Die 1.000 Gramm Bombe

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Unreinlichkeit Waghalsigkeit Last Night Berlin

Ich musste ausnahmsweise beruflich einmal um 4 Uhr morgens bei einem Kunden sein, um die Arbeiten unserer Mitarbeiter zu kontrollieren. Am Abend vorher war ich mit einigen Freunden noch in einer Kneipe ein paar Bierchen zischen und scharfe Currywurst essen.

Ich stand also um 3:30 auf (was schon mindestens 20 Minuten zu spät war, um sich in Ruhe fertig zu machen) sprang unter die Dusche und nach dem Anziehen bemerkte ich schon ein leichtes Blubbern in der Magengegend. Das muss warten, ich brauche nur 20 Minuten bis zum Kunden und kann dort in Ruhe auf die Toilette gehen, dachte ich. Ich saß also im Auto und musste von Charlottenburg nach Zehlendorf (Berliner Villenviertel). Kaum auf der Stadtautobahn merkte ich wie es kam, ich dachte es zerreißt mich, also was tun? Ich bin mit 30-40 km/h zu schnell zur nächsten Abfahrt gerast und bin nun mit meinem Auto durch Zehlendorf geschlichen, in der Hoffnung ein ruhiges Plätzchen zu finden, immer dabei der stechende Schmerz und die Angst, den Muskel mal kurz zu entspannen, in einer der teuersten Gegenden Berlins war ich also unterwegs mit ausgeschaltetem Licht und Radio, damit mich keiner sieht und hört und suchte also eine versteckte Ecke oder ein offenes Gartentor, um meinen Bierschiss loszuwerden.
Nach einigen ewig dauernden Minuten ergriff ich meine Chance, ich hielt an, zog noch schnell mein Jacket aus, schloss meine Autotür extrem leise und kletterte über einen zu klein geratenen Zaun einer etwa 2 Mio. Euro Villa. Ich hockte mich neben den erst besten Rhododendron und warf meine 1.000 Gramm Bombe mitten auf den englischen Rasen des Villenbesitzers. Nachdem ich mein Geschäft vollendet hatte, war noch genau ein Taschentuch übrig, das ich auf einem kleinen Stöckchen aufspießte und zentral in meinem Werk platzierte, sozusagen als weiße Fahne. Ein kleines Friedensangebot an die arme Sau, die mein kleines Geschenk entsorgen musste. Ich grinse heute noch darüber besonders, weil die Nummer echt knapp war, denn kaum saß ich wieder im Auto, ging im Schlafzimmer das Licht an.

Beichthaus.com Beichte #00029147 vom 12.07.2011 um 11:27:27 Uhr in Berlin (Zehlendorf) (20 Kommentare).

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Für immer solo

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Ungerechtigkeit Lügen Rache Ex Partnerschaft Nürnberg

Ich liebe meinen Ex immer noch. Ich stalke ihn regelrecht auf einem sehr bekannten Netzwerk. Jedes Mal, wenn ich irgendwelche Herzchen oder ähnliches auf seiner Pinnwand sehe von irgendwelchen Mädels, wo ich denke, dass sich zwischen den beiden etwas anbandeln könnte, schreibe ich diejenige an und erzähle die dollsten Lügengeschichten, wie dass er nur Sex will und alles dafür tut, unsozial ist und lauter so etwas, nur weil ich mit der Trennung nicht so gut klar komme wie er. Ich ertrage es einfach nicht zu sehen, wie beliebt er beim anderen Geschlecht ist und ich mich immer noch so kindisch benehme und verkrieche. Ich beichte, dass mein Ex jetzt fast 2 Jahre nach unserer Trennung immer noch keine Beziehung hatte, weil ich alles daran gesetzt habe, das zu verhindern!

Beichthaus.com Beichte #00029145 vom 11.07.2011 um 22:08:40 Uhr in Nürnberg (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Pünklichkeit um jeden Preis

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Boshaftigkeit Selbstsucht Vandalismus Bahn & Co.

