Der Einheimische

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Wollust Morallosigkeit Schamlosigkeit Urlaub Ungarn

Mit 18 war ich (w/21) im Sommer mit meinen drei besten Freundinnen im Urlaub. An einem Abend in Budapest haben wir uns alle ziemlich doll gestritten, wir waren auf einer großen Party und total betrunken. Irgendwann bin ich heulend weg gerannt und habe mich natürlich verlaufen. Heulend habe ich mich in irgendeinen Hauseingang gesetzt, als ein Einheimischer vorbei kam, der Deutsch sprach und recht gut aussah. Wir haben uns mindestens eine halbe Stunde unterhalten und er hat mich getröstet. Wie es kommen musste, sind wir auf einen Spielplatz gegangen, wo ich ihm einen runtergeholt habe. Währenddessen habe ich die ganze Zeit die Anrufe meiner Freundinnen ignoriert, die sich ziemliche Sorgen gemacht haben. Der Typ hat mich dann netterweise zurück zur Hauptstraße geführt, wo ich zufälligerweise meinen Freundinnen über den Weg gelaufen bin, die alle geweint haben. Ich habe ihnen davon bis heute nicht erzählt, sie dachten er hat mir nur geholfen mich zurecht zu finden. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Ich möchte also beichten, dass ich einen fremden Typen in einer fremden Stadt meinen besten Freundinnen vorgezogen habe und viel zu leicht zu haben war.

Beichthaus.com Beichte #00029738 vom 22.01.2012 um 23:51:35 Uhr in Ungarn (Budapest) (26 Kommentare).

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Ich bin asexuell

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Eitelkeit Selbstsucht Verzweiflung Stollberg

Ich (w/20) gestehe hiermit, dass ich immer wieder wissentlich Beziehungen eingehe, allerdings von Anfang an konsequent den Sex verweigere. Ich mag sowohl Frauen als auch Männer, bevorzuge aber doch Männer. Ich hatte bis jetzt eine Freundin und fünf Freunde, aber sobald der jeweilige Partner Anstalten gemacht hat, mir an die Wäsche zu wollen, habe ich immer wieder abgeblockt. Ich sagte immer ganz klar und deutlich, dass ich nicht will. Wahrscheinlich interpretierten sie es immer so, dass ich zu verklemmt sei, keinen Sex vor der Ehe will oder ähnliches. Das stimmt allerdings alles nicht. Nennen wir das Kind beim Namen: Ich bin asexuell. Ich habe einfach keine Lust auf Sex, ich will so was nicht und empfinde es als nichts Erquickendes. Allerdings lehne ich Beziehungen, wie oben erwähnt, keineswegs ab. Ich wünsche mir schon einen Partner, ich bin auch gerne verliebt, ich stehe auf Romantik und Kitsch aller Art, auch gegen Küssen habe ich nichts einzuwenden, aber da ist dann auch schon Schluss. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass ich keinen Sex will? Meine Mutter meinte sogar schon zu mir, ich solle mir da doch mal Hilfe besorgen, denn mit meinen 20 Jahren sei das doch nicht mehr normal.
Meine bisherigen Partner haben dann aufgrund des fehlenden Sex recht schnell mit mir Schluss gemacht. Am längsten hat so eine Beziehung drei Monate bisher gedauert. Ist mit mir wirklich etwas nicht in Ordnung? Fest steht auf jeden Fall, dass ich auch weiterhin versuchen werde, einen Partner zu finden, der mich versteht, ich bin schließlich nicht die einzige Asexuelle.

Beichthaus.com Beichte #00029712 vom 12.01.2012 um 23:04:46 Uhr in 09366 Stollberg (Hohensteiner Straße) (39 Kommentare).

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Der Zauberstab

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Peinlichkeit Dummheit Weihnachten Emsdetten

