Ich sitze lieber alleine!

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Engherzigkeit Lügen Falschheit Ekel Bahn & Co.

Ich (w/20) bin jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Wie man das so kennt, haben diese meistens Verspätung oder sind überfüllt, sodass man froh sein kann, wenn man überhaupt einen Sitzplatz hat. Meine Beichte ist nun Folgendes: Ich hasse es abgrundtief, wenn sich jemand neben mich setzt. Ganz getreu dem Motto mein linker/rechter Platz ist frei, ich wünschte mir, es bleibt dabei. Um das zu gewährleisten, setze ich mich entweder ganz außen Richtung Gang hin und stelle meine Tasche neben mich, oder lege irgendetwas Ekelhaftes wie z. B. Essensreste auf den freien Sitz neben mir.

Alternativ habe ich auch das eine oder andere Mal schon, wenn gefragt wurde, ob der Platz neben mir noch frei sei, geantwortet, dass die Taschen neben mir meinem Sitznachbarn gehören, der mich gebeten hätte, eben darauf aufzupassen und gleich zurückkommen würde. Bisher hat das immer ganz gut geklappt. Ich bitte um Absolution, da ich es einfach nicht leiden kann, wenn in einem öffentlichen Verkehrsmittel eine Person neben mir sitzt. Besonders dann, wenn es dieser Person an Körperhygiene mangelt.

Beichthaus.com Beichte #00038770 vom 27.09.2016 um 17:05:38 Uhr (9 Kommentare).

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Party ohne meinen Freund

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Fremdgehen Ekel Schamlosigkeit Partnerschaft Last Night Essen

Vor einigen Monaten waren mein damaliger Freund und ich auf einer Party eingeladen. Er hat sich aber nicht so gut gefühlt, also bin ich allein zur Party. Dort habe ich einen attraktiven und netten Typen kennengelernt. Er wurde im Laufe des Abends aufdringlicher. Da ich in der Stimmung war, bin ich auf seine Avancen eingegangen. Wir haben uns im Garten ein ruhiges Plätzchen gesucht, dann habe ich ihn bis zum Schluss oral befriedigt und auch die ganze Soße runtergeschluckt. Wir wollten dann weitermachen, aber leider wurden wir von den anderen Partygästen gestört.

Etwas später ist mein Freund überraschend aufgetaucht. Er hatte sich spontan entschlossen, doch zu kommen. Den Rest der Party habe ich dann mit meinem Freund verbracht. Er hat mich mehrmals geküsst. Auch mit Zunge. Dabei hatte ich mir nach dem Blasen von vorher den Mund nicht ausgespült. Mein damaliger Freund hat wegen mir die Spermareste eines anderen Mannes unwissentlich aufgenommen.

Beichthaus.com Beichte #00038752 vom 23.09.2016 um 19:53:06 Uhr in 45133 Essen (Meisenburgstraße) (24 Kommentare).

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“Beichte

Mobbing wegen Übergewichts

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Zorn Maßlosigkeit Dummheit Kollegen

Manche Übergewichtige nerven mich - oder eigentlich nur diese eine spezielle Kollegin. Wenn sich Einzelne mit ihrem Gewicht wohlfühlen, ist mir das recht, nur das Gejammere, wenn es um das Gewicht geht, vertrage ich von manchen nicht. Über Schönheit lässt sich streiten und über persönliche Schönheitsideale will ich nicht richten, das geht mich nichts an. Egal ob dünn oder dick, mir soll es recht sein. Nun habe ich aber seit knapp einem Jahr eine neue Arbeitskollegin, die mit ihrem Gewicht nicht zufrieden ist. Mit etwas unter 1,70 Metern wiegt sie laut eigener Aussage im Moment 125 Kilo und ist damit recht voluminös. Mir wäre das ja egal, wenn sie sich nicht dauernd über ihr Gewicht beschweren würde und nun auch den Betriebsrat eingeschaltet hat. Bislang hat jeder Bürotag bei ihr - nach einem Frühstück zu Hause - aber folgendermaßen ausgesehen:

09.00 Uhr: 2. Frühstück - 2 Wurstsemmeln, 0,5 Liter Kakao, ein Schokoriegel (Mars, Twix, Bounty, etc), 2-3 Cola light. 12.00 Uhr: 3-Gänge-Menü beim Italiener nebenan mit Vorspeise, Pizza oder Pasta im Hauptgang, eine Nachspeise und dazu immer ein großes Glas Cola, gelegentlich auch light. 15.00 Uhr: Kaffeepause - Kuchen, wahlweise auch eine Tafel Schokolade und Cappuccino, manchmal auch zwei. Zwischendurch gibt es dann immer Limo oder Energydrinks, niemals Wasser. Obst und Gemüse habe ich sie überhaupt noch nie essen sehen.

