Ein Kollege zum Anbeißen

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Begehrlichkeit Neugier Begehrlichkeit Kollegen Arbeit

Ich (w) möchte beichten, dass ich einen Arbeitskollegen habe, der seit kurzer Zeit nur noch ein paar Plätze entfernt sitzt, und den ich einfach zum Anbeißen finde. Er ist tätowiert, spielt in einer Punk-Band und hat alle Eigenschaften, die ich mir an einem Mann wünsche. Wäre er nicht mein Kollege, würde ich ihn mir sofort schnappen. Im Bett muss es mit ihm einfach der Wahnsinn sein. Er ist außerdem auch im Betriebsrat, weshalb ich immer nach irgendwelchen Problemen suche, um mit ihm Kontakt aufnehmen zu können - mittlerweile habe ich auch seine Handynummer. Und ich ziehe immer extra enge Hosen an, in denen ich dann unnötig oft hin und her laufe, damit er mich anschaut. Ich wünschte wirklich, von seiner Seite wäre da auch mehr.

Beichthaus.com Beichte #00033669 vom 28.07.2014 um 09:49:11 Uhr (17 Kommentare).

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Durch Inkompetenz zu Tode gepflegt

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Aggression Dummheit Zorn 50+ Arbeit Berlin

Ich muss heute mal etwas loswerden, sonst kommt mir die Galle hoch. Manche Menschen sind so striegeldumm, da krempeln sich mir die Zehennägel hoch. Da ich in einer Apotheke arbeite, habe ich auch immer wieder mit Altenheimen und - naja, ich nenne es mal so - deren Personal dort zu tun. Wo die werten Damen und Herren zusammengecastet werden, weiß ich nicht, aber ich tippe mal auf eine osteuropäische Sonderschule für gescheiterte Existenzen. Jedenfalls ist es so, dass, egal welche Institution gerade am Start ist, meines Erachtens in diesen Häusern das absolute Chaos herrscht. Da rufen dann die selbsternannten Pfleger an, um zu monieren, dass wir die gesamten Medikamente nicht ausgeliefert haben, oder dass dieses oder jenes noch fehlt. Da wir aber so schlau sind, und uns bei Empfang alles von diesen Analphabeten quittieren zu lassen, stellt sich immer recht schnell heraus: Von uns korrekt geliefert, vom Pflegepersonal treffsicher dem falschen Patienten zugeordnet und im besten Fall auch schon verabreicht. Sauber! Mit mehr als riesigen Etiketten und fettgedruckter Schrift können wir die Arzneimittel auch nicht mehr versehen. Heute war dann mal wieder so ein ganz persönliches Wochenhighlight von mir:


Die Pflegedienstleitung ruft an und heult mir erst einmal gefühlte zwanzig Minuten einen vor, dass der medizinische Dienst da war, und ein Prüfprotokoll für ein Inhalationsgerät fehlen würde. Ich guckte bei besagter Patientin in die Kartei. Jawohl. Geliefert: Anfang 2011. Nur zu Erinnerung wir haben jetzt 2014! Das heißt, das Inhalationsgerät, welches von der Heimbewohnerin täglich zwei Mal benutzt wird, wurde weder von dem unfähigen Pack gereinigt, geschweige denn mal ein Filter getauscht. Mmmmh Lecker! Die Dame am Telefon, die wohl nach dem Prinzip, wer hat die schlechtesten sozialen Kompetenzen, den Job der Pflegedienstleitung überantwortet bekam, rotzte mir dann noch die ganze Zeit ins Ohr, das wäre unsere Schuld und sie, als Heim, wären dafür ja gar nicht zuständig! Normalerweise bin ich geistigminderbemittelten sehr geduldig gegenüber, aber selbst nach dreimaligem Erklären meinerseits, dass wir das Gerät abholen, reinigen, überprüfen, mit Protokoll und allem wieder ins Heim bringen, hat die Alte mir immer noch die Ohren vollgenölt, dass sie dafür ja nicht zuständig wäre und ich sollte das mit ihrem Sohn klären. Auf die Frage, was er denn damit zu tun hat, ging sie gar nicht erst ein, sondern quakte immer weiter. Da bin ich dann auch schon etwas fuchsig geworden. Ich habe ihr gesagt, wenn sie erst draufkommt, dass ein Gerät auch mal gewartet werden muss, wenn die übergeordnete Behörde bei ihr klingelt und Terror macht, ist sie selber schuld und mehr als das, was ich ihr eben angeboten habe, könnten wir eben auch nicht tun. Auch auf mein Angebot, das Ganze sofort, jetzt und gleich zu erledigen, ging sie nicht ein und zeterte immer weiter.


Ehrlich, dann habe ich die Geduld verloren. Und zwar so richtig. Ich habe ihr geraten, sie solle sich das Scheiß Inhaliergerät dahin schieben, wo nie die Sonne scheint und habe aufgelegt. Ich möchte also beichten, dass ich einer unfähigen, rotzdoofen Tussi gegenüber die Beherrschung verloren habe - das ist nicht schön und sollte nicht sein. Zu meiner Verteidigung muss ich auch noch sagen, dass ich mich, nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, ins Auto geschwungen habe, das Gerät auf der entsprechenden Station abgeholt und zur Überprüfung bei der Kollegin abgegeben habe. Morgen ist es wieder im überholten Zustand bei der Patientin. Aber ehrlich, ich bin bestürzt über so viel geballte Inkompetenz. Da werden Menschen alt, kommen in Pflegeheime und werden dann von unfähigen Menschen zu Tode "gepflegt." Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Qualität der deutschen Altenpflegeheime ist sogar noch sehr viel schlechter, als in den Medien immer dargestellt. Freut euch schon mal drauf, da kommen wir alle noch hin!

