Der Wrestling-Star in meinem Haus

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Falschheit Lügen Verschwendung Sport

Ich (36) hätte beinahe mal meine Frau vor den Kopf gestoßen. Um es zu beschreiben, ich bin bzw. war ein extremer Fan der Sportart namens Wrestling. Meine Frau hatte das irgendwie nie verstanden. Aber zu meinem 30. Geburtstag hatte sie sich was ausgedacht, und hatte für 5.000 Euro plus Spesen einen der früher bekanntesten Wrestling-Altstars eingeladen. Das erste Problem daran war, dass ich diesen Typen niemals leiden konnte. Das zweite Problem war, er hatte und hat ein Alkoholproblem, das seinesgleichen sucht.


Um es mal deutlich zu machen, wir sprechen wir von einem Typen, der mehr als einmal sogar mit Hulk Hogan im Ring stand. Das alles wäre ja okay gewesen, wenn der Mann sich wenigstens ansatzweise benommen hätte. Hat er aber nicht. Er hat alles getrunken, was in seiner Reichweite war und dauernd nach mehr verlangt. Irgendwann ging es uns zu weit und wir haben ihn rausgeworfen. Und es ging dann so weit, dass er die Nacht in einer Polizeizelle verbrachte. Und als die Polizei fragte, ob wir etwas mit dem Mann zu tun hätten, verneinten wir das. Die WWE hat ihn damals wohl irgendwie befreit, denn er trat im "Royal Rumble" wenige Tage später an. Das Problem an der Sache war, dass der Typ nicht nur irgendein Heel war, sondern dass ich den einfach nicht ausstehen kann. Meine Frau erzählt heute trotzdem noch gerne, dass sie mir einen Superstar meines Lieblingssports serviert hat. Und ich denke mir jedes Mal, dass der Typ genauso ein Arsch ist, wie er im Ring aussieht und es mich nur genervt hat, diese Flachzange auch nur zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00037448 vom 21.01.2016 um 23:51:22 Uhr (15 Kommentare).

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Das Ritual unseres Stromausfalls

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Engherzigkeit Vandalismus

Ich wuchs in einem sehr ländlichen Dorf auf. Wir Jugendlichen trafen uns immer außerhalb des Dorfes bei einem Heustadl, der sozusagen unsere Kommandozentrale war. Dort wurde geraucht, Alkohol konsumiert, hin und wieder brachte jemand ein Pornoheft seines Vaters mit, oder eine unserer Dorfmatratzen zeigte ihre Brüste. Wir trafen uns praktisch jeden Tag dort und auf dem Weg dorthin mussten wir durch einen Wald. Durch diesen Wald führte eine Hochspannungsleitung. Und auch genau in diesem Wald stand so ein Schalter für die Hochspannungsleitung mit einem Hebel unten dran. Eigentlich sollte dort ein Vorhängeschloss dran sein, damit kein Unbefugter den Schalter benutzen konnte, welches aber fehlte. Und im jugendlichen Übermut kam einer aus der Gruppe auf die Idee, den Schalter zu betätigen. Er legte den Hebel um, es gab oben am Schalter einen Blitz mit Knall und das war es. Zuerst waren wir beeindruckt, dann meinten wir jedoch einstimmig, er solle das Ding wieder einschalten, weil jetzt garantiert bei jemandem der Strom ausgefallen sei.


Er schaltet also wieder ein und wir gingen weiter zu unserer Kommandozentrale. Allerdings wurde aus dem einmaligen Spaß eine mehr oder weniger dauerhafte Sache, und jedes Mal, wenn wir uns bei unserem Heustadl trafen, schaltete einer aus der Gruppe auf dem Weg dorthin den Hochspannungsschalter aus und gleich darauf wieder ein. Da dadurch jeden Tag fast zur selben Zeit ein kurzer, ein paar Sekunden dauernder Stromausfall in mehreren Dörfern war, wurde der Stromversorger verständigt. Es waren mehrere Monteure tagelang unterwegs, welche die Leitungen kontrollierten und Bäume bei der Freileitung zurückschnitten, aber scheinbar war kein Fehler zu finden, der jeden Tag einen kurzen Stromausfall verursachte. Das fehlende Schloss auf dem Schalter war allerdings auch niemandem aufgefallen und so machten wir munter weiter und jeden Tag durfte ein anderer aus unserer Gruppe schalten. Es war sozusagen ein Ritual.


