Die Schwedin und das Hostel in Neuseeland

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Urlaub Last Night Neuseeland

Ich (m) möchte etwas beichten, was schon gut ein Jahr zurückliegt und mein mit Abstand peinlichstes Ereignis in meinem 21-jährigen Leben beinhaltet. Ich habe nach dem Abi das Vergnügen gehabt, vor dem Studium, meinen Traum einer 6-monatigen Auslandsreise nach Neuseeland zu verwirklichen. Der vierte Monat war angebrochen und ich hatte zuvor sechs Wochen harte Drecksarbeit geleistet, um die Kasse wieder etwas aufzufüllen und machte mir nun ein schönes Leben, verprasste das Geld und genoss die Zeit. Jedenfalls befand ich mich an jenem Tag in einem Hostel in Auckland, in dem ich schon zwei Wochen verweilte und wachte vom Klingeln meines Handyweckers auf. Es war 9:45 Uhr morgens und ich hatte am Abend gut gefeiert, anscheinend zu gut. Mein Kopf dröhnte und ich hatte einen ekligen Geschmack aus Alkohol und Zigaretten im Mund, kurz gesagt: ich hatte den Kater meines Lebens. So fertig war ich am Tag danach noch nie und ich musste wohl ziemlich viel getrunken haben. Wilde Tanz- und Kussszenen mit dem Mädel im Bett gegenüber schossen mir durch den Kopf und ich musste grinsen. So lässt es sich leben.


Sie war Schwedin und hatte ein hübsches Gesicht, kleine straffe Brüste, die üppig abstanden, mit Nippeln, die einen sehr einladend anschauten (in Fachkreisen auch "Schlitten-Titten" genannt). Zwischen uns knisterte es schon seit ich im Hostel angekommen war und wir verstanden uns blendend - wir hatten sogar Pläne geschmiedet zusammen weiter zu reisen. Sie sah so unschuldig aus, war aber alles andere als das. Was für eine geile Sau. So sehr ich mich jedoch anstrengte, ich konnte den Abend nicht vollständig rekonstruieren und wusste nicht mehr, wie ich ins Bett gekommen bin.


Warum klingelte der Wecker? Ahja, um 10 Uhr ist Checkout-time und ich wollte noch eine weitere Woche bleiben und musste meinen Aufenthalt verlängern. Schlaftrunken stand ich auf und ging ins Bad, um mir die Zähne zu putzen und dachte mir noch "Hast aber gut geschwitzt in der Nacht!". Ich war in einem 4-Bett-Zimmer mit zwei Hochbetten. Der Typ im Bett unter mir steht jeden Morgen um 5:30 Uhr auf und geht zur Arbeit, er war also nicht da und die Schwedin war ebenfalls nicht im Zimmer - wahrscheinlich frühstücken - und der Typ unter ihr schlief noch tief und fest. Als ich von der Rezeption wieder kam und auf mein Bett klettern wollte, sah ich das Unglück: jeweils einen großen, nassen Kreis in meinem Bett und im Bett unter mir. Ich hatte ins Bett gepinkelt. Mich packte die Panik und ich wollte nur noch aus diesem Alptraum aufwachen, musste aber geschockt feststellen, dass das kein Traum war, sondern dass ich gerade wirklich mit 20 Jahren in einem Hostel ins Bett gemacht habe. Geht es noch peinlicher? Ich wollte nur noch sterben. Ich stand wie versteinert da und überlegte was ich tun sollte.


Nun zu meiner Beichte: ich ging zum Waschraum und nahm zwei frische Bettbezüge, ging zurück ins Zimmer und zog beide Betten ab, drehte die Matratzen um, bezog sie neu und brachte die nassen Bezüge zum Wäschekorb. Danach packte ich alle meine Sachen in Rekordzeit, ging zur Rezeption und versuchte mit irgendwelchen Ausreden mein Geld für die bezahlte Woche wieder zu bekommen, was auch klappte. Als das geschafft war, nahm ich ein Taxi ans andere Ende der Stadt und checkte in ein Hostel ein, um zu duschen und erst mal wieder runter zu kommen. Das Zimmer muss nach ein paar Tagen stark nach Urin gestunken haben und mir tun die unwissenden Menschen Leid, die in den beiden Betten schlafen mussten, bis irgendwann die Ursache für den Gestank rauskam. Aber mir war das so peinlich, dass ich mir sogar eine neue SIM-Karte fürs Handy kaufte, um mir Fragen nach meinem plötzlichen Verschwinden zu ersparen. Ich will mir gar nicht erst die Reaktionen auf dieses Missgeschick ausmalen.


Jetzt, ein Jahr später, bereue ich zutiefst einfach so weg gerannt zu sein. Sie war meine absolute Traumfrau und ich vermisse sie sehr. Sollte es so etwas wie Seelenverwandte geben, dann war sie meine. Ich habe bis heute vergeblich versucht die ganze Sache zu verdrängen, aber wenn ich abends versuche einzuschlafen, muss ich manchmal daran zurückdenken und werde vor Scham ganz rot und vergrabe mein Gesicht im Kissen. Ich hoffe ich kann irgendwann mal drüber lachen. Ich gelobe übrigens Besserung und habe danach nie mehr wieder so viel Alkohol getrunken und gehe nun jedes Mal vorm Schlafengehen brav aufs Töpfchen. Oh man, wie peinlich. Und das mit 21.


