Warum ist mein Freund nicht unfruchtbar?

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Selbstsucht Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/18) hasse Kinder und möchte später auch keine haben. Genauso hasse ich die Leute, die sagen, dass sich das schon noch ändern wird. Akzeptiert doch einfach, dass nicht jeder diese Rotzgören mag! Ich hasse Kinder, seit ich denken kann. Das ist aber nicht meine eigentliche Beichte, sondern diese lautet, dass ich hoffe, dass mein Freund, mit dem ich seit über zweieinhalb Jahren zusammen bin und mit dem ich eine gemeinsame Zukunft plane, unfruchtbar wird. Seine Mutter sagt jedes Mal, dass mein Freund dann einfach eine andere schwängern soll, wenn ich Kinder hasse, denn sie liebt Kinder und hätte am liebsten 300 Enkelkinder. Darum hoffe ich, dass mein Freund unfruchtbar wird, damit sich das Problem von selbst erledigt. Ich bitte um Absolution, da es mir leidtut, dass ich nur an mich denke.

Beichthaus.com Beichte #00036795 vom 08.10.2015 um 13:14:36 Uhr (45 Kommentare).

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Briefe ohne Absender

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Neugier Verschwendung Verschwendung

Ich verschicke pro Woche mehrere Briefe an unbekannten Personen oder auch an Freunde. Auf dem Briefumschlag schreibe ich nur den Empfänger. Absenderadresse lasse ich weg. Ich lege auch kein Schreiben hinein. Der Brief ist komplett leer. Ich amüsiere mich sehr, wenn ich erfahre, wie Freunde sich darüber wundern oder genervt sind. Ich hoffe, dass die Portokosten in den nächsten Jahren moderat bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00036791 vom 08.10.2015 um 01:16:52 Uhr (18 Kommentare).

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Perfekte Blowjobs

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (m/25) habe eine Nachbarin, mit der ich mich ganz gut verstehe. Sie ist Altenpflegerin und ich Bürokaufmann. Da wir beide öfter in den Gängen kleine Gespräche führen, hat es sich einmal ergeben, über die Arbeit zu sprechen. Dabei kam raus, dass wir beide immer gestresst von dieser nach Hause kommen. Wir diskutieren darüber, was denn genau die beste Art der Entspannung ist. Da meinte sie, nach einem Geschlechtsakt wäre man sehr entspannt. Ich stimmte zu. Irgendwie führten wir die Diskussion so weit, dass wir uns auf täglichen gegenseitigen Oralverkehr einigten. Für uns beide eine prima Sache, zumal es eine deutlich unkompliziertere Methode ist, als zusammen zu schlafen. Diese Art der Entspannung führen wir schon seit zwei Jahren.


Hierbei besuche ich sie nach meiner Arbeit, während sie schon davor alles vorbereitet hat. Zunächst lecke ich sie, bis sie zum Höhepunkt kommt. Dann folgt wie gewöhnlich der Blowjob. Dabei schluckt sie, schließlich muss ich ja auch ihren Saft kosten. Das war die Vorgeschichte. Die Beichte ist die, dass ich seit einem halben Jahr eine Freundin habe und trotzdem weiterhin das Arrangement mit meiner Nachbarin in Anspruch nehme. Theoretisch könnte ich unsere Oralbeziehung beenden, aber dann entgehen mir professionelle Blowjobs. Auch wenn meine Freundin das eine oder andere Mal schon an meinem Schlauch aktiv war, ist es nicht dasselbe. Meine Nachbarin hat die Blowjobs über die Jahre eben perfektioniert, während meine Freundin eine blutige Anfängerin ist. Ich weiß, ich betrüge sie damit. Aber die Treffen bei meiner Nachbarin sind inzwischen ganz normal.

Beichthaus.com Beichte #00036780 vom 06.10.2015 um 18:30:07 Uhr (25 Kommentare).

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Habe ich dieses Leben noch verdient?

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Verzweiflung Faulheit Dummheit Drogen

Meine Beichte ist, dass ich mein Leben versaut habe. Ich (w/22) habe so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, und bin aus einem perfekten Leben in die Unterschicht gerutscht. Und das ist auch noch alles nur meine Schuld. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und mir hat es an nichts gefehlt. Ich war verdammt faul in der Schule, habe deswegen nur einen Quali geschafft, den allerdings locker mit 1,6. Dann ging es los zur Ausbildung als Kinderpflegerin. Dort lernte ich dann eine Freundin kennen, mit welcher ich dann das erste Mal Drogen ausprobierte. Erst Cannabis geraucht, dann auch mal Ecstasy und Koks probiert, bis ich eine Crystal-Sucht hatte. Die Ausbildung habe ich kurz vor Ende abgebrochen und durch mein ständiges Fehlen durfte ich die Prüfung auch im Nachhinein nicht mehr machen.


