Zufälliges Treffen mit der Ex

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Schamlosigkeit Dummheit Ignoranz Ex

Gestern traf ich zufällig meine Ex-Partnerin, mit welcher ich jahrelang zusammen war. Und ausgerechnet in der City unseres ehemaligen Wohnortes. Wir haben uns vor fünf Jahren getrennt und hatten seitdem keinen Kontakt mehr. Sie weiß nicht, wo ich wohne und welche Telefonnummern ich habe und andersherum. Wir sind im Social Network nicht angemeldet. Zuerst musste ich zwei Mal hinschauen, bevor ich sie erkannte, aber sie nahm mir die Kontaktaufnahme ab, weil sie mich sofort erkannte. Nach den üblichen Begrüßungsformeln und den Austausch der Fragen nach dem Wohlsein musterte ich sie etwas genauer. Ich will es nicht beschreiben, was ich sah. Aber meine Zunge war in diesem Augenblick schneller als mein Hirn: "Wolltest du nicht die Konfektionsgröße 42 (bei ihrer Länge M) vermeiden? Scheinst du aber geschafft zu haben! 54 oder Zeltausstatter?"


Sie drehte sich um und ging hastig und wortlos weg. Ich folgte ihr nicht, fühlte aber in dem Augenblick eine gewisse Genugtuung. Während unserer Beziehung nahm sie Antidepressiva, welche das Gewicht extrem beeinflussen können. Sie kämpfte damals wirklich darum, die Größe 40 zu behalten. Ihr Depressionen wegen Borderline und ihr Fremdgehen zum Schluss zwangen mich damals selbst in eine Therapie, welche ich erfolgreich abschloss. Ich habe einen Riesenbock geschossen. Da gibt es kein Vertun! Und nun, mit diesem Abstand, tut es mir wirklich leid. Für so etwas kann nur eine Person Absolution gewähren. Aber ich weiß nicht, wie und wo ich sie finden kann.

Beichthaus.com Beichte #00036832 vom 14.10.2015 um 16:51:18 Uhr (15 Kommentare).

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Frauen mit Haarausfall

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Ungerechtigkeit Eitelkeit Engherzigkeit

Mir (m/26) sind schon in den frühen Jahren die Haare ausgefallen. Für viele mag das jetzt wieder eine Lappalie sein, aber mir hat das so zugesetzt, dass ich depressiv wurde. Bis heute bin ich nicht glücklich. Ja, ich weiß: Es gibt Schlimmeres. Aber jeder hat andere Prioritäten. Könnte ich einen Arm gegen Haarwuchs tauschen, ich würde es tun. Meine Beichte ist jedenfalls Folgendes: Seit ein paar Jahren werden die Betroffenen von Haarausfall immer jünger.
Auch trifft es mittlerweile sogar recht viele junge Frauen. Ich erzähle keinen Scheiß, seht euch einfach mal um, wenn ihr unterwegs seid. Mittlerweile sind ja in jedem Werbeblock mehrere Produkte zu sehen, die angeblich helfen. Kauft den Scheiß bloß nicht! Ich will auch keinen auf Verschwörungstheoretiker machen, aber das passt mir alles etwas zu gut zusammen. Vor 20 Jahren war das Problem auf keinen Fall so immens und weit verbreitet. Was ich genau beichte, ist allerdings, dass ich mich schon fast etwas freue, wenn ich auf der Straße wieder eine junge Frau sehe, die das typische Haarausfall-Muster hat. Männer sollen ja damit klarkommen, aber bei Frauen zeigen alle Verständnis. Transsexualität ist okay, Geschlechtsumwandlungen von Mann zu Frau ebenfalls akzeptiert - aber wenn jemand einfach nur seine verdammten Haare behalten will, ist man ein Witz für alle. Es tut mir jedenfalls leid, dass ich mich über meine neu gewonnenen Leidensgenossen freue.

Beichthaus.com Beichte #00036662 vom 18.09.2015 um 13:53:38 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Verfolger in der Nacht

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Rache Schamlosigkeit Zorn Last Night

Ich (m/20) bin gerne mal allein, mache spät nachts Spaziergänge durch den Park oder die Stadt. Ganz normal eben, was mich aber immer wieder extrem stört, sind diese Jugendlichen, die meinen, sie müssten einen in irgendeiner Form verarschen, nur um in ihrer Gruppe den Alphastatus zu demonstrieren. Nun, meine Beichte ist Folgende: Ich war wieder auf einer dieser Nachtwanderungen durch den Stadtpark, als mir zwei dieser Affen entgegen kamen. Ich habe mir schon aus der Distanz gedacht, dass sie mindestens genau so hirnlose und unlustige "Witze" ablassen wie sonst auch. Und so war es auch. Nur hatte ich langsam die Schnauze voll, von Kindern verarscht zu werden, obwohl ich ruhig und ohne irgendetwas zu machen daherschlendere.


