Promi-Blondine auf CD

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Habgier Betrug Internet Shopping

Das Ganze begann irgendwann im Jahr 2004. Eine, den meisten vermutlich bekannte Promi-Blondine, hatte gerade ihr Film-Debüt in einem nicht ganz jugendfreien Amateurstreifen, was mir nicht ganz entging, mir aber trotzdem relativ egal war. Bei einem Shopping-Streifzug bei eBay entdeckte ich zufällig eine Auktion, in der dieses Filmchen auf CD gebrannt angeboten wurde. Für diese Raubkopien wurden bis zu 25 Euro geboten. Da bei mir chronischer Geldmangel herrschte, wie es halt als Schüler so üblich ist, roch ich den Braten und versuchte ins Geschäft einzusteigen. Der Film war schnell besorgt, der Account schon vorhanden. In kürzester Zeit scheffelte Ich viel Geld. Ich brannte einfach den blöden Film auf CD und schickte ihn den Kunden einfach in einem Kuvert zu. Viele Käufer waren auch noch an zusätzlichem Material interessiert, natürlich alles diskret, soll ja keiner mitbekommen. Manche Leute waren wirklich gierig, aber auch sehr großzügig mit der Kohle. Ich besorgte einfach irgendwelchen Unsinn aus dem Internet und freute mich über immer mehr Geld. Nie kamen Beschwerden oder ähnliches, nur meine Freunde wunderten sich dass ich plötzlich so viel Geld hatte. Nach einiger Zeit als eBay davon spitz bekam, wurden solche Auktionen natürlich gelöscht. Das war auch das Ende meines Geschäfts, was spätestens nach der ersten Mail von eBay klar war. Sämtliche Geschäfte wurden abgeblasen und ich deaktivierte meinen Account. Im Endeffekt habe ich nur ein schlechtes Gewissen gegenüber den Freundinnen bzw. Ehefrauen, deren Männern ich dieses Zeug verkauft habe. Aber das geht mich ja auch eher weniger an, und die Kohle konnte ich gut gebrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00028440 vom 28.12.2010 um 07:47:01 Uhr (15 Kommentare).

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Medikamentensucht

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Sucht Betrug Diebstahl Gesundheit Pinneberg

Ich (w/22) habe fast 2 Jahre lang Rezepte gefälscht, um an verschreibungspflichtige Medikamente zu kommen. Am Anfang kam ich noch damit aus, mehrere Hausärzte zu haben und jeden zu bequatschen, mir doch noch mal ein paar Tabletten aufzuschreiben. Habe auch oft Lügengeschichten erzählt, um die Ärzte dazu zu bewegen, mir ein Rezept zu geben. Irgendwann flog das aber auf, ich war zu oft mit zu vielen haarsträubenden Geschichten bei zu vielen Ärzten. Daraufhin habe ich sogar eine viermonatige Therapie gemacht, was mir auch zunächst gut geholfen hat. Ich war danach noch über ein halbes Jahr abstinent.

Dann aber kam ich sowohl beruflich (neuer Job) als auch privat (neuer Freund) wieder vermehrt in anstrengende Situationen und brauchte doch wieder was von meinen Zauberpillen, die alles so schön und bunt und entspannt machen. Also wieder ab zum Arzt. Nach etwa einem halben Jahr hat das aber nicht mehr gereicht, ich brauchte mehr und immer mehr davon, sodass ich irgendwann einen Blanko-Rezeptblock eingesteckt habe und mir die Pillen einfach selbst verschrieb. Und es hat geklappt, viel zu gut sogar, ich habe fast alle Apotheken im Umkreis von etwa 80 km kennengelernt, bin auf regelrechte Raubzüge gegangen. - In der Stadt gibt es so-und-so viele Apotheken, dann parke ich da, gehe da lang und so hab ich in einer Stunde alle abgeklappert und 140 Tabletten. Yippie! - Nun kam es, wie es kommen musste, ich flog auf, wurde verhaftet und nun läuft eine Anzeige gegen mich.
Trotzdem ist das Verlangen nach den Pillen so groß, dass ich immer noch täglich daran denken muss. Ich bin kurz vor Weihnachten sogar wieder bei einem Arzt gewesen und habe mir welche verschreiben lassen. Es geht einfach ganz ohne nicht! Ich bin so schwach und erbärmlich. Ich schäme mich jeden Tag in Grund und Boden.

Beichthaus.com Beichte #00028439 vom 27.12.2010 um 17:48:59 Uhr in Pinneberg (19 Kommentare).