Als ich die Ausbildung verloren habe, bin ich zu Hause rausgeflogen, habe bei meinem Ex gelebt, der 11 Jahre älter als ich war. Ich habe langsam den Bezug zur Arbeitswelt verloren, habe zwar immer mal wieder über Zeitarbeit etwas gearbeitet, aber nie länger als ein paar Monate. Eine Ausbildung fand ich nicht mehr. Ich wurde depressiv, kam in die Klinik, Psychiatrie, was auch nicht wirklich half. Ich habe mich von dem Partner getrennt, bin in eine WG gezogen, beziehe inzwischen Harz-IV, muss jetzt aufgrund WG-Auflösung bis 1.11. eine neue Wohnung finden, sonst bin ich obdachlos. Als wäre das alles noch nicht genug, habe ich Schulden, über die ich schon lange keinen Überblick mehr habe. Ich bekomme schon seit knapp einem halben Jahr keine Post mehr, da mein Name nicht mit am Briefkasten steht, und habe schon eine Pfändung auf meinem Konto. Ich finde einfach keine Wohnung mit Harz-IV, Schufa-Einträgen und ohne Bürgen. Ich habe keine berufliche Perspektive und irgendwie auch keine richtigen Träume mehr. Irgendwie habe ich mir einfach alles gehörig versaut. Ich weiß natürlich nicht mehr weiter. Ich habe gehofft, dass mir die Beichte ein bisschen Schuld von den Schultern nimmt. Denn ich bereue viel und muss nun tagtäglich den Preis dafür zahlen. Anscheinend bin ich so jemand, den man normalerweise nur im Mittagsfernsehen zeigt. Ich weiß nicht einmal, ob ich dieses Leben noch verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00036777 vom 06.10.2015 um 04:39:02 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Rache an meiner Ex-Affäre

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Ex Kaub

Ich (m/30) habe aus Rachsucht eine Beziehung endgültig zerstört. Alles fing vor 1,5 Jahren an, als ich zu dem Zeitpunkt bereits über drei Jahre Single war und am Wochenende in einem Club in Berlin an der Bar gearbeitet habe. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht Single, weil ich keine Angebote bekomme oder Ähnliches, aber ich will keine Beziehung eingehen, nur um eine Beziehung zu haben. Da bin ich lieber fair und ehrlich, und bleibe alleine. In besagtem Club kommen immer wieder Junggesellenabschiede zustande, so auch an diesem Wochenende. Eine Gruppe aus ungefähr sechs Frauen, eine als Braut verkleidet, die anderen in bescheuerten Kostümen. Eine der kostümierten Frauen war genau mein Geschmack, allerdings hätte ich nie gedacht, auch nur eine Chance zu haben. Jedenfalls kamen wir ins Gespräch, und da ansonsten wenig los war, es aber wohl besser so war, habe ich ihr meine Nummer zugesteckt und wir haben geschrieben, während ich noch am Arbeiten und sie am Feiern war.

Nach Schichtende bin ich dann mit ihr und zwei ihrer Freundinnen um sechs Uhr morgens durch die Stadt gewandert, habe einen Kaffee getrunken und mich zwei Stunden unterhalten. Wir lagen auf einer Wellenlänge, und auch eine gewisse Spannung lag in der Luft. Da ihre Gruppe um neun Uhr abreisen wollte, kam außer spontanem Knutschen zum Abschied nichts zustande - die bösen Blicke ihrer Schwester (die als Braut rumlief) habe ich auf die Uhrzeit und die Wartezeit geschoben. Den Sonntag haben wir dann geschrieben, und Montag haben wir geskyped. Am Dienstag haben wir uns dann tatsächlich in Leipzig in einem Motel getroffen, halbe Strecke für beide. Kaum war die Tür zu, ging es zur Sache. Das war wirklich heftig und ging den ganzen Abend. Am nächsten Morgen kam dann die Überraschung - ihr Handy klingelte, es war der Verlobte. Ich wurde kreidebleich. Dann musste sie rausrücken - und was sie erzählte, klang zumindest nachvollziehbar. Die beiden waren seit sieben Jahren zusammen, er hat sie aber vier Jahre lang mit einer Affäre betrogen, was sie auch nur durch Zufall herausbekommen hatte. Er hat sich mehrfach entschuldigt, aber seitdem lief im Bett nichts mehr, was so ungefähr zwei Jahre gewesen sein dürften. Da beide zusammen zudem eine Firma gegründet haben und er ihr mittlerweile sogar 30.000 Euro aus den Rippen geleiert hat, war das mit Trennung nicht so einfach.

