Später Druck

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Tiere Heidelberg

Es ist erst früh am Morgen und doch habe ich schon ein schlechtes Gewissen. Weil meine Freundin heute früh zur Arbeit musste, bin ich mit ihrem Hund raus. Nun sind es von ihrem Haus keine 200 Meter zu einer Wiese, und nur dort darf der Hund sein großes Geschäft machen. Ich bin dort also eingelaufen und habe 10 Minuten gewartet, meine tierische Begleiterin wollte aber einfach kein Häufchen machen. Da ich noch müde war und selbst dringend die Toilette aufsuchen musste, bin ich mit dem Hund zurückgelaufen. Es handelt sich übrigens um einen sehr kleinen Hund. Jedenfalls merkte ich auf dem Gehweg nach Hause, dass sie sich immer wieder zum Häufchen machen hinsetzen wollte, aber ich zog sie jedes mal mit der Leine weiter, weil ich Leute, die ihre Köter das auf die Straße machen lassen, als asozial erachte. Schließlich kamen aber doch ein paar kleine Stückchen raus. Just in diesem Moment musste natürlich irgendeine Vorstadtmutti aus ihrer Haustür stapfen. Sie rief mir zwar relativ freundlich, aber mit einem schadenfrohen Unterton "Tüte!" zu, um mich aufzufordern, die kleinen Stückchen wegzumachen. Da mich so früh am Morgen solche Leute echt ankotzen, habe ich so getan, als ob ich nach einer Tüte kramen würde, bis sich die gute Frau wieder ins Haus verzogen hatte. Dann bin ich einfach nach Hause gegangen. Nun habe ich aber, wie schon erwähnt, ein schlechtes Gewissen. Normalerweise hätte ich das Häufchen entfernen müssen. Ironischerweise habe ich mich auf dem Weg zur Wiese über einen wirklich großen Haufen mitten auf dem Gehweg tierisch geärgert. Ich habe mir vorgenommen, beim nächstes Mal auf jeden Fall eine Tüte mitzunehmen, um gegebenenfalls die Straße von den Exkrementen des Hundes zu säubern. Ich bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030317 vom 08.10.2012 um 08:32:14 Uhr in Heidelberg (19 Kommentare).

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Der Nachbar, der mir die Bälle nahm

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Rache Vandalismus Kinder Nachbarn

Meine Oma hat einen Nachbarn, der einfach unmöglich ist. Keiner kommt mit ihm klar und er ebenfalls mit keinem. Er zeigt die Nachbarn gerne an oder steht mit seinem Auto mitten auf der Straße, um den Weg zu versperren. Kurz ein hobbyloser Rentner, der sonst nichts zu tun hat. Zusätzliche sexuelle Frustration seit Jahren nicht ausgeschlossen.<br /> Wenn beim Spielen einmal ein Ball in den Nachbargarten flog, war dieser meistens weg. Unten am Grundstück hatte besagter Nachbar einen Brunnen, in welchem es ziemlich viele schleimige Algen gibt. Als Kind bin ich regelmäßig am frühen Morgen aufgestanden und zu diesem Brunnen gegangen, nur um die Algen zu nehmen und sie gegen seine weiße Hauswand zu werfen. Das gab schöne grüne Flecken. Hier mal eine Alge, da eine und im Nachhinein durfte er streichen.

Beichthaus.com Beichte #00030315 vom 07.10.2012 um 23:43:53 Uhr (9 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mein erster Absturz

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Stafstedt

Mit 14 war ich auf einem Geburtstag auf dem Land eingeladen. In diesem Alter eine der wenigen Gelegenheiten, so lange zu feiern, wie man will. Also habe ich das auch ausgenutzt. Anfangs trank ich nur zusammen mit meinen Freunden ein paar Bier, dann begannen wir Likörgläser in einem Zug zu leeren. Bald darauf folgten härtere Longdrinks. Als der Barkeeper sagte, es sei kein Orangensaft mehr übrig, trank ich den Vodka eben pur. Das war keine gute Idee. Nach vier Gläsern konnte ich mich kaum noch bewegen, mir war übel und schwindelig. Ein Freund wollte mich ins Bett bringen, aber ich kam nicht mehr so weit. Noch auf seinem Arm musste ich mich übergeben und damit hörte ich auch die nächsten zwei Stunden nicht mehr auf. Peinlich, alle hatten es mitbekommen. Als mein Magen sich endlich beruhigt hatte, küsste ich auch noch einen Jungen, den ich überhaupt nicht mochte und obwohl ich einen Freund hatte. Am nächsten Morgen ging es mir elend wie nie zuvor, ich war dehydriert und schämte mich sehr für die vergangene Nacht. Doch wenigstens war es mir ein Lehre, seit dieser Nacht kenne ich meine Grenzen und habe den Alkoholkonsum unter Kontrolle.

