Trinken, Tanzen, Kotzen, Pöbeln

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Dummheit Trunksucht Last Night Frankfurt

Ich (Großstadtmädchen/Studentin/23) schäme mich für meinen Alkoholkonsum. Seit sieben Jahren wird jedes Wochenende getrunken, gar gesoffen! Nie alleine, immer mit der Gruppe. Das Trinken steht an erster Stelle und dann wird vielleicht getanzt, vielleicht gepöbelt und zum Schluss gekotzt. Einerseits bin ich froh, dass ich nicht anderen Drogen so verfalle wie dem Alkohol. Aber unangenehm ist es mir mittlerweile sehr! Weil ich lalle, nicht mehr geradeaus laufen kann und mich fast immer richtig abschieße. Weil ich leider irgendwie gefallen an diesem Zustand habe. Warum? Weil Realitätsflucht. Weil ich dann in solchen Momenten zufrieden mit mir und der Welt bin. Aber wie ändern? Ich trinke keinen Alk, wenn ich daheim bleibe. Aber am Weekend zu Hause bleiben, kommt für mich nicht infrage, sonst bekomme ich Depris, weil ich dann alleine bin und meine Freunde nicht mehr zu Gesicht bekommen werde.

Beichthaus.com Beichte #00038872 vom 01.11.2016 um 01:21:07 Uhr in Frankfurt (19 Kommentare).

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Mein verdammter Fetisch

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Fetisch Begehrlichkeit Maßlosigkeit Fremdgehen

Ich habe einen Fetisch (Frauen, Schuhsohlen, Straßenschmutz, Bezahlen) und werde diesen nicht los, ich habe ihn noch nie real ausgelebt, weil es bedeuten würde, dass ich fremdgehen würde. Meine Freundin kann damit nichts anfangen und ich kann sie ja verstehen. Nur spüre ich, wie ich immer mehr abgleite, in Foren unterwegs bin, auf Seiten suche, wo Frauen bestimmte Dienste anbieten. Neben dem Thema Fremdgehen hielt mich bisher immer ab, dass es ja professionelle Damen sind, die inserien und ich es reizlos finde, der Kunde nach dem Kunden zu sein, im devoten Bereich an einer Stelle etwas tun zu müssen, was jemand vor einer Stunde auch schon gemacht hat.

Ich verstehe nicht, wieso ich so etwas tun will. Meine Kindheit war toll, ich werde oft angeflirtet, bin beliebt und finde mein Leben eigentlich richtig toll, bis auf diesen verdammten Fetisch. An manchen Tagen kann ich an nichts anderes mehr denken, schaue statt auf die normalen Reize einer Frau auf die Schuhe und kann mich nicht mehr konzentrieren.

Beichthaus.com Beichte #00038866 vom 29.10.2016 um 10:46:20 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, meine Freundin wird alt!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft 50+

Ich (m/51) bin nun schon seit vier Jahren mit meiner Freundin (55) zusammen und halte es so langsam nicht mehr aus. Noch vor circa einem Jahr liebte ich diese Frau abgöttisch und wir führten eine wunderbare Partnerschaft. Als wir uns kennenlernten, war ihre Tochter ausgezogen und sie schon etwas länger von ihrem kaputten Ex-Mann getrennt. Die ersten Jahre gab es alles, was man sich als davorgewesener Single nur vorstellen konnte. Tiefsinnige Gespräche, toller Sex, schöne Urlaube und die wahrhaftige Liebe auf den ersten Blick! Dieses Gefühl ist allerdings schon seit längerer Zeit in mir erloschen. Inzwischen wird sie nur noch älter und wehleidiger, was mir zwar Angst macht, aber mich im Alltag zunehmend nervt.

Noch versucht sie zwar, sich bestmöglichst in Schuss zu halten, hat aber täglich neue gesundheitliche Klagen, wegen derer sie zum Arzt rennt. Der Sport reduziert sich von vier auf zwei Mal die Woche und vom Weggehen brauchen wir gar nicht mehr sprechen. Das kotzt mich inzwischen so an, dass ich schon gar keine Lust mehr auf ihre freien Tage in der Woche habe. Letztens sagte ich ihr einfach ab und schob irgendeine erfundene Familienfeier vor, um mich handlich vor dem Rechner beim Surfen zu befriedigen. Kein Ausschlag, keine Erkältung, keine Nackenschmerzen und vor allem keine langweiligen Naturwanderungen mit Hinz und Kunz im Gepäck. Es ist einfach dieser erfrischende Elan, der mir fehlt. Ein Mensch, mit dem man auch nach 19 Uhr zusammen ausgehen kann und der nicht vor lauter Ermüdungserscheinungen meinen Worten nicht mehr folgen kann und dauernd seine Sichtweise wiederholt.

