Zu schüchtern für das Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft Magdeburg

Ich (m/16) verzweifele langsam an meinem Dasein. In der Schule bin ich durchschnittlich, das stört mich aber nicht weiter. Meine Familie ist auch ziemlich locker in dieser Beziehung. Ich bin ein freundlicher Mensch und habe viele gute Freunde, aber ich hatte noch keine Freundin. Ich bin mit recht vielen Mädchen befreundet, bin allerdings zu schüchtern. Fremde Mädchen kann ich aufgrund meiner Schüchternheit nicht ansprechen und bei denen, die ich ein wenig kenne, läuft es leider oft auf eine gute Freundschaft hinaus. Meist kommen am Ende solche Sprüche wie: "Du bist zwar nett, aber nicht mein Typ". Danach flacht das Ganze ab und wir bleiben Freunde. Mit jedem Korb werde ich trauriger und verliere mehr und mehr an Selbstbewusstsein. Meine besten Freunde verstehen mich, aber sie wissen auch nicht unbedingt den besten Rat. Ich bin eher der Frauenversteher und kann einfach nicht begreifen, warum Frauen eher auf solche Arschlochtypen stehen! Solche arroganten, selbstverliebten, eingebildeten Schnösel, die eh nach zwei Monaten wieder Schluss machen. Ich bin zwar eine Frohnatur und jeden Tag gut gelaunt, aber in letzter Zeit verspüre ich eine gewisse Depression und Schwerfälligkeit. Ich bin zwar noch immer fröhlich und relativ unbeschwert, aber diesen Zustand zu halten ist sehr schwer für mich.

An sich ist mein Leben ziemlich glücklich, aber dieser eine Faktor erschwert mir die ganze Sache. Schon früh verspürte ich an meiner konservativen Schule den Drang, zu rebellieren. Obwohl ich nicht der ultraharte Metaller bin, habe ich noch immer lange Haare. Neulich riet mir eine meiner besten Freundinnen, meine Haare zu schneiden, weil es besser für mich sei, denn so könnte ich glücklicher werden. Ich verstehe ihren Einwand und spiele auch mit dem Gedanken, aber ich möchte mich nicht diesem unterdrückenden System Untertan machen. Ich habe Angst, einer dieser Sunnyboys zu werden, die ich so verabscheue. Langsam treibt mich diese Unschlüssigkeit noch an den Rand der Verzweiflung.

Beichthaus.com Beichte #00025000 vom 27.10.2008 um 17:23:22 Uhr in Magdeburg (41 Kommentare).

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In einer WG teilt man alles!

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Diebstahl Selbstsucht WG Ostalb

Ich (m/19) lebe in einer WG in Süddeutschland, wo ich studiere. Ich habe gerade geduscht und mich ausgiebig im Bad ausgetobt. Ich habe den Rasierer meines Mitbewohners benutzt, um mir die Schamhaare zu rasieren. Auch habe ich die Mundspülung meiner anderen Mitbewohnerin benutzt und des Weiteren ihren Fön missbraucht. Auch das After-Shave durfte natürlich nicht fehlen. Ich fühle mich gerade Pudelwohl und finde das auch nicht schlimm, wenn ich mir diverse Sachen ausleihe um mich zu pflegen.

Beichthaus.com Beichte #00024970 vom 20.10.2008 um 10:20:25 Uhr in Ostalb (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Traumfrau ist männlich!

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Zorn Fetisch Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Bergedorf

In meiner ersten Beichte möchte ich (m/39) gleich für zwei Dinge um Abbitte ersuchen.

1.) Ich hasse wohlhabende und reiche Menschen, die Dinge sagen wie: "Wer sich anstrengt, der kann es auch schaffen", "Jeder ist seines Glückes Schmied" oder: "Auch mir ist nicht alles in den Schoß gefallen." Ich hasse sie so sehr, dass ich sie in Gedanken in einem "SAW-Spiel" mit ihnen spiele. Was sie sagen macht mich irre wütend, weil die meisten von ihnen oft schon mit der Sicherheit auf die Welt gekommen sind, dass sie im Leben immer relativ weich landen, wie viele dieser Pisser haben schon das Haus ihrer Eltern mit der Geburt sicher, das Abitur ist ebenfalls vorherbestimmt, und dann wollen die Wichser sagen, dass ein Kind aus einer Hartz-4-Familie dieselben Chancen hat, wenn es sich nur anstrengt. Ich bitte um Vergebung, wenn ich diese Menschen in Gedanken zerfetze. Ich möchte allerdings anmerken, dass ich damit weitermachen werde!

2.) Ich begehre androgyne Frauen, also Frauen mit männlichen Merkmalen, wie sehr kurze Haare - Männerhaarschnitt, männliche Klamotten, maskuline Gesichtszüge, knabenhafter Körper, kaum Titten - und so weiter. Gleichzeitig finde ich besonders weibliche Frauen sexuell extrem abstoßend. Nichts ist schlimmer für mich als der Frauentyp, bei dem 95 % der Männer weiche Knie bekommen, also Blondinen mit langen Haaren und dicken Möpsen. Leider habe ich in meine ganzen Leben immer nur typische Frauen bekommen. In Zukunft will ich aber lieber auf diese typischen Frauen verzichten. Wenn ich mich an meine Traumfrauen satt sehen will, schaue ich mich auf Lebsenforen um, da sind massig Frauen, die so aussehen, wie ich es mag, sie haben aus meiner Sicht nur einen Fehler - sie sind lesbisch.