Der Zauberstab
Zu Weihnachten ist mir eine Peinlichkeit aus meiner Jugend eingefallen. Ich war 16 oder 17 Jahre alt und fragte meine Mutter, was sie sich denn zu Weihnachten wünschen würde. Nach dem ewigen "Du brauchst mir doch nichts schenken", meinte sie dann, dass ich ihr einen neuen "Zauberstab" schenken könnte, der Alte wäre kaputt gegangen. Daher sollte ich auch auf gute Qualität achten. Ich dachte mir nur, wieso will meine Mutter von ihrem Sohn einen neuen Vibrator geschenkt haben? Ich schluckte, nickte und verschwand wieder, grübelnd wie ich das denn anstellen könnte. Internet-Shopping war vor 20 Jahren noch nicht aktuell und in unserer Stadt gab es meines Wissens auch keinen entsprechenden Shop. Irgendwann öffnete ich mich meiner Freundin und sagte ihr, dass sich meine Mutter einen Zauberstab zu Weihnachten wünscht und ich nicht wüsste, wo ich so ein Teil her bekomme. Sie fand es super mir helfen zu können und schleppte mich in die Stadt in ein Haushaltseinrichtungshaus. Ich hatte so meine Zweifel, ob die sowas führen. Sie zog mich direkt zu einer Verkäuferin und sagte ihr, dass ich einen Zauberstab für die Mutter suchen würde. Ich war gefühlt knallrot. Die Verkäuferin fragte mich, was es denn für ein Modell sein soll. Aus Kunststoff oder Metall und was meine Mutter damit machen möchte. Ich muss wohl ziemlich entgeistert ausgesehen haben, denn meine Freundin merkte schon, dass etwas nicht stimmte und fragte die Verkäuferin, ob sie uns nicht ein paar Modelle zeigen könnte, damit wir uns diese ansehen könnten. Den Rest kann man sich wohl denken, ich war ziemlich perplex, als die Verkäuferin uns die Handmixer zeigte und ich wohl auffallend dämlich fragte:"Das ist ein Zauberstab?". Die beiden haben mich dann ebenso dämlich angesehen. "Ja sicher, was dachten Sie denn?" fragte die Verkäuferin. Auf dem Heimweg musste ich meiner Freundin natürlich erklären, was das ganze sollte. Als ich ihr das zögernd erklärte, war sie natürlich vor Lachen kaum zu halten und ich schämte mich zutiefst. Hiermit beichte ich, dass ich als Jugendlicher dachte, dass ein Zauberstab ein Vibrator wäre und kein Küchengerät. Diese Geschichte viel mir an Heiligabend wieder ein, als ich besagten Zauberstab in der Küche meiner Eltern rumliegen sah. Ich möchte aber wirklich gerne wissen, wie viele Männer ihre Frauen an Heiligabend wirklich mit einem Vibrator überrascht haben.

Beichthaus.com Beichte #00029665 vom 30.12.2011 um 19:49:07 Uhr in Emsdetten (35 Kommentare).

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Unordnung ist das halbe Leben

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Trägheit Faulheit Unreinlichkeit

Ich (m/21) wohne zurzeit noch bei meinen Eltern und habe hier mein Zimmer. In diesem stehen unter anderem ein Bett, ein Schreibtisch und Schränke. Den Großteil des Platzes nimmt aber mein Arbeitszeug (PC, Messgeräte, Netzgeräte etc.) ein, so dass mein Zimmer eher einem überfüllten Labor ähnelt. Nachdem sich meine Freundin über die Unordnung aufregt und schon nicht mehr dableiben wollte, habe ich beschlossen: Der Laborteil kommt in ein anderes Zimmer. Folglich bin ich gerade am Schränke ausräumen und da kommt so einiges (auch nicht-technische Dinge) zum Vorschein. Ich muss beichten, dass ich soeben drei Adventskalender gefunden habe! Der eine war von 2006, halb voll, eine Spinne hat auch schon drin gelebt. Der zweite hatte kein Datum drauf, dürfte aber auch in etwa dort einzuordnen sein. Er war ebenfalls halb leer. Getoppt hat das ganze dann noch der originalverpackte volle Adventskalender aus 2005. Folglich muss ich wohl auch noch beichten, dass diese Unordnung die meine Freundin bemängelt wohl wirklich existiert.

Beichthaus.com Beichte #00029658 vom 28.12.2011 um 23:12:28 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Sturmhauben-Männer

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Gewalt Rache Zürich

Ich (m/25) habe vor zwei Jahren etwas Ähnliches erlebt, wie der Beichter in Beichte 00029611. Meine Freundin, mit der ich bis heute zusammen bin und die charakterlich wirklich die menschliche Reinkarnation eines Engels und äußerlich die Schwester von Megan Fox sein könnte, erzählte mir damals an einem Abend, dass ihr auf dem Nachhauseweg aus der Arbeit ein großer, stämmiger Typ aufgefallen war, welcher sie im Bus immer wieder angestarrt hat und ihr auf dem Weg von der Busstation bis zu unserer Wohnung in größerer Entfernung gefolgt ist. Es handelt sich um die Endhaltestation für diese Region, wir wohnen ziemlich abseits.
Da sich der Vorfall nicht wiederholte, dachte ich mir erst mal nichts dabei. Rund drei Wochen später wurde meine Freundin wieder auf dem Wege von der Busstation zu unserer Wohnung verfolgt, diesmal von zwei Typen. Es war bereits dunkel, weshalb meine Freundin die Gesichter nicht erkennen konnte. Sie erhöhte das Tempo, wie sie mir später erzählt hat, worauf die beiden Typen sich mit je einer Sturmhaube vermummten und einen Sprint ansetzten. Die beiden holten natürlich meine Freundin in Kürze ein, nicht zuletzt, weil sie mit ungeeignetem Schuhwerk ausgestattet war.


