Ein neugieriger Vermieter

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Rache Neugier Zorn Nachbarn

Ich (m/33) lebte bis Anfang Dezember in einem Haus, das Anfang Oktober verkauft wurde. Es gab neben mir noch fünf anderen Wohnungen und der neue Besitzer, ein Mann Anfang 60, ist in eine der Wohnungen eingezogen. Auch ich hatte vor, zu kündigen, was aber nichts mit dem Verkauf zu tun hatte, sondern daran lag, dass meine Freundin und ich es nach vier Jahren mit Zusammenleben versuchen wollen. Die Kündigung bekam aber noch der alte Vermieter und der neue Vermieter schien das irgendwie übersehen zu haben. Seit der Mann im Haus lebte, passierten seltsame Dinge. Wenn ich über Nacht bei meiner Freundin war, stellte ich fest, dass Schubladen nicht ganz zu waren und manche Dinge anders standen, außerdem verhielt sich meine Katze seltsam.


Auch andere Mieter im Haus schienen so etwas bemerkt zu haben. Auch wurde ich vom Vermieter auf mein "Trinkverhalten" angesprochen, was mich wunderte, da ich höchstens ein oder zwei Mal den Monat mit meiner Süßen ein, zwei Flaschen Wein köpfe. Danach habe ich aber niemals die Wohnung verlassen, und laut oder anderweitig auffällig waren wir auch nie, das haben uns die anderen Nachbarn auch bestätigt. Also wie kam er darauf? Dann fiel es mir ein: In der kleinen Vorratskammer standen in Kisten etwa 20-30 leere und noch 12-15 volle Flaschen unseres Lieblingsweines, da ich unter der Woche viel unterwegs bin und damals noch nicht zum Entsorgen kam. Abends und am Wochenende ist ja die Nutzung von Glascontainern in Wohngebieten aus Lärmschutzgründen nicht erlaubt, also standen die halt noch rum - wegen eventuellen Geruchs oder Ungeziefer allerdings ausgespült.


Kurz gesagt, der Vermieter schnüffelte in den Wohnungen herum, wenn die Mieter nicht da waren. Ich weiß, dass Vermieter eigentlich nicht mal das Anrecht auf einen Schlüssel haben, aber der Vorbesitzer war ein sehr vertrauenswürdiger Mann und hatte in einer Mieterversammlung mitgeteilt, dass er zwar Schlüssel hätte, diese aber in einem Bankschließfach seien und uns auch angeboten, dies zu kontrollieren. Wir waren einverstanden. Leider musste er aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen das Haus verkaufen. Der neue Besitzer hatte die Schlüssel aber wohl sofort an sich genommen und sich nicht mit den zwei offiziellen Besichtigungen zufriedengegeben. Als ich ihn vorsichtig darauf ansprach, explodierte er, drohte sofort mit einer Anzeige wegen übler Nachrede und falscher Verdächtigung und seinem Anwalt. Er habe die Schlüssel nur für absolute Notfälle und würde die Wohnungen niemals ohne Polizei oder Feuerwehr betreten, und nur wenn etwas wäre, wie beispielsweise ein Wasserschaden oder Feuer.


Also dachte ich mir, dass es auch anders geht. Ein Freund von mir ist Sohn eines Landwirtes, und von ihm lieh ich mir einen elektrischen Weidezaun aus. Die Anlage, die ich verwendete, wird mit der Steckdose verbunden und hat einen Spannungswandler, der die Stromstärke herabsetzt, aber es funkt noch ganz ordentlich. Ein Kabel wurde mit meinem Ersatzschlüssel verbunden, das andere mit einer großen Klemme. Ich steckte testweise den Schlüssel halb ins Schloss und die Klemme an die Türklinke, und testete mit einem Grashalm, so hat es mir mein Kumpel gezeigt, ob es funktionierte, und tatsächlich, der Stromkreis war geschlossen.


Ich sagte den anderen vier Nachbarn, die ebenfalls genervt waren, dass sie die Metallteile meiner Türe nicht anfassen sollten, wenn ich vermeintlich nicht da war, und alle verstanden es, nur unsere "Hausomi", eine total liebe ältere Dame, hatte Bedenken, die konnte ich aber mit einem kleinen Kaffee-Nachmittag mit meiner Freundin und ihr zerstreuen und auch sie versprach zu schweigen. Ich musste zwar drei Mal eine Show abziehen, mit lautem Absperren, Treppe runterpoltern und dann leise und im Dunklen wieder hochschleichen, aber beim dritten Mal hörte ich dann endlich leise Schritte, die vor meiner Türe endeten. Ein Schlüsselbund klirrte leise und ebenso leise wurde ein Schlüssel angesetzt. Dann war es aber mit der Ruhe sofort vorbei.


