Der Hund an der Straße

32

anhören

Lügen Ignoranz Tiere Nachbarn Freudenberg

Vor etwa anderthalb Jahren wohnte eine Familie in Freudenberg, die einen süßen Hund hatte, auf den sie aber überhaupt nicht achtete. Nie ging jemand mit ihm spazieren, anstelle dessen ließen sie ihn einfach frei laufen. Ihr Grundstück lag direkt an der stark befahrenen Hauptstraße und war von einem stellenweise sehr lückenhaften Zaun umgeben. Mehrmals hatte ich gesehen, wie der Hund frei an der Straße herum lief. Nachbarn fingen ihn ein und brachten ihn zurück.<br /> Einmal fing ich ihn auch ein und als ich mit ihm vor der Haustür seiner Halter stand, rief eine Frau vom Nachbargrundstück: Die kümmern sich doch sowieso nicht um den Hund. Der läuft dauernd weg. Ich klingelte bei den Hundehaltern und schließlich öffnete die Dame des Hauses. Sie sagte nur: Ach, der war weg?<br /> <br /> <br /> Eines Tages lief er wieder frei herum. Ich sah es vom Balkon aus und lief schnell los um ihn einzufangen. Bevor ich ihn erreichte, rannte er vor ein Auto. Er hatte Glück. Das Auto konnte von der Fahrerin gerade noch angehalten werden. Die Fahrerin stieg aus und gemeinsam fingen wir den Hund ein. Ich sah, dass die Autofahrerin selbst einen Hund im Auto hatte, ordnungsgemäß im Kofferraum untergebracht, mit Gitter über der Rückbank. Das Tier sah sehr gepflegt aus. Dann fragte sie mich: Wissen Sie wem der Hund gehört? Ich log und sagte: Nein, das weiß ich leider nicht, aber er ist schon sehr oft weggelaufen. Da sagte sie zu mir sie würde den Hund mitnehmen. Ein paar Tage später lief mir die eigentliche Besitzerin des Ausreißers über den Weg. Sie fragte mich, ob ich ihren Hund gesehen hätte. Ich log und sagte: Nein. Ich bin davon überzeugt, dass es dem Hund bei seiner neuen Familie sehr viel besser geht und dass sie ihn nicht frei an der Straße rumlaufen lassen. Bestimmt wäre der Hund eines Tages überfahren worden, wenn er bei der alten Familie geblieben wäre.

Beichthaus.com Beichte #00029714 vom 13.01.2012 um 06:14:44 Uhr in 57258 Freudenberg (Siegener Straße) (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Müll-fallen-lasserin

39

anhören

Faulheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Berlin

Wenn ich unterwegs bin, kaufe ich (w/23) mir häufig mal einen Coffee-to-go und Brötchen oder eine Pizza. Als ich noch Schülerin war, hatte ich mir schon angewöhnt meinen Müll einfach fallen zu lassen. Ich habe auch gar nicht erst einen Mülleimer gesucht. Mittlerweile bin ich Studentin und meine jetzigen Freunde bringen ihren Müll meistens auch vorbildlich zum Mülleimer oder stecken ihn ein. Da ich nicht negativ auffallen will, bringe ich meinen Müll dann auch meistens zum Mülleimer oder versuche ihn halt unbemerkt fallen zu lassen. Bemerkt haben es meine Freunde glaube ich noch nicht. Nur mein Freund weiß, dass ich meinen Müll manchmal einfach so los werde. Er selbst ist in der Hinsicht wie meine anderen Freunde auch ziemlich korrekt und steckt seinen Müll immer ein, wenn er keinen Mülleimer findet. Manchmal fragt er mich dann, ob ich meinen Becher schon leer getrunken hätte, nachdem ich ihn unauffällig in einem Busch versenkt habe. Ich habe dann jedes Mal ein schlechtes Gewissen und frage mich, ob ich mein Verhalten endlich ändern sollte. Wenn ich alleine unterwegs bin fühle ich mich immer viel befreiter meinen Müll fallen zu lassen. Wobei ich anders als früher jetzt darauf achte, es möglichst dezent zu tun. Selbst finde ich vermüllte Ecken übrigens scheußlich. Es ist nur so, dass ich mir mein Verhalten irgendwie nicht abgewöhnen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029711 vom 12.01.2012 um 13:03:25 Uhr in Berlin (Unter den Linden) (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Mein Diebesleben

