Diagnose: Leukämie

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Verzweiflung Partnerschaft Gesundheit

Ich (m/30) muss etwas beichten, das mich wirklich total fertigmacht. Ich habe eine wundervolle Freundin (20), mit der ich seit knapp acht Monaten zusammen bin. Die Beziehung zu ihr ist etwas völlig anderes, als ich davor erlebt habe. Ich liebe sie aufrichtig und von ganzem Herzen, wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Umso schockierender war die Nachricht, dass meine Freundin an Leukämie erkrankt ist. Für sie und mich brach erst einmal eine Welt zusammen. Doch für mich war klar, dass ich immer an ihrer Seite bleiben werde, egal was passiert. Am Anfang arrangierten wir uns damit, doch mit der Zeit entstanden immer mehr Probleme. Durch ihren Haarverlust und die immer längeren Krankenhausaufenthalte veränderte sie sich stark. Sie verlor an Selbstbewusstsein und auch ihr Kampfgeist ließ immer mehr nach. Also versuchte ich alles Menschenmögliche, um sie aufzuheitern, ihr beizustehen und vor allem um ihr wieder Lebensmut zu schenken. Mit Erfolg.


Inzwischen kann sie immer öfter lachen und plant wieder gemeinsam mit mir die Zukunft. Doch das Problem mit ihrer Glatze steht immer noch zwischen uns. Sie sagt andauernd, wie fremd und schrecklich sie ihr neues Aussehen findet, auch wenn sie natürlich gleichzeitig froh ist, dass sie am Leben ist. Versteht mich nicht falsch! Ich finde sie trotzdem bildhübsch, doch manchmal erwische ich mich dabei, wie ich alte Fotos anschaue und ihr altes Aussehen vermisse. Ihre langen Haare und ihre tolle Ausstrahlung. Ich bin so dankbar, dass es ihr immer besser geht, doch gleichzeitig fehlt mir einfach etwas. Wenn ich sie jetzt anschaue, sehe ich keine sexy Frau, sondern eine von der Krankheit gezeichnete, schwache Frau. Und dafür schäme ich mich so sehr. Ich bin so wütend, dass eine Krankheit alles verändert hat und ich nicht weiß, wie das alles weitergehen soll. Denn inzwischen fühle auch ich mich innerlich total kaputt und würde gerne eine Auszeit von allem nehmen. Und das, obwohl meine Freundin todkrank ist und nicht ich. Ich fühle mich im Moment einfach nur schrecklich und hoffe, dass es alles irgendwie wieder wird, wie damals.

Beichthaus.com Beichte #00032903 vom 21.03.2014 um 21:54:15 Uhr (15 Kommentare).

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Prügel für den Frauenschläger

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Aggression Gewalt Last Night

Ich möchte beichten, dass ich gestern einen Mann mindestens krankenhausreif geschlagen habe. Ganz ehrlich gesagt hätte er auch am Boden sterben können und ich wüsste es jetzt nicht einmal, denn ich bin danach ziemlich schnell weg - oder besser gesagt, von meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032896 vom 20.03.2014 um 21:05:27 Uhr (49 Kommentare).

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“Folge

Der Flirt mit dem Professor

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Fremdgehen Begehrlichkeit Lügen Studentenleben Berlin

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich ständig vom Sex mit bestimmten anderen Männern träume und mich sogar danach sehne. Ich bin allerdings seit fünf Jahren mit meinem Freund zusammen, der vier Jahre älter ist als ich. Am Anfang war er natürlich mein Traummann. Ich dachte, ich könnte mit ihm eine wunderschöne Zeit verbringen und eventuell wäre es sogar für immer. Doch schon bald fingen die Probleme an. Der Sex war sehr schlecht und wir stritten deshalb unheimlich viel. Man hat darüber geredet, doch geändert hat sich nie etwas. Warum wir trotzdem schon fast sechs Jahre zusammen sind? Abgesehen vom Sex passen wir menschlich einfach super zusammen. Es scheint eine Art Seelenverwandtschaft zu sein. Man sollte aber erwähnen, dass wir seit locker zwei Jahren keinen Sex mehr haben, weil ich es einfach aufgegeben habe. Dennoch herrschen Strukturen einer Beziehung. Als ich dann vor einem Jahr angefangen habe zu studieren, habe ich in der Uni-Mensa einen Mann kennengelernt. Zuerst schien er irgendwie komisch zu sein, denn er wirkte wirklich erwachsen und bodenständig, was ich von meinem Freund nicht behaupten kann, weil er in jeder Hinsicht eher ein Versager ist. Später hat sich dann rausgestellt, dass der Unbekannte einer meiner Professoren ist.