Beichthaus.com Beichte #00038853 vom 25.10.2016 um 03:28:43 Uhr (23 Kommentare).

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Die Stromkosten meiner Scheißnachbarn

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Boshaftigkeit Verschwendung Hass Nachbarn

Ich (w/24) hasse meine Nachbarn abgrundtief und treibe deswegen absichtlich die gemeinsamen Stromkosten jährlich um bestimmt einen Euro in die Höhe. Alles fing damit an, dass mein Freund und ich zusammengezogen sind. Etwa einen Monat vor dem Einzug haben wir die Wohnungsschlüssel bekommen und hatten Zeit zum Renovieren. Erst nach diesem Monat, also zum Einzugstermin, haben wir uns bei den betroffenen Nachbarn, auch die "Scheißnachbarn" genannt (beide circa Ende 20), vorgestellt. Das fanden die Scheißnachbarn natürlich total doof und viel zu spät.

Nach einiger Zeit fingen die dann, an sich bei uns zu beschweren. Wir würden die Haustür zu laut schließen. Wir selbst wären zu laut im Flur. Unsere Schuhe (Gummisohle!) seien morgens im Flur ebenfalls zu laut. Unsere Garagenzufahrt sollten wir doch öfter von Unkraut befreien. Unsere Wäsche würde viel zu lange auf der Wäscheleine hängen - wir teilen uns übrigens mit den zwei Parteien fünf Wäscheleinen, von denen wir lediglich die Hälfte benutzen. Die Scheißnachbarn blockieren aber tatsächlich alle Leinen und das auch teilweise für fast eine Woche am Stück.

Unsere Moppeds sollten wir doch die steile Garageneinfahrt nicht hochfahren. Das wäre zu laut. Manchmal bekommen wir auch SMS, dass wir doch alle Kellertüren schließen sollen, weil dem Herr Scheißnachbarn das "total auf den Sack geht", wenn eine Tür offenstünde. Als eine Tür sogar mal verschlossen war, hat der Kacknachbar sich kurzerhand selbst zum Hausmeister ernannt und sämtliche Kellerschlüssel abgezogen. Diese verwahrt er seitdem bei sich in der Wohnung. Diese Liste könnte ich noch weiterführen.

Der springende Punkt ist jedoch, dass ich aus lauter Hass und Boshaftigkeit nun absichtlich jedes Mal das Flurlicht einschalte. Auch tagsüber, obwohl genug Licht vorherrscht. Und wenn das Licht nach einer Minute wieder ausgeht, schalte ich es wieder ein. Auch, wenn ich noch vor Erlöschen wieder in unserer Wohnung bin und das Licht nicht gebraucht hätte. Ich verschaffe mir Genugtun mit der Vorstellung, dass der doofe Nachbar sich darüber ärgern würde, sollte er es herausfinden. Manchmal stelle ich mir sein rotanlaufendes Meerschweinchengesicht vor, wenn er mir über den Weg läuft. Ich bitte für mein kindisches Verhalten um Absolution. Und um angenehme Nachbarn.

Beichthaus.com Beichte #00038851 vom 24.10.2016 um 23:57:20 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich ruiniere unsere Familienfeste!

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Hass Neid Zwietracht Familie

Es ist so, dass ich unheimlichen Hass und Neid gegen meine Schwägerin hege. Eigentlich ist es zum Glück nicht meine Schwägerin, weil ich nicht mit meinem Partner verheiratet bin. Und jedes Mal, wenn diese Gefühle bei mir hochkommen, freue ich mich umso mehr, dass ich keinerlei familiäre Beziehung zu ihr und der gesamten Familie meines Partners habe. Wir haben gemeinsame Kinder und leben schon seit 16 Jahren ohne Trauschein zusammen. Sie ist so eine aufdringliche Person und meint, alle müssten nach ihrer Pfeife tanzen. Dabei macht sie eines auf armes kleines Mädchen, dass es schwer im Leben hat. Alle aus der Familie meines Partners glauben ihr und lassen sich jeden Bären aufbinden.

Mein Hass geht so weit, dass ich ihr in Gedanken nur das Schlimmste wünsche und darüber erschrecke ich dann so sehr, dass es mir leidtut und ich hoffe, dass nichts passiert. Jede Feier führt dazu, dass ich angespannt und so etwas von schlecht gelaunt bin, dass die Feste für alle doof werden. Ich möchte eigentlich niemandem den Tag versauen, aber ich kann nicht anders. Ich möchte dies ändern und bereue mein Verhalten, aber ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll.

Beichthaus.com Beichte #00038843 vom 23.10.2016 um 13:10:53 Uhr (12 Kommentare).

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