Tour mit dem neuen Sportwagen

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Trunksucht Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Unfall

Vor etwa einem halben Jahr war ich mit einem Kumpel etwas trinken. Er wollte den Erwerb seines neuen Sportwagens feiern, also haben wir uns in der örtlichen Kneipe total abgeschossen. Der Heimweg war nicht weit, also beschlossen wir, in lattenstrammen Zustand mit der neuen Prollkutsche nach Hause zu fahren. Unterwegs hatten wir einen kleinen Unfall. Es ging alles sehr schnell, ich habe nur mitbekommen, wie ein Schlag durchs Auto fuhr und ein metallisches Klappern, als das Fahrrad, das wir überfahren hatten, wieder auf dem Boden ankam. Wir sind ausgestiegen und haben noch etwas länger nach dem Fahrer gesucht, doch niemanden gefunden. Wir haben nie wieder darüber geredet und seitdem habe ich auch keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Für den Winter habe ich mir eine Hausmeisterstelle in einem relativ weit abgelegenen Hotel gesucht. Hoffentlich wird alles besser.

Beichthaus.com Beichte #00036996 vom 08.11.2015 um 19:21:45 Uhr (6 Kommentare).

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Der Name meines ungeborenen Kindes

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Verzweiflung Lügen Familie Schwangerschaft

Ich (w/32) bin Mutter von zwei Söhnen. Ich bin jetzt im achten Monat schwanger. Vor Kurzem ist der Pate meines Mannes verstorben und mein Mann war völlig fertig. Ein paar Tage später schlug er dann vor, unser drittes Kind nach ihm zu benennen. Der Name ist völlig in Ordnung, also war ich damit einverstanden und sagte zu. Ich kam sehr gut mit ihm aus, aber habe nach seinem Tod und dem Vorschlag meines Mannes erfahren, dass er doch kein so guter Mensch war. Mein Mann weiß das nicht und ich möchte seine Erinnerungen an ihn nicht trüben, auch wenn er das irgendwann höchstwahrscheinlich erfährt. Doch eins ist klar: Mein Kind soll den Namen nicht bekommen. Bald ist es so weit und ich hoffe darauf, dass es ein Mädchen wird, nach zwei Söhnen. Wenn nicht, habe ich ein Problem.

Beichthaus.com Beichte #00036995 vom 08.11.2015 um 19:15:09 Uhr (8 Kommentare).

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Meine Eltern hätten keine Kinder haben sollen!

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Hass Zorn Gewalt Aggression Familie

Ich (w/24) beichte, dass ich meine leiblichen Eltern zutiefst verachte. Nicht aus dem Grund, weil ich nicht das neuste Spielzeug bekommen habe oder mir die Grenzen gezeigt wurden. Es war sogar das Gegenteil der Fall, aber dazu komme ich noch. Meine Mutter hatte mich viel zu jung bekommen, als wir noch in Lateinamerika lebten. Mein leiblicher Vater verließ sie wegen einer anderen Frau, die er ebenso schwängerte und sitzen ließ. Dies wiederholte sich ganze vier Mal! Er kümmerte sich weder um meine Geschwister und mich, noch zahlte er Unterhalt oder rief zumindest einmal im Jahr zum Geburtstag an. Aber das ist noch der harmloseste Teil. Meine Mutter war jung, allein und schlug mich bei jeder Gelegenheit windelweich. Ob ich als Kind aus Versehen einen Becher umkippte, zu laut spielte oder mich vor Angst einnässte: Es gab immer Schläge, wenn ich irgendwas falsch gemacht hatte oder zu laut atmete, wenn ich vom Spielen erschöpft war. Sie schlug mich zwei Mal im Leben auch so zusammen, dass ich ohnmächtig wurde. Blaue Flecken, Blutergüsse, Kratzer oder gar Bissspuren waren da nicht zu selten.


