Ein fremdes Kind

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Verzweiflung Feigheit

Ich (m/27) bin in einer Beziehung mit einer wunderbaren Frau (23), die in der dritten Woche schwanger ist. Das Kind ist nicht von mir, aber ich werde trotzdem als Vater eingetragen. Aber ich habe bereits jetzt Bedenken, wie meine Eltern darauf reagieren werden, wenn sie ihr (Stief-)Enkelkind sehen und feststellen, dass ich nicht der leibliche Vater bin. Des Weiteren habe ich Angst zu versagen und die Frau, die ich liebe, zu enttäuschen. Der Erzeuger weiß, dass sie schwanger ist, hat aber ein gewaltiges Aggressionspotenzial. Sie möchte nicht, dass ihr Kind das erleben muss. Ich beichte daher, dass ich am Überlegen bin, meinen Eltern ein Enkelkind unterzuschieben, das in keinerlei Verwandtschaft zu ihnen steht.

Beichthaus.com Beichte #00037027 vom 13.11.2015 um 10:16:39 Uhr (34 Kommentare).

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Hilfe, meine Freundin ist bisexuell!

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Selbstsucht Vorurteile Fremdgehen Prostitution Partnerschaft

Ich (m/29) war bis vor einem Jahr noch Jungfrau und Single. Damals war ich sehr schüchtern und mied das Thema Frauen, so weit es nur ging. Ihr glaubt nicht, wie glücklich ich war, als ich zufällig im Französisch-VHS-Kurs eine hübsche junge Dame fand, die an mir auch nicht abgeneigt zu sein schien. Nach einigen Stunden im Kurs verabredeten wir uns auswärts, was wirklich sehr romantisch war. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen Zungenkuss! Jetzt kommt aber das große Problem: Meine große Liebe hat mir vor kurzer Zeit gestanden, bisexuell zu sein. Für mich war das nur bedingt ein Grund zur Sorge. Als sie jedoch weiter ausführte und meinte, sie hätte schon zwei lesbische Beziehungen geführt, war bei mir Ende im Gelände. Warum zum Teufel kann meine erste Freundin nicht ganz normal hetero sein? Sicher, ich liebe sie noch, dennoch ist so eine Bisexualität für mich ein großes moralisches Manko. Für mich gehört klipp und klar der Mann zur Frau. Wenn meine Bekannten rausfinden, dass meine Perle ein sexuell verwirrtes Wesen ist, lachen die mich aus.


Irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich tun soll. Tendenziell würde ich sie schon gerne verlassen, aber ich traue mich nicht, es ihr unter vier Augen zu sagen. Ich müsste mir außerdem noch einen besseren Grund einfallen lassen, als ihre Bisexualität. Es käme sehr spießig und konservativ rüber. Meine Beichte ist, dass ich heute eine Prostituierte angerufen habe, die dann morgen gegen Mittag in meiner Wohnung sein wird. Ich und meine Freundin wohnen übrigens seit einem halben Jahr zusammen. Wenn sie also von ihrer Schicht nach Hause kommen sollte, wird sie mich in flagranti im Bett erwischen. Das sollte Anlass genug für meine Freundin sein, mich zu verlassen. Ich weiß, das ist ein sehr verweichlichtes Verhalten von mir. Bedenkt aber, dass mein Denken über ihre Sexualität sie noch mehr verletzen würde. Die typische 08/15-Methode "Fremdgehen" ist für beide Seiten deswegen die beste Lösung. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037022 vom 12.11.2015 um 17:16:35 Uhr (73 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Prügelei vor dem Fitnessstudio

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Aggression Boshaftigkeit Waghalsigkeit Gewalt Sport

