Beichten statt Arbeit

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Faulheit Trägheit Ungerechtigkeit Arbeit

Mein Kollege und ich lesen den ganzen Tag nur Beichthaus und andere lustige Seiten auf der Arbeit, anstatt wirklich zu arbeiten. Unser Chef hat Millionen, versteht aber eigentlich gar nichts vom Business. Er denkt zum Beispiel, dass das Einrichten einer neuen E-Mail-Adresse drei Stunden oder länger dauert, obwohl das in zwei Minuten erledigt ist. Manchmal sagen wir ihm dann, dass wir uns extra beeilt hätten und es somit schon in einer Stunde geschafft haben. Dafür bekommen wir dann oft sogar noch einen Bonus ausgezahlt. Aber in Wirklichkeit trödeln wir nur herum, es sei denn, uns wird mal wieder ein Bonus in Aussicht gestellt. Manchmal fällt bei uns auch komischerweise das Internet aus, meistens, wenn freitags schönes Wetter ist - wir dürfen dann nach Hause fahren, um von dort zu "arbeiten". Wenn wir wirklich effektiv arbeiten würden, dann würde die Firma garantiert noch mehr Gewinn machen, als sie es sowieso schon macht. Aber es sagt ja auch nie jemand, dass wir zu langsam sind. Ich beichte, dass wir die Dummheit unseres Chefs ausnutzen und uns jeden Tag nur die Eier schaukeln.

Beichthaus.com Beichte #00033642 vom 23.07.2014 um 14:22:37 Uhr (9 Kommentare).

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Der Schatz aus dem Klärwerk

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Habgier Ekel Geld Arbeit

Der Schatz aus dem Klärwerk
Ich arbeite in einem Klärwerk, relativ klein und schön ruhig. Dort habe ich schon so einiges im Rechen, der grobe Stoffe wie Papier und Plastik herausfiltert, gefunden. Über Ausweise, Geldbörsen, Handys und anderen Schnickschnack. Normalerweise müssen wir alles abgeben, was dementsprechend ist, aber an diesem Tag habe ich es einfach nicht übers Herz gebracht. Es kam eine Fehlermeldung rein und ich bin zum Rechen, um nachzusehen - es hatte sich eine große Tüte verkeilt, in der irgendwas drin war. Ich weiß zwar nicht, wer 5.000 Euro ins Klo oder ins Kanalnetz wirft, aber: Tausend Dank! Kleingeld kommt ja nie bei uns an, da es zu schwer ist. Ich habe das Geld im Heizungsraum getrocknet, wie sich jeder aber denken kann, roch es nach Urin und anderen Sachen. Also habe ich im wahrsten Sinne des Wortes Geld gewaschen. Natürlich weiß davon niemand etwas und ich habe das Geld auch gut investiert.

Beichthaus.com Beichte #00033638 vom 22.07.2014 um 11:08:04 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Qualifiziertes Nichtstun

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Faulheit Ungerechtigkeit Verschwendung Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich mich Tag für Tag quasi fürs Nichtstun bezahlen lasse. Ich habe eine recht hohe und äußerst gute Position bei einer deutschen Fluggesellschaft mit Dienstwagen, eigenem Büro und einigen Leuten, die für mich arbeiten. Während ich am Anfang, als ich neu von einer anderen Fluggesellschaft gewechselt bin, noch wirklich geackert habe, lasse ich mittlerweile einfach den faulen Typ raushängen. Wenn ich am Morgen ins Büro komme, briefe ich kurz meine Mitarbeiter auf den Tag. Danach trinke ich erst einmal eine Stunde lang Kaffee und gucke fern im Pausenraum. Rauche ein paar Zigaretten. Ich muss ja ein bisschen wach werden. Danach fahre ich mit dem teuren Dienstwagen der Firma zum Bäcker und esse etwas Kräftiges. Anschließend geht es wieder in den Pausenraum zum Kaffee. Ich gehe auch während der Arbeitszeit Einkaufen, bezahle private Rechnungen, telefoniere mit Freuden, zocke Handyspiele, gehe zum Friseur, mache Sport und all so etwas.


