigen Kind so etwas aufzusetzen, habe ich mich letztendlich nie an meine Vertragspflicht gehalten, weil ich eben nicht freiwillig unterschrieben habe und es gab immer weiter Stress und Ärger. Heute weiß ich, dass Verträge, zu denen eine Partei gezwungen wurde, ungültig sind, aber noch viel schlimmer ist eigentlich: Als Erwachsene scheiße ich gelinde gesagt auf Eide, Versprechen und dergleichen. So etwas wie Moral diesbezüglich und soziale Verpflichtung durch die Versicherung dieser kenne ich nicht. All das geht mir am Hintern vorbei, auch gegenüber Menschen, die ich eigentlich sehr gerne habe. Ich glaube, diese Aktionen von damals haben da irgendwas in meinem Hirn kaputtgemacht. Das Einzige, woran ich mich halte, ist mein Arbeitsvertrag, aber nur, weil die Regelungen dort nicht sonderlich mit meiner Schiene kollidieren.

Beichthaus.com Beichte #00040349 vom 23.09.2017 um 17:50:20 Uhr (4 Kommentare).

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Drohungen in der Nachbarschaft

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Nachbarn

Als ich (w/28) damals meinen ersten PC mit Drucker bekam, fielen mir so viele Sachen ein, die ich damit machen könnte. Meine Fantasie sprudelte über, was ich nicht alles anstellen konnte. Geld drucken, Gesetze schreiben - was man sich halt nicht alles als Kind vorstellt. Dann begann ich, der Nachbarschaft irgendwelche Briefe zu schreiben. Von irgendwelchen angeblichen Affären, Drohungen - halt so erfundenes Zeug. Ich bitte um Absolution und hoffe, dass dabei nicht allzu große Probleme aufgekommen sind, was eigentlich meine Absicht war. Oh Kinder können grausam sein...

Beichthaus.com Beichte #00040339 vom 21.09.2017 um 11:58:34 Uhr (3 Kommentare).

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Wie ich Rudi mit Pornos rächte

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Aggression Boshaftigkeit Kinder Österreich

Ich (w/28) habe mit ca. 12 Jahren einen Babyhasen bekommen. Wir lebten damals am Land und hatten hinter unserem Haus ein Feld. Ich ging mit meinem Babyhasen öfter hinters Haus und setzte ihn in ein Barbieauto und kutschierte ihn herum. Ich zog das Barbiegefährt an einer Schnur und der Babyhase blieb sitzen und genoss es sichtlich, in so einem geilen rosa Gefährt zu sitzen. Eines Tages dachte ich mir, ich lasse den Hasen frei. Es war ein Feldhase und er tat mir leid. Als ich ihn freilassen wollte, wollte er nicht gehen, rannte kurz weg und kam zu mir zurück. Dann boxte er mich mit seinen niedlichen Pfötchen. Ich war echt berührt davon und nahm ihn wieder hoch. Zu Hause hatte er plötzlich irgendwelche Anfälle und sein Kopf verdrehte sich. Er starb. Ich war sehr traurig und mein Stiefvater meinte, dass er wohl gespritzen Löwenzahn hinter dem Haus gegessen hatte. Ich weinte den ganzen Tag lang.

Am nächsten Tag brachte mir mein Stiefvater eine Brieftaube um mich zu trösten und um mich abzulenken. Sein Name war Rudi. Er sah aus wie eine gewöhnliche Taube. Er gurrte und war am Anfang sehr scheu. Ich hängte ihm ein Schulfoto von mir in den Käfig. Am nächsten Tag ging ich mit ihm raus und hatte sein Bein an eine Wollschnur gebunden, damit er nicht wegflog, aber die Natur genießen konnte. Auch er tat mir nach einiger Zeit leid und ich wollte Ihn freilassen. Traurig, aber in der Hoffnung, dass er sein Leben in Glück und Freiheit leben konnte, ließ ich ihn fliegen. Er flog aber nicht mehr weg. Er flog mit mir zur Bushaltestelle, einkaufen und egal wohin ich ging, er flog mir nach. Wenn im Sommer die Tür offen war, flog er ins Haus - das nervte meine Mutter sehr, denn er schmiss mit seinen Flügeln alles runter. Da mein Stiefvater teilweise auch Bauer war, hatten wir im innenhof auch einen Anhänger mit Weizen. Rudi badete oft darin und er fühlte sich wie Dagobert Duck. Wir waren sehr dicke und ich liebte Rudi. Manchmal hatte es meine Mutter in der früh eilig und Rudi saß am Zaun und kackte die Torschnalle zum Öffnen des Tors an. Ich fand das immer witzig, denn sie ärgerte sich immer und musste zurück, um die Hände zu waschen. Als ich reiten ging (der Stall war in der Nähe von meinem Haus) war Rudi immer dabei. Er beobachtete uns und wenn ich meinen Arm ausstreckte, versuchte er zu landen.

Jetzt zum eigentlichen Teil der Geschichte: Ich hatte einen kleinen, fetten, gemeinen Nachbarn, der immer eifersüchtig auf mich und meinen Prachtvogel war. Er hatte keine Freunde. Eines Tages war Rudi nicht aufzufinden, also ging ich ihn suchen. Ich suchte ihn stundenlang, bis ich ihn auf dem Feld verletzt am Boden liegen sah. Ich brachte ihn heim und mein Stiefvater meinte, die Verletzung sei von einem Luftdruckgewehr. Rudi starb noch diese Nacht. Ich war wirklich sehr traurig, es war so einzigartig und er war mir so ans Herz gewachsen. Ich wusste, dass es mein Nachbar gewesen sein musste, denn er gab mal damit an, dass sein Vater ein Luftdruck Gewehr besaß. Wütend, wie ich war, überlegte ich mir, was ich tun soll. Mit 12 Jahren kommen einem natürlich nicht die besten Ideen. Ich nahm von meiner Mutter eine Schachtel Zigaretten und von meinem Stiefvater ein paar Pornohefte. (Ja, ich wusste, wo er sie versteckt hatte). Ich schrieb auf einen Zettel: "Deine tägliche Bestellung. Leider warst du gerade nicht zu Hause, deswegen habe ich sie über den Zaun geworfen." Tja, dafür bitte ich um Absolution, denn danach habe ich ihn den ganzen Sommer nicht mehr gesehen. Um Rudi tut es mir leid. Ruhe in Frieden Rudi.

