Der Schlüssel im Schwimmbecken

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Diebstahl Habgier Lügen

Ich habe vor kurzem mit einem Kumpel im Schwimmbad ein Schlüssel für ein Schließfach im Becken gefunden. Wir zögerten zuerst, haben uns dann aber dazu entschlossen die sich im Schließfach befindende Tasche mitzunehmen. Das war eine sehr dumme Aktion, denn zu hause angekommen freuten wir uns erst mal über die sich darin befindlichen 60€, stellten dann aber entsetzt fest das die Frau der die Tasche gehört hat nicht besonders reich war (in der Tasche war ein Brief ans Sozialamt, in dem stand dass sie ihre Rechnungen nicht bezahlen kann), außerdem war noch der Ausweis von ihrem Kind in der Tasche und Sachen wie Autoschlüssel, Personalausweis, EC Karte, Hausschlüssel und mehr.
Naja und als ich dann realisiert hab was wir da eigentlich getan haben hat mich das schlechte Gewissen fast aufgefressen, aber es war schwer an der Situation noch was zu ändern da wir ja längst daheim waren und man zum Schwimmbad eine Stunde fahren muss. Ich war echt fertig, ich war kurz davor es meinen Eltern zu beichten oder zur Polizei zu gehen, denn die Frau konnte ja womöglich nicht in ihr Haus rein, sie hatte keine Autoschlüssel mehr und auch kein Geld für die Bahn - sie war am Arsch.

Wir waren die nächsten Tage dann nur noch damit beschäftigt uns einen Plan zu überlegen wie wir der Armen ihre Sachen wiedergeben können, ohne uns eben rechtlich zu belasten. Da wir ihre verdammte Telefonnummer nicht rausfinden konnten gingen wir in eine Bahn und haben zum Schaffner gemeint wir hätten da eine Tasche gefunden. Ich hoffe jedenfalls das sie ihre Sachen wieder bekommen hat und auch wenn das ganze jetzt schon eine weile her ist, tut mir die Frau immer noch sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027366 vom 02.01.2010 um 03:09:22 Uhr (41 Kommentare).

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Schulbuchdiebstahl

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Diebstahl Vandalismus Schule Kremmen

Als ich damals in der Oberschule war (7.-10. Klasse), habe ich regelmäßig nach dem Unterricht Schulbücher mitgehen lassen. Unsere Schule hatte nicht sehr viel Geld und daher durften wir die Bücher zwar im Unterricht verwenden, jedoch hatten wir kein eigenes Exemplar welches wir mit nach Hause nehmen durften. Nach der Unterrichtsstunde stand dann vorne auf dem Lehrerpult immer so ein Plastikkorb in den wir die Bücher hineinlegen mussten. Mich kotzte das jedes mal an, vor allem weil ich wenn ich nicht fertig geworden bin mit meinen Aufgaben, immer zusehen konnte wie ich klarkomme. Daher nahm ich dann ab und an ein Buch mit. Anfänglich machte ich das nur weil ich damit die Aufgaben aus dem Unterricht beenden wollte, später einfach so aus Langeweile. Am Ende des letzten Schuljahres hatte ich dann ungefähr drei Physikbücher, zwei Russischbücher, ein Astronomiebuch, ein Atlas, drei Bücher aus dem Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik und etliche andere. Ich überlegte was ich damit machen könne und entschied das ich von jedem Fach ein Buch behalten möchte und die anderen wieder in den berühmten Plastikkorb auf dem Lehrerpult lege. Vorher bemalte ich die Bücher, welche ich zurückgeben wollte nochmal ordentlich, malte den Menschen Bärte und schrieb böse Sprüche über meine Lehrer und Mitschüler hinein. Ich schäme mich deswegen heute manchmal ein wenig, wenn ich bedenke das ich teures Unterrichtsmaterial zerstört und gestohlen habe.

Beichthaus.com Beichte #00027346 vom 27.12.2009 um 18:23:33 Uhr in 16766 Kremmen (22 Kommentare).

