Die Behindertenquote ist Unsinn!

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Ungerechtigkeit Zorn Dummheit Faulheit Kollegen

Ich (m) bin absolut gegen diese Behindertenquote (auch gegen alle anderen Quoten wie Frauenquoten, Migrantenquoten (wie bei der Polizei z. B.) etc, aber die Behindertenquote betrifft mich persönlich, weshalb sie auch mein Hauptanliegen ist). Ich habe zwei Kollegen, die beide wegen Epilepsie als behindert eingestuft wurden und jeder auf seine Art nur eine einzige Katastrophe ist. Der Eine nutzt seine Quote nur aus. Er hat überhaupt keine Probleme mit seiner Epilepsie, hatte seinen Lebtag lang noch keinen einzigen Anfall, nimmt Medikamente und gut ist - der andere ist so dumm, dass es einem echt wehtut. Wahrscheinlich ist da die Epilepsie aufs Hirn geschlagen. Er fragt alles zehn Mal am Tag und häufiger, versteht Dinge nur, wenn man sie gaaaanz langsam und mehrfach erklärt, grinst dumm, führt Selbstgespräche und riecht nach altem Schweiß - ich könnte mir vorstellen, dass auch das von der geistigen Behinderung kommt. Trotzdem wurde er eingestellt, denn schließlich ist Herr B. ja nicht dumm, sondern nur ein wenig langsamer. Der eine ein mieser Schmarotzer, der andere völlig überfordert und maximal für eine einfache Fließbandtechnik geeignet - super Behindertenquoten!

Ich bin dafür, dass man Quoten abschafft und Leute nur dann einstellt, wenn sie geeignet sind. Bei nichtbehinderten Bewerbern nimmt man doch auch den oder die besten - warum kann man das bei Behinderten nicht auch tun? Es ist doch selten so, dass zwei Bewerber genau gleich gut sind und der Behinderte genau die gleichen Noten, die gleichen Stärken usw. wie der Nichtbehinderte hat. Außerdem gehören für mich geistige Behinderungen in eine ganz andere Schublade als körperliche. Ein Rollstuhl hat natürlich keinen Einfluss auf die Intelligenz, Epilepsie aber schon und deshalb würde ich mir Epileptiker, Autisten oder andere mit geistigen Krankheiten auch GANZ genau angucken, bevor ich sie einstelle. Das ist bei meinem geistig eingeschränkten Kollegen sicher nicht passiert. Man wollte dringend die Behindertenquote erfüllen, denn jeder sieht auf den ersten Blick, dass er nicht der Hellste ist. Das mag jetzt behindertenfeindlich klingen, das bin ich aber gar nicht, nur finde ich es unverschämt, bei so etwas überhaupt nicht auf Dinge wie Fähigkeiten oder Engagement (wie bei dem faulen Kollegen) zu achten. Denn bei dem muss in der Probezeit auch jeder gemerkt haben, dass er diese dämliche Quote nur ausnutzt und ein absoluter Faulpelz ist. Einen Nichtbehinderten hätten sie deswegen entlassen, ihn nicht. Und das finde ich nicht gerecht.

Beichthaus.com Beichte #00040526 vom 23.10.2017 um 21:57:32 Uhr (26 Kommentare).

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2000 Euro Netto soll ein gutes Gehalt sein?

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich selbst als wertlosen Versager empfinde. Trotz Ausbildung und Studium verdiene ich mit Mitte 30 nicht mal ganz 2.000 Euro Netto (Süddeutschland). Es reicht trotz Vollzeitjob gerade für die Miete und für das Nötigste für Frau und Kind. Meine Freunde verdienen trotz niedriger Qualifikationen erheblich mehr und realisieren sich alle ihre Wünsche und Träume, während ich durchgehend von Existenzängsten geplagt bin. Ich bin von Haus aus kein sehr materialistischer Mensch, fühle mich jedoch oft von unserer Gesellschaft gezwungen und genötigt, da oftmals nur der materialistische Vergleich inklusive Status zählt.

