Teletubbie im Sande verloren

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Neid Diebstahl Engherzigkeit Kindergarten Kinder Hamburg

Als ich noch im Kindergarten war, gab es einen Jungen, der die Teletubbies über alles liebte. Ich fand die auch ganz toll. Eines Tages hat er dann so Teletubbie Spielfiguren mit in den Kindergarten genommen und hat sie uns stolz präsentiert. Er sagte uns, dass er die Figuren von seinem Vater geschenkt bekommen hätte. Seitdem brachte er die Figuren immer mit in den Kindergarten. Ich habe dann mal meine Mutter gefragt, ob ich auch die Figuren bekommen kann und sie meinte ich kann sie mir ja zum Geburtstag wünschen. Jeden Tag war ich dann neidisch auf den Jungen. Auch viele andere Kinder wollten die Figuren. Eines Tages beschlossen ein paar Kinder und ich ihm die Teletubbies weg zunehmen. Wir fragten ihn, ob wir auch mal damit spielen dürfen und er sagt Ja. Aber anstatt mit den Figuren zuspielen, haben wir sie dann in einem großen Sandkasten eingebuddelt. Kurze Zeit später hat er mich dann gefragt, ob wir ihm seine geliebten Teletubbies wieder geben könnten. Ich habe dann zu ihm gesagt, dass ich sie nicht hätte und auch die anderen Kinder haben gesagt sie hätten die Spielfiguren nicht. Er hat dann geweint. Nach 2 Wochen war für mich die ganze Sache vergessen und ich habe es auch nicht bereut, aber dann kam er und erzählte mir, dass sein Vater gestorben sei und die Teletubbie Figuren ihn halt an ihn erinnern. Ich war sehr traurig, da ich selbst meinen Vater verloren hatte und damals mein Teddybär (den ich immer noch habe) ein Geschenk von ihn war. Ich bin dann also schnell in dem großen Sandkasten gegangen und habe nach den Figuren gesucht. Der Sandkasten war ziemlich groß. Ich habe sie leider nicht gefunden. Dieses Kindheitserlebnis sitzt bei mir heute noch ziemlich tief. Wie gesagt, ich habe selbst meinen Vater verloren und wenn ich mir vorstelle, dass mein Teddy geklaut wird, würde ich wirklich traurig sein. Ich möchte mich entschuldigen, dass ich ihm etwas wertvolles weggenommen habe. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028619 vom 08.02.2011 um 21:14:11 Uhr in Hamburg (28 Kommentare).

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Meine vernachlässigte Tochter

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Trägheit Ignoranz Sucht Games Kinder Herbstein

Meine Tochter (5) hat eine Lernbehinderung - und das wegen mir und meiner damaligen Freundin. Nach der Geburt hat meine Ex nichts für unsere Tochter empfunden. Sie ist so gut wie jeden Tag zu einer Freundin gegangen und hat mich mit unserer Kleinen alleine gelassen. Mit der Zeit wurde ich immer mehr überfordert und so kam es dazu das ich wieder meiner Computersucht verfallen war. Ich habe der Kleinen nur noch die Windeln gewechselt und ihr ihr Fläschchen gegeben. Danach ging es dann wieder direkt an den PC. Der Haushalt wurde nicht gemacht und die Wohnung war ein reines Chaos. So kam es dann auch das eines Tages das Jugendamt vor der Tür stand. Sie haben die kleine direkt mitgenommen und zu einer Pflegefamilie gebracht.

Nach einer Woche bekamen wir Sie unter der Bedingung, dass wir Hilfe annehmen, wieder. Drei mal in der Woche kam jemand von der Familienhilfe und verbrachte einige Stunden mit uns. Meine Ex und ich trennten uns einige Tage später darauf - die kleine blieb bei mir. Von da an ging es nur noch Bergauf. Mir wurde von allen (Jugendamt, Familie) unter die Arme gegriffen. Ein paar Monate später lernte ich (26) dann auch meine jetzige Verlobte (24) kennen. Sie kümmert sich seit Jahren um die kleine, als wenn es ihr eigenes Kind wäre. Die Familienhilfe war nach einem Jahr wieder weg, die kleine geht in einen Heilpädagogischen Kindergarten und alles läuft gut. Alle 2 Wochenenden ist sie bei ihrer Mutter.
Zwar gebe ich meiner kleinen die Liebe und Aufmerksamkeit die sie früher gebraucht hätte, dennoch mache ich mir Tag für Tag vorwürfe und habe Herzschmerzen. Ich hatte eine schöne Kindheit und konnte dies meiner Tochter in der wichtigsten Phase ihres Lebens nicht mit auf dem weg geben. Wenn mir meine Kleine dann sagt, dass sie mich dolle lieb hat, würde ich am liebsten anfangen zu weinen. Mich zerfrisst es Tag für Tag innerlich immer mehr, auch wenn inzwischen alle sagen das ich mich um 180 Grad geändert habe. Ich werde dies mein Leben lang bereuen und nie wieder gut machen können, was ich meiner Tochter genommen habe - auch wenn ich alles versuche damit es ihr gut geht.

Beichthaus.com Beichte #00028547 vom 21.01.2011 um 17:13:23 Uhr in Herbstein (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Farbspiele

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Vandalismus Lügen Kinder Ober-Ramstadt

Ich möchte etwas beichten, das mir in meinen Kindertagen passiert ist. Folgendes Szenario hat sich abgespielt: Ein damaliger Kumpel von mir, mein Bruder und ich wahren beim Stöbern im alten Schuppen auf unserem Grundstück auf ein paar alte Farbeimer gestoßen. Die schnappten wir uns und begaben uns auf die Straße vor unserem Haus. Dort begannen wir sofort damit, außer uns, auch noch zwei Schilder mit Roter, weißer und blauer Lackfarbe vollzuschmieren. Da zu dem Zeitpunkt meine Eltern nicht zu Hause waren fühlten wir uns absolut sicher und hatten eine Menge Spaß dabei uns gegenseitig die Klamotten zu ruinieren. Es kam jedoch wir es kommen musste und nach kurzer Zeit kam mein Vater nach Hause. Er ist natürlich komplett ausgerastet, insbesondere als er den neuen Anstrich unseres Straßenschildes erblickt hat.