16

anhören

Diebstahl Habgier Geiz Shopping Berlin

Ich (m/27) bin Dieb. In meinem Leben lief bisher nicht alles optimal, besonders Jobtechnisch. Allerdings komme ich durch. Seit fast vier Jahren hangel ich mich von Aushilfsjob zu Aushilfsjob, verdiene aber immerhin eigenes Geld und bettel nicht den Staat an, was mir sehr wichtig ist. <br /> <br /> Nun aber zur Beichte. Zum ersten Mal habe ich geklaut, als ich in einem Monat kein bisschen Knete mehr hatte. Ich musste mir aufgrund der kurz zuvor eingetrudelten Nebenkostenabrechnung für zwei Monate mein Essen einteilen. So sehr einteilen, dass ich nur noch jeden zweiten Tag essen konnte, weil ich einfach kein Geld für Futter hatte. An einem Tag brachte ich ein paar Pfandflaschen in den Supermarkt, die in unserer WG rumlagen. Es war ein sehr kleiner Markt, in dem man mich kannte, da ich ja im Prinzip Stammkunde war. Keine Kameras, keine Warensicherung. Jedenfalls steckte ich mir eine billige Tiefkühlpizza in den Beutel, in dem ich die Flaschen transportierte. Ich hatte tierisch Angst, als ich an der Kasse stand. Aber alles ging gut und ich aß an dem Abend meine Pizza, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Ab dann gings aber los. Ich wurde immer dreister, nahm manchmal eine Sporttasche mit, ein paar Klamotten rein und ab dafür. Unter die Klamotten kam dann mein Einkauf. Aber immer nur Lebensmittel wie Käse, Gemüse oder Brot. Dazu ein paar Alibieinkäufe und fertig.<br /> <br /> <br /> Ein paar Monate später zog ich in eine andere Stadt und dort perfektionierte ich meine Technik. Ich lies mich ein paar Monate lang täglich in einem relativ kleinen Supermarkt blicken, bis mich die Angestellten auch in dem Laden kannten. Allerdings hatte der Markt tatsächlich Kameras und Diebstahlsicherungen. Durch Zufall bemerkte ich aber im Laufe der Zeit, welche Waren gesichert waren, und welche nicht. So ging einmal eine Frau vor mir durch die Kasse, drehte dann um und machte die Verkäuferin darauf aufmerksam, dass sie aus versehen noch eine Pizza und einen Kasten Bier nicht aufs Band gelegt hat. <br /> <br /> <br /> Konservendosen und Getränke waren neben Obst und Gemüse immer sicher. Ich war zu dem Zeitpunkt so weit, dass ich immer vier Dosen Bier wegen des Pfands und des Gewichts klaute, und darauf dann noch eine Dose Ravioli oder so. Das Bier trank ich dann Abends mit meiner Mitbewohnerin und brachte dann am nächsten Tag das Pfand zurück, klaute wieder vier Dosen+ Konserve. Eigentlich kacke, aber ich hatte einfach nur noch eine Art Kosten/-Nutzenrechnung im Kopf. Wenig Gewicht, eine Mahlzeit, 1 Euro Pfand war ein guter Deal, auch wenn der Diebstahl des Biers nichts mehr mit Not zu tun hatte, sondern reiner Luxus war.<br /> <br /> Kurz darauf zog ich nach Berlin. Selbes Spiel, aber in einem großen Supermarkt einer Discounter-Kette, in dem mir mein Meisterstück gelingen sollte. Wieder eine WG, in der wir die Flaschen in einer großen, sehr stabilen Papptüte sammeln. Diese Tüte packte ich immer in einen noch größeren Stoffbeutel. Immer zur selben Uhrzeit in den Markt, immer bei der selben Kassiererin. Pfand weg, Diebesgut in die Papptüte und los. Auch hier nahm ich immer vier Dosen Bier mit, weil diese einfach perfekt den Boden der Papptüte ausfüllten. Ohne Scheiß, ich habe die verdammte Tüte manchmal bis oben hin voll gemacht. Vorher noch ein paar Flaschen Wasser dazu, die ich dann aber auch brav bezahlte. Der Laden hatte keine Diebstahlsicherung, aber einen Wachmann, der aber auch nicht sonderlich interessiert an mir war, da er mich ja auch jeden Tag sah. Außerdem ist der Laden Anlaufstelle für allerlei Obdachlose, Punks, Junkies und Roma die einfach eher die Blicke der Angestellten auf sich ziehen, als ein normaler Typ wie ich. Wenn die wüssten. Leider hat sich meine Karriere erledigt, da der Laden inzwischen Diebstahlsicherungen hat, was möglicherweise meine Schuld ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen einzelnen Menschen gibt, der mehr geklaut hat, als ich. <br /> <br /> <br /> Bei jedem Einkauf nahm ich was mit, manchmal nur einen Käse, manchmal Essen für mehrere Tage. Es tut mir nur insofern Leid, dass ich irgendwann mit meinen Diebstählen gewirtschaftet habe. "So, noch fünf Euro für die Woche. Was muss ich holen? Wasser, Kartoffeln wird gekauft, Käse, Sahne, Bla und Blubb werden geklaut.". Außerdem fand ich den Diebstahl der Bierdosen scheiße, obwohl es mir dabei eher ums Pfand ging. Wie gesagt, meine Raubzüge sind nun beendet, aber ich vermisse die Zeit doch sehr, da ich einfach wieder weniger zu fressen habe, als vorher. Aber einen neuen Supermarkt vorzubereiten, ist mir auch zu blöd, da dieser hier einfach direkt vor der Tür liegt. Vielleicht, wenn ich wieder irgendwann umziehe.

