Die Vorteile des Home-Office

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Falschheit Faulheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich mir an meinem alten Arbeitsplatz ein ziemlich laues Leben gemacht habe. Zunächst konnte ich einmal in der Woche Home-Office machen. Da ich nicht ausgelastet war, habe ich an diesen Tagen komplett andere Dinge erledigt - zum Beispiel Gartenarbeit, Fernsehen, aufwendig kochen. Da ich per Handy immer erreichbar war, ist es auch nie aufgefallen. Zudem musste ich mich über meinen Laptop im Zeiterfassungssystem an- und abmelden, was ich teilweise morgens tat, bevor ich mich ins Auto setzte und zur Arbeit fuhr. Abends dann noch einmal das Gleiche. Dadurch habe ich mein Zeitkonto derart aufgebläht, dass ich öfter Gleittage nehmen konnte und teilweise Stunden ausbezahlt bekam. Insgesamt habe ich es damit im Jahr auf etwa 70 freie Tage (Home-Office, Urlaub und Gleittage) gebracht. Meine Arbeit habe ich aber immer komplett erledigt. Trotzdem denke ich, dass ich trotz sehr guter Bezahlung zu wenig getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00036127 vom 09.07.2015 um 14:15:55 Uhr (2 Kommentare).

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Selbstjustiz in der WG

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Ekel Zorn Rache WG Vechelde

Im Grunde bin ich von meinem gesamten Wesen her ein freundlicher und spaßiger Zeitgenosse, aber manchmal gibt es Dinge, welche einfach nicht ungestraft bleiben dürfen. Versteht mich nicht falsch, ich respektiere unseren Rechtsstaat, aber manchmal ist Selbstjustiz doch um einiges befriedigender. Und das, obwohl ich Jurastudent bin. Ich gestehe: Mein neuer WG-Mitbewohner geht mir seit Wochen tierisch auf die Nerven, er ist ein wahrer Parasit und Quälgeist. Obwohl er bereits Anfang 30 ist, kommt er einem vor, als wäre er ein pubertierender Teenager. Egal, was man liegen lässt, er benutzt, frisst, verbraucht, verliert oder verschenkt diese Dinge. Kleiner Auszug gefällig?


Ich habe eine Flasche mit wirklich teurem Weißwein gekauft, da ich die Flasche meinem Vater schenken wollte. Fakt ist, dass mein Mitbewohner die Flasche auf irgendeiner Semesterparty schlicht wegversoffen hat: Trotz Zettel an der Flasche, dass man sie bitte stehen lassen soll. Er scheißt und spült niemals. So wird man jeden Tag in der Frühe von seinen Scheißhaufen begrüßt. Er benutzt auch niemals nach dem Toilettengang den Raumerfrischer und geht bevorzugt dann zur Toilette, wenn man kurz darauf duschen gehen möchte. Er hat im Suff irgendeine Tussi nach unserer Hausparty in meinem Bett gevögelt. Die Spuren des Analverkehrs waren gut sichtbar. Und er gräbt wirklich jeden Rock an, der unsere WG betritt. Außerdem glaube ich, dass er in die Dusche und die Waschbecken pisst. Er lässt bei locker 38 Grad in der Bude Lasagne offen über mehrere Tage in der Wohnung unter dem Sofa liegen und abends zieht er sich immer laut Pornos rein. Er läuft immer laut furzend durch die WG und langt sich dabei an die Kronjuwelen. Noch dazu züchtet er Schaben, welche er an seine Vogelspinne verfüttert, dabei ist ihm schon das eine oder andere Vieh abgehauen. Und seit diesem Zeitpunkt haben wir diese netten Untermieter.


Ausziehen kann ich nicht, da die Wohnung supergünstig und in Uninähe ist. Wir sind eine 5er-Gruppe, kennen uns aber nicht wirklich, das ist in Großstädten aber so üblich. Wie gesagt, manchmal ist Selbstjustiz unglaublich befriedigend. An jenem Tag hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich habe seine Zahnbürste geschnappt, bin in die U-Bahn und habe einem Obdachlosen 25 Euro gegeben, wenn er darauf uriniert. Anschließend habe ich ein verschissenes öffentliches WC damit "geschrubbt". Danach habe ich die Zahnbürste wieder an ihren Platz gelegt und konnte beobachten, wie der alte Schürzenjäger sich blöd grinsend die Zähne damit geputzt hat.