Mit dem Mut der Verzweiflung tischte ich ihm Folgende haarsträubende Geschichte auf: Eine Gang bestehend aus drei Jugendlichen, sei die Straße entlang gelaufen und habe uns, bewaffnet mit Farbeimern diese ganze Sauerei eingebrockt. Zu meinem Erstaunen und meiner Erleichterung kaufte mir mein Vater meine Ausrede sogar ab. Die Erleichterung hielt jedoch nicht lange vor, denn kurzentschlossen setzte er mich ins Auto um die Verfolgung besagter Gang aufzunehmen. Während wir so um den Block fuhren um die vermeintlichen Bösewichte zu finden fluchte mein Vater unentwegt, was das denn für eine Sauerei wäre und wenn er die in die Finger kriegen würde. Ich bin in meinem Sitz immer kleiner geworden und habe darüber nach gedacht was ich mir da für eine gequirlte Kacke ausgedacht habe.

Das Ende von Lied war jedenfalls, dass mich mein schlechtes Gewissen besiegt hat und ich noch während der Autofahrt alles gestanden haben. Mein Vater war dementsprechend noch saurer, auch weil wir die Farbe vom Straßenschild nie mehr abgekriegt haben und man die Klamotten sowieso in die Tonne treten konnte. Im Endeffekt hat er sich dann aber wieder beruhigt und inzwischen können meine Familie und ich sehr über die Geschichte lachen. Ich beichte, dass ich meinen Vater bitter belogen habe und gleichzeitig meinen Bruder und meinen Kumpel mit meiner total bekloppten Ausrede noch tiefer mit in die Scheiße geritten habe.

Beichthaus.com Beichte #00028517 vom 13.01.2011 um 15:00:26 Uhr in 64372 Ober-Ramstadt (Lichtenbergstraße) (10 Kommentare).

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Schnulleralarm

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Diebstahl Shopping Kinder Gerolstein

Ich (w/22) war mit meinem Sohn (1,5 Jahre) in der Stadt. Irgendwann hatte er Hunger und wir haben uns in ein Cafe gesetzt. Während er ein Milchbrötchen aß, habe ich eine Latte getrunken. Als wir wieder rausgingen, war er total quengelig und müde, hatte keine Lust mehr. Ich musste aber dringend noch einkaufen und hab seinen Schnuller gesucht, damit er nicht die ganze Stadt zusammenkreischt. Bei dem Wetter hat er einen Fußsack in der Sportkarre, also hab ich darin nach dem Schnuller gewühlt und keinen gefunden. Dachte er hat ihn vielleicht im Café verloren. Also schnell zurück. Nichts. Ich in meiner Handtasche, Kinderwagen, überall gesucht. Nix gefunden. Egal, Augen zu und durch. Schnell einkaufen. Irgendwann war ich so genervt, weil er einfach rumgebrüllt hat, weil er alles haben wollte. Dann habe ich überlegt einen Schnuller zu kaufen. Da wir aber tausende zu hause rumfliegen haben, hab ich einen Schnuller aus der Verpackung genommen und ihm gegeben. An der Kasse hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich überlegt hab die Verpackung doch zu holen und den Nuckel zu bezahlen. Da die Schlange an der Kasse aber unendlich lang war, habe ich es gelassen. Ich bin zum Glück davongekommen. Die Videoüberwachung fiel mir erst später ein. Aber es hat ja doch keiner gemerkt. Ich werde es nie wieder tun, denn dieses schlechte Gewissen und diese Angst an der Kasse gleich von einem Ladendetektiv angetippt zu werden ist echt ekelig.

Beichthaus.com Beichte #00028406 vom 15.12.2010 um 19:43:36 Uhr in Gerolstein (37 Kommentare).

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Der Klamottenladen in meiner Stadt

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Kinder Shopping

Ich möchte beichten, dass ich als 13-jährige zusammen mit einer Freundin quasi den halben Klamottenladen in der Stadt leer geräumt habe. Die hatten gerade bei uns eröffnet, es gab noch keine Kameras und viele Klamotten waren noch ohne Sicherheitsteil, sodass wir leichtes Spiel hatten. Wir waren fast jeden Tag da und haben uns die Taschen vollgepackt. Der Großteil meiner damaligen Garderobe bestand irgendwann aus geklauten Sachen, meinen Eltern habe ich immer nur erzählt, meine Freundin hätte sie mir geschenkt oder die waren stark reduziert. Anfangs hatte ich natürlich ziemlich Bammel, erwischt zu werden, aber je öfter wir da waren, desto sicherer fühlte ich mich und hatte noch nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte selbst Schuld, wenn die ihre Sachen nicht sichern! Wir wurden die ganze Zeit nicht erwischt. Heute tut es mir Leid und ich schäme mich, dass ich damals so wenig darüber nachgedacht habe. Vor allem schäme ich mich, dass ich eigentlich nur mitgemacht habe, um dieser Freundin zu gefallen. Einen kleinen Teil der Klamotten habe ich übrigens sogar immer noch!

Beichthaus.com Beichte #00028355 vom 01.12.2010 um 19:04:58 Uhr (10 Kommentare).

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