Ich (m/49) besuche seit fast dreißig Jahren ein Fitnessstudio. Damals, als die Jugend noch vernünftig war und was von sich hielt, gingen die Leute ins Fitnessstudio, um wirklich fit zu bleiben. Sich auch im Winter sportlich zu ertüchtigen, war für viele der Grund für den Besuch. Doch heute sieht das leider anders aus. Zwar ist die Zahl der Fitnessmenschen gestiegen, doch meistens sind das dümmliche Proleten, die einfach nur Muskeln antrainieren wollen. Nur Gott weiß, warum sich diese Menschen Eiweißshakes reinziehen. Versteht mich nicht falsch, klar sollte man etwas auf den Armen haben, aber nicht nur dort! Viele laufen mit einem fetten Ranzen rum und rühmen sich für ihre Eiweißshake-Muskeln, die sie zwei Mal wöchentlich "pumpen". Nutzlos ist das. Da mich dieses Gesindel Tag für Tag auf die Palme bringt, mache ich mir den Spaß, kleinere Raufereien zu provozieren. Oft läuft es so ab, dass ich die Besucher anpöble. Meistens antworten diese ebenfalls mit einer niveaulosen Floskel.


Und irgendwann führen diese Beleidigungen schließlich zu einer Keilerei. Man geht vor die Tür und kloppt sich eine Runde. Gerade diese Prügeleien sind der Grund, wieso ich mir so ein Fitnessstudio noch antue. In gut 95 Prozent der Fälle gehe ich siegreich aus dem Kampf hervor. Im Gegensatz zu den Anderen habe ich richtige Muskeln und noch etwas Ausdauer, gepaart mit ein wenig Intelligenz. Dass ich mir nur Einzelgänger rausnehme, ist selbstredend, da ich zwei Gegner nicht schaffe. Ich sehe diese Kämpfe als eine Art Stressbewältigung. Nach acht Stunden im Büro ist so eine Prügelei schließlich Balsam für die Seele. Was ich eigentlich beichte, ist die grundlose Gewalt. Außerdem missbrauche ich das Fitnessstudio inzwischen nur noch dafür, statt wirklich an die Geräte zu gehen. Vergebt meine Sünden.

Beichthaus.com Beichte #00037012 vom 10.11.2015 um 18:38:23 Uhr (40 Kommentare).

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Ich arbeite nicht mehr um jeden Preis!

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Faulheit Betrug Faulheit Arbeit

Ich beichte, dass ich den Staat ausnutze. Seit fast zwei Monaten bin ich arbeitslos - nicht gewollt, ich mochte meine Arbeit und hätte sie auch gerne länger gemacht, obwohl ich weniger verdient habe, als ich ab Arbeitslosengeld bekommen hätte. Das war es mir wert. Und das ist der Punkt: Ich bin nie eine Schmarotzerin gewesen, immer gerne arbeiten gegangen und ich möchte auch wieder arbeiten gehen. Aber ich habe jetzt beschlossen, mein Arbeitslosengeld so lange wie möglich zu beziehen, außer ich finde einen Job, in dem ich gleich gut oder mehr verdiene. Vorstellungsgespräche hatte ich schon - sogar eine Jobzusage, für etwas Vorübergehendes. Das habe ich jedoch abgelehnt, mit mehr oder weniger glaubhaften Ausreden. Ich beichte also, dass ich den Staat ausnutze und erst dann wieder arbeiten gehe, wenn es sich lohnt oder ich einen Job finde, den ich so gerne mache, dass es mir egal ist. Ich fühle mich nicht wohl dabei, ich bin lieber unabhängig und gehe auch gerne arbeiten. Aber nicht mehr um jeden Preis.

Beichthaus.com Beichte #00037008 vom 10.11.2015 um 10:21:42 Uhr (13 Kommentare).

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Angst vor Telefonaten

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Feigheit Lügen Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich, da ich telefonieren nicht ausstehen kann, oft wichtige Dinge nicht erledige oder erst auf den letzten Drücker kläre, weil es mir so unangenehm ist, jemanden anzurufen. Ich hasse es, selbst Pizza zu bestellen und versuche immer, meinen Freund beim Lieferservice bestellen zu lassen. Ich weiß nicht, wieso es mich so viel Überwindung kostet, aber Anrufen ist echt nicht mein Ding. Ich habe auch schon oft gelogen, wenn es darum ging, ob ich schon irgendwo angerufen hätte, dabei fühle ich mich selbst ziemlich mies. Sich wegen so einer kleinen Sache so zu zieren ist echt albern, zumal ich 25 Jahre alt bin.

Beichthaus.com Beichte #00037003 vom 09.11.2015 um 13:32:15 Uhr (27 Kommentare).

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