Meine Chefs wissen das. Und machen nichts dagegen. Sie wissen, dass ich, wenn es darauf ankommt, echt gut bin. Und das ist auch so. Ich habe die Firma einige Male wortwörtlich "aus der Scheiße geholt." Auf meinem Gebiet bin ich nämlich wirklich gut. Ich möchte beichten, dass ich wirklich ein angenehmes Leben führe, privat einen tollen Sportwagen fahre, zwei Wohnsitze habe, in angesagte Clubs gehe und so weiter. Und dass ich Geld verdiene, ohne etwas dafür zu tun. Gegenüber meinen Chefs tut mir das nicht leid, immerhin haben sie sich bewusst dafür entschieden und sind auch zufrieden mit mir. Einfach weil ich es kann, wenn es sein muss. Nur meine Jungs tun mir ein bisschen leid. Sie arbeiten jeden Tag sehr hart und lange und verdienen weniger Geld. Und sehen dabei, wie ich einfach rumhänge. Tut mir Leid Jungs, ihr seid super!

Beichthaus.com Beichte #00033615 vom 17.07.2014 um 06:36:57 Uhr (21 Kommentare).

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Außendienst in der eigenen Küche

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Faulheit Trägheit Morallosigkeit Arbeit Nersingen

Da ich heute - wie eigentlich jeden Tag - im Außendienst tätig bin, aber nichts zu tun habe, hänge ich gerade gepflegt bei mir zu Hause ab, mache mir ein fettes Mittagessen und höre dabei die Jazz-Version von "Chabos wissen wer der Babo ist." Ich finde mein Verhalten übrigens völlig in Ordnung, da die Leute in der Firma ihre Pause immer um mindestens eine halbe Stunde überziehen, während ich bei Wind und Wetter draußen den Idioten machen darf, und dabei oft genug auf meine Pausen verzichten muss. Außerdem habe ich eh schon gekündigt. Ich beichte also, dass ich ein schlimmer Finger bin und mir das obendrein noch ziemlich egal ist.

Beichthaus.com Beichte #00033610 vom 16.07.2014 um 11:17:37 Uhr in Nersingen (5 Kommentare).

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“Beichte

Mit Noppen und Erdbeeraroma

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Engherzigkeit Peinlichkeit Ignoranz Shopping Arbeit

Ich arbeite als Verkäuferin in einer großen Drogeriekette. Letzte Woche stand bei mir an der Kasse ein älterer Herr, so zwischen 60 und 70, hinter ihm warteten noch einige weitere Kunden. Nachdem er seine Sachen auf das Band gelegt hatte, sagte er mir im Flüsterton, dass er die Kondome nicht gefunden habe, ob ich ihm vielleicht noch welche holen könnte? Ich fragte ihn, welche er wolle, aber er antwortete nur, dass es ihm egal sei. Ich stand also auf und rief quer durch den Laden nach hinten zu meinen Kollegen: "Kann mir einer mal eine Packung Kondome nach vorne bringen? Die von London, Großpackung mit Noppen und Erdbeeraroma?" Der Kunde bat mich daraufhin flüsternd, zusammenzurechnen, er wolle die Kondome doch nicht mehr und er müsse dringend weg, aber ich antwortete: "Ich sehe schon, die sind gerade unterwegs!" Er ließ seine Sachen daraufhin alle auf dem Band liegen und verließ fluchtartig den Laden. Ich bitte um Vergebung, denn inzwischen tut es mir wirklich leid. Mich hat angesichts dieser Sache einfach der Teufel geritten.

Beichthaus.com Beichte #00033596 vom 13.07.2014 um 18:07:18 Uhr (18 Kommentare).

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