Beichthaus.com Beichte #00036126 vom 09.07.2015 um 10:48:35 Uhr in Vechelde (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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In der dunklen Toilette

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Peinlichkeit Engherzigkeit Manie Studentenleben

In der dunklen Toilette
Ich glaube, ich leide unter der Angst, in der Öffentlichkeit aufs Klo zu gehen. An der Uni darf niemand da sein, wenn ich mal scheißen muss. Einmal, als ich mich gerade setzen wollte, kam einer rein und hat sich gleich nebenan gesetzt. Ich war dann so stinksauer, dass ich rausgegangen bin und das Licht ausgemacht habe. Dadurch wurde es im Raum stockdunkel. Das hat er davon! Jedoch war mein Verhalten kindisch und das tut mir echt leid.

Beichthaus.com Beichte #00036125 vom 08.07.2015 um 20:07:33 Uhr (3 Kommentare).

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Fremde Leute an der Haustür

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Verzweiflung Ignoranz Dummheit

Ich (w/25) bin einfach megadumm und das fällt mir immer öfter auf. Es gibt ja diverse Online-Flohmärkte, auf denen ich ganz gerne mal herumschaue. Neulich hat eine junge Frau um Bastelkram gebeten, da sie mit Flüchtlingskindern eine Freizeit machen will, aber als Ehrenamtliche bekommt sie viele Materialien nicht bezahlt. Also listete sie Sachen wie Bastelpapier, Leim, Scheren, Farbe und Ähnliches auf. Da ich von diesen Sachen mehr als genug habe, aber nie brauche und ich wirklich gern helfe, habe ich ihr geschrieben, dass sie mal vorbeikommen kommen sollte. Und das ist der springende Punkt: Fremde Leute in meine Wohnung lassen. Nicht, dass ich Angst davor hätte, aber ich weiß nie, was mich erwartet. Was, wenn das ein Mensch ist, der sich total festquatscht? Was, wenn die Person creepy und wortkarg ist und sich mir fünf peinliche Minuten aufdrängen? Womit fang ich am Besten den Small Talk an?


Im "realen Leben" bin ich sehr kommunikativ und um kein Wort verlegen. Ich lerne auch schnell Menschen kennen. Aber wenn es um meine eigenen vier Wände geht und ich den Menschen und der Situation nicht entlaufen kann, bekomme ich eine Null-Bock-Stimmung. Das Gleiche gilt auch für Postboten - und die betreten nicht mal meine Tür oder wollen mit einem reden. Ich beichte also, dass ich viel öfter auch Sachen verkaufen oder Pakete rechtzeitig erhalten könnte, wenn ich nicht so ein Problem mit fremden Leuten an meiner Haustür hätte. Eigene Dummheit ist so peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00036123 vom 08.07.2015 um 17:28:46 Uhr (5 Kommentare).

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Deoroller oder Deospray?

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Zwietracht Dummheit Zorn Partnerschaft

Ich beichte etwas, das mir sehr peinlich ist. Und zwar haben meine Frau (36) und ich (34) uns wegen einer absolut banalen Kleinigkeit zerstritten und reden seit gut drei Tagen nicht mehr miteinander. Warum? Weil wir in der Frage, ob Deosprays oder Deoroller ökonomischer sind, nicht einer Meinung sind. Meine Frau kauft immer Deospray und ich beschwere mich dann immer, dass es Geldverschwendung ist, weil das Spray immer so schnell leer ist und dafür nicht angemessen billiger ist. Ich sage ihr immer, dass sie Deoroller oder -creme kaufen soll, weil die nicht wirklich teurer sind, aber um ein Zigfaches länger halten. Meine Frau behauptet dann, ihr Deospray sei billiger als Deoroller oder -creme, obwohl das in Relation zur Haltbarkeit nicht stimmt. Sie checkt es einfach nicht und Dummheit regt mich einfach auf. Ich beichte, dass ich unreif, kleinlich und rechthaberisch bin. Und ich beichte, dass ich mich immer noch über ihre Meinung über Deospray aufrege und demnach absolut nichts dazugelernt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036122 vom 08.07.2015 um 15:25:07 Uhr (25 Kommentare).

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