Schnulleralarm

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Diebstahl Shopping Kinder Gerolstein

Ich (w/22) war mit meinem Sohn (1,5 Jahre) in der Stadt. Irgendwann hatte er Hunger und wir haben uns in ein Cafe gesetzt. Während er ein Milchbrötchen aß, habe ich eine Latte getrunken. Als wir wieder rausgingen, war er total quengelig und müde, hatte keine Lust mehr. Ich musste aber dringend noch einkaufen und hab seinen Schnuller gesucht, damit er nicht die ganze Stadt zusammenkreischt. Bei dem Wetter hat er einen Fußsack in der Sportkarre, also hab ich darin nach dem Schnuller gewühlt und keinen gefunden. Dachte er hat ihn vielleicht im Café verloren. Also schnell zurück. Nichts. Ich in meiner Handtasche, Kinderwagen, überall gesucht. Nix gefunden. Egal, Augen zu und durch. Schnell einkaufen. Irgendwann war ich so genervt, weil er einfach rumgebrüllt hat, weil er alles haben wollte. Dann habe ich überlegt einen Schnuller zu kaufen. Da wir aber tausende zu hause rumfliegen haben, hab ich einen Schnuller aus der Verpackung genommen und ihm gegeben. An der Kasse hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich überlegt hab die Verpackung doch zu holen und den Nuckel zu bezahlen. Da die Schlange an der Kasse aber unendlich lang war, habe ich es gelassen. Ich bin zum Glück davongekommen. Die Videoüberwachung fiel mir erst später ein. Aber es hat ja doch keiner gemerkt. Ich werde es nie wieder tun, denn dieses schlechte Gewissen und diese Angst an der Kasse gleich von einem Ladendetektiv angetippt zu werden ist echt ekelig.

Beichthaus.com Beichte #00028406 vom 15.12.2010 um 19:43:36 Uhr in Gerolstein (37 Kommentare).

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Der Klamottenladen in meiner Stadt

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Kinder Shopping

Ich möchte beichten, dass ich als 13-jährige zusammen mit einer Freundin quasi den halben Klamottenladen in der Stadt leer geräumt habe. Die hatten gerade bei uns eröffnet, es gab noch keine Kameras und viele Klamotten waren noch ohne Sicherheitsteil, sodass wir leichtes Spiel hatten. Wir waren fast jeden Tag da und haben uns die Taschen vollgepackt. Der Großteil meiner damaligen Garderobe bestand irgendwann aus geklauten Sachen, meinen Eltern habe ich immer nur erzählt, meine Freundin hätte sie mir geschenkt oder die waren stark reduziert. Anfangs hatte ich natürlich ziemlich Bammel, erwischt zu werden, aber je öfter wir da waren, desto sicherer fühlte ich mich und hatte noch nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte selbst Schuld, wenn die ihre Sachen nicht sichern! Wir wurden die ganze Zeit nicht erwischt. Heute tut es mir Leid und ich schäme mich, dass ich damals so wenig darüber nachgedacht habe. Vor allem schäme ich mich, dass ich eigentlich nur mitgemacht habe, um dieser Freundin zu gefallen. Einen kleinen Teil der Klamotten habe ich übrigens sogar immer noch!

Beichthaus.com Beichte #00028355 vom 01.12.2010 um 19:04:58 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Scheune

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Vandalismus Waghalsigkeit Kinder Forchheim

Ich zog mit 14 zu meinem Vater und seiner neuen Frau. Es war ein ziemlich kleines Dorf. Es wurde mir und meinem Bruder sehr schnell langweilig. Deswegen beschlossen wir die Gegend unsicher zu machen. Wir kauften uns Army-Klamotten und gingen an den Wochenenden nachts durch das Dorf um Mist zu bauen.

Dann kam der Tag: Wir wollten eigentlich diesmal eine friedliche Nacht im Dorf machen. Also stiegen wir erst im Kindergarten ein, auf den Spielplatz und wippten ein bisschen. Es war kalt und uns fiel dann diese Scheune ein. Wir gingen in den Kirchhof wo viele Kerzen herum standen. Wir nahmen uns eine Menge Kerzen, beteten natürlich um das gleich zu beichten. Wir gingen in diese Scheune und bauten uns aus dem Holz und den Kerzen ein paar Fackeln. Wir rauchten ein paar Zigaretten und spielten Karten, bis uns auffiel, dass es immer heller wurde in der Scheune. Der Boden brannte. Auf den Boden war das noch brennende Wachs getropft und der trockene Holzboden fing Feuer. Mein Bruder hatte die Idee auf das Feuer zu pinkeln. Macht das ja nicht! Es kam eine riesige Stichflamme und machte alles viel schlimmer.