Und obwohl ich zuvor kein Wort mit ihm gewechselt habe, hat es mich trotzdem zu ihm hingezogen und es war schade, dass jeglicher Gedanke an zukünftige Geschehnisse sofort im Keim erstickt wurde. Bis ich dann versucht habe verbal auf mich aufmerksam zu machen. Das hat auch hervorragend funktioniert. Es zieht mich einfach zu ihm hin und ich würde so gerne mit ihm schlafen, obwohl wir uns bis heute nur normal unterhalten haben. Ich male mir täglich aus, wie der Sex mit ihm wohl wäre. Und ob es sich lohnen würde, den Seitensprung mit meinem Professor zu wagen. Deshalb möchte ich beichten, dass ich meinem Freund nicht von meinem Verlangen erzählen werde, bis ich weiß, wie weit das mit meinem Professor gehen könnte. Außerdem möchte ich beichten, dass ich heimlich mit ihm schreibe und mir andauernd wünsche, dass möglichst bald mehr passiert.

Beichthaus.com Beichte #00032846 vom 10.03.2014 um 03:03:32 Uhr in 10557 Berlin (Altonaer Straße) (18 Kommentare).

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Aussichtslose Liebe

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Dummheit Selbstsucht Schule

Vor fünf Jahren habe ich an einer Berufsfachschule einen Mann kennen und lieben gelernt, meinen Schulleiter. Ich habe mich in seine Verliebtheit verliebt. Wir haben ein Jahr mit allem gewartet, nicht einmal viel miteinander gesprochen. Danach ging es los mit "der Beziehung". Er war verheiratet mit einer Frau, die ihn nicht liebte und die er nicht liebte. Ich hatte immer gehofft, er würde sich einmal endlich entscheiden, aber das Geld, das er in sein Haus mit ihr gesteckt hat, sein "Ruf" und sein bequemes Nest waren ihm immer wichtiger. Fast vier Jahre hat er mich hingehalten und hat versucht, mich mit teuren Geschenken bei sich zu behalten. Aber ich habe seine Pralinen meinen Eltern geschenkt und sein Geld nie genommen, keinen Cent. Ich habe ihn geliebt - und vier Jahre gebraucht, um in einem klaren Moment endlich alles zu beenden, weil er sich nie für mich entschieden hätte. Ich war unfassbar naiv und dumm. Wir hatten wunderbare Momente, ich hatte mein kleines Märchen von Lehrer und Schüler, aber ich bereue, so viel einfach mitgemacht zu haben. Nie wieder. Aber halt, eines muss ich noch hinzufügen: Einmal habe ich ihm von seinem großen Vermögen zwanzig Euro aus dem Kreuz geleiert, fast im selben Moment, in dem ich mich getrennt habe, um einen weiteren Karton für "Weihnachten im Schuhkarton" packen zu können. Er hat es mir großzügigerweise gegeben, dachte, damit käme ich schon wieder. Aber ich bin nie wieder gekommen. Wenn ich schon nicht als Siegerin aus dieser Liebe hervorgegangen bin, dann dich wenigstens als eine Art "Robin Hood".

Beichthaus.com Beichte #00032829 vom 06.03.2014 um 13:38:34 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Angst vor Krebs

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Verzweiflung Manie Gesundheit

Jeden Tag, seit meinem neunten Lebensjahr, habe ich panische Angst davor, an Krebs zu erkranken. Die Angst kam einfach über Nacht, traumatische Erlebnisse hatte ich nicht. Ab meinem vierzehnten Lebensjahr bin ich dann mehrmals in der Woche zu verschiedenen Ärzten, um die Krankheit ausschließen zu lassen. So lange, bis bei der Privatversicherung meiner Mutter die Beihilfe gestrichen wurde. Heutzutage, mit fast 40 Jahren, mache ich mein gesamtes Umfeld mit dieser Angst immer noch verrückt. Ich war auch schon bei Therapeuten, aber die konnten mir nicht helfen und Chemie möchte ich nicht nehmen. Es vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht an diese Krankheit denken muss. In meiner Familie kam diese Krankheit allerdings noch nie vor. Ich kann meinen Alltag wunderbar meistern und es verdrängen, aber im Hinterkopf habe ich die Krankheit immer. Wenn es irgendwo zwickt, oder ich einen "Pickel" finde, den ich nicht einordnen kann, fahre ich sofort zum Arzt. Zum Glück bin ich dort, dank meiner Privatversicherung, immer wieder gerne gesehen. Ich leide unglaublich unter dieser Angst. Ich bin nie wirklich frei und ungezwungen. Denn selbst wenn ich mich über etwas freue, frage ich mich, ob das nun bedeutet, dass die Krankheit bald ausbricht und dass man mir "vor dem Ende" noch eine kleine Annehmlichkeit bereiten will.

Beichthaus.com Beichte #00032825 vom 05.03.2014 um 23:03:14 Uhr (22 Kommentare).

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