Beichthaus.com Beichte #00040337 vom 21.09.2017 um 09:52:16 Uhr in Österreich (11 Kommentare).

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Ich will kein Kind mit meinem Mann!

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Engherzigkeit Feigheit Familie Kinder

Ich (w/23) beichte, dass ich keine Kinder mit meinem Partner möchte. An sich nicht schlimm und auch im Bezug auf unser Alter eigentlich kein Thema. Jedoch haben wir beide fixe, nicht schlecht bezahlte Jobs und er redet immer davon, jung Vater werden zu wollen, also würde grundsätzlich nichts dagegen sprechen. Ich habe eigentlich kein Bedürfnis Kinder zu bekommen, aber wenn es sich ergeben sollte oder auf Wunsch eines verantwortungsvollen Partners, warum nicht. Aber da fängt es halt schon an: verantwortungsvoll. Mein Partner kann nicht mit Geld umgehen, hat bei mir und der Bank Schulden (sobald er Anfang des Monats nach Abzug der Miete "nur" ein paar hundert im Minus ist, denkt er, er hätte wieder Geld und wirft es aus dem Fenster; kauft sich Klamotten oder anderen unnötigen Kram, von dem er genug hat oder es nie benutzen wird, schmeißt eine Runde nach der Anderen und will ständig Taxi fahren, obwohl wir öffentlich gut angebunden sind.), wird in vielerlei Hinsicht schnell maßlos, macht im Haushalt so gut wie nichts (nicht aus Boshaftigkeit, sondern einfach weil es ihm wurscht ist und er ein anderes Reinheitsbedürfnis hat als ich, und ich habe definitiv keinen Putzfimmel).

Zudem ist er durch seinen Job phasenweise seltener daheim als ich, würde also auf die klassische Rollenverteilung hinauslaufen, dass ich allein mit dem Kind zu Hause bleiben und das meiste machen darf. Er ist sehr unselbstständig, vergesslich und unorganisiert. Wenn man ihm etwas aufträgt, macht er eine Sache lieblos und den Rest gar nicht. Gespräche bringen nichts, er ist zwar einsichtig, aber ändert sein Verhalten nicht. Ich liebe ihn und zweifele gar nicht an seinen Fähigkeiten als Vater, aber ich habe jetzt schon ein Kind daheim, da brauche ich nicht noch mehr. Ich verstehe nicht, wie man an Kinder denken kann, wenn man ohne Hilfe selbst nichts auf die Reihe kriegt. Wie mache ich meinem Partner klar, dass ich nichts gegen Kinder habe, aber nicht mit ihm als Vater... Und das am besten, ohne ihn zu verletzen?

Beichthaus.com Beichte #00040310 vom 14.09.2017 um 14:25:52 Uhr (28 Kommentare).

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Mein Sohn ist einfach zu fett!

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Morallosigkeit Lügen Kinder Bremen

Ich (m/38) habe einen siebenjährigen Sohn, es mag hart klingen, aber er ist fett! Wie meine Frau und ich herausgefunden haben, hat er sich immer heimlich von seinem Taschengeld Süßigkeiten gekauft, nicht nur drei Schokoriegel, sondern gleich drei Packungen. Kein Wunder also, dass er mittlerweile stark übergewichtig ist. Meine Frau will ihn langsam zum Sport und einer gesunden Ernährung führen, ich bin allerdings für eine knallharte Kalorienreduktion. In sechs Wochen fängt bei ihm der Schwimmunterricht an und ich will nicht, dass ihn die anderen Kinder auslachen. Deshalb wird der Kleine nun sechs Wochen lang mit 500 Kalorien auskommen, auf Sport hatte er sowieso keine Lust, weshalb ich ihm meinen aufgestellten Ernährungsplan schmackhaft machen konnte.

Meine Frau ist absolut dagegen, da sie aber tagsüber arbeitet und ich wegen eines Arbeitsunfalls drei Monate krankgeschrieben bin, habe ich die Kontrolle über das Essverhalten meines Sohnes. Er wird schon nicht verhungern, natürlich sind 500 Kalorien ein starkes Stück, aber er bekommt ausschließlich nahrhafte Lebensmittel vorgesetzt. Ich hoffe, dass er es schafft, in sechs Wochen zehn Kilo zu verlieren, ansonsten wird rigoros Sport getrieben! Vielleicht wirke ich wie ein Rabenvater, aber ich will meinem Kind nur helfen, meine Frau weiß nichts davon, ich lasse sie im Glauben, ich würde ihn langsam an gesunde Ernährung gewöhnen und Sport mit ihm treiben. Sie kann es auf der Arbeit sowieso nicht überprüfen. Meinem Sohn habe ich gesagt, er soll seiner Mutter nichts davon erzählen, zur Belohnung habe ich ihm einen Hund versprochen. Dennoch tut es mir leid, meine Frau und meinen Sohn zu belügen, doch manchmal muss man Regeln brechen, um erfolgreich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00040238 vom 28.08.2017 um 14:08:54 Uhr in Bremen (25 Kommentare).

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