Linux statt XP

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Falschheit Lügen Arbeit Lübeck

Linux statt XP
Ich arbeite in einer größeren IT Consulting Firma. Wir stellen unter anderem Linuxbasierte Betriebssysteme für Unternehmen her, die auf deren Wünsche und Bedürfnisse angepasst sind. Ein Kunde hat nach einer ausführlichen Einführung in seine Arbeitsumgebung einen erbosten Anruf bei mir getätigt (ich war zu dem Zeitpunkt der Ansprechpartner bei Fragen und Anregungen). Er beschwerte sich, dass nichts funktioniere und alles anders ist, als auf seinem Computer Zuhause. Er könne ja so nicht richtig arbeiten. Auf die Frage, was er denn Zuhause benutze, antwortete er mit Windows XP.
Für solche Fälle haben wir eine 1:1 Kopie des Windows XP Designs. Das Design wurde beim Kunden installiert. Nach einigen Tagen rief ich ihn an um in Erfahrung zu bringen, ob alles in Ordnung sei. Er sagte, dass alles in Ordnung sei und fragte mich, warum wir ihn nicht gleich Windows XP installiert haben und er erst einen bösen Anruf tätigen musste. Er weiß bis heute nicht, dass er noch immer Linux benutzt. Manchmal schäme ich mich, die Ignoranz unserer Kunden zu fördern.

Beichthaus.com Beichte #00027575 vom 01.03.2010 um 23:25:05 Uhr in Lübeck (42 Kommentare).

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Unsere Gesellschaft kotzt mich an

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Hass Zorn Gesellschaft Politik

Ich (m/20) muss beichten, dass mich die gesamte Gesellschaft, in der wir leben, ankotzt. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll, ich weiß nur das ich es nicht mehr aushalte und Euch allen mitteilen möchte. Ich hasse jegliche bescheuerte Unterhaltung, wo über irgendwelchen Schwachsinn diskutiert wird. Egal wo ich hingehe, immer habe ich dieses unerträgliche Gefühl des Hasses. Ich hasse es wenn Menschen andere Menschen nach ihrem Aussehen, Religion, Hautfarbe oder nach ihren materiellen Besitztümern, in Schubladen einteilen. Dieses verdammte Schubladen denken. Ich hasse es wenn Vergewaltiger für 12 Jahre in den Knast kommen und auf unsere Kosten leben. Ich hasse es, dass in dieser Gesellschaft nicht möglich ist durch die Stadt zu gehen ohne das Jugendliche Ausländer einen anmachen. Wo kommen wir denn hin? Wenn ich mir vorstelle das ich in die Türkei gehen würde und mich dort so benehme. Ich denke das würde ich nicht überleben. Ich hasse es das uns allen vorgespielt wird, dass wir in einem freien Land leben. Wir wählen Vertreter, die unsere Vorstellung vertreten sollen. Aber diese Vertreter kümmern sich einen Scheiß um die "kleinen Leute". In Deutschland gibt es für jeden Dreck eine Steuer. Wir zahlen und zahlen. Wir bezahlen in die Rentenversicherung rein, aber wenn ich mal Rente bekommen sollte, gibt es diese nicht mehr. Dem Staat fehlt das Geld.
Ich hasse es, dass 13-Jährige mit 2,8 Promille ins Krankenhaus kommen. Ich hasse es, dass den älteren Menschen, keinen Respekt gezeigt wird. Kaum jemand steht in der Straßenbahn auf wenn eine ältere Person hereinkommt. Aber keiner macht sich Gedanken, dass diese Menschen, Deutschland wieder aufgebaut haben! Ich hasse es das wir immer noch dafür verantwortlich gemacht werden was vor über 60 Jahren passiert ist. Ich hasse es wenn es heißt "Nazi" Deutschland. Denn diese Personen die das sagen, waren damals auch noch nicht geboren. Wer gibt ihnen das Recht über uns zu urteilen? Und wer sagt das ich mir das Gefallen lassen muss? Es gibt noch so viel mehr was mir wirklich gegen den Strich geht, aber ich denke das reicht erstmal. Jetzt gehts mir fast gut.

Beichthaus.com Beichte #00027474 vom 02.02.2010 um 19:46:55 Uhr (78 Kommentare).

