Ein Drogendealer packt aus

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Drogen Habgier Waghalsigkeit Gewalt

Ich (m/50) möchte heute beichten, dass ich Mitte der 80er eine ganze Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern fast alleine mit Cannabis versorgt habe, beinahe umgebracht wurde und auch ins Gefängnis ging. Es fing alles an, weil ein Freund von mir, mit dem ich ab und zu einen Joint geraucht habe, eines Tages ankam, und mich fragte, ob ich nicht als Gärtner - den Beruf habe ich gelernt, da meine Eltern eine eigene Gärtnerei mit Baumschule hatten - in der Lage wäre, große, kräftige Pflanzen zu züchten. Er selbst stellte dafür einen Keller und die Samen zur Verfügung. Mit 20 Samen fingen wir an.

Und alles war recht professionell, Tageslicht- und Wärmelampen und eine Bewässerungsanlage wurden installiert. Drei der Pflanzen stellten sich als männlich heraus, aber die anderen 17 waren weiblich und wuchsen zu einer Größe von gut zwei Metern heran. Die erste Ernte belief sich auf fast zwei Kilo. Zur Info, 50 Gramm pro Pflanze sind eigentlich Durchschnitt, aber durch gute Düngung und lange Lichtzeiten erzielten wir durchschnittlich 110 Gramm pro Pflanze. Wir froren einen großen Teil ein und beschlossen, den Rest selbst zu rauchen. Doch dann bekam mein Freund ein Angebot von seinem Dealer, der sich wunderte, warum mein Kumpel nichts mehr kaufte, und beschloss, seinen Anteil auf einmal zu einem viel zu niedrigen Preis zu verkaufen. Man muss dazu sagen, dass die Hauptarbeit an mir hing, und er sich ohne Absprache einfach die Hälfte aus der Kühltruhe rausnahm. Und gegenüber seinem Dealer die Klappe nicht halten konnte.

Es kam zu einem schlimmen Streit, da ich wusste, dass der Dealer keine kleine Nummer war - und daher auch nicht ungefährlich. Daraufhin beschloss ich, das Projekt zukünftig alleine durchzuziehen. Auch mein ehemaliger Freund versuchte weiterzumachen, gab aber nach zwei Missernten auf. Ich dagegen vergrößerte die Anzahl der Pflanzen. Ich fing an, selbst zu verkaufen und gab gute Preise: Ich verlangte für das Gramm damals 5 Mark, für "nen Fuffi" gab es 12 Gramm. Der andere Dealer dagegen verlangte 7-9 Mark und gab nie Rabatt, außerdem war mein Gras qualitativ um Längen besser. Kurz gesagt gingen bald nur noch wenige zu ihm, und das auch nur, weil er auch nachts Leute belieferte, während ich nach 20 Uhr meine Ruhe wollte, und Leute, die danach anriefen oder klingelten, auch konsequent nicht mehr belieferte, die gingen halt dann auch zu ihm.

Aber er verlor trotzdem viele Kunden, während ich in einer kleinen, angemieteten Lagerhalle mittlerweile, fast zwei Jahre waren vergangen, um die 100 Pflanzen zog und so monatlich einmal ernten konnte, da ich versetzt aufzog. Ich zog in eine schöne Wohnung um, und sagte, da ich ja regulär im Betrieb meiner Eltern arbeitete, ich hätte mir einiges gespart. Niemand schöpfte Verdacht, selbst meine Freundin, der ich einen Antrag machte, als das Geld regelmäßig einlief, wusste nichts. Außer, dass ich abends gerne, ein oder zwei Joints zur Entspannung und für guten Sex rauchte. Denn Gras wirkte bei mir in etwa so, wie die kleinen blauen Pillen, die etwa 10 Jahre später auf den Markt kommen sollten.