Scheinbar wurde es dem Stromversorger irgendwann zu blöd und die Hochspannungsleitung zwischen zwei Dörfern durch den Wald wurde durch eine Erdleitung ersetzt. Damit der war der Schalter natürlich Geschichte und die unerklärlichen Stromschwankungen hatten ein Ende. Auch heute kommt es noch ein, zwei Mal im Jahr vor, dass der Strom bei uns ausfällt. Ich muss dann immer ein bisschen schmunzeln, wenn ich meinen Kindern Geschichten vorlese und dabei an meine Jugend zurückdenke. Ich bitte um Absolution für die Stromausfälle.

Beichthaus.com Beichte #00037445 vom 21.01.2016 um 08:40:05 Uhr (14 Kommentare).

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Das Gefühl

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Neugier Begehrlichkeit Falschheit Kinder

Ich (m/32) musste in meiner Kindheit und Jugend in den Sommerferien öfter zum Bruder meiner angeheirateten Tante, da der Rest der Familie keine Zeit für mich hatte. Meine Eltern, Onkel und Großeltern leiteten einen erfolgreichen Familienbetrieb, wo es eigentlich immer etwas zu tun gab. Jener Bruder meiner Tante schlug sich jedoch mit Hilfsjobs durch, sein teuerster Besitz war ein Mountainbike mit 21 Gängen, und mit seiner arbeitslosen, ebenfalls ziemlich unambitionierten Frau hatte er drei Kinder, alles Mädchen. Wir fuhren grundsätzlich nur Zelten und er bekam dafür ein paar hundert Mark Betreuungsgeld, sowie zwei Zelte von meinen Eltern zugesteckt. Das Ganze war allerdings immer stinklangweilig, denn er und seine Frau schliefen den halben Tag oder verschanzten sich anderweitig in ihrem Zelt. Wir Kinder waren darum eigentlich immer unbeaufsichtigt. Das Älteste der Mädchen war etwa in meinem Alter, und passte nach ihren Möglichkeiten auf, dass die anderen beiden keinen Unsinn machten.


Eines Tages, die Älteste und ich waren im Frühjahr grade zwölf geworden, erzählte sie mir davon, dass sie im Zeitungscontainer hinter ihrem Haus gewisse Zeitschriften gefunden habe. Wenn man sich die ihren Angaben nach ansah, und dabei zwischen seinen Beinen rieb, bekam man irgendwann das Gefühl, wie sie es nannte. Ich wusste natürlich ziemlich genau, wovon sie sprach, tat aber so, als würde ich es nicht gleich verstehen. Sie hatte zwei dieser besagten Zeitschriften mit zum Zelten geschmuggelt, und wir sahen sie uns in einem dichten Wäldchen ein paar hundert Meter neben dem Zeltplatz gemeinsam an. Irgendwann zeigte sie mir, wie sie das Gefühl bekam, und ich erbot mich, ihr mit meiner Hand das Gefühl zu verschaffen, wenn sie es mir im Gegenzug auch mit ihrer Hand verschaffte. Wir zeigten uns also gegenseitig, wie es ging, und ab diesem Tag verschwanden wir, wenn es ihre Geschwister zuließen, zwei oder drei Mal am Tag in dem Wäldchen, wo es dann zur Sache ging. Wir probierten so einige Dinge aus den Zeitschriften aus, und irgendwann diskutierten wir darüber, ob das da unten wirklich ineinander passen konnte. Tatsächlich. Tat es. Wenn man sich dann eine Weile bewegte, bekam man sogar eine sehr intensive Version des Gefühles.


