Wir wollen hier Tote sehen!

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Trunksucht Gesundheit Last Night Oldenburg

Ich (m) muss beichten, dass ich letzte Nacht besoffen eine echte Pietätlosigkeit begangen habe. Ich war bei einer Party von einem guten Freund, den ich schon länger nicht mehr gesehen habe. Dort saßen wir, acht Leute, also auf der Terrasse und grillten und tranken fröhlich ein paar Bierchen. Nach einiger Zeit hörten wir dann Sirenen, doch wir ließen uns nicht stören. Als wir dann kurze Zeit später durch die Gegend liefen, sahen wir dann diesen Krankenwagen, der auch die heulenden Geräusche von sich gegeben hat. Nun sind wir also an dem Haus, bei dem der Krankenwagen stand, angekommen und gafften. Plötzlich fing ich an zu skandieren "Wir! Wollen! Hier! Tote sehen! Wir wollen hier Tote sehen!" und so weiter, bis dann alle mitmachten. Dies ging eine Minute so, bis wir aufhörten, weil sich scheinbar keiner von uns gestört fühlte oder dies nicht bekundete. Jetzt, im nüchternen Zustand, fällt mir auf, wie schlimm das eigentlich ist. Da kämpft jemand ums Überleben und wir rufen sowas. Schon schlimm, vor allem, weil ich mit dem Tod irgendwie kaum umgehen kann. Ich möchte mich hiermit bei allen entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00028795 vom 02.04.2011 um 17:18:20 Uhr in Oldenburg (26 Kommentare).

Gebeichtet von mopmop
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Mein "Hilfe in Not"-Experiment

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Trunksucht Dummheit Falschheit Schamlosigkeit Last Night Marburg

Vorletztes Wochenende bin ich (m) auf einer Feier gewesen, hatte mächtig getankt und wollte mit dem letzten Zug dieser Nacht wieder nach Hause fahren. Ich saß auf einer Bank am Bahnhof, mit ein wenig Schwindelgefühl und etwas Übelkeit. Mit mir waren noch sechs andere Leute am Bahnhof. Während ich da so saß und versuchte einigermaßen geradeaus zu schauen, habe ich mich gefragt, ob diese fremden Leute einem eigentlich helfen würden, wenn man plötzlich umkippen würde oder ob sie einen vielleicht einfach liegen lassen. Möglicherweise aus dem Grund, weil sie einfach nur noch nach Hause wollen.

Da die Hemmschwelle für Dummheiten im alkoholisierten Zustand ja geringer ist und weil ich eigentlich sowieso schon recht müde war, ließ ich mich dann einfach mal zur Seite kippen, fiel von der Bank und blieb mit geschlossenen Augen auf dem Boden liegen. Gefühlte 20 Sekunden tat sich nichts, meine Frage hatte sich somit eigentlich erledigt. Ich wollte mich gerade wieder aufrichten als ich plötzlich eine Stimme hörte "Ey Kollege, alles klar mit dir?". Ich drehte mich langsam der Stimme entgegen und da hatte sich schon ein Typ Ende 20 neben mich gehockt und mir seine Hilfe angeboten. Ich sagte ihm, mir wurde gerade schwarz vor Augen und mir wäre ein wenig schwindelig. Er fragte sofort, ob er für mich einen Krankenwagen rufen solle, aber ich richtete mich langsam wieder auf und sagte, dass es nicht nötig wäre. Der Rest der Leute am Bahnhof hat nur gegafft und keiner von ihnen rührte sich vom Fleck.

Als schließlich der Zug kam, hab ich mich mit ihm in eine 4er Reihe gesetzt und während der Fahrt so typische Sätze gesagt wie "Sowas passiert mir eigentlich nie" und "Ach, das wird schon wieder". Zum Glück musste ich nur circa 6 Minuten fahren. Als der Zug in meinem Heimatort schließlich anhielt, bedankte ich mich für seine Hilfe, versicherte ihm dass ich es bis nach Hause schaffe und verabschiedete mich.