Ich verkaufte auch nie in meiner Wohnung, sondern alle paar Tage in einem Stundenhotel in der Innenstadt. Immer zur selben Zeit, wer nicht rechtzeitig kam oder nicht vorbestellt hatte, hatte eben Pech. Der Besitzer des Hotels war taub, blind und stumm, solange er sein Geld bekam und in den anderen Zimmern gingen eh Nutten ihren Geschäften nach. Also fiel niemandem auf, wenn das Haus von vielen Leuten betreten und verlassen wurde. Ich dachte, ich könnte ewig so weitermachen und mir meine Rente sichern. Welch ein Irrtum. Es kam, wie es kommen musste, irgendwann stand der Dealer mit zwei Schlägern und meinem ehemaligen Kumpel vor der Tür und verlangte, dass ich in Zukunft zu einem geradezu lächerlichen Preis an ihn zu liefern hätte, sonst würde er mir das Geschäft zerstören und mich vernichten. Ich weigerte mich. Ich wurde daraufhin von den Schlägern bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und bekam noch einen Schlagstock oder so etwas auf den Schädel. Als ich wieder aufwachte, war meine Wohnungseinrichtung zertrümmert und mein - zum Glück nicht großer - Vorrat gestohlen. Da ich mein Geld woanders versteckte, haben sie wenigstens das nicht gefunden gehabt.

Mir selbst fehlten drei Vorderzähne, der Kiefer war angebrochen und ich hatte eine Gehirnerschütterung und ein Brillenhämatom. Also beide Augen blau und zugeschwollen. Man hatte wohl, obwohl ich schon bewusstlos war, weiter auf mich eingeschlagen. Außerdem war mir jemand auf die Hand getreten. Ich rief die Polizei und einen Krankenwagen, obwohl ich kaum verständlich sprechen konnte und irre Schmerzen hatte. Zum Glück kamen die schnell. Ich meldete einen Einbruch, ich erwähnte, ich wäre im Dunkeln angegriffen, gewürgt und geschlagen worden, was ja auch zum Teil stimmte. Irgendwas musste ich denen ja sagen. Noch vom Krankenhaus aus organisierte ich eine sichere, neue Tür und sorgte dafür, dass die Halle abgeerntet wurde. Da ich mittlerweile selbst Kontakte hatte, die auch mal ein halbes Kilo auf einmal kauften, setzte ich alles, was ich noch hatte, zu einem guten Preis ab und beschloss, mich mit einem hohen Betrag aus dem Geschäft zurückzuziehen.

Kurz darauf wurde jedoch ein Fenster meiner Wohnung eingeworfen, und ein Brandsatz durch das Loch geworfen, vermutlich ein Molotov-Cocktail. Ich schaffte es mit leichten Verbrennungen aus der Wohnung, da ich durch das brennende Wohnzimmer musste, und wurde unten, noch bevor Polizei und Feuerwehr da waren, von hinten und ohne Vorwarnung niedergeschlagen und wachte im Krankenhaus wieder auf. Ich habe nie rausgefunden, wer das genau war. Doch ich stellte entsetzt fest, dass ich fixiert und mit Handschellen ans Bett gefesselt war. Kurz darauf kam ein Polizist und teilte mir mit, dass ich wegen Drogenhandels im großen Stil festgenommen sei und, sobald ich transportfähig wäre, ins Gefängnis verlegt würde. Der Haftrichter hatte den Haftbefehl bereits ausgestellt. Gegen mich war ausgesagt worden! Wie sich herausstellte, hatte mein ehemaliger Freund für das Versprechen von Straffreiheit ausgesagt, mein Zwischenhändler gewesen zu sein und für mich mehr als insgesamt 30 Kilo verkauft zu haben. Was, siehe oben, ja nicht stimmte.

Dafür wurde er wohl von meinem Konkurrenten bezahlt. Obwohl ich alles abstritt, was nicht der Wahrheit entsprach, aber Anbau und Verkauf gestand und den Konkurrenten ebenfalls belastete, bekam ich fast sechs Jahre Haft und wurde von meinen Eltern enterbt, bis auf den Pflichtteil bekam ich nichts vom Erlös des Verkaufes der Gärtnerei, die ich eigentlich hätte erben sollen. Meine Verlobte, die sagte, sie würde warten, hatte drei Monate nach meiner Verurteilung einen neuen Freund. Mein Konkurrent wurde zwar vorgeladen und seine Wohnung durchsucht, aber nichts gefunden und niemand, außer mir, traute sich auszusagen. Mir wurde daher Belastungseifer unterstellt und gegen den Konkurrenten wurde nicht einmal Anklage erhoben.