Ich wurde ständig bei anderen Leuten abgeschoben, damit sie arbeiten gehen oder ihre Ruhe haben konnte. Was leider dazu führte, dass ich mit drei und fünf Jahren von zwei Vätern sexuell missbraucht wurde. Dann lernte meine Mutter einen Deutschen kennen, heiratete ihn und wir zogen nach Deutschland. Die Situation hat sich minimal beruhigt, da mein Stiefvater dazwischen ging, wenn meine Mutter mal wieder ausrastete. Sie schlug mich weiterhin, bis ich 12 wurde und ihr irgendwann körperlich überlegen war. Ich wurde in der Schule gemobbt und es ging oft auch körperlich zu. Ich lernte zwei Mädchen kennen, die Kampfsport betrieben und mir vieles beibrachten. Als meine Mutter mich zum letzten Mal geschlagen hat, bin ich ausgeflippt, habe ich ihr in den Magen geboxt und sie außer Gefecht gesetzt, indem ich ihren Fuß wegzog und sie hinfiel. Wenn mein Stiefvater nicht dazwischen gegangen wäre, hätte ich ihr vermutlich noch eine Abreibung verpasst, damit sie denselben Schmerz spürt, den sie mir jahrelang hinzugefügt hatte.


Meine Mutter bekam dann ein zweites Kind und ich machte es mir als 13-Jährige zur Aufgabe sie von der Bestie zu beschützen, die unsere Mutter war. Ich passte oft auf meine kleine Schwester auf und ließ sie kaum aus den Augen. Als meine Mutter irgendwann wieder ausflippte und gegen meine kleine Schwester die Hand erhob, habe ich mich dazwischen gestellt und meine Schwester aus dieser Situation gebracht. Als ich wieder kam, schrie meine Mutter mich wie eine Furie an, woraufhin ich sie am Kragen packte, sie gegen die Wand drückte und ihr drohte, sie beim Jugendamt zu verraten, wenn sie jemals meine Schwester anfassen sollte - doch davor würde ich sie windelweich prügeln, genauso wie sie es bei mir getan hatte, als ich klein war. Seither wurden wir beide in Ruhe gelassen.


Trotz aller Gewalt, die ich erfuhr, habe ich einen guten Realschulabschluss und das Abitur gemacht. Ich wollte etwas Gutes tun, indem ich eine Ausbildung im sozialen Bereich anfing. Jedoch brach ich diese ab, weil ich nicht damit klarkam, dass in dem Kindergarten, in dem ich arbeitete, Kinder in der Familie misshandelt wurden, die Erzieher aber nicht das Jugendamt kontaktieren wollten, weil sie nicht unnötig für Aufruhr sorgen wollten. Ähnlich wie bei mir damals, als ich mit einer aufgeplatzten und blutigen Lippe zur Schule kam und um Hilfe bat, die ich aber nicht bekam. All dieses seelische Laster habe ich jahrelang gut unterdrücken können - doch nun kamen sie alle wieder hoch. Seither bin ich in therapeutischer Behandlung, da ich mir nach dem Vorfall das Leben nehmen wollte. Ich beichte hiermit, dass ich zu schwach bin, um im Leben klar zu kommen und dass ich mir wünsche, dass meine verantwortungslosen Eltern mich niemals hätten bekommen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00036994 vom 08.11.2015 um 17:29:33 Uhr (10 Kommentare).

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Entspannung auf dem gepolsterten Thron

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Ich (m/23) arbeite viel und hart. Trotzdem brauche ich täglich meine 15-20 Minuten Entspannung. Wo ich die am besten kriege? Auf dem Klo natürlich, während ich mir ein Snickers aus dem Rücken presse! Meistens blockiere ich dann für eine längere Zeit die Sitztoiletten. Außerdem bastele ich mir einen weichen Thron, sodass ich pro Stuhlgang fast eine halbe Rolle Toilettenpapier benötige. Meine Quittung kriege ich, sobald ich aufstehe und mir meine beiden Beine wieder mal eingeschlafen sind.

Beichthaus.com Beichte #00036983 vom 06.11.2015 um 07:57:03 Uhr (8 Kommentare).

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Ein Satansbraten ohne Anstand

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Hass Zorn Zorn Kinder Schwangerschaft

Ich hasse das Patenkind meines Mannes. Der Kleine wird demnächst vier Jahre alt und seine Eltern haben einen langen Weg hinter sich, um ihn zu bekommen, da er durch eine Sterilitätsbehandlung entstanden ist. Nun ist es so, dass er quasi keine Grenzen kennt. Ihm wird zwar immer gedroht, wenn er Mist macht, was aber keinerlei Konsequenzen nach sich zieht und dementsprechend juckt ihn das nicht. Er soll sein Spielzeug zusammenräumen, das er gerade im Garten verteilt hat? Nach ewigen Hinweisen durch die Eltern räumt irgendwann der Vater alles weg. Es wird gegrillt und der Kleine soll einen Sicherheitsabstand zum Grill halten? Natürlich scheißt er darauf und hängt in einem unbeobachteten Moment quasi mit der Nase in der Grillkohle und fängt sich irgendwann einen Funken ein, was dazu führt, dass er laut losplärrt - und dann keift gerne die Mutter herum, dass der Vater oder auch die Großeltern von dem Kleinen nicht richtig aufgepasst haben.