Beichthaus.com Beichte #00024964 vom 18.10.2008 um 12:30:26 Uhr in Bergedorf (38 Kommentare).

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Mein onanierender Arbeitskollege

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Ekel Peinlichkeit Masturbation Kollegen

Ich muss echt was loswerden. Ich finde meinen Arbeitskollegen abartig. Was wirklich eben vor zwei Minuten vorgefallen ist, veranlasst mich, zu beichten. Ich komme frühzeitig aus meiner Mittagspause ins Büro zurück und erwische ihn dabei, wie er versucht, krampfhaft unauffällig seine Hose wieder zuzumachen und sein T-Shirt runterzuzerren. Das ist jetzt schon das dritte Mal, dass ich ihn dabei erwische, wie er sich einen runterholt. Er geht davon aus, dass ich es nicht bemerke, weil er immer so tut als wäre nichts gewesen und einfach munter drauf losquatscht, wenn ich mich hingesetzt habe. Und ich könnt fast kotzen. Er sitzt mir genau gegenüber und ich kann genau in seinem Gesicht verfolgen, wenn er manchmal im Internet irgendwelche Pornoseiten ansieht und sich daran ergötzt. Das ist so widerlich. Ich habe auch schon seine Schamhaare auf seiner Tastatur gefunden. Wenn er mal nicht da ist und ich an seinen PC muss, bedecke ich die Maus immer mit Küchenrolle, weil es mich so furchtbar ekelt. Sein Bildschirmschoner besteht aus Tausenden Bildern von nackten Frauen. Ich schäme mich, wenn Leute ins Büro kommen, die Bilder bemerken und peinlich berührt reagieren. Mir fehlen für so viel Sauerei die Worte. Unser Chef, der widerum sein Vater ist, toleriert die offensichtlichen Bilder auf seinem Rechner, weil er sich wohl nichts weiter dabei denkt. Ich finde aber, dass solche anzüglichen Sachen absolut nichts auf Arbeit verloren haben und Privatsache sind. Meine Beichte: Ich bekomme es nicht hin, meinen Kollegen anzuschreien, wie pervers ich ihn finde, weil mir selbst alles so peinlich ist. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00024953 vom 15.10.2008 um 13:09:23 Uhr (24 Kommentare).

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Brandstifter in Lila

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Eitelkeit

Ich beichte, dass ich ein Volltrottel bin! Eine Volltrottelin, genauer gesagt. Ich habe heute einen Topf mit Öl auf den Ofen gestellt und mich dann ins Internet begeben. Ich habe nach knapp 15 Minuten an den Topf gedacht, aber da war es dann schon zu spät. Die Küchentür zeigte hinter der Milchglasscheibe nur noch dunkelgraues Wabern. Ich habe die Feuerwehr angerufen, also eigentlich die Polizei, weil ich nicht mehr wusste, wer jetzt welche Nummer hat und die sind angerückt mit drei großen Autos, die Polizei ist auch gekommen und ein Rettungswagen war noch da. Und zwei Autos von den Stadtwerken, weil ja die Feuerwehr Strom und Gas abgestellt hat. Und ich Vollidiot stand auf der Straße in meiner ausgebeulten, rosa Nikkihose, der ältesten, abgefucktesten löchrigen Strickjacke, die ich besitze, meinen rosa Gummischuhen mit Plastik-Gänseblümchen in den Löchern, die Haare wirr, rauchbedingt feuerwehrautoroten Augen, dem Handy in der Hand und konnte es nicht fassen. Ich glaube, die dachten ich wäre eine Pennerin. Zu allem Überfluss muss ich auch noch gestehen, dass mir das nicht das erste Mal passiert ist.

2001 auch schon. Daraufhin hat mir mein Bruder eine Fritte geschenkt und jetzt ratet mal, habe heute festgestellt, dass die kaputt ist, vor der Öl-in-Topf-Sache. Gebrannt hat es übrigens nicht, nur gequalmt. Der Feuerwehrchef hat mich noch gelobt, weil ich alles richtig gemacht habe. Der Polizist war richtig lustig und meinte, das nächste Mal sollte ich doch die Fischstäbchen ganz normal in der Pfanne machen und die Sanitäter waren auch sehr nett. Ach und zu allem Überfluss weiß mein Dad, der mal Polizist war, auch schon Bescheid. Ich dachte mir noch, den Gruß vom Feuerwehrchef richte ich bestimmt nicht aus. Was eine Scheiße! So, jetzt bitte, lacht euch kaputt und gebt es mir so richtig, ich habe es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00024945 vom 13.10.2008 um 18:40:47 Uhr (34 Kommentare).

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