PS: Zum Glück ist der Typ unter mir schon um 5:30 Uhr aufgestanden und ich habe nicht ihn sondern nur sein Bett angepinkelt. Oder was noch schlimmer wäre: wenn sie unter mir geschlafen hätte und durch das Tröpfeln meines Weihwassers geweckt worden wäre. Oh Gott, ich hör lieber auf.

Beichthaus.com Beichte #00029786 vom 07.02.2012 um 12:27:56 Uhr in Neuseeland (Auckland) (12 Kommentare).

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Schreibtischstuhl bevorzugt

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Last Night Berlin

Hiermit beichte ich, dass ich (m) als 14-jähriger Nachts schlafwandelnd in das Zimmer meiner Schwester gegangen bin und mich dort auf ihren Schreibtischstuhl gesetzt habe. In meiner nächtlichen Verwirrtheit habe ich wohl gedacht ich säße auf der Toilette und habe es laufen lassen. Zu allem Überfluss war ihr Freund zu Nacht bei uns, der auch gleich das Licht anmachte, als er es plätschern hörte. Ich war sofort hellwach und fragte mich, wie ich dahin gekommen bin und wieso zum Teufel mein Schniedel aus der Boxershorts hing. Dann sah ich auch schon die riesige Pfütze um mich herum. Als meine 4 Jahre ältere Schwester anfing zu schreien bin, ich mit hochrotem Kopf aus ihrem Zimmer gestürmt. Diese Geschichte habe ich noch nie jemandem erzählt. Meine Schwester hat den besagten Freund 2007 geheiratet. Auf irgendwelchen Feiern wird hin und wieder im Suff an diese Story erinnert, aber nur so, dass nur wir drei es mitbekommen. Hiermit beichte ich also, dass ich als 14-jähriger Nachts in das Zimmer meiner Schwester gepinkelt habe, als sie und ihr Freund darin geschlafen haben. Heute, nach über 10 Jahren, ist es mir noch immer tierisch peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00029759 vom 31.01.2012 um 15:39:07 Uhr in Berlin (Egellsstraße) (13 Kommentare).

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Wattestäbchen beim Arzt

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Diebstahl Unreinlichkeit Peinlichkeit Gesundheit Merzig

Ich (m) war gestern beim Arzt. Geduscht habe ich mich an dem Morgen nicht, weswegen meine Ohren auch dreckig waren. Als ich dann im Behandlungszimmer auf den Arzt wartete, habe ich diese Wattestäbchen gesehen, die dicker sind und nur auf einer Seite Watte haben. Damit habe ich mir dann die Ohren sauber gemacht. Da ich nicht wusste wohin damit, habe ich sie einfach auf den Boden geworfen, an eine Stelle, wo man sie nicht direkt sehen kann. Es tut mir echt Leid, was ich gemacht habe, aber wo hätte ich das sonst hin tun sollen, ohne dass der Arzt das merkt?

Beichthaus.com Beichte #00029749 vom 26.01.2012 um 11:29:06 Uhr in Merzig (15 Kommentare).

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Das Handtuch

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Unreinlichkeit Ekel Sex Dummheit Roth

Gestern hatte ich phantastischen Sex mit meinem Freund, wie er besser und anstrengender nicht hätte sein können. Wir waren danach beide schweißnass und praktisch bewegungsunfähig. Da er auf meinem Bauch abgespritzt hatte, nahm ich ein vom Haaretrocknen zuvor noch […]
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Beichthaus.com Beichte #00029725 vom 15.01.2012 um 22:16:40 Uhr in 91154 Roth (Brentwoodstraße) (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Gäste-Bettdecke

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Fremdgehen Unreinlichkeit Ekel

Meinen letzten Freund, den ich im Sommer hatte, habe ich betrogen. Er war Südländer und krankhaft eifersüchtig. Da er ohnehin überall Gespenster sah, fand ich es legitim, es mit der Treue nicht so ernstzunehmen. Ich lernte einen netten Mann kennen, der bei und mit mir schlief. Ich habe eine zweite Bettdecke für Gäste, die ich ihm gab. Am nächsten Tag schlief mein Freund mit und bei mir. Ich gab ihm die selbe Decke, natürlich nicht frisch bezogen. Er kuschelte sich hinein und fand sie ganz wunderbar. Das gab mir einen seltsamen Kick.
Mit ihm war bald Schluss. Die Decke legte ich wieder beiseite, wieso auch neu beziehen, wenn sie so selten benutzt wurde? Vor wenigen Wochen hatte ich dann einen One-Night-Stand, für den ich die Decke wieder aus dem Schrank holte.
Nun zur eigentlichen Beichte: mein Vater schlief letzte Woche bei mir. Ich gab ihm die selbe Decke. Tut mir Leid, Papa. Ich hoffe, du kannst mir verzeihen. Ich verspreche, sie ganz bald endlich frisch zu beziehen.

Beichthaus.com Beichte #00029713 vom 13.01.2012 um 00:41:22 Uhr (18 Kommentare).

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