Der 15-jährige Autofahrer

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Lügen Ungerechtigkeit 50+ Polizei Auto & Co.

Der 15-jährige Autofahrer
Ich habe heute einen Polizeieinsatz ausgelöst und dabei ein paar Senioren in eine sehr unangenehme Situation gebracht. Ich muss dazu sagen, dass ich 19 Jahre alt bin, jedoch jünger aussehe. So kommt es beispielsweise selbst beim Bierkauf noch zu Ausweiskontrollen. Jedenfalls hatte ich die letzten Tage ziemlich viel Stress an der Uni und mit der Freundin, so dass ich froh war übers Wochenende nach Hause zu meinen Eltern zu fahren. Immernoch schlecht gelaunt, wollte ich nur kurz noch was einkaufen. Dazu nahm ich den Wagen meines Vaters und machte mich auf dem Weg zum Einkaufscenter. Beim Aussteigen kam mir dann eine Horde Rentner entgegen, die mich entsetzt anschauten und mich wie ein Kleinkind fragten, wie alt ich denn sei ob ich denn nicht wüsste, dass Autofahren erst mit 18 erlaubt ist. Ich sagte daraufhin angenervt, dass ich 15 bin, eine Mofafahrerlaubnis habe und damit sicher besser Auto fahre, als alle Rentner dieser Welt zusammen. Anschließend ging ich dann wütend meine Einkäufe tätigen. Als ich mich nach circa 20 Minuten nichtsahnend wieder auf dem Weg zum Auto machte, traf mich dann der Schlag. Vor meinem Auto standen zwei Polizisten, die Senioren sowie eine weitere buntgemischte Gruppe Passanten, die wohl vom Polizeiauto angezogen wurden. Ich wurde von den beiden netten Uniformierten aufgefordert mich auszuweisen und meinen Führer- bzw. Fahrzeugschein vorzulegen. Dies tat ich dann auch. Auf die Frage, warum ich den alten Leuten denn solch einen Blödsinn erzählen würde, sagte ich - immer noch perplex - dass ich so etwas nie behauptet hätte. Daraufhin war die Sache für mich erstaunlicherweise erledigt und ich konnte den Heimweg antreten. Da ich den Einkaufswagen noch wegbringen musste, konnte ich sehen, dass die Senioren von den Beamten eher belächelt belehrt als ernst genommen wurden.
Ich beichte, dass ich nicht die Wahrheit gesagt habe und sich die Senioren somit zu unrecht belehren lassen mussten. Zivilcourage ist wahnsinnig wichtig und die guten alten Menschen konnten wirklich nicht wissen, dass ich bereits 19 bin. Möglicherweise greifen sie im ernsten Notfall nicht mehr zum Handy sondern gehen einfach weiter. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029810 vom 17.02.2012 um 19:57:11 Uhr (33 Kommentare).

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Bei Oma zu Hause

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit

Vor einigen Jahren, als ich circa 10 Jahre alt war, fuhren meine Eltern, meine Geschwister und ich in den Ferien zu meiner Oma, die außerhalb Deutschlands wohnt. Da das Haus, in dem sie wohnt, schon sehr alt ist und sie in einem Land wohnt, das nicht gerade sehr fortgeschritten war zu damaliger Zeit, hatte sie noch kein europäisches Klo im Haus, sondern einen dieser Plumpsklos. Für mich, der in Europa geboren und aufgewachsen ist, natürlich eine ungewohnte Situation und auch ziemlich unbequem. Jedenfalls waren wir im Sommer dort, weswegen es ziemlich heiß im Ort war. Bei so einer Hitze kann ich generell nicht viel essen, habe das Essen damals aber auch absichtlich vermieden soweit es ging, um bloß nicht auf's Klo zu müssen. Was auch einigermaßen gut gelaufen ist, bis zum Tag unserer Abreise.
Mein Bauch war inzwischen so groß wie der von meinem Vater, und ich musste wirklich dringend einen großen Abseilen. Ich weigerte mich aber immer noch auf diesem Plumpsklo kacken zu gehen, obwohl ich wusste, dass mir einige Tage Autofahrt bevorstünden, mit der Hoffnung, dass das Kackgefühl irgendwann verschwindet, wie in den restlichen 14 Tagen zuvor.
Da hatte ich mich aber deutlich geschnitten. Gerade, als der letzte Koffer ins Auto gepackt wurde, konnte ich es nicht mehr aushalten und stürmte also noch einmal ins Haus rein. Beim Plumpsklo angekommen, machte mein Schließmuskel nicht mehr mit und ich kackte mir in die Hose. Ich kackte mir so dermaßen in die Hose, dass ich dachte, da wäre noch was aus Deutschland mitgekommen.