Im Knast machte ich eine Weiterbildung nach der anderen und wurde danach, ich saß vier Jahre ab, von der Stadt, in der ich lebe, als Landschaftsgärtner eingestellt. Zum Mindestlohn von 12 Mark die Stunde. Mehrere Jahre lebte ich in einer zugigen 1,5 Zimmerwohnung, in der es schimmelte, und wurde durch den Schimmel lungenkrank. Ich hatte kaum Freunde und nur kurze Beziehungen. Ich vereinsamte und verwahrloste zusehends. Und fing an zu trinken, was ich aber bald wieder ließ, da ich Alkohol nie vertragen habe und mein ganzer Körper extreme Abwehrerscheinungen zeigte. Das Geld aus dem Erbe war trotz einer monatlichen Auszahlung von 800 Mark für die Miete der Bruchbude bald weg. Zum Glück fand ich nach sechs Jahren des Lebens am Existenzminimum und einer teilstationären Therapie einen neuen Job, der besser bezahlt wurde, und dort bin ich bis heute.

Und mit etwas Glück bleibe ich bis zur Rente dort. Aber trotzdem waren drei fette Jahre es nicht wert, fast die ganze Zeit danach dafür zu zahlen. Ich hätte beim Eigenanbau bleiben sollen, aber wer zu gierig wird, der wird ausgeschaltet und bestraft. Heute rauche ich nur alle paar Wochen noch was, wenn mir eine alte Freundin, die immer zu mir hielt, mal zwei Joints zusteckt. Ich kann nur jedem Kiffer raten, es dabei zu belassen. Heute ist eh alles noch viel gefährlicher als vor fast 30 Jahren. Wirklich, lasst es.

Beichthaus.com Beichte #00037308 vom 30.12.2015 um 01:27:48 Uhr (38 Kommentare).

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Mit der Kollegin alleine im Büro

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Fremdgehen Ehebruch Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m) arbeite bei den Stadtwerken und habe dort eine Abteilung zu leiten. Genauer kann ich aus verständlichen Gründen nicht werden. Es ist meine Pflicht, auch an Feiertagen oder Wochenenden für meinen Arbeitgeber erreichbar zu sein, meist gehe ich sowieso kurz vorbei und sehe nach dem Rechten. Meine Familie kennt das nicht anders und hat sich längst damit arrangiert. Ich bin seit 12 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei Söhne. Meine Frau und ich führen eine vertrauensvolle und von Liebe geprägte Beziehung.


Vor drei Monaten haben wir eine neue Mitarbeiterin erhalten, die zur Verstärkung gekommen ist - sie hat allerdings nur einen Halbtagesvertrag erhalten. Wir haben den Tag über meistens sehr viel Zeit, um miteinander zu reden, da wir beide in der Schaltzentrale alleine arbeiten. Es ist zwar ein sehr verantwortungsvoller Job, aber man überarbeitet sich garantiert nicht. Sie selbst ist seit 15 Jahren verheiratet, allerdings kinderlos. Wir sind fast im gleichen Alter und für ihre Anfang 40 ist sie gut erhalten. Sie ist keine Schönheit, besitzt aber eine für mich atemberaubende Anziehung. Es ist einfach passiert, dass wir uns unsere Sorgen und Nöte erzählt haben und völlig unbemerkt wurden die Gespräche immer intimer. Bedingt durch eine sehr große gegenseitige Sympathie hat sie mich gefragt, ob ich gerne mit ihr schlafen wolle. Wie bereits erwähnt, ist meine Beziehung sehr glücklich, aber welcher Mann würde sich eine solche Gelegenheit entgehen lassen?