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Opas Auto

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Masturbation Peinlichkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Als ich (heute m/23) damals in die Pubertät gekommen bin, entdeckte ich meine Leidenschaft: Das Onanieren. Die üblichen Aktionen unter der Dusche oder im Bett wurden mir im Laufe der Zeit zu langweilig und so sehnte ich mich nach Größerem. In meiner Geilheit kam mir die Idee, in die benachbarte Scheune zu verschwinden, in der mein Opa sein Auto stehen hatte und wo eben noch ein bisschen Werkzeug rumsteht. Dort konnte ich ungestört onanieren, da man die Tür von innen verriegeln konnte. Auch konnte man den größten Teil der Scheune nicht von den Fenstern aus einsehen, der perfekte Ort. Ihr werdet sicherlich denken, jetzt beichtet er, dass er irgendwann doch mal erwischt wurde. Dem war aber nicht so. Meine Eltern dachten, ich würde zum spielen da reingehen. Irgendwo hat das ja auch gestimmt. Ich wurde mit der Zeit immer mutiger und habe mich auch im Sommer gerne mal splitternackt ausgezogen und bin dort drinnen so rumgelaufen, immer schön mit der Nudel in der Hand. Irgendwann kam ich auf die Idee, auf das Auto meines Opas zu klettern. Gedacht, getan. Ich kletterte nackt auf die Motorhaube, lief die Windschutzscheibe hoch und setzte mich aufs Dach, um mir einen runterzuholen. Ein anderes mal legte ich mich mit dem Rücken auf die kalte Windschutzscheibe. Eine übrigens sehr angenehme Position, um sich einen zu schrubben. Diese Aktion mit dem Auto habe ich einige Male durchgezogen. Kurz bevor ich gekommen bin, stand ich schnell auf, damit die Soße nicht auf dem Auto verteilt wird. Soviel Anstand hatte ich zumindest. Heute ist mir das Ganze megapeinlich, dass ich als Junge nackt auf dem Auto rumgeklettert bin und mir die Gurke poliert habe.

Beichthaus.com Beichte #00028437 vom 25.12.2010 um 17:49:09 Uhr (21 Kommentare).

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Fahrgemeinschaftsympathisanten

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Selbstsucht Faulheit Zorn Auto & Co.

Ich (m) muss beichten ich hasse Fahrgemeinschaften. Für mich ist Auto fahren etwas schönes, aber auch nur wenn ich alleine fahr oder vielleicht noch mit ein paar Kumpels, die ich leiden kann. Sobald sich irgendwelche Leute, wie Kollegen oder plötzliche Freunde, versuchen sich in mein Leben einzumischen, indem sie bei mir mitfahren wollen, könnt mir der Kragen platzen. Ich bin nicht geizig, aber ich habe keinen Bock auf diese zwanghaften Gespräche, die man führen muss wenn man miteinander in einem Auto fährt. Und wenn man sich kein Auto leisten kann, um vielleicht jeden Tag zur Arbeit oder sonst wohin zu fahren, sollte man eben doch wieder das Fahrrad fahren anfangen. Ich zahl auch gerne die 70 Euro Mehrkosten im Monat, durch das Fahrgemeinschafts-Verweigern, solange ich dafür meine Ruhe in meinem Auto habe.
Ich hoffe ein paar zukünftige Fahrgemeinschaft-Sympathisanten abgeschreckt zu haben und sich zweimal zu überlegen was sie da genau vorhaben. Geht ja wohl bestimmt nicht nur mir so.

Beichthaus.com Beichte #00028436 vom 25.12.2010 um 00:39:06 Uhr (16 Kommentare).

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Weihnachtspost gibts später

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Faulheit Selbstsucht Arbeit Weihnachten

Als Briefträger wird natürlich auch dann gearbeitet, wenn Weihnachten ist. Aber, jetzt kommt das Tolle, dass ab 14 Uhr ohne Probleme mit der Tour abgebrochen werden kann. Das heißt im Klartext, ich habe heute nur die Straßen gemacht, die einwandfrei gestreut waren. Die ganzen Nebenstraßen, die bekamen heute keine Post. Wahrscheinlich waren in den ganzen Warensendungen auch noch Weihnachtsgeschenke für heute drin. Jedenfalls war ich mit den Hauptstraßen bereits um 12:30 Uhr fertig und die restliche Zeit habe ich noch in Postbekleidung fürs Wochenende eingekauft. Tut mir Leid, aber für Leute, die meinen, die Gehwege überhaupt nicht von Schnee zu befreien, habe ich kein Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00028435 vom 24.12.2010 um 18:34:31 Uhr (29 Kommentare).

Gebeichtet von Suddenly
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