Neid auf das lockere Leben anderer

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Neid Feigheit Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich gestehe, dass mich manche Studenten aufregen, wenn sie über ihren schrecklichen Stundenplan jammern.
Ich wohne in einem Studentenwohnheim und bekomme ständig erzählt, dass sie schon um 12 in der Uni sein müssen oder jammern, weil sie nur noch einen statt 2 Tage die Woche vorlesungsfrei haben. Schrecklich wird es für sie vor allem, wenn sie dann doch tatsächlich auch mal abends eine Vorlesung haben. Wie unmenschlich! Meine Beichte: Ich bin neidisch, weil sie so ein lockeres Leben haben und traue mich nicht, ihnen mal ordentlich die Meinung zu sagen, weil bei Weitem nicht jeder so ein "schweres" Leben wie sie hat.

Beichthaus.com Beichte #00028633 vom 12.02.2011 um 12:44:35 Uhr (25 Kommentare).

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Karnevalszeug

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Dummheit Ignoranz Peinlichkeit Berlin

Ich (w/24) habe heute frei und gegen 15 Uhr sollte ein Klempner kommen, der den Kaltwasserzähler überprüft. Ich bin also erst spät aufgestanden, gegen circa 12 Uhr. Gegen 13 Uhr klingelte es und mein Paket mit meinem Karnevalszeug kam an. Unter anderem war da auch filmechtes Kunstblut dabei. Aus Spaß schmierte ich mein Waschbecken und die Fliesen im Bad damit voll um davon ein Schockfoto zu machen. Es sah täuschend echt aus. Dann machte ich mir meine Haare noch ganz wild und klatschte mir blasses Puder ins Gesicht und etwas von dem Blut.
Es sah wirklich aus, als hätte ich eine offene Wunde an der Schläfe. Ich war stolz auf mein Werk und ging erst mal eine rauchen. Es hat geschellt. Der Klempner schaute mich schon komisch an, als er meine Wohnung betrat. Ich hatte auch gerade ein Hümmelchen (kleines Messer) in der Hand, weil ich gerade am Tomaten schnippeln war. (DAS war echt Zufall!)
Er fragte mich, ob er denn dann mal kurz ins Bad dürfte. Da fiel mir erst mal ein, wie ich überhaupt aussah und in welchem Zustand mein Bad war. Er kam nach 5 Sekunden wieder raus, stammelte "Das war es!" und verließ sehr schnell meine Wohnung.
Gut, dass er nur vom Vermieter bestellt wurde und ich ihn somit nicht bezahlen musste. Der Arme hätte dann wohl glatt auf seine Bezahlung verzichtet. Ich beichte, dass ich so einen Quatsch gemacht hab, obwohl ich eigentlich wusste, dass jemand kommt. Aber dennoch so doof war, das ganze zu vergessen und nicht zu beseitigen und somit einen Mann in einen Schock versetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00028629 vom 11.02.2011 um 15:49:17 Uhr in Berlin (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Auswahlkriterium Hässlichkeit

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Falschheit Ungerechtigkeit WG

Ich (w) möchte beichten, dass ich bei meiner Mitbewohnersuche vor einem Jahr - neben Sympathie natürlich - vor allem nach einem Kriterium gegangen bin: wenn es ein Mann wird, soll er möglichst unattraktiv sein, aus Fairness meinem Freund gegenüber. Er hat das zwar nie erwartet oder gewünscht, er wäre auch nicht eifersüchtig wenn Adonis persönlich mit mir zusammen wohnen würde, aber ich fände es selbst unangebracht, mit jemandem zusammenzuwohnen, den man selber attraktiv findet. Es ist dann wirklich ein männlicher Mitbewohner geworden, weil sich kaum Frauen gemeldet hatten und ich mit Männern eh meist besser klar komme, auch in WGs.

Es tut mir gewissermaßen Leid, dass ich ihn gerade deswegen ausgesucht habe, weil er - gelinde ausgedrückt - keine Schönheit ist. Komische Brille, Schlafzimmerblick, käseweiße Haut, komische tiefe Stimme (aber hustet so hoch wie ein Mädchen) und häufig sichtbare Schleim-Sabber-Fäden beim Sprechen zwischen seinen Lippen. Dass das der Grund war, weiß er natürlich nicht. Aber solange wir miteinander auskommen, ist ja alles gut, oder?

Beichthaus.com Beichte #00028626 vom 10.02.2011 um 16:36:55 Uhr (28 Kommentare).

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Betrug in der Campusmensa

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Diebstahl Geiz Ernährung Studentenleben Berlin

Ich will hiermit beichten, unsere Campusmensa zu beklauen! Es fing damit an, dass ich mir früher immer ganz normal Essen gekauft habe. Ich war jedes Mal enttäuscht davon, dass das Essen mal wieder so eklig schmeckt und ich wieder so viel Geld dafür ausgegeben habe. Irgendwann fing ich an, nur noch Reis und Kartoffeln zu nehmen und mir dann Salatsauce darüber zu kippen. Und das jeden Tag, aber nur, weil ich weiß, dass es das Einzige ist, was schmeckt. Manchmal nehme ich aber nicht nur Reis und Kartoffeln sondern noch irgendwas anderes. Da drüber schaufle ich mir dann den Reis und daneben die Kartoffeln. Die Kassiererinnen berechnen mir aber, wie gewöhnlich, nur den Reis und die Kartoffeln. Beim Essen stelle ich dann jedes Mal wieder fest, dass das, was sich unter meinem Berg Reis befindet, mal wieder zum Kotzen schmeckt und ich bin froh, dass ich dafür nichts bezahlt habe. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00028625 vom 10.02.2011 um 13:35:01 Uhr in 10318 Berlin (Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Treskowallee 8) (20 Kommentare).

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“Folge

Fahrstuhl Musik

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Dummheit Peinlichkeit Games Bahn & Co. Nidderau

Ich (Abiturientin) möchte beichten, dass ich selbst Verhalten gezeigt habe, über das ich mich bei anderen immer aufrege. Und das kam so: Ich fuhr mit dem Zug im Berufsverkehr nach Hause. Weil es keine freien Sitzplätze mehr gab, blieb ich im Bereich der Tür unter einem Lautsprecher (wie ich meinte) stehen, packte mein iPhone aus und begann, zum Zeitvertreib BubbleShooter (eine unterhaltsame App) zu spielen. Aus dem Lautsprecher über mir ertönte auf einmal nervige "Fahrstuhl-Musik", woraufhin ich meinen Mitreisenden verschwörerische Blicke zuwarf und mit den Augen rollte, so nach dem Motto "Ach nee, jetzt fängt die Bahn auch noch an, uns mit Musik zu nerven". Erst als ich nach einer Viertelstunde Fahrt ausstieg, stellte ich fest, dass ich aus Versehen mein Handy nicht auf stumm gestellt hatte und die nervige Musik von der App und damit die ganze Zeit von mir kam. Sorry, an alle Mitreisenden, die ich mit meiner Handymusik genervt habe und es tut mir Leid, dass ich so blöd war, die ganze Zeit zu denken, dass sie aus dem Lüfter, den ich fälschlicherweise für einen Lautsprecher hielt, kommt.

Beichthaus.com Beichte #00028620 vom 08.02.2011 um 22:06:48 Uhr in Nidderau (32 Kommentare).

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