Auf Döner konditioniert!

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Vorurteile Maßlosigkeit Arbeit Ernährung Bochum

Vor etwa drei Jahren war ich als IT-Berater bei einem neuen Kunden zum Ersttermin. Die Firma stand ursprünglich kurz vor der Insolvenz und ein türkisches Unternehmen, das zu seinen Kunden gehörte, hatte es kurzerhand übernommen. Nun galt es, in Koordination mit der osmanischen Leitung eine IT aufzubauen. Wir saßen also in einem Meeting und es wurde die ganze Zeit nur türkisch gesprochen - der Anteil, der übersetzt wurde, lag bei ca. 10 Prozent, was wohl auch daran lag, dass Türken gerne diskutieren. Das Meeting zog sich wie Gummi und bald merkte ich, wie sich in mir Appetit breit machte - auf Döner. Obwohl ich keinen Hunger hatte, kurbelte mein Stoffwechsel schon mal schön auf und ich konnte dem Meeting kaum folgen.

Nach gut vier Stunden durfte ich dann endlich gehen und beschloss, direkt zur nächstbesten Dönerbude zu fahren und mir gleich zwei Kebab nacheinander zu installieren. Eigentlich war es mir total peinlich, aber offenbar war ich darauf konditioniert, beim Vernehmen der türkischen Sprache kurzfristig mit Dönerfleisch versorgt zu werden. Das war nicht nur ziemlich rechts, sondern auch animalisch - wie der Pawlowsche Hund.

Beichthaus.com Beichte #00040988 vom 14.02.2018 um 13:09:38 Uhr in Bochum (17 Kommentare).

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Kein Vertrauen in unsere Regierung

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Aggression Zorn Gesellschaft

Mich regt es tierisch auf, dass laut Nachrichtenagentur derzeit ca. 80 Prozent der ausgewiesenen Flüchtlinge keine Einreisegenehmigung in ihre Heimatländer erhalten und jetzt "dringende Verhandlungen" seitens der BRD mit den betreffenden Staaten aufgenommen werden sollen. Was läuft hier schief?! Ich beichte, dass ich das Vertrauen in unsere Regierung verloren habe.

Beichthaus.com Beichte #00040987 vom 13.02.2018 um 22:56:36 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Eine Tablette zum Runterkommen

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Drogen Dummheit Waghalsigkeit Königswinter

Ich hing eine Weie mit Leuten ab, die alle möglichen Drogen nahmen. Ich selbst kiffte nur, hatte aber gerade damit aufgehört. Zu der Zeit nahm ich starke Psychopharmaka, so Zeug, das auch aggressiven Senioren verschrieben wird. Einmal jammerte eine Bekannte, sie sei […]
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Beichthaus.com Beichte #00040985 vom 13.02.2018 um 19:48:11 Uhr in Königswinter (8 Kommentare).

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Meine Vergangenheit als Escort-Dame

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Lügen Prostitution Selbstsucht Verzweiflung Hannover

Während meiner Ausbildung musste ich jeden Cent zwei Mal umdrehen, da ich aufgrund familiärer Probleme früh ausziehen und somit selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen musste. Zu Anfang störte es mich noch wenig, nur Geld zur Deckung meiner Grundbedürfnisse […]
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Beichthaus.com Beichte #00040977 vom 11.02.2018 um 18:18:11 Uhr in Hannover (16 Kommentare).

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“Beichte

Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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