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Das Ende eines Zwerghamsters

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Mord Morallosigkeit Verzweiflung Tiere Aachen

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein paar Zwerghamster. Kleine liebe Tiere, die keinem etwas tun und einfach süß sind. - Nun nimmt manchmal die Natur ihren lauf und aus dem Pärchen wurden plötzlich mehr. - Eigentlich respektiere ich das Leben, also habe ich Aushänge "Hamster abzugeben" gemacht und Freunde gefragt, ob die nicht einen Hamster haben möchten. - Keine Chance, ich wurde diese lieben Nachkommen nicht los.
Schließlich habe ich alle regionalen Zoohandlungen angerufen und denen meine Hamster kostenlos angeboten. Eine davon hat diese als Schlangenfutter abgenommen. Es kam wie es kommen mußte: Irgendwann stand ich wieder vor der gleichen Situation: Wohin mit den Hamstern?
Nach langem Überlegen wollte ich diese armen Tiere umbringen. - Aber es sollte eine humane "Sterbehilfe" sein. - Aber wie bringt man einen Hamster um?
-> Ersticken? - Klar, sanftes entschlafen! - Also halbe ich die Tiere in ein luftdichtes Behältnis getan und sich selbst überlassen. - Es hat viele Stunden gedauert bis ich diesen Versuch erfolglos abgebrochen habe.
-> Erfrieren? - Frieren, müde werden, sanft entschlafen und nicht mehr aufwachen. - Ich habe die Tiere ins Eisfach meines Kühlschranks getan. - Nach Stunden habe ich nachgeschaut und ... es ging ihnen gut!
-> Mikrowellen, oh Schande! Es hieß doch immer keine Lebewesen ind die Mikrowelle. Aber der Gedanke: Eiweiß gerinnt sofort, Tier stirb binnen Sekunden. - Aber das tat es nicht! - Es hüpfte hier und da mal komisch, aber sonst... ich habe das schnell abgebrochen.
-> Ertrinken ... ich habe davon gehört, daß Katzenbabies ertränkt werden. Also habe ich Wasser im Waschbecken eingelassen und es unter Wasser gedrückt. Der Todeskampf des Tieres war fürchterlich! Schließlich hörten die Bewegungen auf. Ich nahm das Tier, es tat mir wirklich leid, fing an mit einer Herzmassage. Ich holte es ins Leben zurück! - Tja und nun? - Wieder ab unter Wasser und zwar diesmal entgültig!
Das arme Tier ist an diesem Tag mehrere Tode gestorben oder hat dem Tode einige Male getrotzt!
Seitdem lasten diese Erinnerungen auf meinem Gewissen. Ich wollte dieses Tier weder quälen noch umbringen, und trotzdem habe ich beides gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00027435 vom 23.01.2010 um 12:30:47 Uhr in 52066 Aachen (Bismarckstraße) (84 Kommentare).

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Beziehung mit der eigenen Schwester