Der Schlüsselbund krachte zu Boden, und ich hörte einen Schrei, der vor Schmerz und Zorn bebte. Sofort stellte ich den Strom ab und riss die Tür auf. Dort stand er, schwer atmend, und hielt sich die Hand. Bevor er ansetzte, teilte ich ihm mit, dass ich Ende des Monats ausziehen würde, und er, wenn ich noch einmal etwas feststellen würde, eine Anzeige bekäme, dass auch ich einen Anwalt hätte und dass ich das mit dem Strom kategorisch abstreiten würde. Er lief dunkelrot an, sagte aber kein Wort, nickte nur und lief die Treppe zu seiner Wohnung hoch. Sofort brauchte ich den Weidezaun weg, aber es kam keine Polizei, wie ich befürchtet hatte. Ende November zog ich dann aus und lebe jetzt mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung, die einer Baugesellschaft gehört. Aber trotzdem war das Erste, was ich tat, ein neues Schloss für die Wohnungstüre zu besorgen. Mein Ex-Vermieter hat die Lektion wohl gelernt, wie ich bei einem Besuch bei Hausomi erfuhr, außerdem hat auch dort inzwischen jeder neue Schlösser und der Vermieter verhält sich sehr still.

Beichthaus.com Beichte #00037315 vom 30.12.2015 um 15:04:26 Uhr (10 Kommentare).

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Ein Drogendealer packt aus

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Drogen Habgier Waghalsigkeit Gewalt

Ich (m/50) möchte heute beichten, dass ich Mitte der 80er eine ganze Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern fast alleine mit Cannabis versorgt habe, beinahe umgebracht wurde und auch ins Gefängnis ging. Es fing alles an, weil ein Freund von mir, mit dem ich ab und zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00037308 vom 30.12.2015 um 01:27:48 Uhr (38 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mit der Kollegin alleine im Büro

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Fremdgehen Ehebruch Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m) arbeite bei den Stadtwerken und habe dort eine Abteilung zu leiten. Genauer kann ich aus verständlichen Gründen nicht werden. Es ist meine Pflicht, auch an Feiertagen oder Wochenenden für meinen Arbeitgeber erreichbar zu sein, meist gehe ich sowieso kurz vorbei und sehe nach dem Rechten. Meine Familie kennt das nicht anders und hat sich längst damit arrangiert. Ich bin seit 12 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei Söhne. Meine Frau und ich führen eine vertrauensvolle und von Liebe geprägte Beziehung.


Vor drei Monaten haben wir eine neue Mitarbeiterin erhalten, die zur Verstärkung gekommen ist - sie hat allerdings nur einen Halbtagesvertrag erhalten. Wir haben den Tag über meistens sehr viel Zeit, um miteinander zu reden, da wir beide in der Schaltzentrale alleine arbeiten. Es ist zwar ein sehr verantwortungsvoller Job, aber man überarbeitet sich garantiert nicht. Sie selbst ist seit 15 Jahren verheiratet, allerdings kinderlos. Wir sind fast im gleichen Alter und für ihre Anfang 40 ist sie gut erhalten. Sie ist keine Schönheit, besitzt aber eine für mich atemberaubende Anziehung. Es ist einfach passiert, dass wir uns unsere Sorgen und Nöte erzählt haben und völlig unbemerkt wurden die Gespräche immer intimer. Bedingt durch eine sehr große gegenseitige Sympathie hat sie mich gefragt, ob ich gerne mit ihr schlafen wolle. Wie bereits erwähnt, ist meine Beziehung sehr glücklich, aber welcher Mann würde sich eine solche Gelegenheit entgehen lassen?