Er hat mich die Zeit über nicht gefragt, ob ich betrunken wäre. Wenn ich was gesagt habe, habe ich auch versucht normal zu sprechen, nur eben ein wenig benommen. Trotzdem hab ich das Gefühl, dass er es wahrscheinlich doch gemerkt haben muss. Ich habe mich im Nachhinein auch nicht gerade toll gefühlt, was ich da vorgespielt habe. Auf der anderen Seite fand ich es jedoch klasse, dass mir wenigstens einer helfen wollte, während die anderen Leute am Bahnhof nur gegafft haben. Ich habe im Endeffekt doch gemerkt, dass es eigentlich schamlos ist, sowas auszutesten, wenn man nicht wirklich in Not ist. Einmalige Aktion! Ich habe meine Frage beantwortet bekommen und es kommt nie wieder vor! Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00028751 vom 22.03.2011 um 11:45:02 Uhr in 35037 Marburg (Bahnhofstraße 33) (22 Kommentare).

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Fasching 69

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Peinlichkeit Intim Trunksucht Familie Last Night

Es war Fasching 2007, als sich diese höchst peinliche Geschichte zugetragen hat. Ich (m/21) bin damals mit meiner Freundin auf eine Faschingsparty bei uns im Ort gegangen. Bei uns wird immer gut gefeiert und gut getrunken, so dass ich nach ein paar Stunden schon etwas […]
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Beichthaus.com Beichte #00028736 vom 18.03.2011 um 14:16:11 Uhr (17 Kommentare).

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Das Schlüsselloch

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Trunksucht Dummheit Peinlichkeit Last Night

Das Schlüsselloch
Als ich ordentlich voll von einer Party heimging, habe ich den Schlüssel nicht ins Loch von der Haustür bekommen. Ich bin dann vor der Haustür eingeschlafen. Als ich aufwachte, habe ich gemerkt, dass ich eine Straße zu weit war und das gar nicht mein Haus gewesen ist. Kein Wunder, dass der Schlüssel nicht gepasst hat.

Beichthaus.com Beichte #00028724 vom 14.03.2011 um 01:36:22 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Eingeschlafen

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Masturbation Trunksucht Dummheit Familie Vlotho-Exter

Ich muss jetzt mal eine extrem peinliche Geschichte loswerden, die sich vor etwa 3 Jahren zugetragen hat. Ich war bei einem Kumpel auf dem Geburtstag. Dort haben wir dann wie man es so macht, richtig ordentlich einen gebechert.
Ich war dann gegen 2 Uhr so dicht, dass ich nur noch nach Hause wollte. Als ich dann zu Hause war, hatte ich aus welchem bescheuerten Grund auch immer, unheimliche Lust mir die Palme noch ein bisschen zu wedeln. Also ab an den PC, eine gewisse Seite mit gewissen Videos angesurft und losgelegt. Blöderweise war ich zu dem Zeitpunkt wohl schon so müde und der Alkohol hat dann noch sein übriges getan, dass ich mit offener Hose und laufendem Video am Schreibtisch eingepennt bin. Natürlich kam es dann so, wie es kommen musste. Am nächsten Morgen stand plötzlich meine Mutter im Zimmer. Diese hat die blöde Angewohnheit, nur kurz zu klopfen und dann sofort ins Zimmer zu stürmen. Sie hat mich in entsprechender Pose und der besagten Seite auf dem Bildschirm an meinem Schreibtisch entdeckt. Durch das Klopfen bin ich dann auch endlich aufgewacht und habe meine Mutter nur verdutzt angeguckt. Sie hat dann leicht verstört geschaut, gesagt, dass das Frühstück gleich fertig sei und sich schnell wieder umgedreht. Mir war das so dermaßen peinlich, aber sie hat mich nie drauf angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00028720 vom 11.03.2011 um 18:04:27 Uhr in Vlotho-Exter (21 Kommentare).

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