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Der gelbe Sack mit dem Geld

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Diebstahl Dummheit Familie Kinder

Ich (m/20) habe als ich circa 8 Jahre alt war des öfteren meine Eltern beklaut. Jedesmal einen 100 DM-Schein. Es ist nie einem aufgefallen, jedenfalls sprach keiner drüber. Zu der Zeit verdiente mein Vater auch ordentlich Geld aber mein Taschengeld mit 3 DM pro Woche war für mich viel zu wenig also sah ich die Möglichkeit es so aufzubessern.
Allerdings gab ich das Geld nie aus. Stattdessen verbuddelte ich, nachdem ich insgesamt 700DM zusammengeklaut hatte in 2 Monaten das Geld in einem gelben Sack am Hausrand nicht tief unter der Erde. Es vergingen 2 Jahre und ich kam nie auf die Idee es auszugraben, wusste aber sicher wo das Geld lag. Als ich dann 10 Jahre alt war, stand fest, das wir umziehen werden. Also bin ich am nächsten Tag gleich zur Stelle gegangen um den gelben Sack auszugraben und das Geld an mich zu nehmen. Vergeblich. Ich suchte alles ab was auch nur annähernd in der Nähe war konnte aber einfach nicht den Sack finden. Ich weiß bis heute nicht, was damit passiert ist und habe es noch keinem erzählt. Im nachhinein bereue ich es meine Eltern bestohlen zu haben, damals wusste ich nicht wie viel Geld das war, da für mich das normal schien, weil meine Mutter immer mehrere große Scheine im Geldbeutel hatte. Des weiteren bereue ich es umso mehr das Geld nicht gleich ausgegeben zu haben sondern es vergraben und nie wiedergefunden zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00027305 vom 10.12.2009 um 23:44:51 Uhr (29 Kommentare).

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Zuckerbecher

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Diebstahl Habgier Dummheit Wien

Ich (m/42) war damals 12 Jahre alt und kaufte mir ein Eis in einem Café. Ich war damals in meiner Sturm und Drang Phase und stahl wie ein Rabe, aber nur Kleinigkeiten um ein paar Cents (damals Groschen). Die Verkäuferin drehte sich zur Kasse um und ich stahl einen Zuckerbecher mit stark zuckerhaltiger Creme, von Schokolade übergossen und steckte diesen in meine Manteltasche. Niemand bemerkte etwas. Sie gab mir das Wechselgeld, ich nahm es und steckte meine Hand in die Manteltasche und zwei Finger in den Zuckerbecher, dessen klebrige Creme meine Finger badete. Jetzt konnte ich aber die Hand nicht aus der Manteltasche nehmen, in der anderen Hand hatte ich meine Geldbörse und meine Birne muss rot geleuchtet haben vor Peinlichkeit, als mir die Kassierin, weil sie sich irrte noch drei einzelne Schillinge gab und ich mir erst die Börse einstecken musste und sehr umständlich die drei Schilling entgegen nahm. Von dem Zuckerbecher hatte ich auch nicht viel, meine Finger klebten (was ich besonders hasse) als wären sie mit Leim eingecremt worden, der Zuckerbecher versaute mir die Manteltasche und geschmeckt hat er mir auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027269 vom 29.11.2009 um 17:13:55 Uhr in Wien (15 Kommentare).

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Im Geschäft des geizigen Chefs eingebrochen

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Diebstahl Habgier Vandalismus Waghalsigkeit Arbeit

Vor etwa einem Jahr hatte ich ein Praktikum in einer recht kleinen Filiale. Ich habe eine Woche gut gearbeitet weil der Chef mir versprochen hatte, mir etwas Taschengeld zu geben wenn ich gut mitarbeite. Wie zu erwarten hat mir der alte Geizkragen keinen Cent gegeben. Obwohl er viel Geld hat und eine S-Klasse fährt. Vor etwa 2 Monaten kam mir dann der Einfall einfach in das Geschäft einzubrechen. Also habe ich mich gut vorbereitet alles gut durchdacht. Da ich wusste, dass der Chef die drei vollen Kassen immer in seinem Büro lässt, habe ich mich einfach total an diese Idee festgebissen. Außerdem wusste ich auch, dass es in diesem sehr kleinen Geschäft keinerlei Alarmsicherung gibt. Also habe ich es getan. Das dünne Fenster vom Büro war nur durch Gitterstäbe geschützt durch ich mich leicht durchzwängen konnte. Also habe ich einfach Klebeband aufs Fenster und habe sie mit meiner Taschenlampe eingeschlagen. Während dessen hat ein guter Freund für mich draußen Schmiere gestanden. Als ich dann drinnen war, habe ich mir die Kassen in meinen Rucksack gepackt, ca. 300 Packungen Kippen und eine Vodka-Flasche zum runterkommen. Es lief alles gut und ich war um sehr viel Geld reicher. Mittlerweile plagt mich mein schlechtes Gewissen sehr obwohl der Chef ein geiziger, prolliger, alter Sack ist. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00027268 vom 27.11.2009 um 21:48:07 Uhr (21 Kommentare).

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