Die Sommerferien waren also diesmal ganz und gar nicht langweilig und ich freute mich schon auf das nächste Jahr. Irgendwann im darauffolgenden Jahr wurde mir allerdings bewusst, was wir da eigentlich getan hatten, und dass man davon Kinder bekommen konnte, wenn man Pech hatte. Ich verbrachte die restliche Zeit bis zu den Ferien also in der naiven Angst, sie könnte bald ein Kind von mir bekommen. In den nächsten Ferien war sie dann körperlich zu einer Frau herangereift. Sie hatte Brüste bekommen, wo erst nur Hügelchen gewesen waren, einen knackigen, runden Po, eine schlanke Taille und ihr sprossen Haare an jener Stelle, mit der wir uns im vorherigen Sommer so intensiv befasst hatten. Wir begannen unsere Spielchen von Neuem, und auf meine Angst hin erklärte sie mir, dass alles okay wäre, wenn das Zeug nicht unten in sie hineingeriet. Am Sichersten wäre wohl, es herunterzuschlucken, das hatte sie aus einer der Zeitschriften.


Wir verkrümelten uns also wie gehabt zwei bis drei Mal am Tag in das Wäldchen, und ich stellte fest, dass sie noch viel experimentierfreudiger und erfahrener geworden war. Auf Nachfrage erzählte sie mir, dass sie drei bis fünf verschiedene Jungs aus ihrer Nachbarschaft hatte, mit denen sie das machte. Ich war zwar zunächst etwas konsterniert, aber der Trieb siegte schließlich. Ab da taten wir es jeden Sommer. Sogar als meine Eltern irgendwann beschlossen, dass ich alt genug wäre, die Ferien alleine zu verbringen. Dass ihr Körper nicht von schlechten Eltern war, wäre eine Untertreibung. Da war wirklich alles so, wie es sein sollte, und noch viel besser. Irgendwann kristallisierte sich jedoch heraus, dass ihre generellen Interessen sich auf den Verkehr mit möglichst vielen Jungs beschränkten, von ehrlicher Arbeit hielt sie, genau wie ihre Eltern, nicht allzu viel.


Sie war allerdings bald clever genug, für ihren liebsten Zeitvertreib Geld zu nehmen, und auch diverse Ü18-Streifen zu drehen. Auf diese Art kam sie recht schnell zu einem kleinen Vermögen. Als meinen Eltern das schließlich zu Ohren kam, war dieser Teil der Familie für sie tabu. Ich beichte, dass ich meinen Eltern nie erzählt habe, dass ich meine ersten sexuellen Erfahrungen ausgerechnet mit ihr gesammelt habe, weil sie mich dann mit Sicherheit enterben würden. Außerdem beichte ich, dass ich finde, dass meine Eltern absolut übertreiben, ich aber nicht die Cojones habe, ihnen das zu verklickern.

Beichthaus.com Beichte #00037443 vom 21.01.2016 um 00:38:12 Uhr (9 Kommentare).

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Rausch auf der Reeperbahn

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Gewalt Last Night

Ich (m/Ende 20) habe vor einem Jahr total die Kontrolle verloren. Auch wenn die Sache nun offiziell zu den Akten gelegt wurde, muss ich es loswerden. Rückblende: Februar, nachts auf der Reeperbahn, ich bin mit Freundin und Freunden von einem Konzert auf dem Heimweg und voll wie eine Haubitze. Besoffen ist jeder mal, aber Suff kommt nicht gut in Verbindung mit Medikamenten. Später nach einer hitzigen Diskussion mit meiner Freundin an den Treppen zum S-Bahnhof Reeperbahn bin ich voller Wut und wie von Sinnen losgerannt. Ich weiß nur noch, wie ich ein paar Mal gefallen, aufgestanden und weitergerannt bin. Alles noch okay.


Aber nicht okay ist es, wildfremde Menschen aggressiv anzurempeln und später wie wild anzugreifen. Aus dem Polizeibericht erfuhr ich später: Ich habe zwei Frauen geschlagen und einen sitzenden Schlafenden ins Gesicht getreten. Gedanklich zu mir gekommen bin ich auf der Polizeistation, immer noch wirr, aber ansprechbar und umringt von Polizisten. Meine "Aufpasser" mussten sich leider um mich kümmern, bis der Arzt (Prellungen etc.) kam - ich habe irgendwas von "Morphium" und "Ende" gefaselt. Irgendwann kam noch meine Freundin, die total geschockt von meinem Erscheinungsbild war. Sie sollte dann nach Hause fahren und meine Medikamente durchgeben. Am nächsten Morgen hat sie mich abgeholt und erst einmal erzählt, was passiert war und was die Polizisten ihr beim Rauchen erzählt hatten.


