Warum ist der Flugzeugabsturz für alle so schlimm?

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Zorn Ungerechtigkeit Flug & Co. Lisberg

Ich möchte etwas beichten, für das ich mich sehr schäme. Nach dem tragischen Flugzeugunglück vor Kurzem, bei dem 150 Menschen umgekommen sind, eskalieren die Medien förmlich. Überall ist das Unglück präsent. Ob im Radio, Internet oder im Fernsehen. Normales Fernsehprogramm wird unterbrochen, damit die Nachrichten dieselben Infos wie vor einer Stunde noch mal senden können. Ein bekannter deutscher Comedian hat seine Show am Tag des Unglücks abgesagt, weil "es an so einem Tag nichts zu lachen gäbe". Ich persönlich finde dieses Unglück sehr grausam und ich fühle mit den Hinterbliebenen und Familien sehr mit. Was mich jedoch total ankotzt, ist diese fürchterliche Doppelmoral. Ganz Deutschland berichtet wie bescheuert über dieses Unglück. So weit, so gut. Die anderen Flugzeugunglücke, die es in letzter Zeit gab, wurden aber nicht annähernd so viel beachtet, wie das jetzige. Natürlich, dieses Mal war es ja eine deutsche Maschine mit 72 Deutschen an Bord.


Ich finde es ungeheuerlich, dass die deutschen Medien anscheinend den Tod von Deutschen mehr betrauern, als den von "Ausländern". Mich kotzt dieser Fakt so unglaublich an, dass ich jedes Mal, wenn ich nur das Wort Flugzeug höre, die Augen verdrehe. Ist denn wirklich der Tod von Deutschen bedeutender, als der von Asiaten? Gibt es tatsächlich etwas zu lachen, wenn ein Flugzeug abstürzt, in dem keine Deutschen saßen? Wenn ich jedes Mal, wenn etwas Schreckliches passiert, meine Comedyshow absagen würde, dann dürfte dieser Mensch theoretisch gar nicht mehr senden, da tagtäglich durch gewisse Terrorgruppen Menschen entführt, gefoltert und getötet werden. Aber das ist ja nicht so wichtig, die sind ja nicht deutsch! Wofür ich mich nun schäme? Langsam aber sicher bin ich sauer, dass diese Menschen gestorben sind. Sie können nichts dafür, aber trotzdem nervt es mich. Und gleichzeitig schäme ich mich sehr dafür, da ich das Ganze wirklich tragisch und meine eigenen Gedanken grauenvoll finde.

Beichthaus.com Beichte #00035337 vom 27.03.2015 um 10:12:18 Uhr in Lisberg (16 Kommentare).

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Jeden Freitag betrunken Auto fahren

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Trunksucht Waghalsigkeit Auto & Co. Last Night

Es kann doch nicht wahr sein, dass mir das jedes Wochenende passiert. Mit meinen Kumpels gehe ich freitags immer auf den Putz hauen. Das heißt, Saufen, bis zum Abwinken. Da ich mit 19 der Älteste in der Gruppe bin, muss ich natürlich fahren. Glücklicherweise gibt es bei uns im Dorf kaum Polizeistreifen, in der nahegelegenen mittelgroßen Stadt allerdings schon. Ich hatte jetzt schon mehrfach Glück, dass ich nicht erwischt wurde, aber es wird langsam eng. Wie kann man so blöd sein, fragen sich jetzt alle. Natürlich will ich nicht fahren, wir könnten auch zusammenlegen und ein Taxi nehmen, aber immer wenn ich voll bin, fahre ich trotzdem. Am nächsten Morgen schlage ich dann die Hände über dem Kopf zusammen. Für eine Taxifahrt hin und zurück fehlt uns ehrlich gesagt das Geld. Die Hinfahrt könnten wir auch mit dem Bus erledigen, allerdings meinen die Jungs, dass das nicht cool wäre. Ich bitte um Absolution für die zurückliegenden Fälle, ab sofort verweigere ich die Fahrt.

Beichthaus.com Beichte #00035336 vom 27.03.2015 um 08:09:33 Uhr (24 Kommentare).

