Die zerstörerischen Formen

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Engherzigkeit Feigheit Kinder Apensen

Ich (m) hatte in der Grundschule, ich glaube, es war in der dritten Klasse, in Mathe eine Projektwoche. Diese drehte sich um das Thema "Formen". Also Kreise, Dreiecke, Quader, und was es sonst noch alles gibt. Damit wir diese Formen dann auch selber bauen konnten, haben wir Pappe bekommen, die irgendwie doppelseitig sehr stark klebte. Natürlich kam irgendwann die Pause und dadurch, dass wir uns dann eigentlich nicht im Klassenraum aufhalten dürfen, mussten die Klassen für die große Pause abgeschlossen werden. Die Lehrer hatten aber nicht immer Lust, als Letztes zu gehen und deshalb war es manchmal so, dass die Klasse trotzdem aufgeschlossen war. Zufällig waren ich und mein Freund genau an diesem Tag die Letzten, die rausgingen. Als wir nur noch ein paar Schritte zur Tür hatten, sahen wir eines der vorhin erwähnten, klebenden Pappstücke auf dem Boden liegen. Wir hatten beide plötzlich die Idee, dieses Pappstück in das Mathebuch eines Mädchens zu kleben. Wir hatten aber überhaupt keine Ahnung, dass das Buch dann ersetzt werden muss, da es höllisch klebte und nicht rauszubekommen war. In den nächsten Tagen gab es sehr viel Aufregung, dass die Täter sich melden sollen und auch wir diskutierten kräftig mit, wer es gewesen sein könnte. Wir haben das so gut vertuscht, dass fast die ganze Klasse am Schluss der Meinung war, dass es jemand aus einer der anderen Klassen sein musste. Es wurde aber nie ein Täter gefunden und die Eltern des Mädchens mussten das Buch bezahlen. Ich hatte richtige Schuldgefühle und konnte nicht mehr richtig schlafen. Entschuldigung A.! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00031667 vom 29.07.2013 um 14:38:21 Uhr in 21641 Apensen (9 Kommentare).

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Den Mund küssen, den...

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Rache Verrat Fetisch Sex Schamlosigkeit Ex

Meine Ex-Freundin war direkt nach unserer Beziehung mit einem meiner besten Kumpels zusammen. Ich hatte damit kein Problem, er aber schon. Ständig musste er mir auf die Nase binden, was er für einen tollen Sex mit ihr hatte. Und sie machte auch noch mit und erzählte […]
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Beichthaus.com Beichte #00031665 vom 29.07.2013 um 11:49:01 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Mit dem Föhn geblitzt

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Engherzigkeit Falschheit Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich abends, wenn es langsam dunkel wird, mit einer Decke, einer Taschenlampe und einem Föhn in den Graben lege. Dann richte ich meinen Föhn auf die Straße, und immer, wenn ein Auto kommt, mache ich die Taschenlampe für einen Augenblick an. Dadurch, dass sie ganz schön stark ist, sieht es so aus, als würde das Auto geblitzt werden. Meistens lege ich mich direkt an den Ortsausgang, denn dort rasen fast alle. Es ist immer so lustig zu sehen, wie die Autofahrer beschleunigen, dann das Licht sehen und urplötzlich stark abbremsen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00031662 vom 28.07.2013 um 17:15:51 Uhr (21 Kommentare).

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Baguette-Diebstahl im Krankenhaus

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Diebstahl Völlerei Maßlosigkeit Last Night Arbeit

Baguette-Diebstahl im Krankenhaus
Ich bin Krankenpfleger und habe bei meiner letzten Arbeitsstelle in einem, an das Krankenhaus angeschlossene, Wohnheim gewohnt. Da ich meine Ausbildung recht früh abgeschlossen habe, fand ich dort schnell Anschluss an die Schwesternschüler und -Schülerinnen, und wir feierten recht oft und heftig, nicht nur mit Alkohol, sie vergriffen sich gerne auch mal an den Medikamenten, die sie eigentlich entsorgen sollten. Zur Erklärung: Tropfen und offene Tablettenschachteln werden in vielen Krankenhäusern aus Hygienegründen vernichtet. Allerdings hielt ich mich da eher zurück, ich rauche lieber mal etwas. Eines Abends ging uns das Bier aus, doch am, baulich bedingten, offenen Kaffee des Krankenhauses befindet sich ein Getränke-Automat. Auf dem Weg dorthin stellten wir fest, dass wir Hunger hatten, doch um vier Uhr morgens findet sich in einer Provinzstadt kein Lieferservice, auf Wurstbrote hatten wir keinen Bock, um richtig zu kochen waren wir zu stramm und der nächste Fast-Food-Tempel wäre nur per Auto erreichbar gewesen, da wir aber nicht die Seiten wechseln wollten, sprich Patienten oder Schlimmeres sein wollten, kam das absolut nicht infrage, von der Gefährdung anderer mal abgesehen. Naja, als wir uns in der Cafeteria umsahen, entdeckten wie den Kühlschrank, in dem sich eine große Menge Pizzabaguettes und Ähnliches befanden. Wir dachten nicht groß nach, sondern packten das Zeug und machten uns mit vollen Armen wieder davon. Im Wohnheim angekommen heizten wir den Herd an und futterten so viel wir konnten, den Rest teilten wir auf.