Beichthaus.com Beichte #00040470 vom 14.10.2017 um 21:05:21 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Elite muss elitär bleiben!

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Eitelkeit Hochmut Ungerechtigkeit Fürth

Ich bin politisch aktiv. Dabei kann ich mich schon fast selbst nicht mehr hören. Mein Engagement bezieht sich vor allem auf die Investition in bessere Bildung und höhere Löhne bei Geringverdienern. Aber ich und mein reicher Mann wissen, wie es wirklich aussieht: Wir brauchen eine breite Masse, die nur ein Leben in der Mittel- und Unterschicht führen kann. Besonders wichtig ist das für die Elitenbildung. Optimal ist es, wenn die meisten lediglich einen kleinen vierstelligen Nettolohn verdienen. Damit verhindert man bzw. macht es schwerer, solche Menschen in den Status der Elitären/Reichen kommen zu lassen. Sie sollen davon Miete/Essen/Trinken/Wasser/Strom/Heizung/GEZ/Möbel/Elektronikgeräte/Auto/Benzin kaufen/bezahlen, mehr aber nicht!

Wir brauchen diese Menschen als Arbeiter und Dienstleister. Die elitäre Schicht muss auch aufpassen, dass akademische Besserverdiener nicht so leicht in die Elitenschicht aufsteigen. Die bevorzugte Behandlung der Elitären muss sichtbar bleiben, sonst würde es uns immer schwerer fallen, uns von der normalen Masse zu unterscheiden. Programme und Zuschüsse, damit sich Menschen der Mittelschicht an Aktivitäten der Eliten beteiligen können, sehe ich als kritisch und ungerecht an. Nur die Menschen, die es sich auch wirklich zu 100 % selbst leisten können, sollten teilnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00040436 vom 08.10.2017 um 13:48:03 Uhr in 90763 Fürth (26 Kommentare).

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Ich habe alles verloren

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Aggression Morallosigkeit Verzweiflung Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich will mal kurz in meine Vergangenheit zurück, ist zwar etwas leidig, allerdings muss es erwähnt werden, da es schon sehr beeinflussend ist. Also: Ich bin in Köln im asozialsten Viertel geboren und zumindest für sechs Jahre dort aufgewachsen. Natürlich haben wir hier auch den obligatorischen alkoholkranken Vater, der mich, seit meinem zweiten Lebensjahr, grün und blau schlug. Meine Erzeugerin ist dann irgendwann mithilfe des Jugendamtes in eine andere Stadt geflüchtet und wir wurden später dazu geholt. In der neuen Stadt wurde es natürlich nicht besser, ich wurde sehr schwer verhaltensauffällig, schlug mich nur, klaute, schwänzte die Schule - alles querbeet. Nach einiger Zeit kam ich dann auf Antrag eines Richtiges in ein Kinderheim, dort wurde ich von anderen Kindern bzw. von nur einem Kind sexuell missbraucht. Ich habe dann so viel Mist gebaut, dass ich diese Einrichtung verlassen musste, aber bei meiner Mutter durfte ich ja auch nicht bleiben, also musste ein neues Heim gefunden werden.

Dort war ich sechs Jahre lang, habe viel gelernt, habe es geschafft den Blödsinn hinter mir zu lassen, habe aufgehört Mist zu machen, bin in einem Sportverein, war da mehr als aktiv. Ich habe endlich mal Freunde gefunden, machte wirklich positive Schritte. Allerdings wurde ich in diesem Heim auch sexuell missbraucht, von einem Betreuer. Gegen ihn wird auch grade ein Verfahren aufgerollt... Ich wurde aus dem Heim entlassen, wurde depressiv, fand keinen Anschluss, keine Ausbildung, nichts. Ich vegetierte knapp zwei Jahre vor mich her und musste dann zu Hause ausziehen und bin in eine WG gezogen - zu meinem jetzigen besten Freund. Ich begann irgendwann eine Ausbildung, ich absolvierte sie sie auch, bestand und ging arbeiten. Wirklich viele Freunde hatte ich zu diesem Zeitpunkt nie, aber eine Freundin. Sie "jubelte" mir dann ein Kind unter. Kein Problem, ich liebe dieses Kind abgöttisch und gebe alles für ihn. Nun bin ich von der Frau getrennt, sie trennte sich, ich musste mein Kind gehen lassen, muss aber nun um mein Kind kämpfen.

