Bullen zuwinken

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Waghalsigkeit Hochmut Ignoranz

Wenn die Bullen blitzen, fahre ich immer schön langsam. Wenn ich aus dem Blitzfeld rauskomme, beschleunige ich und winke. Manchmal winken sie zurück. Das gibt mir den Kick.

Beichthaus.com Beichte #00027669 vom 31.03.2010 um 20:20:31 Uhr (22 Kommentare).

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Autobahn-Raserei

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Waghalsigkeit Hochmut Ignoranz Auto & Co. Regensburg

Ich möchte beichten, dass ich jedes Jahr aufs neue andere Menschen "in Gefahr bringe" in dem ich wie ein geisteskranker auf Bayerns Autobahnen und Landstraßen mit meinem Motorrad herumheize. Ich fahre dann jenseits aller Geschwindigkeitsbegrenzungen und bringe mich selbst wissentlich und ohne Skrupel in Gefahr. Das Ganze wäre ja nicht so schlimm wenn die Straße nur mir allein gehören würde. Es läuft seit nunmehr 2 Jahren und ich kann einfach nicht damit aufhören. Die Geschwindigkeit und das Adrenalin sind wie Drogen für mich und ich kann sie nicht mehr kontrollieren. Ich (m/20) dürfte eigentlich nur 34 PS fahren, bin jedoch im Besitz eines Motorrads mit mehr als 125 PS. Das Schlimmste ist ich tune das Motorrad am laufenden Band um mehr Geschwindigkeit und Abzug aus meinem Baby herauszukitzeln. Ich gebe in diesen Momenten alles auf was mir je etwas bedeutet hat ohne Skrupel oder Angst etwas verlieren zu können. Ich liebe mein Leben, das tu ich wirklich meistens, doch im Grunde nur wegen jenen Momenten in denen ich Spüre das ich lebe. Ich beichte das ich wissentlich andere in Gefahr bringe und meine Familie(habe ein Kind)/Freunde einfach so skrupellos im Stich lassen könnte nur wegen diesen Augenblicken in denen ich mich Frei fühle. Ich kann damit nicht aufhören, doch kann ich wirklich weitermachen und hoffen das nichts passieren wird?

Beichthaus.com Beichte #00027638 vom 22.03.2010 um 16:08:23 Uhr in Regensburg (50 Kommentare).

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“Beichte

Klassensprecher-Mentalität

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Trägheit Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit Schwerin

Ich (w) habe viele Jahre lang im wahrsten Sinne des Wortes eins auf die Fresse bekommen, weil ich allgemeine Missstände aufgezeigt habe, Zivilicourage zeigte, Mitmenschen beistand, mich für Schwächere einsetzte, Lügner entlarvte und unbequeme Wahrheiten ausgesprochen habe. Ich konnte und wollte einfach Dinge nicht "als gegeben hinnehmen". Ich konnte und wollte einfach bei Ungerechtigkeiten nicht wegschauen. Schon seit Schulzeiten an bin ich für dieses Verhalten immer wieder zwischen die Fronten geraten. Vor zwei Jahren wurde mir noch während der Probezeit von einer Firma gekündigt, weil ich mich ungefragt für eine langjährige Mitarbeiterin eingesetzt habe, die zu Unrecht eines Fehlers bezichtig und ständig gemobbt wurde. Mit den Worten: "Wir brauchen hier Deine nervige Klassensprecher-Mentalität nicht!" wurde ich daraufhin entlassen. Später erfuhr ich, dass man ihr auch gekündigt hatte. Ich beichte, dass ich seit dem schön meine Klappe halte, wegschaue und den einfachsten weg gehe und mich aus allem raushalte. Ich lasse den Dingen ihren Lauf und lebe ein viel entspannteres Leben. Es ist zwar völlig sinnbefreit einfach so durch den Tag zu vegetieren, aber man hat viel weniger Ärger und Stress am Hals. Auf meine Hilfe, kann niemand mehr hoffen. Das hat mir die Realität schön ausgetrieben. Mir ist alles egal. Und dafür schäme ich mich!

Beichthaus.com Beichte #00027630 vom 18.03.2010 um 10:53:00 Uhr in Schwerin (48 Kommentare).

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Werbespots ausgetauscht

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Maßlosigkeit Ignoranz Sucht Medien Kiel

Werbespots ausgetauscht
Ich (m) habe damals (circa 20 Jahre her) ein Schul-Praktikum in der Technik bei einem privaten Radio-Sender gemacht. Meine Aufgabe bestand darin, aus einer Vielzahl von Werbespot-Tapes, anhand einer Liste die richtigen Spots in der richtigen Reihenfolge zu einem Haufen zusammenzutragen und sie dem Techniker zu geben. Der hat die dann anhand meiner Reihenfolge abgespielt. Danach trug ich sie wieder in das riesige Regal zurück. Die Tapes sahen aus wie halbierte Videokassetten, waren also recht groß und auf jedem war nur 1 Spot drauf. Zu der Zeit hatte die Firma Bahlsen einen Spot, der auf dem Instrumental von dem Song "Nightshift" der Band "Commodores" basierte (Marvin - he was a friend of mine). Und zwar ging das so: "Bahlsen - Du wirst jetzt Hundert Jahr. Und darum schenken wir, Dir unser Bestes..." Ich fand das Lied damals so dermaßen geil, dass ich ihn immer rausgesucht habe, auch wenn er in der betreffende Zeit gar nicht gespielt werden sollte. Dafür habe ich andere, nervigere Spots weggelassen (Möbelhaus, Krankenklassen, Versicherungen). Ihr könnt davon ausgehen, dass ich in den 4 Wochen meines Praktikums diesen Spot bei 9 Stunden Arbeitszeit, täglich 9x ausstrahlen lies. Es hat nie einer gemerkt. Es tut mir Leid um die anderen Firmen, aber der Song war einfach zu schön!

Beichthaus.com Beichte #00027624 vom 16.03.2010 um 12:45:13 Uhr in Kiel (29 Kommentare).

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“Beichte

Keinen Cent Trinkgeld

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Geiz Ignoranz Ungerechtigkeit Shopping Düsseldorf

Nachdem ich den Preis einer Waschmaschine um 30% runtergehandelt habe, war der Verkäufer auf ein wenig Druck meinerseits sogar so nett, mir das gute Stück noch am selben Tag außerhalb der normalen Lieferzeiten zu liefern. Nicht nur wurde das alte Gerät abgeholt, das neue wurde installiert und vorher noch in den 5. Stock getragen. Dazu mussten sie auch erst einmal noch einen dicken Schrank beiseite schieben. Ich habe keinen Cent Trinkgeld gegeben.

Beichthaus.com Beichte #00027622 vom 15.03.2010 um 17:55:37 Uhr in Düsseldorf (Golzheim) (31 Kommentare).

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