Beichthaus.com Beichte #00029710 vom 12.01.2012 um 09:57:28 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Au Pair in Frankreich

18

Wollust Schamlosigkeit Waghalsigkeit Frankreich

Ich (w/20) arbeite zur Zeit als Au Pair und habe gerade das Kinderbett des älteren Jungen zum Sex mit meinem Freund missbraucht, während die Kinder sich im Nebenzimmer eine DVD angeschaut haben.
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00029709 vom 11.01.2012 um 21:24:41 Uhr in Frankreich (Villemanoche) (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Urlaub in Nordafrika

29

anhören

Fremdgehen Eifersucht Rache Partnerschaft Cuxhaven

Ich bin seit circa einem Jahr in ein Mädchen verschossen und dachte, dass sie es auch in mich ist. Wir lagen auch schon des öfteren im Bett, aber außer zu Petting und Blowjobs ist es zu nichts gekommen, da sie mir erzählt hat, dass sie sich für jemanden besonderen aufheben möchte. Ich dachte immer, ich wäre dieser besondere, aber ich lag falsch. Denn über die Feiertage war sie im Urlaub in Nordafrika und als sie wieder kam, sagte sie mir, dass sie es mit einem der Animateure getan hätte. Für mich brach eine Welt zusammen und ich wurde so wütend auf dieses kleine Flittchen, dass ich mich unbedingt rächen wollte. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ihre Eltern sehr streng sind und nichts von ihrem amourösen Abenteuer wussten.<br /> Mein Nachbar und Kumpel im Studentenwohnheim hat bereits einiges an Erfahrung und kann ziemlich gut dreiste Lügen als unumstößliche Wahrheit darstellen. Mir ging die Vorstellung, wie die Frau, die ich liebte, auf einer ranzigen Matratze von so einem Sunnyboy durchgefickt wird, nicht mehr aus dem Kopf. Daher bat ich meinen Nachbarn bei der Mutter anzurufen, um ihr davon zu erzählen. Er erfand also vergnügungssüchtig eine Storyline und unterbreitete der besorgten Mutter die volle Geschichte. Er garnierte diese noch mit Sorgen um Geschlechtskrankheiten und afrikanischen Heiratsschwindlern. Ende vom Lied war, dass die Mutter stinksauer war. Dies wird erfahrungsgemäß dazu führen, dass durch Hausarrest ihr Sozialleben erst mal vollkommen zum Erliegen kommt. Hiermit beichte ich, dass ich das Leben meiner verflossenen Liebe zumindest vorläufig durch einen inszenierten Telefonanruf zerstört haben und das alles aus Eifer- und Rachsucht!

Beichthaus.com Beichte #00029707 vom 11.01.2012 um 15:51:49 Uhr in 27472 Cuxhaven (Im Dobben) (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht