Ich bin nicht zu dick!

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Maßlosigkeit Vorurteile Stolz Zorn Familie

Vorgestern hatte ich Geburtstag. Ein Geschenk war unter anderem ein Schwingstuhl. Diesen Stuhl kann ich nicht nutzen, denn ich wiege mehr als für diesen Stuhl zugelassen ist. Ich sehe dies indirekt als Zeichen, mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich zu fett wäre. Ich habe zwar einiges auf den Rippen (120 Kilo bei 1,80m), aber ich fühle mich pudelwohl! Ich habe keine Schmerzen und schwitze nicht wie andere Übergewichtige. Knochen- oder Rückenschmerzen habe ich auch keine.

Gut, ich habe mich ein wenig gehen lassen nach der Ausbildung. Alle paar Tage viel Alkohol und wenig Bewegung. Aber so sehe ich normal aus, bis auf etwas dickere Schenkel und einen Bierbauch. Meine Tante sollte sich schämen, mich nicht persönlich anzusprechen und mir mit einem Stuhl zu zeigen, dass ich zu dick bin! Meine Beichte ist, dass mir egal ist, was andere denken. Und dass ich jeden verachte, der über mich lästert, was mein Gewicht betrifft. Ich fühle mich wohl - wenn sich das ändern sollte, werde ich auch Maßnahmen dagegen einleiten. Und diesen Schwingstuhl werde ich verkaufen, weil er zu klein für meine Wohnung ist und hässlich aussieht! Ich ernähre mich übrigens vegan und das sehr gesund und abwechslungsreich. Meine Tante denkt, es liegt an dieser Ernährung. Sie hält Veganismus für ein Hexenwerk. Ich schäme mich aber, ihr zu sagen, dass es nur wegen des Alkohols und mangelnder Bewegung ist. Das weiß keiner.

Beichthaus.com Beichte #00037920 vom 24.03.2016 um 00:53:44 Uhr (28 Kommentare).

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Lügen bei Online-Games

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Lügen Peinlichkeit Ignoranz Games

Ich (m) war früher viel in Warcraft 3 unterwegs, hier hatte ich auch einige "Internetbekanntschaften" gefunden. Viele in meinem damaligen Alter (14), aber auch zwei etwas Ältere - einer Mitte 20 und einer Mitte 30. Wir haben viele Abende mit Zocken verbracht und auch private Themen wurden manchmal ausdiskutiert. Wie es so war, haben wir uns anfangs etwas über uns erzählt, was auch normal ist, wenn man eine Zocker-Gemeinschaft bildet. Hier kam auch einmal die Frage auf, wie alt ich eigentlich sei. Dabei habe ich leider nicht ganz die Wahrheit gesagt und mich älter gemacht. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt, dass die beiden mich sicher ausschließen würden, wenn sie wüssten, wie alt ich wirklich bin.


Das Thema kam eigentlich auch nie wieder auf, bis ich einen meiner anderen Warcraft-Bekannten in die Gruppe integrierte. Nach ein paar Wochen war dieser völlig integriert und hier kam es wohl zu einem Gespräch miteinander, welches auch das Alter beinhaltete. Da er offen erzählte, wie alt er ist und dass ich ja auch so alt sei, ist meine Lüge aufgeflogen. Leider wurde ich daraufhin ausgestoßen - trotz mehrmaliger Versuche, wieder in die Gruppe zurückzufinden. Auch mein anderer Bekannter wollte ab dem Moment nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich wurde aus dem Clan geschmissen und habe alle Posten verloren. Jetzt, 14 Jahre später, kommt mir das noch manchmal ins Gedächtnis und ich weiß, ich hätte ehrlich sein sollen. Da hier wirklich private Dinge besprochen wurden, konnten die beiden ja nicht wissen, ob ich nicht vielleicht alles frei erfunden hatte und ob man mir überhaupt noch trauen kann. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037917 vom 23.03.2016 um 23:20:10 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nächtliches Treffen mit meiner Tante

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Fremdgehen Schamlosigkeit Morallosigkeit Familie

