Ich habe meine Familie zerstört

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Fremdgehen Feigheit Selbstsucht Familie

Ich (w/56) habe meinem Sohn keine schöne Kindheit ermöglicht und ihn aus dem Haus geekelt. Als ich jung verheiratet war - mit meinem mittlerweile Ex-Mann - musste er beruflich für zehn Monate nach China. Wir konnten uns in dieser Zeit nicht sehen. Als er ging, war einen Monat zuvor unser gemeinsamer Sohn auf die Welt gekommen, unser ganzer Stolz. Doch trotz meines wunderbaren kleinen Mannes war ich sehr einsam und sehnte mich mehr und mehr nach der Zärtlichkeit, die ich von meinem Mann gewohnt war. So habe ich mich hinreißen lassen und bin fremdgegangen. Einige Zeit später war klar, dass ich von diesem Mann schwanger war. Der Liebhaber wollte, dass ich abtreibe, was ich aber nicht konnte. Er hat mir gedroht, falls ich versuchen sollte, Kontakt zwischen ihm und dem Kind herzustellen und verschwand aus meinem Leben.

Ich habe meinem Mann alles gebeichtet, der verständlicherweise außer sich war, dann aber beschlossen hat mir zu verzeihen und beide Kinder zusammen aufzuziehen. Das war leichter gesagt als getan. Mein Mann hatte keinerlei Gefühle für das Kind des Nebenbuhlers und zeigte ihm das in den folgenden Jahren jeden Tag sehr oft. Er hielt zu seinem Sohn, begegnete dem anderen Sohn nur mit Ablehnung und Gemeinheiten und ist sogar, in meiner Abwesenheit, mit seinem leiblichen Sohn alleine in den Wochenendurlaub gefahren. Während der andere auf der Toilette war, sind sie heimlich abgehauen. Ich bekam das alles mit. Aber ich konnte einfach nichts tun. Ich habe den Jüngeren leiden lassen und alles ignoriert. Er hat gespürt, dass er irgendwie nicht zu uns gehört - aber er wusste nicht, warum.

Dann kam der Tag, an dem alles eskaliert ist: Ich hätte zu meinem Jungen stehen müssen. Er war damals zwölf. Ich weiß nach all den Jahren nicht mehr, was genau war, ich weiß aber noch, dass der Jüngere völlig unschuldig war. Mein Mann hat ihn so lange fertiggemacht und sein Bruder sagte, dass der Vater recht hat, bis der Jüngere auf den Bruder losgegangen ist. Mein Mann hat ihn heftig ins Gesicht geschlagen und von mir gefordert, dass er sofort in ein Heim kommt, er wolle ihn nie wiedersehen. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Ich habe mich, wie in all den Jahren, nicht dazu geäußert. Ich habe ihn nach einigen Monaten im Heim besucht, wo ich einen Jungen vorfand, dessen Augen nur Verzweiflung schrien. Ich habe ihm erzählt, woher die Ablehnung kommt, dass dieser Mann nicht sein Vater ist - doch diese Erklärung kam nicht mehr richtig bei ihm an. Die Gefühlskälte hatte ihn kaputtgemacht. Und wieder machte ich einen riesigen Fehler - anstatt von nun an Schritt für Schritt zu versuchen, meinen Sohn zurückzugewinnen, war ich so ratlos, dass ich gar nicht mehr zu Besuch kam.

Heute ist mein Sohn 34 Jahre alt. Ich habe ihn vor etwa sechs Monaten das letzte Mal gesehen, immer nur zufällig. Wir haben keinen Kontakt, er möchte es nicht und ich kann es gut verstehen. Er hat es doch noch geschafft, er hat eine kleine Familie. Als ich ihn gesehen habe, habe ich gemerkt, was für ein toller Vater er ist. Als er mich gesehen hat (es war beim Einkaufen in einem großen Elektromarkt), haben er und seine Frau den Buggy mit ihrer zweijährigen Tochter an mir vorbeigeschoben und darüber gesprochen, dass die Welt nicht groß genug ist, um Menschen aus dieser Horrorfamilie nicht begegnen zu müssen.