Da die Türen der Scheune zu waren, war der Raum schnell voller Rauch und wir bekamen keine Luft mehr. Deswegen entschieden wir uns zu fliehen, bevor wir keine Luft mehr zum atmen hatten. Wir rannten weg und dann sahen wir das schon die Umgebung wegen dem Feuer eingenebelt war. Schon bald hörten wir Sirenen. Wir rannten nach Hause und gingen gleich zu Bett. Am nächsten Tag war ich mit meinem Hund draußen und bin natürlich wo hingegangen? Richtig! Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen. Von der Scheune war nichts mehr zu sehen. Die Kirche daneben bleib aber unversehrt und die liebe Polizei hatte einen ungelösten Fall mehr in den Akten.

Beichthaus.com Beichte #00028354 vom 01.12.2010 um 07:58:41 Uhr in 91301 Forchheim (14 Kommentare).

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Die Geschichte, die ich nicht schrieb

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Lügen Peinlichkeit Kinder

Die Geschichte, die ich nicht schrieb
Ich habe als Kind, so mit 8 Jahren, sehr gerne kleine Kurzgeschichten geschrieben, die ich dann immer meinen Eltern zum Lesen gab. Die waren dann meistens ganz stolz und vor allem von meiner Mutter bekam ich dann Lob ohne Ende. Irgendwann ist mir aber keine Geschichte mehr eingefallen, aber Lob wollte ich natürlich trotzdem haben. So durchforstete ich alle möglichen Zeitschriften und fand eine Geschichte über irgendein Pferd. Ich fand, die hätte ich auch so schreiben können und schrieb Wort für Wort alles auf Papier ab, um sie dann meiner Mutter zu präsentieren. Die konnte das schriftstellerische Talent ihrer Tochter kaum fassen und platzte fast vor Stolz, während ich schon ein völlig schlechtes Gewissen hatte. Sie ging sogar so weit, dass sie die Geschichte quasi jedem in die Hand drückte, ob er wollte oder nicht, damit er sie las und um mit mir anzugeben. Schon damals war mir das furchtbar unangenehm, aber ich traute mich nicht, im Nachhinein noch zuzugeben, dass die Geschichte nie von mir war. Noch heute (ich bin inzwischen 22 Jahre alt), kommt sie immer wieder auf die damalige Geschichte zu sprechen. Ich habe ihr vor ein paar Jahren alles gebeichtet, aber irgendwie scheint sie das nicht ganz realisiert zu haben. Ich bekomme immer noch zu hören "Aber damals, die Geschichte mit dem Pferd, die war sooo schön!" Und wenn ich dann sage: "Mama, aber die war doch gar nicht von mir!", entgegnet sie nur "Trotzdem!" Tja, zwar schreibe ich inzwischen tatsächlich ein Buch, aber ich werde die Pferde- Geschichte in Mamas Kopf wohl nie toppen können.

Beichthaus.com Beichte #00028345 vom 29.11.2010 um 17:42:14 Uhr (16 Kommentare).

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Der Mobber im Kindergarten

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Rache Boshaftigkeit Kinder Kindergarten Burgkunstadt

Der Mobber im Kindergarten
Mein kleiner Sohn wird im Kindergarten heftig gemobbt. Das hat mir leider auch die sehr engagierte Kindergärtnerin bestätigt. Leider scheint mein Sohn ein Weichei zu sein, und anstatt den Rotzblagen nach körperlichen Attacken heftig Backenfutter zu verpassen, lächelt er dröge und geht weiter.
Als ich letzte Woche meinen Sohn abholte, kam auch sein übelster Feind an die Garderobe. Ich sah mich schnell um, ob irgendjemand da war. Dann beugte ich mich zu der kleinen Kanaille herunter und flüsterte ihm böse in sein Ohr: Wenn Du noch einmal meinen Sohn haust, schlägst, kratzt und schikanierst, werde ich Dich so fertigmachen, dass Du nie wieder glücklich wirst, du hässlicher, dummer, abartiger Abschaum. Der Kleine rannte heulend davon. Ich beichte, dass ich einen kleinen Jungen bedroht habe. Ich plage mich schon zulange mit Mobbern herum, die werde ich alle knechten.

Beichthaus.com Beichte #00028344 vom 29.11.2010 um 00:52:57 Uhr in Burgkunstadt (65 Kommentare).

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