Wir haben dann tagelange telefoniert und darüber gesprochen, ich habe ihr Mut gemacht, wie sie aus der Nummer rauskommt, habe mit ihr zusammen Arbeitsstellen in Berlin rausgesucht, und hin und wieder haben wir uns in der Woche getroffen. Da er das ganze Wochenende bei ihr abhing, war am Wochenende kein Treffen möglich, genauso mussten wir heimlich schreiben. Als es dann konkreter wurde, und sie vier Wochen Urlaub eingereicht hatte, kam er auf die Idee sie zehn Tage lang spontan nach Italien zu kutschieren. Die ersten zwei Tage hatten wir regelmäßig viel Kontakt, danach bis zum sechsten Tag aber nichts mehr. Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht, dann kam endlich eine Nachricht - Er hätte die ganze Zeit ihr Handy, weil seins defekt ist und sie meldet sich, sobald sie wieder da ist. Beruhigend ist was anderes. Als sie wieder da war, war sie kühl und abweisend, bis sie einige Zeit später endlich rausrückte. Er hätte sich ja so viel Mühe gegeben und sie will die lange Zeit ja nicht einfach wegschmeißen. Auch hätte sie mit ihrer besten Freundin darüber gesprochen und die wäre fast ausgeflippt, und deswegen will sie das Ganze beenden und nur noch freundschaftlichen Kontakt. Ich habe zwar angemerkt, dass das nicht funktionieren wird, aber bitte. Wir hatten dann 4,5 Wochen kaum Kontakt, nur um uns dann wieder in einem Motel zu treffen. Einen Tag später schrieb sie mir dann, es sei endgültig vorbei und blockierte mich überall mit dem finalen Hinweis, die eindeutigen Bilder und Videos die wir gemacht haben, hätte ich zu löschen - das habe ich auch gemacht.

Vier Wochen später bekomme ich abends einen Anruf einer mir unbekannten Nummer. Ihre beste Freundin war dran. Ich war natürlich sehr begeistert, mit einer "Gegnerin" der ganzen Geschichte zu sprechen. Aber Karma ist eine launische Diva. Ihre beste Freundin hat sich am vergangenen Wochenende von ihrem Kerl getrennt, welcher daraufhin eifersüchtig ihr Handy durchschnüffelt und alle Nachrichten gelesen hat. Und dann hat er dem Kerl meine Ex-Geschichte komplett erzählt. Ihre beste Freundin wollte allen Ernstes von mir verlangen, dass ich lüge und es außer Schreiben nichts gab, sollte er mich anrufen und nachfragen. Ich habe gesagt, dass ich das natürlich mache und das Gespräch beendet. Hätte er wirklich angerufen, hätte ich alles erzählt. Hat er aber leider nicht. Ich wusste aber, dass meine Ex mir niemals ins Gesicht hätte sagen können, dass sie mich nicht mehr sehen will, und ein fader Beigeschmack blieb dabei.

Letzte Woche war dann Zeit für das finale Kapitel. Ich hatte beruflich bedingt in Nürnberg zu tun, und auch wenn ich nicht weiß, wo sie wohnt, wusste ich wo sie arbeitet. Ich habe mich also schick rausgeputzt, eine unglaubliche Escortlady (die Sorte die einen nur begleitet und nicht mehr) angeheuert, eingeweiht, und bin direkt bei ihrer Arbeitsstelle aufgetaucht, einer Anwaltskanzlei. Der Gesichtsausdruck, als sie mich erkannt hat, war göttlich. Man kann kaum beschreiben, was sie in diesem Moment alles ausdrückte, zwischen Freude, Wut, Unglaube, war alles dabei. Ich habe dann ihrem Kollegen gesagt, dass wir eine Anwältin suchen, für eine Familiensache, und wurden ihr zugeteilt. Ich schaute sie an, sagte nur "Nein, im Leben nicht" und bin gegangen. Da ich eine neue Handynummer habe und man mich nicht ohne Weiteres bei dem bekannten blauen Netzwerk findet, habe ich zwar keine Ahnung, ob sie mir irgendwas sagen wollte, aber das war es allemal wert. Ich beichte also, dass ich aus Rache meine Ex-Affäre in eine verzwickte Lage gebracht habe, weil der Kollege natürlich ziemlich blöd geschaut hat und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036773 vom 05.10.2015 um 15:59:03 Uhr in Kaub (14 Kommentare).

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