Und ich bin schuld daran. Von meinem Mann habe ich mich vor etlichen Jahren bereits getrennt. Im Gegensatz zu mir und meinem anderen Sohn, der seit Jahren große Schuldgefühle gegenüber seinem Bruder hat, ist mein Ex-Mann nach wie vor davon überzeugt, dass der Junge die Familie durch seine Boshaftigkeit zerstört hat. Ich bin mittlerweile stark depressiv und in Behandlung und außer meinem jüngeren Sohn habe ich kaum jemanden. Freunde und Verwandte haben sich von uns schon lange zurückgezogen.

Beichthaus.com Beichte #00038071 vom 16.04.2016 um 12:34:54 Uhr (24 Kommentare).

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Die Münze aus dem Schwimmbad

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Diebstahl Schamlosigkeit Selbstsucht

Vor vielen Jahren hat mich die Gelegenheit zum Dieb gemacht. Vermutlich war ich in der frühen Pubertät. Jedenfalls, ich war im Hallenbad und zog mich gerade um, um nach Hause zu gehen. Kurze Zeit später kam auch ein junges Mädchen dazu und wollte sich ebenfalls umkleiden. In den Spind musste man eine Münze stecken, um absperren zu können. Ich war fast fertig und dieses andere Mädchen ging in eine Kabine, dabei ließ sie den Spind offen, von wo aus man sehr gut die Münze sehen konnte. Ja, die hatte sie noch drin gelassen. Ich schaute schnell zur Seite, schnappte sie mir und tat so, als wäre nichts. In dem Moment kam sie aus der Kabine heraus, ich zog mich seelenruhig weiter an.

Sie bemerkte, dass die Münze fehlt, suchte überall, leider vergebens. Da sie nichts sagte und ich nicht auffallen wollte, ging ich so ruhig wie möglich Richtung Ausgang. Jetzt könnte man meinen, wie mies das doch war. Aber ich finde, wer auf seine Sachen nicht aufpassen kann, muss mit so etwas rechnen. Ein bisschen leidtut es mir schon, wer weiß, was danach geschehen ist. Vielleicht hat sie Ärger von ihren Eltern bekommen? Wenn es so, oder so ähnlich, war, dann entschuldige ich mich hier.

Beichthaus.com Beichte #00038069 vom 16.04.2016 um 04:54:19 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sie ist eine Lebensretterin

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Eitelkeit Falschheit Hochmut Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (m/36) heirate bald meine Freundin. Und darin liegt auch das Problem. Denn eigentlich möchte ich das nicht mehr. Meine Liebe ist nicht mehr so, wie sie vorher war. Dazu sei gesagt, dass sie ein absolut toller Mensch ist und ihr persönlich vermutlich niemand das Wasser reichen kann. Aber sie hat einen Makel, über den ich nicht hinweg sehen kann. Vor drei Monaten hat es bei ihren Eltern gebrannt und die beiden sitzen im Rollstuhl. Sie wohnten im dritten Stock mit einem Aufzug und Gott sei Dank war meine Freundin gerade auf dem Weg zu den beiden. Da das Haus relativ abgelegen ist, dauerte es wohl auch, bis jemand die Feuerwehr gerufen hat. Meine Freundin jedoch ging mutig hoch, obwohl schon alles verraucht war und gebrannt hat. Zum Glück trainiert sie häufig, denn so war es ihr möglich, ihre sehr schlanken Eltern einzeln durch die Flammen zu tragen. Sowohl die Eltern als auch sie haben schwere Verbrennungen davongetragen.


Nicht der ganze Körper, sondern mehr einzelne Stellen, die aber so richtig derb aussehen. Die Feuerwehr kam dann auch, aber da stand meine Freundin schon mit ihren Eltern draußen und versuchte, sie zu versorgen. Wenn sie nicht gewesen wäre, dann wären ihre Eltern in den Flammen gestorben. So haben sie neben den Verbrennungen nur eine mittelschwere Rauchvergiftung davon getragen und mittlerweile geht es ihnen auch wieder super. Sie ist eine Lebensretterin und genau deswegen schäme ich mich es zu sagen, aber seit sie diese verbrannten Stellen hat, die schon hässliche Narben bilden, finde ich sie nicht mehr attraktiv. Ihr Gesicht hat auch etwas abbekommen und natürlich auch ihre Hände, da sie sich zu den beiden ja erst durchkämpfen musste. Sie ist zwar nicht verunstaltet, aber trotzdem stört es mich. Es tut mir wahnsinnig leid, denn innerlich habe ich schon mit ihr abgeschlossen.