Beichthaus.com Beichte #00033655 vom 25.07.2014 um 00:34:26 Uhr in 10115 Berlin (Ritterstraße) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Beichten statt Arbeit

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Faulheit Trägheit Ungerechtigkeit Arbeit

Mein Kollege und ich lesen den ganzen Tag nur Beichthaus und andere lustige Seiten auf der Arbeit, anstatt wirklich zu arbeiten. Unser Chef hat Millionen, versteht aber eigentlich gar nichts vom Business. Er denkt zum Beispiel, dass das Einrichten einer neuen E-Mail-Adresse drei Stunden oder länger dauert, obwohl das in zwei Minuten erledigt ist. Manchmal sagen wir ihm dann, dass wir uns extra beeilt hätten und es somit schon in einer Stunde geschafft haben. Dafür bekommen wir dann oft sogar noch einen Bonus ausgezahlt. Aber in Wirklichkeit trödeln wir nur herum, es sei denn, uns wird mal wieder ein Bonus in Aussicht gestellt. Manchmal fällt bei uns auch komischerweise das Internet aus, meistens, wenn freitags schönes Wetter ist - wir dürfen dann nach Hause fahren, um von dort zu "arbeiten". Wenn wir wirklich effektiv arbeiten würden, dann würde die Firma garantiert noch mehr Gewinn machen, als sie es sowieso schon macht. Aber es sagt ja auch nie jemand, dass wir zu langsam sind. Ich beichte, dass wir die Dummheit unseres Chefs ausnutzen und uns jeden Tag nur die Eier schaukeln.

Beichthaus.com Beichte #00033642 vom 23.07.2014 um 14:22:37 Uhr (9 Kommentare).

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Der Schatz aus dem Klärwerk

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Habgier Ekel Geld Arbeit

Der Schatz aus dem Klärwerk
Ich arbeite in einem Klärwerk, relativ klein und schön ruhig. Dort habe ich schon so einiges im Rechen, der grobe Stoffe wie Papier und Plastik herausfiltert, gefunden. Über Ausweise, Geldbörsen, Handys und anderen Schnickschnack. Normalerweise müssen wir alles abgeben, was dementsprechend ist, aber an diesem Tag habe ich es einfach nicht übers Herz gebracht. Es kam eine Fehlermeldung rein und ich bin zum Rechen, um nachzusehen - es hatte sich eine große Tüte verkeilt, in der irgendwas drin war. Ich weiß zwar nicht, wer 5.000 Euro ins Klo oder ins Kanalnetz wirft, aber: Tausend Dank! Kleingeld kommt ja nie bei uns an, da es zu schwer ist. Ich habe das Geld im Heizungsraum getrocknet, wie sich jeder aber denken kann, roch es nach Urin und anderen Sachen. Also habe ich im wahrsten Sinne des Wortes Geld gewaschen. Natürlich weiß davon niemand etwas und ich habe das Geld auch gut investiert.

Beichthaus.com Beichte #00033638 vom 22.07.2014 um 11:08:04 Uhr (20 Kommentare).

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Qualifiziertes Nichtstun

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Faulheit Ungerechtigkeit Verschwendung Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich mich Tag für Tag quasi fürs Nichtstun bezahlen lasse. Ich habe eine recht hohe und äußerst gute Position bei einer deutschen Fluggesellschaft mit Dienstwagen, eigenem Büro und einigen Leuten, die für mich arbeiten. Während ich am Anfang, als ich neu von einer anderen Fluggesellschaft gewechselt bin, noch wirklich geackert habe, lasse ich mittlerweile einfach den faulen Typ raushängen. Wenn ich am Morgen ins Büro komme, briefe ich kurz meine Mitarbeiter auf den Tag. Danach trinke ich erst einmal eine Stunde lang Kaffee und gucke fern im Pausenraum. Rauche ein paar Zigaretten. Ich muss ja ein bisschen wach werden. Danach fahre ich mit dem teuren Dienstwagen der Firma zum Bäcker und esse etwas Kräftiges. Anschließend geht es wieder in den Pausenraum zum Kaffee. Ich gehe auch während der Arbeitszeit Einkaufen, bezahle private Rechnungen, telefoniere mit Freuden, zocke Handyspiele, gehe zum Friseur, mache Sport und all so etwas.


Meine Chefs wissen das. Und machen nichts dagegen. Sie wissen, dass ich, wenn es darauf ankommt, echt gut bin. Und das ist auch so. Ich habe die Firma einige Male wortwörtlich "aus der Scheiße geholt." Auf meinem Gebiet bin ich nämlich wirklich gut. Ich möchte beichten, dass ich wirklich ein angenehmes Leben führe, privat einen tollen Sportwagen fahre, zwei Wohnsitze habe, in angesagte Clubs gehe und so weiter. Und dass ich Geld verdiene, ohne etwas dafür zu tun. Gegenüber meinen Chefs tut mir das nicht leid, immerhin haben sie sich bewusst dafür entschieden und sind auch zufrieden mit mir. Einfach weil ich es kann, wenn es sein muss. Nur meine Jungs tun mir ein bisschen leid. Sie arbeiten jeden Tag sehr hart und lange und verdienen weniger Geld. Und sehen dabei, wie ich einfach rumhänge. Tut mir Leid Jungs, ihr seid super!

Beichthaus.com Beichte #00033615 vom 17.07.2014 um 06:36:57 Uhr (21 Kommentare).

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