Jetzt Mal ehrlich, jeder der solche Mengen isst, wäre unweigerlich dick, das hat nichts mit schweren Knochen, einem Drüsenproblem oder einer Erkrankung zu tun. Bei meiner Kollegin ist es im Speziellen so, dass sie sich laufend darüber beschwert, immer mehr zuzunehmen, obwohl sie ihrer Meinung nach ohnehin so wenig isst. Weil wir alle im Büro wissen, dass das ein heikles Thema ist, haben wir nie etwas dazu gesagt, denn Ernährung und Gewicht ist für uns alle Privatsache. Leider ging ihr Gejammer aber immer weiter und weiter, bis dann ein eher ruhiger Kollege mal zu ihr gesagt hat, dass es doch vielleicht an der Menge und Art der Speisen liegen könnte, die sie zu sich führt. Der Effekt war, dass diese Dame sofort zu unserem Betriebsrat gelaufen ist, um Mobbing anzuzeigen.

Mobbing - absoluter Quatsch, wir sehen nur seit einem Jahr alle, was für Mengen sie in sich hineinstopft und ertragen dazu noch ihr Gejammer über enge Sitze, die geringe Kleiderauswahl und angeblichen schiefen Blicken von schlanken Menschen. Meine Beichte? Ich glaube, diese Frau steckt in dem Körper, der zu ihr passt.

Beichthaus.com Beichte #00038748 vom 22.09.2016 um 11:11:09 Uhr (17 Kommentare).

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Arbeitet euch nicht kaputt!

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Verzweiflung Verschwendung Dummheit Zorn

Ich (m/23) habe derzeit Probleme, mein Leben noch aufrechtzuerhalten. Ich bin ein Mensch, der seit seinem 15ten Lebensjahr wöchentlich 40 Stunden arbeiten gegangen ist, nach der Arbeit und am Wochenende zu Hause im Betrieb geholfen und seit meinem 18ten Lebensjahr offiziell in der Lehrfirma Überstunden gemacht hat. Eine 60-Stunden-Woche nur in der Lehrfirma war normaler Durchschnitt. Leider hatte ich daher nie wirklich viel Zeit um Leute zu treffen oder neue Freunde zu finden. An eine Freundin war gar nicht zu denken, da mir einfach die Zeit dazu fehlte.

Mittlerweile haben wir unseren eigenen Betrieb geschlossen, und ich hatte aufgrund eines Burn-outs einen Autounfall während der Arbeitszeit und kann seit mittlerweile 15 Monaten nicht länger als 2-3 Minuten gehen, an Autofahren zu denken ist komplett ausgeschlossen, selbst das Liegen im Bett ist nicht zum Aushalten, laut den Ärzten ist eine Heilung fast ausgeschlossen. Jedenfalls habe ich mittlerweile seit knapp zwei Monaten starke Depressionen. Und zwar ich nur noch daran denke, dass ich vermutlich nie eine Frau finden und nie Kinder haben werde, oder dass meine restlichen Freunde und auch meine Familie mich ich im Stich gelassen haben.

Ich kann mich über das Geld für die Arbeit damals nicht beschweren (immer schwere Tätigkeiten, Getränkelieferant, Gärtnerei, Rohbau Elektroinstallationstechniker), allerdings wenn ich nun zurückdenke, hätte ich lieber die Hälfte verdient und stattdessen mein Leben gelebt als nun am "Ende" zu sein. Ich beichte daher, dass ich gerne wieder gesund sein und ein normales Leben führen möchte. Ich will nicht bis ans Ende meiner Tage alleine zu Hause sitzen. Die Moral meiner Geschichte? Geht lieber normal arbeiten und verdient weniger - Geld macht im Moment glücklich, aber auf keinen Fall gesund und eine Familie kann man sich auch nicht kaufen!

Beichthaus.com Beichte #00038746 vom 22.09.2016 um 06:01:06 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Familien-Zerstörerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Morallosigkeit Fremdgehen

Ich (w/33) hasse glückliche Paare - oder solche, die es vorgeben zu sein. Es fing schon mit ca. 25 Jahren an, als eine damals gute Freundin von mir nichts anderes tat, als mit ihrem "Schatzi" eine untrennbare Einheit zu bilden. Egal wann und wo, ob bei Feiern im Freundeskreis oder einfach nur mal privat, er war immer dabei. Ich selbst war damals auch in einer Beziehung, diese war allerdings schon in den letzten Zügen und wir warteten im Grunde nur noch, dass einer von uns den ersten Schritt in Richtung Trennung machen würde.

Bei eine Mädelsabend war sie (man staune) auch allein anzutreffen, doch seilte sie sich nach ein paar Stunden ab, mit der Begründung, sie müsse etwas erledigen. Mit meiner Genervtheit in diesem spezifischen Fall war ich nicht alleine und so verbrachten wir restlichen Abend damit, über sie, ihren Freund und ihre Beziehung zu lästern. So erfuhr ich, dass er ihr zwar bisher treu war, aber dennoch selbst kein unbeschriebenes Blatt war, was Fremdgeherei angeht und es niemanden wundern würde, wenn er nicht irgendwann schon die Nächste anlügen würde.