Neulich habe ich sogar eine hübsche junge Dame kennengelernt, mit der aber noch nichts gelaufen ist. Ich beichte also, dass ich meine Verlobte stehen lasse, weil mich ihr Aussehen nicht mehr anspricht. Auch wenn es mir leidtut, aber ich habe auch das Recht eine Frau an meiner Seite zu haben, die ich auch vorzeigen kann, ohne blöd angeguckt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038062 vom 15.04.2016 um 17:34:26 Uhr (53 Kommentare).

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Der Dildo im Hintern meines Freundes

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Rache Missbrauch Boshaftigkeit Zorn Partnerschaft

Ich habe meinem Freund einen Dildo anal eingeführt und bin dabei absichtlich grob gewesen. Sein Ausgang hat die doppelte Größe angenommen und er hat sich eingekackt. Der Grund ist, dass er mich zum Analsex genötigt hat. Ich wollte nie irgendetwas in meinem Po und jeder meiner Ex-Freunde hat das respektiert. Nennt mich ruhig prüde, aber für mich ist der Po ein Ausgang und nicht mehr. Aber das kann jeder für sich selber entscheiden, jedoch wünsche ich mir, dass man meine Bitte auch respektiert. Beim Geschlechtsakt hat er mich von hinten vaginal genommen, bis er ihn rausgenommen hat. Ich wollte gerade fragen, was los ist, als ich einen stechenden Schmerz wahrnahm. Er versuchte, mir seinen Penis mit Gewalt anal einzuführen, trotz Gegenwehr. Er kam dann auch fix und ich fühlte mich richtig vergewaltigt. Außerdem tat mein Po so dermaßen weh, das kann man sich kaum vorstellen. Er hingegen fand es überhaupt nicht schlimm und wollte mal "spontan" sein. Ab da habe ich schon gedanklich mit ihm Schluss gemacht, habe mir das aber für einen finalen Schlag aufgehoben.


An dem Tatabend habe ich dann alles vorbereitet und mir Mühe gegeben, dass alles so erotisch wie möglich ist. Als es dann losging, habe ich ihm einen kleinen Dildo präsentiert und den Wunsch, ihm diesen einzuführen. Er war begeistert und begab sich gleich in Pose. Allerdings bat er mich, doch bitte vorsichtig zu sein und alles mit Gleitcreme einzuschmieren. Ich bin dann hinter ihn und habe den kleinen Dildo durch einen Großen ersetzt. Ich habe angesetzt und schon fingen die Analqualen an. Er schrie wie ein Ferkelchen und kackte sich ein. Den großen Dildo habe ich schnell versteckt und den Kleinen wieder zum Vorschein gebracht, aber in dem Moment hat er da auch gar nicht drauf geachtet. Ich musste mir das Lachen verkneifen, nahm meine Sachen und ging. Ein paar Tage später tat es mir schon leid. Ich hätte einfach Schluss machen sollen, ohne ihn anal zu zerstören, aber meine Rachegedanken waren verlockender. Ich war schwach.

Beichthaus.com Beichte #00038058 vom 14.04.2016 um 17:38:39 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Als Veganer hat man es schwer

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Ignoranz Engherzigkeit Maßlosigkeit Vorurteile Ernährung

Ich bin ein Veganer. Leider verurteilen mich sehr viele Leute deswegen, auch meine Familie. Jedes Mal, wenn ich es jemandem erzähle, wird sich darüber lustig gemacht. Manche versuchen sogar, mir irgendwelche tierischen Nahrungsmittel unterzujubeln. Sie können einfach nicht nachvollziehen, wieso ich das tue. Danach werde ich auch sehr häufig gefragt. Wenn ich ihnen dann sage, dass ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, wenn Tiere wegen meines Essens sterben und leiden müssen, werde ich wieder belächelt. Viele beschweren sich ja darüber, dass Veganer anderen ihre Lebensweise aufzwingen wollen. Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich habe noch nie versucht, jemanden zu bekehren, auch wenn es mich oft reizt. Aber ich halte mich zurück, weil ich weiß, dass dann noch mehr über mich geschimpft wird. Was ich eigentlich beichten möchte? Dass ich mittlerweile einen Riesenhass auf diese intoleranten Personen habe und mir oft wünsche, dass sie sich an ihrem Essen verschlucken und langsam daran ersticken.

Beichthaus.com Beichte #00038055 vom 14.04.2016 um 13:16:27 Uhr (29 Kommentare).

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