Warum musste mein Held aus Star Wars sterben?!

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Verzweiflung Medien Tod

Ich (m/37) beichte hiermit, dass ich im neuen Star Wars, bei der Szene auf der Brücke, als Han Solo stirbt, im Kino aufgeschrien und danach hemmungslos geweint habe. Und da war ich bei Weitem nicht der Einzige im Saal. Überall war Schluchzen, Aufschreie und "Nein! NEIN!" zu hören. Der Premierenabend war danach für mich gelaufen, zum gemeinsamen Umtrunk bin ich nicht mehr mitgegangen und habe mich zu Hause in den Schlaf geweint. Selbst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, werden meine Augen noch feucht. Und das, obwohl ich den Film trotzdem schon mehr als einmal sah und auch die Presse-DVD habe. Ich gehöre aber auch wohl zu den krassesten SW-Nerds, die es gibt. Ich hatte eine beschissene Kindheit und Jugend, und die Flucht in andere Welten hat mir wahrscheinlich das Leben mehr als nur einmal gerettet.


Star Wars hatte und hat einen besonderen Stellenwert für mich, da in diesen Filmen bisher am Ende immer das Gute gewann oder es in den Prequels am Ende zumindest noch Hoffnung gab. Aber auch die Zerstörung der Starkiller-Base war diesmal kein Ausgleich für den Tod meines größten Helden. Ich hoffe zwar, dass die neuen Helden, die ich durchaus mag, es am Ende wieder richten, aber Han wird mir trotzdem schrecklich fehlen. Ich weiß, dass H. Ford diese Rolle nicht mehr ewig spielen kann, weil er auf die 80 zugeht, aber zuzusehen, wie der Held meiner Kindheit von seinem eigenen Sohn ermordet wird, war für mich, wie ein Familienmitglied und auch fast eine Vaterfigur zu verlieren. Ich hasse auch Ben Solo dafür, als wäre er eine lebende Person. Der Anblick von Luke Skywalker am Ende war da nur ein schwacher Trost, aber immerhin wird wenigstens er noch weiter dabei sein.

Beichthaus.com Beichte #00037789 vom 10.03.2016 um 15:19:30 Uhr (23 Kommentare).

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Die Strafe für meine lärmenden Nachbarn

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn

Meine Nachbarn, die seit einigen Monaten in der Wohnung über mir wohnen, haben die Angewohnheit, bis spät nachts laut zu sein, Musik mit mehr als Zimmerlautstärke zu spielen und durch die Wohnung zu trampeln, dass man denkt, sie brechen durch die Decke. Und das bis drei Uhr morgens. Danach ist meist Stille und man hört auch erst wieder gegen elf Uhr vormittags Lebenszeichen aus der Wohnung. Bedingt durch meine Dienstzeiten kommt es öfter vor, dass ich erst gegen 23 Uhr heimkomme und dann aber schon wieder um 05.30 Uhr aufstehen muss. Jetzt kann sich jeder vorstellen, wie viel Schlaf ich bekomme, wenn bis drei Uhr morgens gelärmt wird und ich um halb sechs wieder aufstehen muss. Früher hatte ich genug Schlaf, weil die ehemaligen Mieter oberhalb nach 22 Uhr keinen Lärm mehr machten, aber seit die Neuen oben wohnen, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Gespräche mit den Nachbarn und der Hausverwaltung selbst haben keinen Erfolg gebracht.


Der Nachbar sagte mir im Beisein seiner Familie unumwunden, dass ich, wenn mir etwas nicht passt, ja ausziehen könnte. Er hat es nicht so schön ausgedrückt, aber es war klar, wie er es gemeint hatte. Die Hausverwaltung gab mir nur den guten Rat, Rücksicht auf die Kultur der Familie zu nehmen. Welche Rücksicht soll ich nehmen, wenn die ganze Familie arbeitslos ist und lärmt bis frühmorgens und ich muss unausgeschlafen aufstehen und durch meine Arbeitsleistung deren Sozialleistungen mitfinanzieren?! Mittlerweile war es wirklich so schlimm, dass ich sogar schon krank wurde, aufgrund des Schlafdefizites, und mir zwei Wochen Urlaub genommen habe. Ein Erholungsurlaub, den ich die meiste Zeit mit Schlafen verbringe. Allerdings nicht daheim in den eigenen vier Wänden, sondern in einem kleinen Hotel am Rand der Stadt, damit ich mich wirklich ausschlafen kann.