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit Familie

Eigentlich ist das hier kein Beichten für mich, weil ich mich dabei sehr wohl fühle; aber da die Scheiß-Gesellschaft es immer noch verachtet, und tabuisiert, möchte ich hier stellvertretend für alle Gleichgesinnten oder Selbstbetroffenden, eine Lanze brechen und zeigen, dass es mehr von uns gibt, als jeder denkt oder weiß! Seit über 20 Jahren habe ich ein Verhältnis mit meiner Schwester, und mittlerweile haben wir sogar (gesunde) Kinder. Wir wuchsen in einer "heilen Welt" in einer normalen Familie auf. Meine Schwester ist 2 Jahre älter wie ich. Dennoch waren wir stets unzertrennlich. Wir unternahmen viel miteinander und vertrauten uns Alles an. Sie erzählte mir von ihrer Periode und vom ersten Mal, und ich vertraute ihr meine Sex-Geheimnisse an. Schon mit 13 Jahren hatte sie ihre Unschuld verloren, und ich war schon sowas wie eifersüchtig, aber ich kannte auch das moralische Gefühl. Auffällig war eigentlich, dass immer, wenn einer von uns einen Partner hatte, dass wir uns zopften und nicht mehr ein Herz und eine Seele waren. Dann kam die Nacht, die alles verändern sollte. Wir waren für 14 Tage allein, die Eltern im Urlaub! Urplötzlich war ihre Beziehung beendet. Sie war traurig, lag im Bett, in ihrem Zimmer und weinte. Ich ging zu ihr, um sie zu trösten. Und dabei geschah es. Ich nahm sie in den Arm, und sie schüttete ihr Herz aus. Dann sagte sie, dass sie sich nur auf mich verlassen könne, und warum muss ich ausgerechnet ihr Bruder sein? Dann begann sie mich zu küssen, ich winkte ab! Doch sie sagte: "Bitte, weise mich nicht ab! Du willst es doch auch! Wir lieben uns seit Jahren! Lass es uns endlich richtig vollenden! Bitte liebe mich! Ich liebe Dich, dass weiß ich!" - Ihre Küsse wurden immer intensiver. Ich gab mich dem Gefühl hin! Und dann liebten wir uns! Es war das schönste Sex-Erlebnis, welches ich bis dahin hatte. Ich war 15, sie 17, und wir hatten beide bereits genug Sex-Partner, um das zu empfinden. Diese Liebe war intensiver, als alles andere bisher gewesende. Wir liebten uns stundenlang. Dieses wunderbare und wunderschöne Gefühl sollten nie vergehen. Wir schliefen dann gemeinsam ein. Am nächsten Tag sprachen wir über das Geschehene, unsere Gefühle und natürlich auch über die Moral! In den Punkt fühlten wir uns schon etwas komisch, aber wir liebten uns, das wurde uns immer mehr bewusst. Über drei Jahre hielten wir diese Liebe zueinander versteckt! Dann wollten wir zusammenziehen und vielleicht auch eine eigene Familie gründen. Als wir uns unseren Eltern offenbarten, fiel meine Mutter in einen langanhaltenen Schock-Zustand, von dem sie sich bis heute nicht richtig erholt hat. Unser Vater brach den Kontakt ganz ab. Wir zogen weit weg, wo uns keiner kennt und 1,5 Jahre hatten wir unser erstes (gesundes) Töchterchen. Wieder zwei Jahre später, kam dann ein junge zur Welt (auch gesund). Als Vater musste meine Schwester unbekannt angeben; doch die Ämter sind bereits skeptisch. Und seit 6 Monaten ist meine Süße wieder schwanger; allerdings ist dieses Kind etwas gefährdet (wahrscheinlich behindert)! Für uns ganz klar, das Signal keine weiteren Kinder zu zeugen. Aber unsere Liebe geben wir nicht auf! Und die Gesellschaft soll endlich mal akzeptieren, dass es das nunmal gibt. Inzest klingt schon so diskriminierend. Wir lassen uns unsere Liebe nicht verbieten, dass muss irgendwann auch unser Vater lernen und hinnehmen. Ich weiß, dass es ungewöhnlich erscheint, und sicher für einige auch ekelhaft oder abartig, aber jeder hat Dinge oder Neigungen, die für andere "einfach anders" sind. Immerhin bin ich kein Pädophiler oder ein Verbrecher! Ich liebe einfach nur meine Schwester, habe eine Beziehung mit ihr und eine Kinder; und alles ist wunderbar! Was ist daran falsch? Auch für kurzfristige Inzest-Beziehungen hab ich Verständnis, solange alles freiwillig und ohne Zwang geschieht! Also, liebe Gesellschaft, mehr Toleranz, mehr Akzeptanz! Und liebe Inzest-Betroffene: Solange Ihr Euch wohl dabei fühlt, ist es okay!

Beichthaus.com Beichte #00027391 vom 09.01.2010 um 21:45:16 Uhr (87 Kommentare).

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Heizung an und Fenster auf

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Ignoranz Dummheit Verschwendung Studentenleben Aachen

Ich wohne in einem Studentenwohnheim. Dort ist es normal, dass Wasser, Strom und Heizkosten pauschal abgerechnet werden. Nun meine Beichte: Weil mich der Schnee und dieses miese, kalte Wetter aufregen, lasse ich, wenn ich weggehe, immer das Fenster offen und drehe die Heizung ordentlich auf. Ich hoffe so die Klimaerwärmung voranzutreiben. Dass die Holländer dann irgendwann alle ertrinken müssen ist mir egal!

Beichthaus.com Beichte #00027382 vom 07.01.2010 um 18:43:15 Uhr in Aachen (37 Kommentare).

Gebeichtet von Privato87
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