Was also tun? Klamotten waren alle eingepackt, und ich, mit meinem 10-Jährigen Stolz, wollte vor niemandem als Hosenscheißer dastehen. Ich zog also meine vollgeschissene Unterhose aus und versteckte sie hinter der Waschmaschine von meiner Oma, die sich im Raum neben des Plumpsklos befand. Ich ging glücklich und erleichtert zurück zum Auto und fuhr ohne Unterhose aber mit schlechten Gewissen nach Deutschland zurück. Bis heute hat mich weder meine Oma noch jemand anderes darauf angesprochen. Die Waschmaschine ist aber inzwischen weg. Ich entschuldige mich hiermit, dass ich meiner Oma wahrscheinlich das Ekligste geboten habe, dass sie bis dato je gesehen hat. Aber es ging nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00029809 vom 17.02.2012 um 19:39:03 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Windelphase

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (w) habe zwischen meinem 14. und 17. Lebensjahr immer, wenn ich meine Tage hatte, Windelhöschen getragen. Also diese Windeln für Senioren mit Inkontinenz oder Ähnlichem. Ich hatte in dieser Zeit ziemlich starke Blutungen und habe mir regelmäßig meine Unterwäsche versaut, wenn ich Binden (und auch Nachtbinden) benutzt habe, auch wenn ich diese oft gewechselt habe. Mit den Windeln war das dann eine wesentlich sauberere und angenehmere Sache. Auf die Idee, Tampons zu benutzen, bin ich irgendwie erst später gekommen. Ich frage mich immer, ob irgendjemand außerhalb meiner Familie das mal mitbekommen hat. Wenn wir Sport hatten, habe ich immer extra lange Oberteile angezogen, damit beim Umziehen möglichst wenig von meinem Unterkörper zu sehen war. Entweder es hat niemand bemerkt oder es hat einfach keiner was gesagt. Außerdem frage ich mich, ob das wohl noch mehr Mädchen bzw. Frauen machen oder mal gemacht haben. Ich danke dem Erfinder der Tampons, denn Binden zu benutzen finde ich irgendwie eklig. Ich beichte, dass mir meine Windelphase jetzt irgendwie peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00029808 vom 17.02.2012 um 15:28:32 Uhr (17 Kommentare).

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Steinschlag

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Dummheit Lügen Vandalismus Bahn & Co.

Nachdem ich (m/29) mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt in Hamburg war, sind wir mit dem Zug zurückgefahren. Wir waren 6 Jungs in einem dieser 6-er Abteile, die es früher gab. Uns war langweilig und wir kamen auf die Idee, dass es doch witzig wäre, das Rollo vom Fenster mal ein bisschen im "Wind segeln" zu lassen. Also haben wir das Fenster aufgemacht, das Rollo ganz heruntergezogen und dann rausgehängt. Es dauerte 2 Sekunden, da krachte das Rollo auch schon mit der einen Seite in die heruntergelassene Scheibe. Es gab einen Schlag und die Scheibe hatte ein riesiges Netzmuster. Das Rollo flatterte dabei draußen weiter fröhlich durch die Gegend und schlug immer wieder gegen die Reste des Fensters. Wir waren total in Panik, da unsere Lehrerin nur ein bis 2 Abteile weiter saß, und versuchten das Ding bei den heftigen Flatterbewegungen zu greifen. Als wir es endlich wieder eingefangen hatten, wurde es schnell wieder aufgerollt und das Fenster hochgeschoben. Es sah schlimm aus. In dem Moment ging die Tür zum Abteil auf. Wir - Schockstarre! Unsere Klassenlehrerin war erschrocken und fragte was wir denn gemacht hätten. Antwort: überhaupt nichts. Es hätte plötzlich geknallt und die Scheibe war kaputt. Letztendlich kam auch noch der Schaffner vorbei und erkundigte sich, was passiert sei. Schlussendlich gingen alle davon aus, dass wahrscheinlich jemand einen Stein von draußen an den Zug geworfen habe. Ob unsere Lehrerin das glaubte? Ich denke nicht. Es tut mir heute Leid, wie ich auch damals auf diese blöde Idee gekommen bin und alle anderen mit angestiftet habe.

Beichthaus.com Beichte #00029807 vom 17.02.2012 um 08:25:44 Uhr (4 Kommentare).

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Ich möchte beichten, dass ich (w/27) mich über den Schaden einer langjährigen Freundin sehr gefreut habe! Wir sind seit über 15 Jahren befreundet, obwohl man das inzwischen wohl nicht mehr so nennen kann. Als wir uns kennenlernten, war ich frisch aus Ostdeutschland […]
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Beichthaus.com Beichte #00029802 vom 16.02.2012 um 10:51:32 Uhr (25 Kommentare).

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