In meiner Wohnung habe ich jedoch so eine elektrische Tröte montiert, welche in Werkshallen und dergleichen die Pause ausruft - in Verbindung mit einer elektrischen Zeitschaltuhr. Jeden Tag um vier Uhr und um sechs Uhr morgens trötet das Ding für 30 Sekunden in einer Lautstärke, dass man Tote damit zum Leben erwecken könnte! Da ich ohnehin nicht daheim bin, hoffe ich damit, meine ungeliebten neuen Nachbarn auch um ihren verdienten Schlaf bringen zu können. Ich fürchte aber, dass sich nach meinen zwei Wochen Urlaub auch nichts geändert hat, und sehe mich vorsichtshalber während meines Erholungsurlaubes schon nach einer neuen Wohnung um, da es so nicht weitergehen kann. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meine Nachbarn absichtlich aufwecke, aber ich möchte es ihnen mit gleicher Münze heimzahlen!

Beichthaus.com Beichte #00037770 vom 08.03.2016 um 09:53:47 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Tierleid aus dem Supermarkt

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Engherzigkeit Trägheit Schamlosigkeit Ernährung Tiere

Ich beichte, dass ich beim Einkaufen nicht darauf achte, was ich kaufe, und damit Tier- und Naturleid unterstütze. Ich kaufe Fleisch, Wurst und andere tierische Erzeugnisse aus dem Supermarkt, obwohl ich weiß, wie Tiere in Schlachthöfen behandelt werden. Ich achte beim Einkaufen nicht auf Verpackungen. Ich kaufe eben das, was ich gerne mag. Ich würde das ja auch gerne ändern, aber ich kann nicht, dazu mag ich die Produkte zu gern. Aber ich stehe dazu.

Beichthaus.com Beichte #00037758 vom 06.03.2016 um 21:29:59 Uhr (13 Kommentare).

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Mit den Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel Weihnachten

Ich leide an Dranginkontinenz und bin deshalb auch in urologischer Behandlung. Letztes Jahr bin ich mit meiner Abteilung auf den Weihnachtsmarkt gegangen und habe etwas abseits in einer Seitenstraße einen Parkplatz gefunden. Da die Praxis des Urologen direkt an dem Platz ist, wo der Markt war, bin ich vorher noch dorthin und habe mir das Rezept für meine Pillen geholt, weshalb die Kollegen samt Abteilungsleiter gute zehn Minuten auf mich warten mussten. Schon auf dem Weihnachtsmarkt merkte ich, dass ich musste. Aber es war mir zu peinlich, wieder hoch in die Praxis zu gehen, die noch bis sechs geöffnet hatte, um zu fragen, ob ich dort aufs Klo gehen kann.


Als wir Kollegen uns schließlich trennten, bin ich mit fast verknoteten Beinen zurück zum Auto - nein, ich hatte keinen Alkohol getrunken. Auch wenn ich stramm marschierte, da ich hoffte, mal eben hinter dem Auto pinkeln zu können, war irgendwann alles zu spät. Ich bekenne mich schuldig, an der Hauptstraße die Hosen heruntergelassen zu haben, während es schon in meine Buxe lief, und mit hohem Druck auf den Bürgersteig gepieselt zu haben. Irgendein vorbeifahrendes Auto hat gehupt. Mit nasser Hose fuhr ich dann heim.

Beichthaus.com Beichte #00037744 vom 03.03.2016 um 21:48:18 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Wie ich die Chance auf eine Ausbildung verkackt habe...

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Ekel Peinlichkeit Feigheit Lügen Arbeit Frankfurt

Ich hatte ein zweiwöchiges Praktikum in einer großen Firma. Es war gleichzeitig die Chance auf einen zukünftigen Ausbildungsplatz. An meinem zweiten Tag hatte ich schon sieben Arbeitsstunden hinter mir und ich merkte immer mehr, wie dringend ich kacken muss. Allerdings dachte ich die ganze Zeit, ich würde es noch aushalten und habe mich nicht getraut zu fragen, wo denn die Toilette sei. Irgendwann habe ich es dann doch nicht mehr ausgehalten und habe schließlich doch gefragt. Mit einem starken Druck im Hintern rannte ich aufs Klo. Ich zog mir die Hose runter, und als ich mich setzen wollte, kam schon alles rausgeschossen. Dummerweise traf es die Klobrille und den Boden. Ich möchte beichten, dass ich verleugnet habe, dass ich das war, und die Putzfrau daher alles wegmachen musste.

Beichthaus.com Beichte #00037736 vom 02.03.2016 um 16:00:01 Uhr in 60311 Frankfurt (Kettenhofweg) (10 Kommentare).

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