Ich bin dann mal weg

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Ignoranz Feigheit Faulheit Engherzigkeit Friedrichshafen

Ich (m) habe vor in wenigen Monaten nach Amerika auszuwandern. Einen Arbeitsplatz, sowie Flüge und das vorläufige Visum besitze ich bereits und um eine Bleibe kümmere ich mich derzeit - also steht mein Plan so gut wie fest. Ob ich jemals zurück nach Deutschland kommen werde weiß ich nicht. Mein Leben hier in Deutschland ist absolut irrelevant und der Alltag, welchen ich hier seit meinem 18. Lebensjahr gezwungen bin zu leben langweilt mich und hat mich inzwischen schon an den Rande des Wahnsinns getrieben. Daher muss ein Neuanfang her. Nun zu meiner Beichte: Ich werde mich vor meiner Abreise von niemandem verabschieden und, außer der Beichthaus-Gemeinde, absolut niemanden in diesen Plan einweihen. Ich will nicht Leuten, die mir über Jahre irgendeine Freundschaft vorspielten, auch noch meine genauen Motive erklären. Einerseits bin ich dazu viel zu faul und feige, andrerseits jedoch hasse ich diese Opportunisten, welche in jedem zwischenmenschlichen Kontakt nur ihren eigenen Profit suchen und dabei gutmütige Menschen (dafür halte ich mich) links liegen lassen. Es wird schon niemandem weh tun, wenn ich eines Tages weg bin.

Beichthaus.com Beichte #00028509 vom 11.01.2011 um 18:22:01 Uhr in Friedrichshafen (42 Kommentare).

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Meine unsaubere Mitbewohnerin

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Rache Diebstahl Habgier WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich seit einiger Zeit bei meiner WG-Mitbewohnerin mitesse. Es ist so, dass sie, seit sie ihren neuen Freund hat, überhaupt keinen Wert mehr auf Sauberkeit bzw. Ordnung legt. So gammelte ihre benutzte Auflaufform drei Tage in der Spüle, bis ich freundlich darauf hingewiesen hab, wie ekelig das doch sei. An zwei Tagen vorher hatte sie jeweils abends die Küche als kompletten Saustall zurückgelassen. Ich durfte dann morgens erst einmal putzen, damit ich die Küche überhaupt benutzen konnte (habe nur Nachtschichten und bin daher morgens zu Hause). Weil sie halt so unsauber ist, esse ich ihr tagsüber Schokolade weg, benutze sonstige Lebensmittel, wie Milch, Cornflakes und Aufschnitt und nehme mir von ihr sogar Waschmittel und Weichspüler. Von alledem, was ich ihr weg esse, habe ich selbst natürlich genug, welches ich auch esse. Außerdem esse ich nur soviel, dass es nicht auffällt. Auch Waschmittel habe ich neben Weichspüler auch eigenes, was ich benutze. Dass ich ihr Zeug benutze ist meine Rache dafür, dass sie ständig die Wohnung wie einen Saustall hinterlässt und ihren Freund schon bei uns mitwohnen lässt. Anstelle dessen könnte ich zwar auch ihre Zahnbürste zum Kloputzen benutzen oder ähnliches, aber irgendwie habe ich nichts davon. Auf meine Weise kann ich Geld sparen und genießen.

Beichthaus.com Beichte #00028508 vom 11.01.2011 um 16:40:25 Uhr (19 Kommentare).

Gebeichtet von bäämm
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“Beichte

Ohne Respekt

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Gewalt Hass Vorurteile Schule Familie Hamburg

Meine Eltern kommen aus Afghanistan. Ich bin in Hamburg geboren und wuchs in einer Gegend auf, in der sehr viele Ausländer wohnen und jeder Jeden kennt. Schon als Kind hatte ich (w/22) mit meinen Geschwistern eine sehr schwierige Beziehung zu meinem Vater. Er war uns […]
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Beichthaus.com Beichte #00028507 vom 11.01.2011 um 11:19:28 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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Gerontopsychiatrie

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Eitelkeit Faulheit Ekel Arbeit

Im Dezember habe ich (w) ein soziales Praktikum gemacht. Ich wollte unbedingt in den psychiatrischen Bereich und habe dabei ganz sicher nicht an die Gerontopsychiatrie gedacht. Dort bin ich dann allerdings für einen Monat gelandet. Es hat mir eigentlich auch gut gefallen, vor allem wenn die Leute sich gefreut haben, dass ich Zeit hatte, um mit ihnen zu spielen. Die Schwestern waren teilweise extrem gestresst. Allerdings haben sie während ihrer Arbeitszeit eigentlich nur geraucht oder über die Patienten gelästert. Das sorgte natürlich dafür, dass die Arbeitenden noch mehr Stress hatten.
Ich bewundere die Menschen, die dort (wirklich) arbeiten, denn für mich war dieser Pflegebereich gar nichts. Es tut mir so unendlich Leid, aber ich konnte die Patienten einfach nicht auf die Toilette bringen oder ihnen die Windeln wechseln. Jedes Mal überkam mich ein extremer Würgereiz. Ich finde mein Verhalten respektlos, denn für die Patienten ist das (sofern sie es mitbekommen) auch nicht angenehm, zumal sie ja auch wirklich nichts dafür können. In den ersten beiden Wochen habe ich das noch gemacht, aber nach einem wirklich ekligen Vorfall, ging es nicht mehr. Also habe ich immer, wenn es um diese Arbeiten ging, die rauchenden, lästernden Schwestern gedrängt, ob sie das nicht gerade übernehmen könnten. Wahlweise sagte ich, dass ich auf anderen Stationen helfen müsse oder einfach bei anderen Patienten sein muss und sie zu ihren Therapien begleite, obwohl das gar nicht notwendig war. Eine kleine Stimme in mir sagt, dass es nicht so schlimm war. Diese Leute haben sich ihren Beruf so ausgesucht und verbringen den Tag mit Nichtstun. Sie regen sich über die ekelhaften Vorfälle mit den Patienten auf und beschweren sich, dass diese nicht an sich halten können. Doch, dass ich mich vor der Arbeit gedrückt habe tut mir wirklich Leid. Vor allem, weil ich im Alter doch selber Hilfe bekommen möchte. Ich würde nicht wollen, dass sich jemand vor mir ekelt. Im Nachhinein denke ich, dass ich mich hätte zusammenreißen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00028505 vom 10.01.2011 um 21:40:52 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Frauen bevorzugt

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Ungerechtigkeit Wollust Arbeit Frechen

Im letzten Sommer habe ich wieder bei uns im Freibad ehrenamtlich als Bademeister gearbeitet. Ich mache den Job schon viele Jahre und so hat man mir zum ersten mal die Kompetenz gegeben, dass ich mir mein Bademeister-Team selbst zusammenstellen kann. Insgesamt sollte […]
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Beichthaus.com Beichte #00028503 vom 10.01.2011 um 20:36:23 Uhr in Frechen (27 Kommentare).

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