Beherrscht von der Arachnophobie

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Ekel Peinlichkeit Tiere

Ich (m/31) bin durchtrainiert, 1,98m groß, knapp 100 kg schwer und arbeite bei einer Sondereinheit der Bundeswehr. Mit meinem Auftreten und den Tätowierungen bin ich nicht gerade Schwiegermutters Liebling und so mancher würde sich unwohl fühlen, wenn er mir alleine in der Nacht begegnet. Ich war schon in so manchem Krisenstaat dieser Erde stationiert und habe Dinge gesehen und getan, mit denen viele andere Menschen nicht leben könnten. Meine Beichte ist, dass ich trotz meiner teilweise schon klischeehaften Männlichkeit panische Angst vor Spinnen habe. Ich hasse diese Viecher abgrundtief, jedes Mal, wenn mich einer dieser Arachniden überrascht, stirbt etwas in mir. Diese langen Beine und die langsamen oder teilweise blitzartigen Bewegungen lassen mich regelrecht in Furcht erstarren, vom Ekel ganz zu schweigen. Bisher konnte ich meine Arachnophobie gut verbergen, diese lauen Sommermonate sind diesbezüglich aber der reine Horror für mich. Ein gemütlicher Grillabend im Freien wird durch diese Krabbeltiere jedes Mal zu einem negativen Erlebnis meinerseits. Ich schäme mich dafür und ärgere mich über mich selbst, da diese Angst völlig irrational und unbegründet ist. Zum Glück hat mein neuer Staubsauger ein extra langes Saugrohr.

Beichthaus.com Beichte #00033701 vom 03.08.2014 um 20:50:25 Uhr (26 Kommentare).

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Mutti weiß Rat

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Verzweiflung Zwang Kinder Familie

Ich möchte beichten, dass ich dem Klischee einer Mutter, die in jeder Situation den richtigen Ratschlag kennt, nicht entspreche. Ich habe nämlich keinen blassen Schimmer, was ich tue. Aber solange mein Kind nicht im Gefängnis endet, verstümmelt ist, tausende Euro in eine Therapie steckt oder sogar stirbt, betrachte ich das als Gewinn, auch wenn ich es irgendwie besser machen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00033607 vom 15.07.2014 um 13:25:01 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nachhilfe im Küssen

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Morallosigkeit Selbstsucht Neugier Schule

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Position als Nachhilfelehrer ausgenutzt habe, als ich zwischen 16 und 18 Jahre alt war. Ich arbeitete bei einer überregional bekannten Nachhilfeagentur und konnte den Schülern meistens auch helfen, aber ich war selbst noch mitten in der Pubertät und hatte mein erstes Mal noch vor mir. Natürlich hatte ich auch einige Schülerinnen, die teilweise ziemlich attraktiv waren und mich wirklich scharfgemacht haben. Sie haben zu mir als Nachhilfelehrer auch immer aufgesehen, ich hatte für sie wohl irgendetwas "Erwachsenes". Das habe ich mir zunutze gemacht und oft während des Einzelunterrichts, aber auch nach den Stunden hemmungslos und offensichtlich geflirtet. Das hat dann bei überraschend Vielen auch noch geklappt. Ich habe also das Klischee des Nachhilfelehrers irgendwie erfüllt und habe, statt nur mit den Schülerinnen zu lernen, auch fleißig Zungenküsse verteilt. Aber das ist noch nicht die ganze Beichte, denn ich habe zwei meiner Schülerinnen auch dazu gebracht, mit mir zu schlafen. Ich hatte mein erstes Mal also tatsächlich mit einer Schülerin auf einem Tisch im Lernzimmer, als alle anderen schon weg waren. Im Nachhinein war das einfach nur notgeil und ich hätte mir für mich und auch das Mädchen ein schöneres erstes Mal gewünscht, als auf einem Tisch in einem staubigen Lernzimmer. Aber damals haben wir es wohl beide so gewollt und Spaß dabei gehabt.