Beichthaus.com Beichte #00030314 vom 07.10.2012 um 21:02:49 Uhr in Stafstedt (22 Kommentare).

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Kartoffeln zum Nikolaus

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Falschheit Boshaftigkeit Weihnachten

Es war am Abend vor Nikolaus vor etwa 30 Jahren. Ich war gerade dabei, die Süßigkeiten und kleine Geschenke für meine fünf Kinder vorzubereiten. Meine Kinder haben ihre Schuhe geputzt und auf die Veranda gestellt, damit "Nikolaus" diese füllen kann. Als ich auf die Veranda ging, um Nikolaus zu spielen, sah ich dort ordentlich abgestellte 4 Schuhe und einen 10 Liter Eimer! Mein jüngster Sohn dachte wohl, er bekommt dadurch mehr Geschenke als andere. Ich habe tatsächlich alle Behälter gefüllt, die mir zur Verfügung standen, Schuhe mit Süßem und Geschenken und den Eimer bis zum Rand mit Kartoffeln. Er war zwar nicht begeistert, aber er hat trotzdem nichts daraus gelernt. Mittlerweile bereue ich das, denn eigentlich hat es ja nichts gebracht, außer ein trauriges Gesicht am Nikolaus-Tag.

Beichthaus.com Beichte #00030311 vom 07.10.2012 um 00:50:45 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Fahrräder, Parfüm und Puffbesuche

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Diebstahl Dummheit Habgier Shopping

In meiner Jugend habe ich (m/22) sehr viele Sachen geklaut. Mein Kumpel und ich haben alles geklaut, was nur möglich war. Wir haben Fahrräder gestohlen und Ladendiebstahl begangen. Angefangen hat es mit Kleinigkeiten, wie Parfüm für 20 Euro. Danach wurde das Ganze für 50 Prozent vom Preis verkauft. Eine Menge Geld für einen 14-Jährigen. Wir konnten uns alles erlauben, was wir wollten. Wenn wir einen guten Tag hatten, bekamen wir genug Geld für einen Puffbesuch zusammen. Das waren um die 200 Euro. Das Ganze lief dann wunderbar weiter, denn wir waren sehr vorsichtig. Wir hatten immer die neuesten und coolsten Klamotten, Zigaretten und Alkohol. Wir haben aber den Fehler begangen, Sachen zu klauen, die wir nicht wirklich brauchten, nur aus Langeweile. Irgendwann sind wir auf schwere Geschütze gekommen, wie teure MP3-Player und Konsolenspiele. Bei dem Versuch, zwei Laptops und Kleinigkeiten zu stehlen, wurde mein Kumpel erwischt. Ich will nicht erzählen, warum er erwischt wurde und ich nicht, aber die Vorgehensweise war schon geplant, und ich wurde aus großem Glück von der Security nicht mitgenommen. Am Ende hatte er ein Gerichtsverfahren am Hals, musste 100 Euro Strafe zahlen und 40 Sozialstunden in den Osterferien machen. Eigentlich eine viel zu lockere Strafe. Ich war ihm dankbar, dass er mich nicht verpfiffen hat und wir haben die Geldstrafe geteilt. Jetzt bereue ich das Ganze sehr. Ich habe mich verändert, bin in eine andere Stadt gezogen und will nichts mehr mit Kriminalität zu tun haben. Ich bin eigentlich ein ganz anderer Mensch geworden.

Beichthaus.com Beichte #00030310 vom 06.10.2012 um 17:34:29 Uhr (17 Kommentare).

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