Aber ich bin das Kämpfen satt und ich kann auch nicht mehr. Ich war immer stark gewesen und bin immer mit erhobenem Haupt durch die Gegend gelaufen, aber dieses Jahr läuft einfach megascheiße! Meine Ex ließ des Öfteren mein Leben bedrohen, wenn ich nicht so und so und dies und das mache, ein ehemaliger Bekannter von mir hat mich mega in die Scheiße geritten, wodurch ich alles an einen kriminelle Vereinigung verloren habe. Ich habe natürlich auch Dank meiner damaligen Dummheit (Depri-Phase) ein paar Schulden angehäuft. Nun habe ich noch meinen Job verloren, den Versicherungsschutz fürs Auto und noch viele, viele andere Dinge. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich komme so langsam an einen Punkt, wo ich aufgeben will. Meine Beichte ist also, dass ich für mein Leben keinen Sinn mehr sehe, bei der Rechtslage mein Kind wohl nicht bekommen werde und nur zahlen muss. Ich glaube, ich werde einfach aufgeben. Ich weiß einfach nicht weiter. Egal wie ich versuche, mein Leben positiv zu drehen, es kommt immer schlimmer. Egal welche Therapie ich selbst probiere, sie hilft nur kurzweilig.... Habe ich denn nicht auch das Recht, ein normales und schönes Leben zu führen, das ist das Einzige, was ich will.

Beichthaus.com Beichte #00040394 vom 30.09.2017 um 15:09:59 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Kein Geschenk für meinen Freund

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Geld Ungerechtigkeit Partnerschaft Köln

Ich (w/20) könnte mich gerade selbst erwürgen, für meine Dummheit. Als Studentin habe ich nicht so viel Geld, da mein Freund (22) heute Geburtstag hat, habe ich jeden Monat, von dem Gehalt meines Nebenjobs in einem Café, etwas zurückgelegt, um ihm ein schönes Geschenk zu kaufen. Vor drei Wochen meldete sich mein älterer Bruder, welcher mal wieder dringend Geld brauchte. Er versprach mir, es pünktlich zurückzuzahlen und ich gab ihm, wenn auch widerwillig, das gesparte Geld. Vor fünf Tagen hat mir mein Bruder dann erklärt, dass er mir das Geld erst in zwei Wochen zurückgeben kann. Ich war absolut wütend, ich habe erfolglos versucht, ihn zu erreichen, damit er mir das Geld zurückzahlt und dann kommt so eine Nachricht.

Ich beichte, dass ich durch meine Dummheit den Geburtstag meines Freundes ruinieren werde, ich fühle mich so schlecht, wir sind seit fünf Jahren zusammen und er ist der liebste Mensch, den man sich vorstellen kann und nun habe ich nicht einmal ein Geschenk für ihn. Ich weiß, dass ihm Geschenke nicht so wichtig sind, aber ich wollte ihm trotzdem etwas schenken. Nun habe ich ihm eine Karte geschrieben, gekocht, einen kleinen Kuchen gebacken und das Schlafzimmer vorbereitet. Und trotzdem bin ich nicht zufrieden, sobald ich das Geld wieder habe, werde ich ihm sein Geschenk nachträglich überreichen und den Kontakt zu meinem Bruder vorerst abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00040391 vom 30.09.2017 um 16:11:19 Uhr in Köln (17 Kommentare).

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