Stinkender Kollege in meinem Sportwagen

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Engherzigkeit Lügen Kollegen Arbeit

Stinkender Kollege in meinem Sportwagen
Ich beichte hiermit, dass ich regelmäßig Geschichten erfinde, nur um meinen faulen und fetten Arbeitskollegen nicht mitnehmen zu müssen. Aber mal von Anfang an: Wir sind eine mittelständische Firma mit ungefähr 60 Mitarbeitern, das Arbeitsklima ist immer gut gewesen, bis mein Chef seinen Schwager einstellte. Seitdem dieser Mensch bei uns arbeitet, ist die Arbeitsmoral massiv gesunken, da er seinen Sonderstatus auszunutzen weiß. Er kam direkt nach dem Studium zu uns, weil er nichts anderes gefunden ist. Jetzt möge man denken, er sei erst Ende 20 oder Anfang 30. Nein, er ist fast 40. Warum? Er hat 32 Semester studiert, bis er mal ein Studium beendet hat. Er bewegt sich unglaublich langsam, schläft ab und zu ein und Körperhygiene ist auch nicht sein Ding. Wir haben eine 40 Stunden Woche, das bedeutet, dass wir acht Stunden am Tag arbeiten. Der Kollege kommt um 9, geht um 3 und macht 1,5 Stunden Mittagspause.

Wenn er mal fünf Minuten länger bleibt, trägt er sich gleich Überstunden ein. Das demotiviert natürlich alle anderen. Was er so richtig arbeitet weiß auch niemand, meistens spielt er Online-Spiele. Ein großes Problem ist, dass dieser Mensch genau auf meinem täglichen Arbeitsweg wohnt. Ein Auto hat er natürlich nicht, wozu auch. Deshalb wurde ich schon öfter von meinem Chef gebeten, ihn mitzunehmen, obwohl er auch problemlos mit der Bahn fahren könnte, aber dafür müsste man ja fünf Minuten zur Haltestelle laufen. Deshalb denke ich mir fast täglich die abenteuerlichsten Ausreden aus. Einmal konnte ich mich nicht mehr rausreden und musste ihn tatsächlich mitnehmen. Es hat bestialisch gestunken, und da ich einen Sportwagen fahre, hat das Rad auf der Beifahrerseite auch mehrfach im Radkasten geschliffen - aufgrund seines Gewichtes. Ich überlege ernsthaft, zu kündigen, weil ich mir das nicht länger antun will. Alternativ muss ich mir etwas einfallen lassen, um irgendwie den Kollegen aus dem Unternehmen zu kicken. Was soll ich nur tun?!

Beichthaus.com Beichte #00036363 vom 14.08.2015 um 20:22:19 Uhr (15 Kommentare).

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Heiraten? Nein Danke!

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Lügen Falschheit Selbstsucht

Heiraten? Nein Danke!
Ich beichte, dass ich nahezu mein gesamtes Umfeld belüge. Alle reden davon, wie wichtig und schön Heiraten, Liebe, Kinder und so weiter seien. Da pflichte ich natürlich eifrig bei, auch wenn ich an das alles nicht glaube. Eine klitzekleine Andeutung reicht schon, um als völliger Depp dazustehen. Und was mir alles angedichtet wird: Depression, diverse Persönlichkeitsstörungen und so weiter. Und zu guter Letzt auch noch die Großeltern und Eltern die Angst haben, ich sei später nicht versorgt und glücklich! Liebe ist einfach nichts für mich. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich freue mich für jedes glückliche Paar, auch in meinem Umfeld. Sogar die Schweden-Hochzeit habe ich mir zig Mal angesehen. Ich weiß einfach, dass man am Ende sowieso nur enttäuscht, belogen und betrogen wird. Das war bei meinen Eltern so, und auch bei anderen aus meinem Umfeld. Warum soll das dann bei mir anders laufen? Manchmal wünsche ich mir, ich hätte diese Wahrheit niemals in meinen Kopf gelassen. Andererseits bin ich auch froh, mir Verletzungen und einen Rosenkrieg zu ersparen, mit diesem Wissen! Oder noch schlimmer: Man liebt sich nicht mehr und lebt nur noch voreinander hin. Spätestens wenn die Falten und ersten grauen Haare kommen, wird man doch ausgetauscht! Nein, danke! Ich plane also, ein Leben in Egoismus zu führen.

Beichthaus.com Beichte #00036362 vom 14.08.2015 um 20:00:17 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Saufen, Kiffen und Rauchen mit 12 Jahren

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Dummheit Trunksucht Drogen Verzweiflung

Ich (w/18) beichte, dass ich dumm war, weil ich mit 12 Jahren nur am Saufen, Kiffen und Rauchen war - bis zu meinem sechzehnten Lebensjahr. Meine Eltern haben sich nicht dafür interessiert - weder für mich, noch für meine Schule. Mein Vater hat mich damals geschlagen […]
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Beichthaus.com Beichte #00036361 vom 14.08.2015 um 19:42:25 Uhr (12 Kommentare).