Während einer ihr den Mund zu hielt, zerrten die beiden Typen sie in das danebenliegende Gestrüpp. Da wir wie gesagt ziemlich abseits wohnen, wäre meine Freundin wahrscheinlich vergewaltigt worden, wäre nicht das Folgende passiert: Ein junger Mann, der - wie ich später erfuhr - in der Nähe wohnte, und auf der anderen Straßenseite gerade um die Ecke bog, beobachtete die Szene und schritt beherzt ein. Dass er bereits einige Jahre aktiv Karate ausübte, dürfte ihm von Vorteil gewesen sein. Nur so viel: Die beiden Typen flüchteten mit schmerzverzerrtem Gesicht und einer von ihnen zusätzlich mit der Hand in der Lendengegend. Die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Wir leitete umgehend Anzeige gegen unbekannt ein und es fand sich nach ein paar Tagen ein Verdächtiger, aufgrund der Aussage eines weiteren Zeugen, der zwei fluchende Gestalten vorbeirennen sah und einen davon an der Stimme sogar erkannt hat.

Natürlich besorgte sich dieser ein absolut einwandfreies Alibi von - wie könnte es anders sein - diversen Kumpels.
Wieder ein paar Tage später - ich holte meine Freundin inzwischen immer persönlich von der Busstation ab - wurde der vorhin genannte Zeuge, welcher einen der beiden an der Stimme erkannt hatte - in unserem Ort von drei Typen übel zusammengeschlagen, wie wir erfahren haben. Für mich war sofort klar, dass da ein Zusammenhang bestand. Der Polizei waren dank hieb- und stichfesten Alibis wieder einmal die Hände gebunden. Mein Sicherheitsbedürfnis nahm weiter zu und ich holte meine Freundin ab sofort direkt von der Arbeit ab. Mein Chef fand es nicht so toll, dass ich immer früher nach Hause ging. Am nächsten Wochenende klingelte um circa 21:00 Uhr jemand an unserer Haustüre.


Meine Freundin öffnete die Türe aus Gewohnheit ohne vorher via Spion nachzusehen, und ein vermummter Mann versuchte in die Wohnung einzudringen. Ich reagierte schnell. Mit wenigen Sprüngen war ich bei der Türe und klemmte dem Typ die Hand zwischen Tür und Rahmen ein und begann seinen Arm zu verdrehen. Ich mache zwar kein Karate, seit geraumer Zeit aber eine russische Kampfsportart namens Systema. Er schrie vor Schmerzen. Leider passte ich nicht gut auf und er verletzte mich irgendwie mit einem Messer, dass er in der anderen Hand hielt. Ich ließ ihn los und er flüchtete fluchend die Treppen hinunter.

Ihr könnt es euch schon denken: Es wurde wieder der übliche Typ verdächtigt, aber irgendwie schaffte er es wieder, sich ein Alibi zu besorgen. Einige Tage später erhielt ich einen Anruf von dem jungen Mann, der meine Freundin gerettet hatte. Er erzählte mir, dass auch bei ihm jemand versucht hat, in seine Wohnung einzudringen. Wir kamen überein uns mal persönlich zu treffen und die Angelegenheit zu besprechen. Gesagt, getan. Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir in dieser Sache selber die Initiative ergreifen müssten, wenn die Polizei dazu nicht im Stande war. Gewalt im Sinne von zurückschlagen würde bei denen nichts bringen, denn sie kamen ja immer wieder, auch nach diversen – für sie - schmerzhaften Situationen. Er erzählte mir, dass er in einer größeren Nachbarstadt einige Japaner kenne. Folglich trafen wir uns mal mit seinen Jungs und besprachen das Vorgehen. Wir baten jeden der Japaner am nächsten Tag bei mir im Anzug zu erscheinen. Wir mieteten einen schwarzen Wagen und schickten die Japaner dann zum Wohnort des Hauptverdächtigen – den erfuhren wir über den verprügelten Zeugen.


Sie parkten vor dem Haus des Typen und taten nichts, außer im Auto zu sitzen und gefährlich dreinzuschauen. Ab und zu stieg einer der Japaner aus und lehnte sich an den Wagen mit der Zigarette im Mund und starrte eiskalt zur Wohnung hinauf, so dass die Assoziation zu der japanischen Yakuza unverkennbar sein dürfte.
Wir wechselten täglich die Japaner aus (konnten auf insgesamt Neun zurückgreifen). Dabei konnten sie beobachten, wie die Kumpels vom Hauptverdächtigen bei ihm ein und aus verkehrten. Die Japaner folgten den Typen regelmäßig mit dem Auto. Ein paar Mal gingen zwei Japaner sogar ins Treppenhaus und lehnten sich an die Wand. Ich hätte wirklich liebend gern die Angst der Typen gesehen, als diese mal nach Hause kamen. Wie soll ich sagen: Die Typen haben sich nie mehr getraut auch nur in die Nähe von meiner Freundin, Wohnung oder dergleichen zu kommen. Ab und zu schicken wir immer wieder mal ein paar Japaner vorbei, um den Typen so richtig Angst zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00029623 vom 16.12.2011 um 09:16:00 Uhr in Zürich (16 Kommentare).

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