Deshalb stimmte ich natürlich zu, wahrscheinlich insbesondere, weil ich diese Frau wirklich extrem erotisch finde. Allerdings lehnte ich Hotelgeschichten oder Schäferstündchen im Auto kategorisch ab. Das war vor etwa vier Wochen. Wir haben es immer wieder einmal angesprochen und waren uns nur über Ort und Zeitpunkt unklar - oder eher gesagt unsicher. An Heiligabend habe ich von ihr die Nachricht auf dem Handy erhalten, dass sie es nicht mehr aushalten würde und wir uns frisch geduscht im Büro treffen könnten. Da an den Feiertagen keiner in die Schaltzentrale kommt, war natürlich diese Gelegenheit dafür wie geschaffen. Wir haben uns dann getroffen und ich muss sagen: Es war spitze! Sie hatte nicht einmal Unterwäsche an und war kaum noch zu halten. Wir haben es getrieben wie die wilden Tiere, es war ein unbeschreibliches Vergnügen und zutiefst befriedigend.


Meine Familie hingegen musste die Bescherung alleine hinter sich bringen. Ein Anruf von mir genügte und sie mussten dann eben auch ohne mich in den Abendgottesdienst. Ihr Mann war sowieso in der Kneipe. Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir uns wieder im Büro getroffen, meine Familie musste alleine in das vorbestellte Restaurant gehen, es war schließlich ein Notfall. Jetzt sind aber die Feiertage vorbei und ich kann nicht an jedem Wochenende über Stunden weg sein, das würde auffallen. Meine Kollegin ist darüber mehr als traurig und wir haben uns darauf geeinigt, alle zwei bis drei Wochen einen Sonntagsdienst einzulegen. Ich habe ihr die Schmuckkollektion, die ich meiner Frau zu Weihnachten geben wollte, geschenkt. Sie war mehr als glücklich darüber. Meine Frau war aber sehr enttäuscht, da ich ihr das erste Mal, seit wir zusammen sind, kein Geschenk gemacht habe. Das tut mir leid und das möchte ich hiermit auch beichten.

Beichthaus.com Beichte #00037302 vom 28.12.2015 um 19:23:24 Uhr (42 Kommentare).

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Beziehung mit einer Amazone

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Ekel Unreinlichkeit Fetisch Partnerschaft

Ich (m) hatte mal eine Freundin. Ich selbst bin eigentlich eher kleiner als der durchschnittliche Mann (1,73m) und habe einen normalen Körperbau. Meine damalige Freundin hingegen war eine wahrhaftige Amazone: 1,96m ohne hohe Schuhe (die sie trotzdem getragen hat) und mindestens 100 Kilo. Die Leute haben natürlich immer geguckt, wenn sie uns auf der Straße gesehen haben, aber mir ist so etwas ziemlich egal, da ich mit mir ziemlich zufrieden bin und mein Selbstbewusstsein vielleicht sogar größer ist als ich. Die Beziehung war an sich ziemlich normal, nur im Bett ging es etwas unorthodoxer zu. Sie liebte es, mich zu packen und aufs Bett zu schmeißen und sich dann auf mir auszutoben. Einmal habe ich mir dabei sogar eine Rippe gebrochen. Ich war davon zwar kein Fan und mir hat diese Art von Geschlechtsverkehr nicht viel gegeben, aber sie war hinterher immer sehr glücklich und das hat mich auch irgenwie zufriedengestellt.


Einmal ist die Situation im Bett jedoch vollkommen aus dem Ruder gelaufen, was mich auch dazu veranlasste, sie zu verlassen. Sie packte mich, hielt mich fest, sodass ich mich nicht mehr rühren konnte, und fing an, auf meinem Gesicht herumzureiten. Dies war schon erniedrigend genug für mich, aber zu allem Überfluss begannen sich ihre Pobacken zu spreizen und eine flüssig-breiige Masse ergoss sich über mein Gesicht. Das war wirklich genug für mich, aber ich konnte mich nicht befreien, da sie um einiges stärker war und so musste ich Wohl oder Übel in meiner wahrhaft beschissenen Situation verharren. Das ich dieser widerlichen Bestie am nächsten Tag den Laufpass gegeben habe, ist selbstredend. Ich habe mich bis heute dafür geschämt und habe noch niemandem davon erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00037298 vom 28.12.2015 um 02:30:13 Uhr (21 Kommentare).