Dann beim Weihnachtsessen letztes Jahr: Der Kleine möchte etwas zu trinken haben, will aber unbedingt den Becher hochhalten, während ihm Wasser eingeschüttet wird. Das soll er nicht wegen der Gefahr des Verschüttens, woraufhin er so laut losplärrt, wie er nur kann, dann noch losrennt und aus Wut Sachen auf den Boden schmeißt, die ihm gerade in den Weg kommen. Das Ende vom Lied? Er wird getröstet. Dann wird ihm etwas zu trinken in seinen Becher geschüttet, den er beim Einschütten hochhält, dann aber nicht halten kann und sich das Getränk doch noch über den gedeckten Tisch ergießt. Aber das kann man ja alles waschen. Auch beim Essen sitzen zu bleiben ist nicht möglich. Ich meine jetzt nur für die reine Nahrungsaufnahme. Ich würde von einem 3-Jährigen auch nicht verlangen, bei einem 3-Gänge-Essen die ganze Zeit still sitzen zu bleiben - auch wenn ich hier jetzt vielleicht als der letzte Kinderhasser dastehe. Aber nein, er klettert bei seinen Eltern herum, oder auch bei den Großeltern, will sein Essen nicht essen, sondern lieber etwas anderes und macht nur Chaos. Auch wird gerne damit gedroht, dass er kein Vanilleeis zum Nachtisch bekommt, wenn er nicht etwas Vernünftiges isst. Er isst sein Mittag dann aber doch nicht und bekommt zum Nachtisch sein Vanilleeis.


Wenn seine Eltern mit Konsequenzen drohen, dass er auf sein Zimmer muss, wenn er nicht langsam herunterfährt, juckt ihn das nicht - es passiert ja auch nichts. Vor knapp einem Jahr hatte er eine ziemliche Beißphase. So ist es dann gekommen, dass wir dort zu Besuch waren, der Kleine auf mich zustürmte und mir volles Pfund in den Oberschenkel gebissen hat. Ich war auf den Moment so perplex und auch schon gleich wieder genervt von dem Balg, dass ich ihn weggeschubst habe, was dazu führte, dass er hingefallen ist. Es ist nichts dabei passiert, aber er hat mich angeguckt wie ein Auto und fing gleich wieder lauthals an zu plärren. Worauf er von seiner Mutter getröstet wurde. Auch sind von meinem Mann und der Großmutter des Kindes schon vier bis fünf Brillen kaputtgegangen, die dann über die Haftpflichtversicherung der Eltern repariert wurden. Nun kam neulich ein Brief, dass der letzte Brillenschaden übernommen wird, die Versicherung danach jedoch gekündigt wird.


Das ist nur ein kleines Sammelsurium an Geschichten über dieses Drecksbalg. Ich mag Kinder, aber der geht mir nur noch auf den Sack. Nun haben mein Mann und ich auch eine Sterilitätsbehandlung hinter uns und wir hoffen nun, dass ich schwanger bin. Ich schwöre, bei allem, was mir lieb und teuer ist, dass unser Kind nicht so eine verzogene Göre wird, wie das oben erwähnte Kind. Ich habe meinem Mann auch durchaus schon gesagt, dass wir Grenzen aufzeigen werden, was bei uns schon zu einer Meinungsverschiedenheit geführt hat, weil ich sein Patenkind einfach nur schrecklich finde - denn mein Mann hält ihn nur für aufgeweckt. Nun hat die Mutter des Patenkindes mitbekommen, dass wir bei unserem Kinderwunsch ärztlich unterstützt werden. Sie befindet sich mit ihrem Mann auch wieder in ärztlicher Behandlung - für ein Geschwisterchen zu ihrem Terrorbalg und freut sich auf die gemeinsame Schwangerschaft. Ich beichte hiermit, dass ich hoffe, dass sie nicht schwanger wird, weil ich keinen Wert auf einen zweiten Satansbraten von ihr lege.

Beichthaus.com Beichte #00036956 vom 02.11.2015 um 08:55:59 Uhr (20 Kommentare).

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