Dreiecksbeziehung mit einem Handy

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Zorn Aggression Eifersucht Partnerschaft Telefon Wesselburen

Dreiecksbeziehung mit einem Handy
Ich möchte beichten, dass ich enormen Zorn verspüre, wenn meine Freundin ihr Smartphone auch nur in die Hand nimmt. Dieses Teil ist ihr ständiger Begleiter und es vergeht keine Minute, in der es nicht klingelt und sie sofort nachsehen muss, welche Nachrichten sie nun wieder erhalten hat. Egal, ob wir gerade nett essen, uns unterhalten, oder einen Film gucken. Dank den sozialen Netzwerken sind alle immer und überall online und das kotzt mich an! Sie legt ihr Smartphone fast nicht mehr aus der Hand und ich fühle mich in der Gegenwart des Handys überflüssig, denn sie hat ja all ihre Freunde und Informationen schon in der Hosentasche! Ich bin also eifersüchtig und wütend zugleich - eine Dreiecksbeziehung mit einem Handy stand noch nie auf meiner Wunschliste. Manchmal stelle ich mir vor, wie ich ihr das Teil aus der Hand reiße und es mal so richtig mit einem Presslufthammer bearbeite und ihr danach den Kopf gegen den Tisch schlage, sollte sie es wagen zu fragen, warum ich das getan habe. Ich habe noch weitere gewalttätige Gedanken in diese Richtung und ich schäme mich dafür, auch wenn ich mich ein wenig im Recht fühle.

Beichthaus.com Beichte #00032887 vom 19.03.2014 um 01:47:35 Uhr in Wesselburen (25 Kommentare).

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Kinderbücher vom Kinderhasser

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Boshaftigkeit Hass Ignoranz Arbeit Telefon

Seit geraumer Zeit arbeite ich in einem Beruf im sogenannten Callcenter, bei dem man am Telefon diverse Dinge an fest etablierte Kunden verkauft. Vor Kurzem hat man mich dann auf Kinderbücher angesetzt - und das, obwohl ich Kinder, bis auf sehr wenige Ausnahmen, nicht ausstehen kann. Dennoch verkaufe ich mit gutem Erfolg und möchte mich beinahe jedes Mal nach einem Gespräch in den Papierkorb übergeben, wenn ich freundliche Sätze über Kinder, Eltern oder Großeltern sagen muss, die uns ja vorgegeben werden. Ich bin auch teilweise selbst entsetzt, was ich mir da an schleimigem Wortbau ausdenken kann! Es tut mir leid, dass ich so gut wie alle Kinder aufgrund der abstoßenden Bagage, die sich in meiner Nachbarschaft und in der Stadt herumtreibt, über einen Kamm schere. Und es tut mir leid, dass ich einen Kotzreiz bekomme, weil diese Kinderbücher wirklich klasse geschrieben und toll aufbereitet sind. Ich hoffe, dass die Leute, welche die Bücher am Telefon kaufen, ihren Kindern und Enkeln eine wirkliche Freude machen können.

Beichthaus.com Beichte #00032818 vom 04.03.2014 um 22:55:07 Uhr (5 Kommentare).

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Falscher Alarm beim Notruf

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Dummheit Falschheit Telefon

Ich (m/23) habe, als ich ungefähr zehn Jahre alt war, oft fremde Menschen angerufen und ihnen irgendwelchen Quatsch erzählt. Meine Mutter arbeitete damals als Altenpflegerin und musste häufig am Nachmittag arbeiten, sodass ich sehr häufig alleine war und mich sehr einsam fühlte. Einmal habe ich den Notruf gewählt und habe behauptet, dass die Mutter eines guten Freundes in Ohnmacht gefallen sei. Ein Krankenwagen ist daraufhin zu der von mir genannten Adresse gefahren und die Sanitäter haben herausgefunden, dass ich ihnen nur einen Streich gespielt habe. Da der Notruf meine Telefonnummer sehen konnte, und diese auch an die betroffene Familie weitergegeben hat, war mein einst guter Freund böse auf mich. Das Einzige, das mir daran leidtut, ist, dass ich meiner Mutter nie die Wahrheit sagen konnte, weil ich Angst hatte, dass sie enttäuscht von mir ist. Zwar hat sich meine Klassenlehrerin mit meiner Mutter unterhalten, aber meine Mutter hat natürlich nichts davon geglaubt und mich sehr verteidigt. Natürlich hätte sie das auch getan, wenn ich ihr das Ganze erzählt hätte, aber ich habe mich einfach nicht getraut.