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Verpasste Chancen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich (m/25) möchte mir meine Trauer von der Seele reden. Ich war immer ein agiler, fröhlicher und unternehmungslustiger Mensch, der viel Sport trieb und immer Lust dazu hatte, etwas Neues auszuprobieren. Vor ungefähr sieben Jahren erkältete ich mich ziemlich heftig, was unangenehm, aber kein Drama war. Nach vielen Wochen Fieber, Unwohlsein und allem anderen Krankheitsquatsch dachte ich, dass der Spuk wohl bald vorbei sein müsste. Doch weit gefehlt, es kam alles an Symptomen hinzu, auf die man überhaupt keine Lust hat. Atemnot, Schwindel, Kreislaufprobleme, starke Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und allerlei anderes Zeug. Ich konnte auf einmal kein Histamin, keine Fruktose, kein Koffein und keinerlei Alkohol mehr vertragen. Und die Erkältungssymptome und alles andere haben mich nie verlassen. Ärzte schickten mich zu Psychologen. Psychologen schickten mich zu Ärzten. Diagnostiziert wurde ich dann nach vier Jahren Ärztemarathon mit "Chronic Fatigue Syndrome".


Ich bin immer müde und erschöpft, ich kann keinen Sport mehr treiben, mein Studium fällt mir immer schwerer und es tut mir im Herzen weh, ständig meinen Geliebten und Freunden absagen zu müssen, weil es mir so schlecht geht. Ich hoffe einfach, dass ich es noch erlebe, wenn die Ursache, und vielleicht auch eine Therapie, für diese Krankheit entdeckt wird. Ich beichte, dass ich dabei zusehen muss, wie mein Leben an mir vorbeizieht und ich unendlich traurig bin über all die verpassten Chancen, die ich durch diese Krankheit nicht nutzen konnte. Und es gibt keine Aussicht auf Besserung. Ich bin unendlich traurig.

Beichthaus.com Beichte #00037294 vom 27.12.2015 um 12:23:22 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Hund ist alles was ich brauche

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Verzweiflung Tiere

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich eigentlich sehr einsam bin. Vor 14 Monaten sind meine Eltern und mein kleiner Bruder bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Trauer sitzt noch in mir, ich kann aber unterdessen damit umgehen. Vorher war ich ein junges Mädchen mit einem großen Freundeskreis, ging bis zu vier Mal wöchentlich ins Fitness, war Pole-Fitness-Instruktorin und hatte seit fünf Jahren eine feste Beziehung. Nach dem Unfall und dem schmerzlichen Verlust merkte ich auf harte Weise, wer wirklich ein guter Freund war und für mich da war. Mein Freund betrog mich in meiner Trauerphase mit meiner "besten" Freundin. Ich erbte den Welpen meiner Eltern, und seit diesem Moment bin ich ein neuer Mensch. Statt Partynächte zu feiern, liege ich kuschelnd mit ihm zu Hause, statt High Heels trage ich schmutzige Turnschuhe und das Fitness habe ich gegen Joggen mit meinem Hund eingetauscht. Somit verlor ich die meisten Freunde erst recht. Ich hatte einige Dates, aber es entwickelte sich nie etwas Ernsthaftes daraus.


Und nun bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich auf Dateanfragen gar nicht mehr eingehe. Ich sehe ganz gut aus, bin gepflegt und sehr sportlich, aber die meisten Männer verstehen nicht, dass "nur" ein Hund meine einzige Familie und Halt ist. Ich habe nun gar keine Lust mehr, auf Dates mit oberflächlichen Männern und Partynächten mit Weibern, die sich nur über Schminke und Handtaschen unterhalten können! Ich bin einsam, habe nur meinen treuen Hund - und probiere nicht mehr, daran etwas zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00037289 vom 26.12.2015 um 15:17:55 Uhr (22 Kommentare).

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