Allerdings begegnete ich am nächsten Tag der Chefin der Cafeteria, welche einen sehr traurigen Eindruck machte. Als ich sie fragte, was los sei, sagte sie, dass irgendwer ihr Waren im Wert von 200 Euro gestohlen habe, und da sie als Pächterin selbst einkaufen müsse, bliebe sie auf dem Schaden sitzen. Und alles nur, weil sie vergessen hatte, den Kühlschrank abzusperren. Da das Geschäft auch nicht gut läuft, könnte ihr diese Summe das Genick brechen. Denn den Ersatz der Ware konnte sie sich wohl einfach nicht leisten. Ich war ziemlich geschockt, was wir da aus Blödsinn angestellt haben und redete mit den anderen Beteiligten. Wir beschlossen dann, zusammenzulegen und ihr einen Brief mit 250 Euro darin zu schreiben, natürlich anonym. Den Mehrwert als Entschuldigung für den Stress. Sie war sichtlich verwundert, als sie ihn erhielt, aber auch sehr erleichtert. Obwohl ziemlich schnell Gerüchte aufkamen, wer die Diebe wohl gewesen sein müssen, bekamen wir aufgrund dieser Geste keinerlei Ärger, und wenn ich seitdem feiere, stelle ich vorher sicher, dass ich alles habe, das ich vielleicht brauchen könnte. Bevor ich wieder einmal aus Ignoranz und Dummheit anderen schade oder gar wieder fast eine Existenz zerstöre, passe ich lieber auf.

Beichthaus.com Beichte #00031659 vom 28.07.2013 um 05:00:12 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Das alte Mannsweib

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Engherzigkeit Rache Hochmut Familie

Ich war letztens mit meiner Mutter in einem Computermuseum. Gegen Ende des Rundganges gab es ein paar Stationen, an denen man selbst etwas machen konnte, es ging überwiegend um künstliche Intelligenz und Robotik. An einer Station war eine Webcam und die Bilder wurden dann von einer Software analysiert. Dann wurde ein Rahmen um das erkannte Gesicht gezogen und Daten wie Alter, Geschlecht und Gemütszustand gemessen. Bei mir erkannte die Software alles richtig: um die zwanzig, weiblich, und wenn man grinste, ging der "Happiness"- level hoch. Als sich allerdings meine Mutter davor stellte, war das Programm immer fest davon überzeugt, sie wäre ein ungefähr 60 Jahre alter Mann. Egal wie sie sich drehte und wendete, es kam immer eine falsche Anzeige, obwohl sie erst 50 ist.


Dazu muss man wissen, dass meine Mutter zeit ihres Lebens recht dick, ungepflegt und schlabberig durch die Gegend lief und Leute, die gut aussehen möchten, als oberflächlich und arrogant bezeichnete. Wenn ich mich mit acht Jahren mal zum Spaß geschminkt hatte, sagte sie mir ins Gesicht, ich sähe aus wie eine "billige Hure". Ich durfte mir nie "weibliche" Klamotten kaufen und bekam als Kind die billigsten Schlabberklamotten aufgezwungen - ich sollte sogar regelmäßig in der Männerabteilung gucken, weil die Sachen dort meist billiger waren. Nun ist aber mein Vater seit ein paar Jahren tot und sie will sich jetzt einem anderen Typen an den Hals werfen - der übrigens nichts von ihr Wissen will, was sie aber nicht merkt. Dafür fährt sie plötzlich voll auf Körperpflege und gutes Aussehen ab. Sie hat abgenommen, kauft sich jetzt "schöne" Klamotten und hat tatsächlich angefangen, sich die Beine zu rasieren. Kann sie ja alles machen, aber sie kennt jetzt kein anderes Thema mehr als Rasieren, Abnehmen, Frisuren, Klamotten.. immer redet sie davon und will dann, dass man ihr Komplimente macht. Aber an mir kritisiert sie eifrig herum und wird nicht müde, meine fetten Oberschenkel oder meine ein, zwei Pickel zu thematisieren.


Weil mir das alles so auf die Nerven ging, verspürte ich ungemeine Schadenfreude über die Fehleinschätzung der Webcam, die sie ja quasi als altes Mannsweib einstufte. Man sah richtig, wie geknickt meine Mutter darüber war. Ich habe dann noch subtil drauf herumgeritten und Sachen wie "komisch, der schätzt dich ja als Mann ein" gesagt. Später tat es mir leid. Sie war echt traurig und wollte sich doch nur mal hübsch fühlen. Aber ich hätte so etwas auch nicht gesagt oder mich so darüber lustig gemacht, wenn sie nicht so heuchlerisch gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00031655 vom 27.07.2013 um 13:33:11 Uhr (11 Kommentare).

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