Ich habe früher regelmäßig den Fahrstuhl am Bahnhof sabotiert, der es Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen ermöglicht ohne Probleme den Bahnsteig zu erreichen, indem ich die Lichtschranke der Tür verklebt habe. Die Tür blieb dann offen und der Aufzug war unbenutzbar. Das habe ich deshalb gemacht, weil sonst jedes Mal, wenn ein Rollstuhlfahrer mitfahren wollte und davon gab es etliche, der S-Bahnfahrer erst umständlich so eine Rampe zusammenbauen musste. Das konnte je nach Motivation desselben schon mal bis zu 5 Minuten dauern. Dann passte aber die Umsteigezeit zur nächsten Anschlussbahn wegen der dabei entstandenen Verspätung nicht mehr und man musste fast 20 Minuten warten oder eben 20 Minuten früher fahren, um pünktlich im Büro zu sein. Eigentlich tun mir die Leute im Nachhinein ein ganz klein wenig Leid, weil leicht haben sie es ja nicht, aber andererseits sind mir andere sicherlich dafür wieder dankbar gewesen, weil die Bahn dann pünktlich gefahren ist.

Beichthaus.com Beichte #00029144 vom 11.07.2011 um 21:33:46 Uhr (30 Kommentare).

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Süchtig nach dem Rotlicht

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Sucht Fremdgehen Prostitution Verschwendung Wollust Potsdam

Ich muss gestehen, dass ich süchtig bin, und zwar nach Prostituierten. Ich gehe bestimmt 2-3 mal im Monat zu Prostituierten. Das Ganze wäre nicht schlimm, wenn ich nicht seit 4 Jahren eine wunderbare, liebevolle und hübsche Freundin hätte, die ich auch sehr liebe. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029143 vom 11.07.2011 um 15:52:55 Uhr in Potsdam (21 Kommentare).

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“Beichte

Sweeney ist Schuld!

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Unreinlichkeit Peinlichkeit Lügen Tiere Vandalismus Landau i.d. Pfalz

Mir (w/18) ist neulich etwas furchtbar Peinliches passiert. Ich habe bis spät in die Nacht ferngesehen und bin schließlich auf dem Sofa im Wohnzimmer eingeschlafen. Irgendwann bin ich nochmal halb aufgewacht, weil meine Mama, als sie von der Nachtschicht kam, eine Decke über mich gelegt und Licht sowie Fernseher ausgeschaltet hat. Danach bin ich relativ schnell wieder eingepennt.
Der Großteil der Nacht zog traumlos an mir vorüber. Irgendwann so gegen 4 Uhr morgens habe ich dann, soweit ich mich erinnere, davon geträumt aufs Klo zu gehen. Leider ist es nicht nur im Traum zum Wasserlassen gekommen. Ich wache also beim Pinkeln auf und spüre wie das Desaster unter mir wortwörtlich seinen Lauf nimmt. Ich habe den Drang schnellstmöglich unterdrückt und ein Handtuch geholt, um den Wasserschaden der Couch so niedrig wie möglich zu halten. Doch es half nichts, man hat immer noch eine wunderschöne, große, dunkle Pfütze gesehen. So ein Mist! Ich habe daraufhin die Decke, die nichts abbekommen hatte, fein säuberlich zusammengefaltet und wieder an ihren Platz gebracht , habe mich angezogen und bin fast eine Stunde zu früh zur Schule gegangen, um der unbequemen Befragung meiner Mutter aus dem Weg zu gehen.
Als ich dann nach der Schule heim kam, erzählte mir meine Mama beim Mittagessen dann von dem Fleck auf der Couch. Ich machte mich schon auf den Anpfiff meines Lebens gefasst, als meine Mutter dann sagte: "Offenbar ist Sweeney immer noch nicht ganz stubenrein, aber dass er gleich an die Couch geht?" Sweeney ist unser kleiner Kater, den wir uns zwei Wochen zuvor angeschafft haben. Ich war so erleichtert! Ich nickte nur und sagte: "Klar, ist wohl Sweeney gewesen." Ich möchte also beichten, dass ich nicht nur für eine Nacht Bettnässer gespielt, sondern die Schuld auch noch meinem armen kleinen unschuldigen Sweeney zugeschoben habe. Aber er hat nach dem Essen ein Fischstäbchen von mir abgekriegt also denke ich er hat mir verziehen. Trotzdem: Sorry Mama, wegen der Couch!

Beichthaus.com Beichte #00029140 vom 10.07.2011 um 21:18:26 Uhr in Landau i.d. Pfalz (19 Kommentare).

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