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Masturbation in der Bibliothek

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Masturbation Schamlosigkeit Begehrlichkeit Studentenleben

Seit einigen Tagen bin ich (m/20) in der Universitätsbibliothek meiner Stadt, um in Ruhe zu lernen. Da ich meistens den ganzen Tag dort verbringe, um mit dem Lernstoff voranzukommen, verliere ich zum Abend hin stets meine Konzentration. Meistens schweifen dann meine Gedanken ab und nach kurzer Zeit denke ich ans Masturbieren. Ich sitze immer an einem alleinstehenden Tisch, welcher nur schlecht einsehbar ist. Der Tisch ist etwas in das Mauerwerk eingelassen, sodass nur zwei Personen nebeneinander auf derselben Seite sitzen können. Ich möchte beichten, dass ich nun schon zum zweiten Mal, als eine hübsche Studentin neben mir saß, näher an den Tisch rangerutscht bin, um unter diesem vorsichtig meinen Penis auszupacken und zu masturbieren. Es törnt mich immer enorm an, wenn meine Sitznachbarinnen nur einen Meter neben mir sitzen und (hoffentlich) nichts von der Sache mitbekommen. Ich habe so großen Gefallen daran gefunden, dass ich nun schon immer hoffe, dass sich eine Studentin neben mich setzt.

Beichthaus.com Beichte #00035335 vom 27.03.2015 um 00:16:23 Uhr (20 Kommentare).

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Der One-Night-Stand und die innige Umarmung

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Begehrlichkeit Verzweiflung Last Night

Ich (w) hatte einen One-Night-Stand mit einem Betrunkenen. Er hat sehr wohl einen hochgekriegt, doch die Sache war recht schnell vorbei. Danach fiel er sozusagen ins Koma. Ich nutzte die Gunst der Stunde, um mich ganz eng an ihn zu schmiegen und mir vorzustellen, wie er mich liebevoll umarmt. Es war nicht so sehr der Sex, der mir abgegangen war, sondern die Nähe zu einem Menschen. Ich blieb eine schöne, gefühlte Ewigkeit in der Umklammerung liegen, so lange, bis ich merkte, dass er langsam aus seinem Alkohol-Koma wieder erwachte. Dann drehte ich mich zur Seite, um ihn nicht weiter zu bedrängen. Denn ihm ging es ja nicht um die Nähe, sondern um den raschen Sex.

Beichthaus.com Beichte #00035313 vom 24.03.2015 um 13:24:58 Uhr (11 Kommentare).

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Hochzeitsempfang von Fremden

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Schamlosigkeit Trunksucht Waghalsigkeit Diebstahl Völlerei Waldmünchen

Vor Kurzem war ich mit meiner Freundin beim Fotografen, um professionelle Bilder machen zu lassen. Wir hatten uns dazu natürlich sehr schick angezogen. Im Anschluss sind wir im Sonnenschein um einen nahegelegenen See spaziert. Direkt am See ist ein sehr nobles Hotel, wegen des schönen Wetters waren alle Glastüren nach draußen geöffnet. Nach und nach sind immer mehr Leute eingetroffen und es ist uns aufgefallen, dass es sich um eine riesige Hochzeitsgesellschaft handeln musste. Wir sind dann aus Neugier hingelaufen. Dort wurden wir von einer Hotelangestellten empfangen, da sie wohl dachte, wir gehören zur Gesellschaft. Wir erhielten Champagner und labten uns reichlich an den kalten Platten. Meiner Freundin war dies anfangs sehr peinlich, sie hatte dann aber auch Spaß an unserem Verhalten. Ich wurde immer dreister und unterhielt mich sogar mit Gästen, sodass ich die Namen des Hochzeitpaares herausfand. Unter den vielen Gästen fielen wir nicht im Geringsten auf. Meine Freundin trank ihr fünftes Glas Schampus und ich bestellte mir mein sechstes Bier, als der Stehempfang beendet war. Damit war auch unser Schauspiel vorüber, denn im Saal des Hotels standen Namensschildchen auf den Tischen. Wir waren beide pappsatt und auch ziemlich angetrunken. Selbstverständlich hat meine Freundin auch Rosen mitgenommen, die eigentlich jede Frau am Ende des Festes bekommen hätte. Wir hatten wirklich zwei wunderschöne Stunden, allerdings bin ich danach auch noch Auto gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00035305 vom 23.03.2015 um 17:14:18 Uhr in Waldmünchen (12 Kommentare).

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