Lange Rede, kurzer Sinn: An dem Abend lief in mir gefühlsmäßig ein Fass über - alkohol- und sertralinbedingt - und ich verlor jegliche Kontrolle. Ich habe mich zwar bei den drei Opfern entschuldigen und mich über einen TOA verantworten dürfen, sowie eine 10-wöchige Therapie hinter mir, aber trotzdem belastet mich die Geschichte immer noch sehr stark. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und ich möchte endlich abschließen und um Entlastung bitten. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann, meine Scham gegenüber meiner Freundin zu glätten und ihre entstandene Abneigung und Verachtung gegenüber der Reeperbahn zu glätten. Meine Tat(en) bereue ich, ich habe mich in Therapie begeben und mich schließlich auch bei den Opfern entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00037435 vom 19.01.2016 um 16:36:32 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Teurer Lifestyle

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Diebstahl Selbstsucht Habgier Ex

Als ich 15 war, begann ich eine Beziehung zu meinem Jetzt-Ex, die über sechs Jahre andauerte. Wir verbrachten eigentlich die meiste Zeit bei ihm, weil meine Mutter unglaublich streng und konservativ war, seine Mutter aber verdammt jung und ziemlich liberal. Jedoch konnte sie gar nicht mit Geld umgehen, sie war selbstständig und bunkerte immer Unmengen von Bargeld bei sich im Schafzimmer. Da sie viel arbeite und mein damaliger Freund zu anderen Zeiten Schule hatte als ich, war ich manchmal alleine bei ihnen in der Wohnung. Mit 16 fing es an, dass ich mir mal einen Fünfziger aus dem Briefumschlag genommen habe, doch je mehr Geld es wurde, desto mehr habe ich genommen, teils manchmal sogar 500 Euro am Stück. Ich habe es unheimlich genossen, und da ich sie nicht leiden konnte und sie mich auch nicht, weil sie sehr oberflächlich war und mich für fett und hässlich hielt, hatte ich überhaupt keine Scham dabei.

Ich kaufte mir, was ich wollte, was gerade in diesem Alter ziemlich geil war. Schuhe, Klamotten, Schmuck, gutes Essen, manchmal sogar günstige Kurzurlaube mit meinem Freund. Ich habe ständig meine Freunde zum Essen eingeladen und auch später im Clubs die Shots verteilt wie ein Gatsby. Sie dachte jahrelang, in ihrem Laden wird gestohlen und ich habe mir ein schönes Leben gemacht, bis sie sich irgendwann einen Safe zulegte. Dann war erst einmal kurz Funkstille, jedoch fiel mir auf, dass wenn sie den Safe öffnete, jeder Knopf einen eigenen Ton von sich gab. Eines Tages, als ich wieder allein dort war, ging ich an den Safe und sah schon, dass der Aufdruck von vier Zahlen etwas verbraucht aussah. Damit und mit der Tonabfolge konnte ich mir wieder schnell Zugang zu Geld schaffen, in dem Safe war sogar noch viel mehr drin und ich nahm mir wieder heraus, was ich wollte.

Meinem Freund erzählte ich jahrelang, meine reiche Verwandte aus einem fernen Land würde mir Geld schicken, weil meine Eltern keins hätten, und er glaubte diese Lüge natürlich. Ich wurde irgendwann so dreist, dass ich sogar einfach Geld aus ihrem Geldbeutel nahm, wenn sie gerade kurz nicht hinsah, wir aber in einem Restaurant waren oder Ähnliches. Sie selbst hat zwar immer gemerkt, dass etwas fehlt, weil sie ja auch dachte, dass in ihrem Laden gestohlen wird, war sich des Ausmaßes aber nie wirklich bewusst, weil sie selbst ein großes Kaufsuchtproblem hatte. Ihren Lifestyle musste sie aber aufgrund meines regelmäßigen Diebstahls nie einschränken. Da die Beziehung sehr dramatisch in die Brüche ging und mein Ex mich am Ende behandelt hat wie Dreck, empfinde ich bis heute nur minimal Reue. Ich vermisse manchmal nur den Luxus. Erzählt habe ich das niemandem, nicht einmal meinen engsten Vertrauten.

Beichthaus.com Beichte #00037428 vom 18.01.2016 um 17:35:38 Uhr (15 Kommentare).

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