Beichthaus.com Beichte #00033592 vom 12.07.2014 um 16:57:29 Uhr (9 Kommentare).

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Chauvinisten in Uniform

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Fetisch Hochmut Schamlosigkeit Zivi & Bund

Ich (Studentin) stehe unglaublich auf Soldaten. Es ist nicht nur die Uniform, sondern auch das Leben in der Kaserne - nur unter Männern, die sich gegenseitig niedermachen. Die Bereitschaft, schlimmste körperliche Strapazen auf sich zu nehmen, und auch die Abgestumpftheit und das klischeehafte chauvinistische Verhalten. War einer im Krieg, macht mich das richtig an. Am Besten aber ist es, wenn er schon jemanden umgebracht hat. Ich weiß alles über die Bundeswehr und vor allem kenne ich auch die negativen Aspekte. Das Schlimme daran? Ich bin Pazifistin und wer mich kennt, weiß, dass meine Einstellungen grundlegend verschieden sind von denen der meisten Soldaten. Ich bin total emanzipiert und würde mich im echten Leben nie mit Mördern und Frauenverachtern abgeben, denn ich denke, dass ich etwas Besseres bin. Aber ich kann es einfach nicht lassen, mit ihnen zu schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00033557 vom 04.07.2014 um 21:35:35 Uhr (25 Kommentare).

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Der dreiste Taschendieb

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Diebstahl Selbstsucht Feigheit Bahn & Co. Dortmund

Ich (m/35) bin vor einiger Zeit mit dem Zug durch die Republik gefahren. Während der Fahrt wurde vom Zugpersonal eine Durchsage gemacht, in der vor Taschendieben gewarnt wurde. Ich dachte mir natürlich, dass irgendwo im Zug etwas gestohlen worden sein muss, also passte ich schön auf meine Sachen auf. Irgendwann rannte ein alter Mann durch den Zug, dicht gefolgt von einer Zugbegleiterin. Der Mann wirkte verzweifelt und antwortete entnervt auf die Frage der Zugbegleiterin, ob er etwas gefunden hätte, mit: "Nein, da war es auch nicht!" Der alte Mann tat mir leid, da offenbar er die Person war, der etwas entwendet wurde. Einige Zeit später musste ich umsteigen und ich ging schon etwas früher zur Wagentür - wo ich dann stand und mich umsah.


Durch die Glastüren zum nächsten Wagen sah ich einen Mann stehen, der eine Geldbörse betrachtete, als hätte er sie noch nie zuvor gesehen. Er sah nach, was so drin war. Auf jeden Fall kam es mir so vor. Der Mann sah recht ungepflegt aus, mit einem alten Mantel, ungepflegtem Bart und einem Hut. Ich dachte mir: "Der sieht aus wie das Klischee eines Taschendiebes und sein Verhalten ist schon sehr verdächtig" - es schien den Mann auch nicht zu stören, dass er von anderen gesehen werden konnte. Dann hielt der Zug am Bahnhof und ich musste recht schnell zu meinem nächsten Zug. Also habe ich mit einem leicht mulmigen Gefühl den Zug verlassen und bin ganz hastig in den Anderen gestiegen. Meine Beichte ist also, dass ich lieber egoistisch meinen nächsten Zug erreichen wollte, anstatt dem Zugpersonal einen Tipp zu geben. Im Nachhinein bin ich mir nämlich ziemlich sicher, dass ich wirklich den Dieb beim Zählen seiner Beute beobachtet habe. Es tut mir leid, dass ich nicht die Größe hatte, zu reagieren - ich bin da wohl zu einem Teil der Wegschaugesellschaft geworden. Alle meine Idole hätten wohl anders gehandelt. Mir tut besonders der alte Mann leid, dem anscheinend seine Geldbörse gestohlen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00032722 vom 14.02.2014 um 11:00:04 Uhr in 44137 Dortmund (Bahnhofstraße) (6 Kommentare).

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