Beichthaus.com Beichte #00032646 vom 31.01.2014 um 00:47:24 Uhr (4 Kommentare).

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Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster

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Engherzigkeit Falschheit Kinder Telefon

Zwischen Weihnachten und Neujahr traf sich ein Großteil meiner damaligen Grundschulklasse zu unserem ersten Klassentreffen. Glücklicherweise waren alle Jungs, mit denen ich (m/25) damals in einer Clique war, ebenfalls anwesend, sonst wäre mir diese Erinnerung wohl nie wieder in den Sinn gekommen. Wir gingen damals nach der Schule immer den größten Teil unseres Heimwegs gemeinsam, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnten. Und wie Jungs mit zehn oder elf Jahren nun einmal sind, machten wir regelmäßig Unsinn und versuchten uns gegenseitig zu überbieten. Irgendwann wurde dann auf unserem Heimweg eine Telefonzelle gebaut - und nach ein paar Monaten erfuhren wir, dass 0800er-Nummern nicht nur kostenlos sind, sondern auch prima von Telefonzellen aus erreichbar waren. Also testeten wir jeden Tag irgendeine ausgedachte 0800er-Nummer, bis wir Erfolg hatten. Wir landeten bei einer Hotline, die sich mit einem Namen meldete, den wir als "Krieg Bestellannahme" verstanden (oder verstehen wollten). Von nun an riefen wir jeden Tag mehrere Male dort an.


Wir hatten jedes Mal den gleichen Mann an der Strippe und wir nervten ihn von Tag zu Tag mehr. Mal bestellten wir Kampfpanzer, mal nur Panzerfäuste, an anderen Tagen wieder Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster. Das Lustige war aber, dass er jedes Mal so lange mit uns diskutiert hat, bis er auf 180 war und ins Telefon brüllte. Als uns dann irgendwann der Spaß daran verging, rief einer von uns "normal" dort an und erkundigte sich, was man dort denn bestellen könnte. Es stellte sich heraus, dass wir bei einem ziemlich großen Sportartikelhändler gelandet waren. Der besagte Freund bekam dann noch einen rund 180 Seiten starken Katalog zugeschickt, weil er das nicht so recht glauben wollte, gemeinsam mit einem kleinen Fußball, auf dem "Bitte nicht mehr anrufen" stand. Zugegeben, ich habe den Spaß damals wirklich genossen, aber heute tut mir der Herr, der sich damals mit uns herumquälen musste, irgendwie leid. Er wollte uns doch nur ein paar Bälle verkaufen.

Beichthaus.com Beichte #00032550 vom 10.01.2014 um 08:22:05 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Valentin aus dem Zug

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Engherzigkeit Verrat Zwietracht Bahn & Co. Telefon

Vor einigen Jahren hatte ich zwei beste Freundinnen - wir waren ein eingespieltes Dreiergespann. Eines Tages fuhr ich mit einer Freundin im Zug, als wir von einem Typen angesprochen wurden. Er sprach fast nur Englisch und stellte sich als "Valentin" vor. Er erkundigte sich aber auch nach meiner Handynummer. Wir gaben ihm dann die Nummer unserer anderen Freundin, da wir sie ein bisschen ärgern wollten und den Typen damit auch los wurden. Es vergingen dann ein paar Tage, und als wir am Wochenende zusammen einen Film ansahen, klingelte das Handy der besagten Freundin. Sie ging natürlich ran und wir hörten, dass der Typ aus dem Zug am anderen Ende der Leitung war. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht in großes Gelächter ausbrachen, während sie versuchte, herauszufinden, was das soll und von wem der Typ die Nummer bekommen hat. Irgendwann legte sie dann auf, aber Valentin versuchte es in den folgenden Tagen immer öfter. Sie regte sich natürlich tierisch auf und wir lachten uns hinter ihrem Rücken schlapp. Das ging dann zwei Wochen so, bis wir uns wieder bei ihr trafen und einen Streit zwischen ihr und ihrer Schwester anhörten. Die Schwester unserer Freundin hatte wohl mit einem Kerl namens "Valentin" gechattet und unsere Freundin war deshalb der Meinung, dass ihre Schwester ihre Handynummer einfach an fremde Typen weitergibt. Wir hörten interessiert zu, und haben das Ganze erst einige Wochen später aufgeklärt. Unsere Freundin sagte dann, dass sie sich wegen uns noch tagelang mit ihrer Schwester gestritten und ihr sogar eine Backpfeife verpasst hätte. Ich bitte um Absolution für unser dummes Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032515 vom 04.01.2014 um 22:36:04 Uhr (11 Kommentare).

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