Ich habe also, als ihr Kommentar kam, kehrtgemacht und bin ihnen in ihrem Tempo gefolgt. Ich habe nichts gesagt und sie auch nicht. Sie haben aber gleich bemerkt, dass ich ihnen folge. Das ging dann 10-20 Meter weiter, bis einer der beiden mich anschnauzte, warum ich ihnen hinterherdackeln würde, und ob ich pädophil sei, während sie das Tempo etwas erhöhten. Ich bin ihnen an den Fersen geblieben, stets knapp drei Meter hinter ihnen. Sie haben sich dauernd umgeschaut, geflüstert und wurden langsam schneller. Dann habe ich irgendwann angefangen, ihr Tempo zu überflügeln und begann schließlich hinter ihnen herzurennen. Der Kerl rechts fing an zu schluchzen und zu hecheln, während sie dann in die Nacht verschwanden, als ich stehen blieb. Ich habe also zwei idiotischen Teenagern ein wenig Angst gemacht und kam mir anschließend recht gut vor. Kurz darauf habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen bekommen, da ich solche Dinge normalerweise eher ignoriere und einfach weitergehe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036288 vom 31.07.2015 um 19:28:06 Uhr (10 Kommentare).

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Der Schatz meiner Großeltern

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Diebstahl Neugier Selbstsucht Familie Geld

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich über mehrere Jahre hinweg meine Großeltern beklaut habe. Meine Großeltern führten seit über 40 Jahren eine kleine Schneiderei mit eigenem Modegeschäft und verkauften Anzüge und Ähnliches. Hinten war also die Schneiderei, in der meine Großeltern mehr als zehn Stunden täglich schneiderten. Dadurch, dass ich relativ oft bei ihnen war, habe ich auch nebenbei gelernt, wie man seine Klamotten flickt und Knöpfe annäht. Da der Laden sehr alt war und es genug zu erforschen gab, begab ich mich als neugieriger kleiner Teenager (ca. 13 Jahre) auf Entdeckungsreise. Hinten, in einem kleinen Abstellraum, befanden sich alte Möbel und unter diesen Möbeln war ein sehr robuster, uralter Tisch mit einer Schublade. Ich öffnete diese Schublade und konnte meinen Augen nicht trauen: Ein riesiger Haufen Geld lag in dieser Schublade und ich wusste erst einmal gar nicht, was ich machen soll. Schnell wurde mir allerdings klar, dass das wohl ein Aufbewahrungsort meines Großvaters sein muss, und verließ den Abstellraum.


Kurze Zeit später reizte mich der Gedanke, etwas mehr Taschengeld zu haben, so sehr, dass ich wirklich an die Schublade ging und meinem Großvater Geld gestohlen habe. Das Schlimme dabei ist, dass es nicht das letzte Mal war, und so stockte ich mein Taschengeld mit gestohlenem Geld ein wenig auf. Ich glaube auch, dass mein Großvater es irgendwann bemerkt hat, ich hatte nicht übertrieben viel mitgehen lassen, sondern immer nur 5 oder 10 Euro, aber meine Oma gab mir natürlich auch so noch etwas Taschengeld und somit wäre es unnötig gewesen. Da mein Großvater mittlerweile verstorben ist, bereue ich es umso mehr, so geldgeil gewesen zu sein und meinen armen Großeltern dies angetan zu haben. Mittlerweile verdiene ich recht gut und helfe meiner Oma finanziell ein wenig und hoffe, dass mein Opa im Himmel auf mich wartet und ich mich bei ihm entschuldigen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036149 vom 13.07.2015 um 10:15:18 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Privatsphäre beim Fremdgehen