Deshalb stimmte ich natürlich zu, wahrscheinlich insbesondere, weil ich diese Frau wirklich extrem erotisch finde. Allerdings lehnte ich Hotelgeschichten oder Schäferstündchen im Auto kategorisch ab. Das war vor etwa vier Wochen. Wir haben es immer wieder einmal angesprochen und waren uns nur über Ort und Zeitpunkt unklar - oder eher gesagt unsicher. An Heiligabend habe ich von ihr die Nachricht auf dem Handy erhalten, dass sie es nicht mehr aushalten würde und wir uns frisch geduscht im Büro treffen könnten. Da an den Feiertagen keiner in die Schaltzentrale kommt, war natürlich diese Gelegenheit dafür wie geschaffen. Wir haben uns dann getroffen und ich muss sagen: Es war spitze! Sie hatte nicht einmal Unterwäsche an und war kaum noch zu halten. Wir haben es getrieben wie die wilden Tiere, es war ein unbeschreibliches Vergnügen und zutiefst befriedigend.


Meine Familie hingegen musste die Bescherung alleine hinter sich bringen. Ein Anruf von mir genügte und sie mussten dann eben auch ohne mich in den Abendgottesdienst. Ihr Mann war sowieso in der Kneipe. Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir uns wieder im Büro getroffen, meine Familie musste alleine in das vorbestellte Restaurant gehen, es war schließlich ein Notfall. Jetzt sind aber die Feiertage vorbei und ich kann nicht an jedem Wochenende über Stunden weg sein, das würde auffallen. Meine Kollegin ist darüber mehr als traurig und wir haben uns darauf geeinigt, alle zwei bis drei Wochen einen Sonntagsdienst einzulegen. Ich habe ihr die Schmuckkollektion, die ich meiner Frau zu Weihnachten geben wollte, geschenkt. Sie war mehr als glücklich darüber. Meine Frau war aber sehr enttäuscht, da ich ihr das erste Mal, seit wir zusammen sind, kein Geschenk gemacht habe. Das tut mir leid und das möchte ich hiermit auch beichten.

Beichthaus.com Beichte #00037302 vom 28.12.2015 um 19:23:24 Uhr (42 Kommentare).

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Beziehung mit einer Amazone

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Ekel Unreinlichkeit Fetisch Partnerschaft

Ich (m) hatte mal eine Freundin. Ich selbst bin eigentlich eher kleiner als der durchschnittliche Mann (1,73m) und habe einen normalen Körperbau. Meine damalige Freundin hingegen war eine wahrhaftige Amazone: 1,96m ohne hohe Schuhe (die sie trotzdem getragen hat) und […]
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Beichthaus.com Beichte #00037298 vom 28.12.2015 um 02:30:13 Uhr (21 Kommentare).

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Verpasste Chancen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich (m/25) möchte mir meine Trauer von der Seele reden. Ich war immer ein agiler, fröhlicher und unternehmungslustiger Mensch, der viel Sport trieb und immer Lust dazu hatte, etwas Neues auszuprobieren. Vor ungefähr sieben Jahren erkältete ich mich ziemlich heftig, was unangenehm, aber kein Drama war. Nach vielen Wochen Fieber, Unwohlsein und allem anderen Krankheitsquatsch dachte ich, dass der Spuk wohl bald vorbei sein müsste. Doch weit gefehlt, es kam alles an Symptomen hinzu, auf die man überhaupt keine Lust hat. Atemnot, Schwindel, Kreislaufprobleme, starke Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und allerlei anderes Zeug. Ich konnte auf einmal kein Histamin, keine Fruktose, kein Koffein und keinerlei Alkohol mehr vertragen. Und die Erkältungssymptome und alles andere haben mich nie verlassen. Ärzte schickten mich zu Psychologen. Psychologen schickten mich zu Ärzten. Diagnostiziert wurde ich dann nach vier Jahren Ärztemarathon mit "Chronic Fatigue Syndrome".


Ich bin immer müde und erschöpft, ich kann keinen Sport mehr treiben, mein Studium fällt mir immer schwerer und es tut mir im Herzen weh, ständig meinen Geliebten und Freunden absagen zu müssen, weil es mir so schlecht geht. Ich hoffe einfach, dass ich es noch erlebe, wenn die Ursache, und vielleicht auch eine Therapie, für diese Krankheit entdeckt wird. Ich beichte, dass ich dabei zusehen muss, wie mein Leben an mir vorbeizieht und ich unendlich traurig bin über all die verpassten Chancen, die ich durch diese Krankheit nicht nutzen konnte. Und es gibt keine Aussicht auf Besserung. Ich bin unendlich traurig.

Beichthaus.com Beichte #00037294 vom 27.12.2015 um 12:23:22 Uhr (19 Kommentare).

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