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Rollenspiel-Nerd beim Chat-Treffen

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Engherzigkeit Rache Vorurteile Falschheit

Ich bin in einer sehr bekannten Chatcommunity angemeldet, aber nicht, um Sexbekanntschaften, Partner oder neue Freunde kennenzulernen, sondern um mit meinen Freunden aus dem realen Leben ein bisschen zu schreiben und ab und an die Spiele dort zu spielen. Hin und wieder ergibt sich auch ein nettes Gespräch und ich habe auch zwei gute Freunde dort kennengelernt, aber das ist nicht mein Hauptaugenmerk, es passiert eben. Meine beste Freundin ist etwas aktiver dort, moderiert einen Kanal, und letztes Jahr fragte sie mich, ob ich Lust hätte, auf ein Chattertreffen mitzukommen. Klar, hatte ich! Ich bin immer gerne unter Menschen und es war auch wirklich lustig, mit vielen netten Leuten. Aber es waren auch echte Nerds da. Es gab dann so eine Art Rollenspiel, ich hatte mich dafür auch eingetragen, und als ich an ein paar Stellen nicht richtig mitkam und die Ansage nicht verstand, wurde der Spielleiter meines Teams, einer der heftigsten Nerds, total ausfallend und ich hatte das Gefühl, von dem Ausgang dieses Spiels hängt jetzt sein Leben ab!


Ich war echt geknickt, dass ich so fertiggemacht wurde. Doch im Nachhinein dachte ich mir nur, dass der Typ wahrscheinlich seinen extremen Minderwertigkeitskomplex irgendwie kompensieren muss. Er ist allerhöchstens 1,70 Meter groß, wiegt bestimmt an die 110 bis 120 Kilo, vielleicht sind es auch 130, hat einen buschigen, total ungepflegten braunen Schnauzbart, der ihn locker mal 20 Jahre älter wirken lässt, obwohl er erst Anfang 30 ist. Überall fehlen ihm Zähne und er riecht auch nicht gerade angenehm. Durch die schlechten Zähne spricht er auch oft recht undeutlich. Ich habe den ganzen Abend zunächst mit meiner Freundin und einer anderen, die wir dort kennengelernt haben, nur über den Typen gelästert und habe absichtlich immer getuschelt, wenn er in unsere Nähe sah. Dann ist meine Freundin zu ihm hin und hat ihm mitgeteilt, dass unsere gemeinsame Bekannte sich für ihn interessiert. Für ihn totales Neuland, aber sie gefiel ihm wohl. Im Umgang mit einer Frau war von dem knallharten Spieleleiter nichts mehr übrig. Er stammelte nur rum und wir veräppelten ihn bis zum Geht-Nicht-Mehr. Er hat alles geglaubt.


Ich bin der offenste Mensch der Welt, viele meiner Freunde sind wirklich sehr dick und das Aussehen meiner Freunde ist das unwichtigste Detail überhaupt, aber wenn mich einer so zusammenfaltet und mir vor den Augen und Ohren mehrerer anderer Leute sagt, wie dämlich ich doch sei, weil ich das Rollenspiel nicht ganz verstanden habe, dann gibt es eine Ausnahme von der Regel. Danach, am nächsten Tag, war auch alles wieder gut. Mein Ärger hatte sich gelegt, mit meiner Freundin fuhr ich wieder zurück zu unseren Familien und Freunden. Meine Freundin, die ja durch ihre Arbeit im Chat viele dort kennt, auch den angesprochenen jungen Mann, erzählte mir, dass der Kerl auch so eine Mod- oder Adminstelle, oder wie man das nennt, innehat, und sich durch extreme Darstellung seiner "Machtposition" nicht gerade beliebt macht. Er hält allen Ernstes sein "Amt" in einem Chat für so wichtig und einflussreich. Er ist arbeitslos. Meine Freundin meinte, ganz armes Würstchen. Kaum Geld, kaum Freunde im wirklichen Leben, dauer-online im Chat. Bei einem solchen Verhalten wundert es mich aber nicht, wenn er keine Freunde hat.

Beichthaus.com Beichte #00036360 vom 14.08.2015 um 18:44:35 Uhr (5 Kommentare).

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Der skurrilste One-Night-Stand der Welt

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Begehrlichkeit Ignoranz Verzweiflung Last Night Ottweiler

Ich habe letzte Nacht eine Frau nach Hause begleitet. Wir waren beide sehr betrunken und sie bot an, dass ich bei ihr übernachten kann. Wir haben uns auf das Sofa gekuschelt und haben geschlafen. Irgendwann im Halbschlaf haben wir uns gegenseitig befummelt und gingen dabei immer weiter. So weit ist das ja nicht schlimm, wir sind ja beide erwachsen. Doch in dem Moment, als wir beide nackt waren, sprang sie plötzlich auf und kauerte sich in eine Ecke. Sie war einfach nicht mehr ansprechbar. So etwas habe ich noch nie erlebt. Sie war völlig weg. Ich habe mich dann angezogen und gewartet, was passiert. Sie zog sich irgendwann schweigend an und sagte nichts. Die Situation machte mir schließlich so viel Angst, dass ich nach Hause gegangen bin. Ich hoffe, es geht ihr gut.

Beichthaus.com Beichte #00036359 vom 14.08.2015 um 18:16:35 Uhr in Ottweiler (9 Kommentare).

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