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Fremdgehen Schamlosigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/18) beichte, dass ich schon ziemlich viel Mist gebaut habe, weil ich in einer Beziehung bin. Ich bin wohl beziehungsunfähig. Meine Beziehung, die seit eineinhalb Jahren anhält, lief gut an. Wir sind im Dezember 2013 zusammengekommen. September 2014 waren wir in Italien mit der Kursstufe. Am letzten Abend haben wir auf der Dachterrasse des Hotels ein bisschen gefeiert auf die gelungene Studienfahrt. Im selben Hotel waren Typen aus einer anderen Schule und einer anderen Stadt, die wir nicht kannten. Mein Freund ist recht früh ins Bett, weil es ihm nicht so gut ging und ich bin mit den zwei Mädels aus meinem Zimmer und drei von den anderen Typen auf unser Zimmer und wir haben Karten gespielt. Mit dem einen bin ich unter einem Vorwand mal raus, und wir haben rumgeknutscht, mehrmals. Mir tat das Ganze ziemlich leid im Nachhinein, der liebe Freund Alkohol. Ich habe es meinem Freund nicht erzählt, aber er hat es zwei Monate später rausgefunden, als er in meinem Tagebuch gelesen hat, weil er rausfinden wollte, was ich über unsere Beziehung denke, denn wir hatten es zu dem Zeitpunkt nicht leicht.


Auf jeden Fall gab es viele Tränen und Treueschwüre und Liebesbekundungen. Er hat mir letztendlich verziehen. Aber das Vertrauen war erst einmal hinüber. Bis April lief alles gut. In diesem April hatte allerdings mein erster Freund Geburtstag, mit dem ich immer noch ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Ich habe ihm geschrieben und ihm gratuliert, und irgendwann abends haben wir immer noch geschrieben, und sind in alte Muster abgerutscht. Als ich noch Single war, haben wir öfter geschrieben, was wir jetzt machen würden, wenn wir uns sehen würden und so - ihr wisst, was ich meine. Wir haben damals auch telefoniert, so auch im April. Und Bilder haben wir uns geschickt, nicht viele, zwei oder drei. Es war für mich im April nichts Schlimmes, denn es war nichts, was er nicht schon gesehen hat. Außerdem hatten wir einen Deal, die Bilder sofort zu löschen. Im Nachhinein denke ich mir allerdings, wie armselig das gewesen ist, denn ich hatte ja einen Freund - mit dem bis dahin auch alles super lief. Einige Wochen später las er jedoch wieder in meinem Tagebuch, als ich nicht im Zimmer war. So fand er es heraus und stellte mich zur Rede. Dass ich es ihm nicht gesagt hatte, machte ihn unglaublich wütend. Er wollte alles wissen. Stück für Stück rückte ich dann mit der Wahrheit raus.


Er wollte aber unbedingt den Chatverlauf lesen, um mir glauben zu können, dass da nicht mehr war. Er verstand jedoch nicht, dass ich das nicht wollte, da es immer noch meine Privatsphäre ist. Klar verstehe ich, dass es schwer für ihn ist, mir zu glauben, jedoch muss er auch verstehen, dass ich erstens nicht möchte, dass er meine Chats liest, und zweitens ist es auch zu seinem Schutz. Er weiß, was war, er muss es nicht auch noch lesen. Jetzt haben wir ausgemacht, dass ich ihm irgendwann den Chat zeige, aber er spricht mich nie wieder darauf an, bis ich von selbst diesbezüglich auf ihn zu komme. Außer mein Handy geht kaputt, dann kann ich es ihm ja nicht mehr zeigen. Aber das ist der einzige Grund, bei dem er nicht sauer wäre, dass er den Chat nicht zu lesen bekommt.


Ich beichte hiermit also, dass ich meinen Freund zwei Mal "betrogen" habe, es ihm aber nicht von mir aus gesagt habe, da ich zu viel Angst hatte, die Beziehung zu gefährden, und es somit auf schlimmere Art ans Licht kam. Es tut mir leid und ich gelobe Besserung. Ich liebe meinen Freund über alles, ich weiß aber nicht, was mich bei den Ereignissen geritten hat. Schatz, ich liebe dich! Und du kannst mir glauben, du weißt die komplette Wahrheit! Den Kontakt zu meinem Ex-Freund habe ich inzwischen abgebrochen. Ich bitte gar nicht um Absolution, da ich inzwischen hier genug Beichten gelesen habe, um zu kapieren, dass solche Frauen keine Absolution bekommen. Ich wollte es nur beichten, da ich es wirklich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00036128 vom 09.07.2015 um 15:35:44 Uhr (25 Kommentare).

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