Ich (m/23) habe etwas getan, was mich sehr verwirrt. Ich verbrachte meinen Abend im Dorfverein, man hat ordentlich getrunken und auf dem Weg nach Hause ist mir zufällig die Frau meines Onkels begegnet. Ich wusste schon immer, dass sie irgendwie mehr in mir sieht, als nur ihren "Neffen" und dass es zwischen ihr und meinem Onkel nicht besonders gut läuft. Als wir uns dann längere Zeit unterhalten haben, hat sie mich einfach geküsst und in meinem Alkoholrausch habe ich das erwidert, wobei sich nun jeder denken kann, was dabei rauskam. Als ich am nächsten Tag zu Hause aufgewacht bin und realisiert habe, was passiert ist, kam ich mir unglaublich schmutzig vor und wusste nicht, was ich machen sollte. Sie schrieb mir nur, dass es schön war, aber unter uns bleiben sollte. Ich brach daraufhin den Kontakt bestmöglichst ab, wir sehen uns nur ab und zu auf Familienfeiern und da sagen wir uns nur Hallo und Tschüss. Ich fühle mich sehr schlecht meinem Onkel gegenüber und bereue es, dass diese Sache passiert ist. Das Ganze ist nun schon einige Monate her und inzwischen muss ich immer öfter daran denken und irgendwie macht mich der Gedanke auch wieder geil und ich muss mich immer zurückhalten, wenn ich was getrunken habe, damit ich ihr nicht wieder schreibe und nach einer Wiederholung frage.

Beichthaus.com Beichte #00037912 vom 23.03.2016 um 12:04:40 Uhr (3 Kommentare).

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Wie macht ihr das auf dem Klo?

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Ekel Peinlichkeit

Ich (w) gehe sehr sparsam mit Klopapier um. Nach dem Abkoten wische ich und falte das Papier dann so, dass der Schmutz innen ist, und verwende auch noch die Rückseite. Nach dem Urinieren mache ich es ebenso. Ich weiß nicht, wie andere Leute das machen und es ist mir peinlich, das im Freundeskreis oder in der Familie zu erzählen bzw. zu fragen, wie andere es machen. Vielleicht finden meine Freunde mich dann eklig? Wenn eine Rolle zur Neige geht, verwende ich auch das letzte, meist zerknitterte, Blatt und finde es ärgerlich, wenn andere gleich die Rolle auswechseln, ohne die letzten Blätter zu verwenden. Ich weiß nicht, warum ich das mache, denn eigentlich geht es mir weder uns Geld noch um die Umwelt. Egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs: Ich gehe sehr sparsam mit Klopapier um und weiß nicht, ob das normal ist!

Beichthaus.com Beichte #00037903 vom 22.03.2016 um 18:47:42 Uhr (15 Kommentare).

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Ich ertrage seine Nähe nicht

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft

Ich habe einen tollen Mann, der mich über alles liebt. Genau da liegt das Problem. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe ihn auch, sehr sogar. Aber seine Art, mir seine Liebe zu zeigen, tut mir einfach nur weh. Er küsst mich und umarmt mich - schon früh morgens in der Küche, und das vor meinem ersten Kaffee. Dauernd muss er mir sagen, wie sehr er mich doch liebt. Dann erwartet er, dass ich ihm sage, wie sehr ich ihn liebe. Und dass ich ihn auch einmal umarme. Ich fasse ihn sehr gerne an, wenn ich Lust darauf habe. Dabei küsse ich ihn auch. Aber seine penetrante Nähe kann ich einfach nicht ertragen. Ich habe in meiner Kindheit oft geweint, vor Schmerzen bzw. vor Angst. Irgendwann hat meine Mutter zu mir gesagt, ich solle nicht weinen, denn was sollen denn die Anderen von mir denken. Ab diesem Zeitpunkt habe ich versucht nur noch alleine zu weinen. Ich habe meine Gefühle unterdrückt, wenn Andere um mich waren. Deshalb muss ich auch Abstand halten und kann meine wahren Gefühle nicht zeigen.

Beichthaus.com Beichte #00037902 vom 22.03.2016 um 15:55:25 Uhr (13 Kommentare).

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