In mir reifte der Gedanke (wenn auch alkoholunterstützt), die traute Zweisamkeit zu beeinträchtigen. Ich besuchte ihn regelmäßig freitagnachmittags. Sagte ihm, ich würde auf sie warten und unterhielt mich mit ihm. Erst ungezwungen allgemein, bei späteren Treffen lenkte ich das Thema schon auf speziellere Ziele. Meine Beziehung war währenddessen vollends vorbei. So konnte ich dem Typen vorjammern, wie einsam man doch jetzt wäre, usw. Dabei wechselte meine Garderobe von normal über Offenherziger bis hin zu aufreizend sexy. Ich bot mich ihm fast schon als leichte Beute an und er nahm den Köder gierig an. Wir trafen uns dann immer freitagnachmittags bei mir, da er wohl Angst hatte, dass sie mal früher heimkommt. Ich hielt die Affäre länger als geplant aufrecht (10 Wochen), da er nicht unbedingt der Untalentierteste im Bett war und ich auch meinen Spaß haben wollte. Danach beschloss ich aber, es meiner Freundin zu beichten.

Ich bat sie, zu mir zu kommen und gestand ihr mit Unterstützung von reichlich Krokodilstränen, dass ihr Freund sie seit Wochen mit mir betrüge. Ich ließ es allerdings so aussehen, dass alles von ihm ausgegangen wäre, ich jetzt aber nicht mehr in den Spiegel schauen könne und alles so furchtbar bereuen würde. Ich ließ ihren Gefühlsausbruch, inkl. Heulkrampf, über mich ergehen, sogar eine Ohrfeige ertrug ich dafür. Nach ihrer Szene bei mir wütete sie bei ihnen zu Hause wie eine Furie. Sie setzte ihn noch am selben Abend vor die Tür. Er fuhr direkt zu mir nach Hause, um mich zur Rede zu stellen. Ich rief meinen Ex-Freund an, dass ich belästigt werden würde. Er ist zwar kein gewalttätiger Mensch, eher ruhig und besonnen, aber er ist groß, stark und hat, was Gewalt gegenüber Frauen angeht, eine sehr bestimmte Position. Er hat den Ex meiner Freundin regelrecht von der Treppe des Hauses, in dem ich wohnte, auf die Straße geworfen.

Natürlich musste ich mich ihm erklären und tischte ihm dieselbe Geschichte auf, die er, gutgläubig wie er eben ist, auch schluckte. Er war ein wenig böse auf mich, er fühlte sich aber auch wegen unserer Trennung ein wenig schuldig an der Situation. Er vergab mir relativ schnell, meine Freundin brauchte, verständlich, länger um mich wieder zu akzeptieren. Andere Freundinnen erzählten ihr aber von der Vergangenheit ihres Ex. Mittlerweile hat sie mir weitestgehend verziehen, auch wenn ich nicht mehr zur selben Zeit alleine im selben Raum sein darf wie ihr Ehemann. Aber ich denke, dass ich damit leben kann, da die Beziehung der beiden nicht ansatzweise so nervig ist, wie die mit dem anderen zuvor.

Ich könnte jetzt am Ende sein, aber ich hatte an der Methode gefallen gefunden, und da mich beim Ausgehen auch des Öfteren verheiratete Männer anbaggerten, beschloss ich, es zu wiederholen. Ich suche mir ein "Opfer", dem besonders etwas daran liegt, vor seiner Frau den Schein einer glücklichen Ehe zu wahren. Ich schlafe mit ihm, lasse mich evtl. von ihm aushalten, um ihm das Gefühl zu geben, er müsse mich verdienen. Dabei finde ich seine privaten Details heraus: Adresse, Telefonnummer, andere Gespielinnen, sammle Beweise - und überreiche sie ab einem gewissen Zeitpunkt in anonymer Form der Ehefrau.

Ich habe bis heute erfolgreich fünf intakte Beziehungen torpediert oder in die Brüche gehen lassen. Dabei nehme ich die Wutausbrüche der betrogenen Frauen gerne hin, auch die aufgestochenen Reifen oder den zerkratzten Lack an meinem Auto. Ich möchte beichten, dass ich meinen Ex-Freund, meine Freundin und ihren Ex ausgenutzt und angelogen habe und mit Absicht (nach außen hin) glückliche Familien zerstöre. Die Frauen tun mir immer leid. Für die Männer, die ihre Frauen mit mir oder anderen betrügen, tut es mir allerdings nicht leid, ich finde, ein ehrlicher und treuer Mann würde nie in die Situation kommen.

Beichthaus.com Beichte #00038740 vom 20.09.2016 um 15:45:47 Uhr (52 Kommentare).

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